Klimaflüchtlinge Der große TreckSeite 3/3

Dazu muss es nicht kommen. Noch sind radikale Maßnahmen gegen den Klimawandel möglich. Bleiben sie allerdings aus, kommt es irgendwann tatsächlich zu Flüchtlingsströmen neuen Ausmaßes.

»Je länger man das Notwendige unterlässt, desto teurer wird es später, das Unvermeidliche zu tun«, meinte schon 2007 die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Den Unterhändlern in Kopenhagen sollte Merkels apodiktischer Satz in den Ohren klingen – und ihr selbst auch.

Anzeige
 
Leser-Kommentare
  1. Wir könnten auch die Produktion von Schlauchbooten kräftig ankurbeln. Stelle man sich vor, diese ganzen Ziegen auf dem Bild kommen nach Deutschland! Undenkbar!

    51% 1 für Sarrazin.

  2. Aus dem sog. Fortschritt des Nordens und seinen ungehemmten Süd-Ergüssen entstehen halt solche missratenen Ergebnisse, die aber nichts mit dem sog. Klimawandel zu tun haben. Einzig und allein sind sie der macht- und kapitalgierigen Weltelite und ihren, auf Gutmenschentum getrimmten Gefolge anzulasten. Zugemüllt haben sie die Welt bereits, und sich selbst obendrauf. Auch diese, eine ihrer vielen Blasen, wird mit Karacho und Gestank eines Tages platzen, und ihre allumfassende Riesenpleite überdeutlich machen!

  3. auf eine "Karte unten" und eine "Grafik unten" - wo sind die denn? Ich sehe sie nicht.

  4. Noch sind radikale Maßnahmen gegen den Klimawandel möglich.

    Welche sollen das denn sein? Der Klimawandel hat sich inzwischen verselbständigt, das wird wohl nichts mehr mit radikalen Maßnahmen ...

    Bleiben sie allerdings aus, kommt es irgendwann tatsächlich zu Flüchtlingsströmen neuen Ausmaßes.

    Die Ströme sind doch schon auf dem Weg. Es ist wie bei einem Deichbruch: zuerst schwappen Rinnsale über die Krone; dann bricht die Flut durch. Wo sollen die Menschen denn hin? Europa mit einer Mrd. Einwohner? Na denn Prost, Hauptsache die wohlhabenden Gutmenschen haben dann ihre bewachten Rückzugsgebiete und der Rest der Bevölkerung bleibt friedlich ... was aber kaum zu erwarten ist ... meint

    Kuni

    • joG
    • 11.10.2009 um 14:45 Uhr

    ...der 1ss European Union Institute for Security Studies (What Ambitions for European defence in 2020), das die militärischen Anforderungen an die EU aus diesen und verwandten Problemen untersuchte. Es ist spannende Lektüre.

  5. @Redaktion: Der Absatz "Völlig offen ist allerdings die Frage..." ist doppelt.

    Dazu frage ich mich, wieso ein Artikel über verwüstete Landstriche und zukünftige Migrationsströme ohne den Hinweis auf die Bevölkerungsexplosion in den Entwicklungsländern auskommen kann.

    Im Interview des Direktors des Münchener Zoos mit Ihnen heisst es klar und eindeutig:
    http://www.zeit.de/wissen...
    "Wir sind einfach viel zu viele Menschen."

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    vielen Dank für den Hinweis, der doppelte Absatz wurde entfernt.
    Freundliche Grüße, Atila Altun/ Redaktion ZEIT ONLINE

    vielen Dank für den Hinweis, der doppelte Absatz wurde entfernt.
    Freundliche Grüße, Atila Altun/ Redaktion ZEIT ONLINE

  6. vielen Dank für den Hinweis, der doppelte Absatz wurde entfernt.
    Freundliche Grüße, Atila Altun/ Redaktion ZEIT ONLINE

    Antwort auf "Anmerkungen"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Hallo Herr Altun,

    und nun fehlen 2 Absätze: der dritt- und viertletzte Absatz.

    Hallo Herr Altun,

    und nun fehlen 2 Absätze: der dritt- und viertletzte Absatz.

  7. 8.

    "Treibt der Klimawandel ganze Völker des Südens zur Flucht nach Norden?" Dass das so sein wird hat mir schon vor 25 Jahren ein junger Taxifahrer vorausgesagt. Guten Morgen!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Prach
    • 12.10.2009 um 11:34 Uhr

    "Treibt der Klimawandel ganze Völker des Südens zur Flucht nach Norden?" Dass das so sein wird hat mir schon vor 25 Jahren ein junger Taxifahrer vorausgesagt. Guten Morgen!"

    Richtig - damals zog man auch schon eine Flucht in Erwägung. Aber vor der Kälte! Das folgende ist keine Satire, sondern basiert auf der vorherrschenden Meinung in den 70ern, zitiert aus meiner kleinen Sammlung an alten Stern/Spiegel/Frankfurter Rundschau-Artikeln:

    "Mit Sorge beobachten die Klimatologen und Meteorologen in allen Ländern im Westen und im Osten die Anzeichen für eine baldige globale Klimaveränderung durch die Umweltschäden.

    Der englische Sachbuchautor Nigel Calder vertritt in seinem Buch 'Die Wettermaschine - droht eine neue Eiszeit?' (1975) den Standpunkt, daß auch die verheerende Dürre der letzten Jahre in der afrikanischen Sahel-Zone im Zuge globaler Wechselwirkungen innerhalb der "Wettermaschine" mit der zunehmenden Abkühlung im Norden zusammenhängt.

    Auch die japanischen Meteorologen des staatlichen Wetterdienstes in Tokio sehen die Ursache der Trockenperioden (z. B. in der Sahel-Zone) und die verheerenden Überschwemmungen in allen Teilen der Welt in der stetigen Abkühlung der Polargebiete, die seit einem Jahrzehnt beobachtet wird."

    • Prach
    • 12.10.2009 um 11:41 Uhr

    ... mit dem Gruseln vor der bevorstehenden Eiszeit:

    "Die Eismassen der Antarktis nahmen in den Jahren 1966 und 1967 um zehn Prozent zu und sie wachsen langsam weiter. Daß dieser Trend sich seitdem fortgesetzt hat, beweist die Mitteilung in der Zeitschrift 'Nature' vom November 1980.

    In den letzten 30 Jahren ist die Durchschnittstemperatur der gesamten nördlichen Halbkugel um 0,50 Grad Celsius gefallen. Im Jahre 1980 wurde von Wissenschaftlern erneut bestätigt, daß sich die Entwicklung zu einem kühler werdenden Klima fortgesetzt hat, was auch durch das Vordringen der Alpengletscher bestätigt wird.

    Bereits jetzt gibt es Anzeichen dafür, daß der Getreideanbau zurückgedrängt wird.

    Jetzt interessierte man sich intensiv für den freigegebenen Bericht des CIA. Dort wird kurz und bündig erklärt, daß "eine neue Eiszeit für uns fällig ist".

    "Im Laufe künftiger Jahrzehnte", heißt es in dem Buch 'Der Klima-Schock', "sind uns Dürreperioden und Überschwemmungen, Hurrikane und Tornados und erstickende Schneefälle sicher. Die Klimaveränderung wird Mißernten, Hunger, Wassermangel, Wasserfluten und stark vermehrten Heizaufwand zur Folge haben.

    "In wenigen Jahren", sagt der sowjetische Professor S. Vendrov", haben wir das ökologische Gleichgewicht, das sich in Jahrtausenden entwickelt hatte, gründlich zerstört."

    "Cool" was?

    • Prach
    • 12.10.2009 um 11:34 Uhr

    "Treibt der Klimawandel ganze Völker des Südens zur Flucht nach Norden?" Dass das so sein wird hat mir schon vor 25 Jahren ein junger Taxifahrer vorausgesagt. Guten Morgen!"

    Richtig - damals zog man auch schon eine Flucht in Erwägung. Aber vor der Kälte! Das folgende ist keine Satire, sondern basiert auf der vorherrschenden Meinung in den 70ern, zitiert aus meiner kleinen Sammlung an alten Stern/Spiegel/Frankfurter Rundschau-Artikeln:

    "Mit Sorge beobachten die Klimatologen und Meteorologen in allen Ländern im Westen und im Osten die Anzeichen für eine baldige globale Klimaveränderung durch die Umweltschäden.

    Der englische Sachbuchautor Nigel Calder vertritt in seinem Buch 'Die Wettermaschine - droht eine neue Eiszeit?' (1975) den Standpunkt, daß auch die verheerende Dürre der letzten Jahre in der afrikanischen Sahel-Zone im Zuge globaler Wechselwirkungen innerhalb der "Wettermaschine" mit der zunehmenden Abkühlung im Norden zusammenhängt.

    Auch die japanischen Meteorologen des staatlichen Wetterdienstes in Tokio sehen die Ursache der Trockenperioden (z. B. in der Sahel-Zone) und die verheerenden Überschwemmungen in allen Teilen der Welt in der stetigen Abkühlung der Polargebiete, die seit einem Jahrzehnt beobachtet wird."

    • Prach
    • 12.10.2009 um 11:41 Uhr

    ... mit dem Gruseln vor der bevorstehenden Eiszeit:

    "Die Eismassen der Antarktis nahmen in den Jahren 1966 und 1967 um zehn Prozent zu und sie wachsen langsam weiter. Daß dieser Trend sich seitdem fortgesetzt hat, beweist die Mitteilung in der Zeitschrift 'Nature' vom November 1980.

    In den letzten 30 Jahren ist die Durchschnittstemperatur der gesamten nördlichen Halbkugel um 0,50 Grad Celsius gefallen. Im Jahre 1980 wurde von Wissenschaftlern erneut bestätigt, daß sich die Entwicklung zu einem kühler werdenden Klima fortgesetzt hat, was auch durch das Vordringen der Alpengletscher bestätigt wird.

    Bereits jetzt gibt es Anzeichen dafür, daß der Getreideanbau zurückgedrängt wird.

    Jetzt interessierte man sich intensiv für den freigegebenen Bericht des CIA. Dort wird kurz und bündig erklärt, daß "eine neue Eiszeit für uns fällig ist".

    "Im Laufe künftiger Jahrzehnte", heißt es in dem Buch 'Der Klima-Schock', "sind uns Dürreperioden und Überschwemmungen, Hurrikane und Tornados und erstickende Schneefälle sicher. Die Klimaveränderung wird Mißernten, Hunger, Wassermangel, Wasserfluten und stark vermehrten Heizaufwand zur Folge haben.

    "In wenigen Jahren", sagt der sowjetische Professor S. Vendrov", haben wir das ökologische Gleichgewicht, das sich in Jahrtausenden entwickelt hatte, gründlich zerstört."

    "Cool" was?

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service