Europas Linke Der Kampf geht weiter
Italien, Frankreich, Deutschland: Die Linke hat sich längst noch nicht überlebt, sie muss nur ihre Sprengkraft wiederentdecken. Die Wirklichkeit hält dafür mehr als genug Widersprüche bereit
Gruß aus Italien, dem Land der untergegangenen Linken: »Ist die Welt naturgegeben rechts?«, fragt Raffaele Simone, Kulturphilosoph in Rom. Fast überall in Europa sei die Linke »spektakulär gescheitert«. Sie müsse sich nunmehr darauf besinnen, warum sie überhaupt noch links sei.
Simones Verzweiflungsschrei erschien als Hauptaufsatz in der Pariser Zweimonatsschrift le débat. In Frankreich existiert zwar, anders als in Italien, eine sozialistische Partei, aber vorwiegend als kaputte Wahlmaschine und Bühne lächerlicher Intrigen. Dächte man sich die Parti Socialiste (PS) weg, änderte sich das Bild des Landes nur unwesentlich. Auf der anderen Seite des Kanals regieren die Sozialdemokraten immerhin noch, doch Labour dürfte im Mai kommenden Jahres abgewählt und in die sozialistische Hölle verbannt werden, wo die Sprache zu Asche wird, weil sie nur dem Zank unter Verlierern dient.
Die deutschen Genossen warten dort schon. Und um gleich dem Einwand zu begegnen, in Deutschland sei die Linke doch auch DIE LINKE und die wenigstens pumperlgsund: nitschewo. Als Partei der Abwehrparolen kann sie sich in der Protestwählerschaft festkrallen, gleichwohl bleibt ihr ohne eine regierungsfähige SPD nur vergönnt, Reden zu schwingen.
Nein, wo »links« draufsteht, ist nichts mehr drin. Dafür gibt es mindestens zwei Erklärungen. Die erste beruht auf Simones Idee einer »intrinsisch rechten« westlichen Welt: Der moderne, individualisierende Kapitalismus habe alle handlungsfähigen Kollektive zerstört. Der zweiten Erklärung zufolge hat die Linke die westliche Welt dermaßen mitgestaltet, dass ihre »historische Mission« erfüllt sei: »Die sozialdemokratischen Rezepte sind Teil der Sitten geworden, Teil der europäischen Identität«, weshalb sich alles »spezifisch Sozialdemokratische vollständig aufgelöst« habe – so sieht es Marcel Gauchet, der Herausgeber von le débat.
Die Welt ist schön, das Leben aber für die meisten hässlich
Die Erklärungen widersprechen einander. Und doch treffen sie beide zu, denn die Wirklichkeit selbst ist paradox. Seinen reinsten Ausdruck fand der Widerspruch im »Dritten Weg« Londoner Provenienz, dessen Ziel es war, die sozialdemokratische Verteilung der Chancen mit dem bürgerlichen Individualismus zu verschränken. Politik und Programmatik der europäischen Bruderparteien verloren sich ebenfalls in der Unschärfe, und was als Existenzberechtigung blieb, war die Erwartung der übrig gebliebenen Wähler, dass die fälligen Systemanpassungen mit den Linken nicht ganz so hart ausfallen würden wie mit den Rechten.
Ausgerechnet mit der Weltwirtschaftskrise brach dann die Linksfunktion zusammen. Die Krise warf nicht etwa die Frage nach einer Welt jenseits des Kapitalismus auf, sondern lediglich die, wie er zu stabilisieren sei. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy demonstriert, dass niemand mehr links sein muss, um Staatseigentum, Kapitalverkehrssteuern, Risikobegrenzung oder Regeln für die Bezüge von Bankern zu fordern und auf »die Konservativen« zu schimpfen.
Da ist etwas zu Ende gegangen. Revolutionäre Umtriebe vor anderthalb Jahrhunderten waren der Anfang, es folgten Strategien eines reformerischen Weges aus dem Kapitalismus, anschließend Sozialreformen à la Godesberg, schließlich Rückzugsgefechte und Ausweichmanöver. Und nun das Aus.
Damit aber endet wieder nur ein Zyklus. Denn es existiert ja eine Wahrheit fort: Die Welt ist schön, das Leben für die meisten hässlich. Und dieser Widerspruch erzeugt unausgesetzt neue Linke.
»Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen«, schrieb einst ein 25-jähriger Junglinker namens Karl Marx. Linke hatten stets dann Konjunktur, wenn sie aufstrebenden Gruppen – Klassen, Generationen – Hoffnung gaben. Und wenn sie ihnen die Vorstellung vermittelten, nicht nur im eigenen, sondern im allgemeinen Interesse zu handeln. Darin lag immer auch eine Machtperspektive.
Solche aufstrebenden Gruppen existieren nicht mehr. »Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger / Alles zu werden, strömt zuhauf«, diese Zeile der Internationale passt nicht auf die Lohnabhängigen von heute; wer für das Kapital schuftet, ist kein Nichts, auch dank der Sozialdemokratie. Ebenso wenig sind Alterskohorten in Sicht, die ihren Platz gegen das Establishment erkämpfen müssten, vielleicht deswegen, weil sich der Weltenlauf dermaßen beschleunigt hat, dass es keine generationenstiftenden Zeitabschnitte mehr gibt. Die Generation Globalisierung sind wir alle.
Klassenlagen existieren gleichwohl: soziale Gehäuse, dauerhaft zugewiesen, die jemanden dazu zwingen, unter seinen Möglichkeiten zu bleiben. Der illegal eingereiste Flüchtling zum Beispiel, der tagsüber auf dem Bau arbeitet und nachts als Türsteher vor der Nobeldisco. Die Familie aus der Pariser Vorstadt, die sich nicht aus ihrer Hochhauswohnung wagt, wenn wieder einmal der Aufzug defekt ist, denn im Treppenhaus regieren Kriminelle. Der Bewerber um einen Ausbildungsplatz, der leider Kamel heißt und eine schlechte Adresse hat. Der glückliche Empfänger eines Promotionsstipendiums von 800 Euro, drei Jahre Dauer, dessen Promotion aber viereinhalb Jahre währt und der nach Auslaufen des Stipendiums unmittelbar auf Hartz IV rutscht. Die junge Wissenschaftlerin, die sich über Drittmittel finanzieren muss, die jeweils nur für sechs Monate garantiert sind – sie hätte gern ein Kind, aber ihr Mann arbeitet ebenfalls prekär, unterbezahlt und 60 Stunden pro Woche; er ist Onlinejournalist. Manche können das Gehäuse verlassen, aber nur, um ein anderes zu beziehen. Wie zum Beispiel die junge Anwältin, die sich in ihrer Kanzlei wie in einem Kampfverband anstatt unter Kollegen vorkommt. Beinahe jede Nacht schläft sie in einem anderen Hotel, ihre Arbeit verlangt es so.
Das ist eben die Globalisierung, sie fordert die Menschen und setzt Energie frei, ließe sich einwenden; völlig richtig, aber die herrschende Gestalt dieses Vorgangs heißt Erpressung. Nicht nur die Schwachen halten das nicht aus; es sind durchaus kerngesunde junge Leute, die der Sozialstress zermürbt – oh ja, das gibt es sehr wohl, man höre sich nur um und lasse sich beispielsweise von den 20 kürzlich in Berlin ausgeschriebenen Hebammenplätzen berichten (harte körperliche Arbeit, Schichtdienst, Ausbildungsgehalt 500 Euro), für die sich 5000 Jugendliche bewarben; die aussichtsreicheren unter ihnen durften im Assessment-Center vortreten.
Unbestritten, dass die Lebenserwartung steigt, die arbeitsfreie Lebenszeit sich ausdehnt, die Medizin humaner wird und die Bildung allgemeiner, aber die Wahrheit ist immer konkret und das Individuum erst recht. An die Stelle einer Proletarierklasse, deren Lage sich als Negation der bürgerlichen Gesellschaft beschreiben ließ, sind viele konkrete Menschen getreten. Sie dürfen in dieser oder jener Form nicht so leben, wie es doch eigentlich möglich wäre.
Der Widerspruch von Möglichkeit und Wirklichkeit hat sich wie alles andere individualisiert. Zugleich aber hat er sich verallgemeinert – er kann das Individuum in jeder Schicht und Klasse treffen. Welche Konsequenzen kann die Linke daraus ziehen? Ein Dutzend Jahre ist es her, dass der italienische Politikphilosoph Paolo Flores d’Arcais von der Linken eine »permanente liberale Revolution« forderte, »denn das Individuum in seinem Eigensinn bleibt die am wenigsten verhandlungsfähige Kritik an der Gesellschaft«. Eine individualistische Linke ist mitnichten ein Widerspruch in sich. Geistiger Ausgangspunkt der Linken war die Idee des freien Individuums, kollektivistisch wurde sie durch die historischen Träger ihrer Ideen, namentlich die Arbeiterbewegung.
Fragt sich nur, wie aus dem Individuellen wieder das Allgemeine wird. Die Kunst beherrscht diese Transformation seit je, und die Linke darf deren Sprengkraft nicht unterschätzen. Doch auch politisch gesehen sollte die Linke gewissermaßen existenzialistisch werden. Also sich in der Aktion neu entdecken anstatt in der Antragskommission. Insofern, ja, wieder von vorne beginnen. Die Widersprüche dort zum Eklat bringen, wo sie auftreten. Das wäre dann eine Linke inmitten der Gesellschaft; eine Vorstellung des marxistischen Philosophen Antonio Gramsci, die derzeit wieder unter jungen französischen Sozialisten diskutiert wird.
Die Zukunft der Linken liegt in der Aktion, nicht in der Antragskommission
Was soll darüber aus der klassischen Politik werden, den Abgeordneten zum Beispiel, und was aus den Wahlen, die man doch nicht aus kindischem Trotz ignorieren darf? Es wäre ja schon mal nicht schlecht, wenn solche Fragen überhaupt aufgeworfen würden, die Fragen nach dem Sinn des Ganzen. Die Debatte müsste den Parlamentarismus keineswegs relativieren, sie könnte stattdessen seine Zwecke erweitern. Wahlkämpfe, Parlamentsarbeit und Regieren, nicht als Ganzes, sondern als Teil einer Strategie gesehen, würden eher an Gewicht gewinnen. Aus einer solchen Neubestimmung des Politischen ergeben sich möglicherweise neue Wahlkampfthemen und Kandidatenlisten.
Eine wachsende Tendenz unter den französischen Sozialisten will über ihre Strategie auch nicht mehr die Partei allein entscheiden lassen. Sie strebt sehr offene Primärwahlen an, aus denen ein Präsidentschaftskandidat der Linken hervorgeht, ebenso ein Programm. Das ist, in Ermangelung eines historischen Projekts, immerhin ein Gedanke. Er ließe sich fortführen. In der Geschichte gesehen, sind es stets die Kämpfe um konkrete Emanzipation gewesen, aus denen die Ziele, die Strategien und das Führungspersonal der Linken entstanden.
Also Wühlarbeit. Sie setzt kein Programm voraus. Der Widerspruch zwischen der Selbstbeschreibung unserer westlichen Gesellschaften und ihrer Wirklichkeit allein reicht schon aus, Bewegung zu erzeugen. »Nichts ist menschlicher, als zu überschreiten, was ist«, sagte Ernst Bloch in seiner Tübinger Antrittsvorlesung von 1961. Das Prinzip Hoffnung jedenfalls kann niemand der Linken nehmen. Und wer glaubt, Hoffnung sei nicht viel, der hat noch nie hoffen müssen.
- Datum 09.10.2009 - 12:19 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 08.10.2009 Nr. 42
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selten habe ich von Ihnen einen buchstäblich so aufwühlenden Artikel gelesen, da scheint Ihnen einiges sehr persönlich unter die Haut gefahren zu sein. Und ich verstehe Sie, vor allem wenn man Flores d'Arcais' Bemühungen verfolgt, dem Partito Democratico so etwas wie einen gemeinsamen Nenner, wenn schon nicht eine Identität einzuhauchen.
Der beschworene Internationalismus, früher argumentative Speerspitze, ist durch die "Globalisierung" überholt und damit sinnentleert worden. Und die ist nicht "systembedingt", sondern ua. Frucht eines (technischen) Fortschritts, an dessen Folgen und Präkursorien wir laborieren. Gerade die buchstäblichen Schlagworte von "links" haben sich daher gegen sie selbst gekehrt, nicht philosophisch, nicht doktrinär, sondern de facto. Wobei das Verschwinden eines Machtblocks, der zum Untergang des PCI beitrug, auch eine Rolle spielen mag.
Der neue "linke" Gedanke muss erst wieder neu definiert werden, man wird schon im dialektischen Fundus' eine Begrifflichkeit für "Progressivität" finden müssen,um einen fruchtbaren Antagonismus neu aufzubauen, der sich auch in politischer Münze niederschlägt. Ohne jedoch das Lagerdenken als Postulat, links und rechts haben ihre Bedeutung verloren, es merkt nur kaum jemand. Insoweit sind wir immer noch unbelehrbar konservativ.
Die sogenannte Globalisierung ist kein unabwendbares Naturgesetz, wie Gero von Randow unterstellt, sondern ein Euphemismus für den modernen, individualisierenden Kapitalismus, der zur Durchsetzung seiner Herrschaft handlungsfähige Kollektive und Kulturen gezielt zerstört.
... was wir unter Globalisierung verstehen (und auf die unsere phantasielosen Politker mit "Pragmatismus" und Sachzwanggerede reagieren) ist gewollte und ideologisch betriebene Politik, nichts weiter.
Und dazu muss man keine Verschwörungstheorien bemühen, dazu reicht es die Äußerungen der Kanzlerin zu hören, wie sie den "Protektionismus" in Bausch und Bogen verteufelt. Der absolute und bedingungslose Freihandel und die nahezu unkontrollierbare Freizügigkeit fürs Kapital machen uns erpressbar. Die WTO selbst erlaubt Handelsbeschränkungen, wenn es sonst zu extremen Ungleichgewichten kommt, allein man ist zu verblendet diese anzuwenden.
Und Herr Randow hat insofern recht, der Traum von der grenzenlosen Freiheit und Gemeinschaft, ein linker Traum, war naiv und müsste mal gründlich überdacht werden. Man kann nicht gleichzeitig allen Menschen auf der Welt helfen und im Vorbeigehen eine Art Utopia erzeugen. Die Welt ist einfach ein bisschen zu komplex für sowas und der Linken würde es nicht schaden, ein bisschen nationaler zu denken, denn nur so kann sie überhaupt wieder politischen Spielraum für linke Ideen und Ideale schaffen.
... was wir unter Globalisierung verstehen (und auf die unsere phantasielosen Politker mit "Pragmatismus" und Sachzwanggerede reagieren) ist gewollte und ideologisch betriebene Politik, nichts weiter.
Und dazu muss man keine Verschwörungstheorien bemühen, dazu reicht es die Äußerungen der Kanzlerin zu hören, wie sie den "Protektionismus" in Bausch und Bogen verteufelt. Der absolute und bedingungslose Freihandel und die nahezu unkontrollierbare Freizügigkeit fürs Kapital machen uns erpressbar. Die WTO selbst erlaubt Handelsbeschränkungen, wenn es sonst zu extremen Ungleichgewichten kommt, allein man ist zu verblendet diese anzuwenden.
Und Herr Randow hat insofern recht, der Traum von der grenzenlosen Freiheit und Gemeinschaft, ein linker Traum, war naiv und müsste mal gründlich überdacht werden. Man kann nicht gleichzeitig allen Menschen auf der Welt helfen und im Vorbeigehen eine Art Utopia erzeugen. Die Welt ist einfach ein bisschen zu komplex für sowas und der Linken würde es nicht schaden, ein bisschen nationaler zu denken, denn nur so kann sie überhaupt wieder politischen Spielraum für linke Ideen und Ideale schaffen.
"Verschwörungstheoretiker aller Länder, vereinigt euch" ist nicht wirklich eine Alternative. Es braucht zwar Phantasie, aber nicht die eines Romanciers oder, altmodisch gesagt, eines Fabulierers.
Der letzte Teil des Artikels erscheint mir widersprüchlich. "Wühlarbeit" ohne Programm wird nicht zielführend sein. Mann muss erstmal klar wissen was man wie gesatlten will, um tatsächlich tatkräftig werden zu können. Das Problem der Linken in der Vergangenheit ist immer auch ihre Unbestimmtheit im Ziel.
... was wir unter Globalisierung verstehen (und auf die unsere phantasielosen Politker mit "Pragmatismus" und Sachzwanggerede reagieren) ist gewollte und ideologisch betriebene Politik, nichts weiter.
Und dazu muss man keine Verschwörungstheorien bemühen, dazu reicht es die Äußerungen der Kanzlerin zu hören, wie sie den "Protektionismus" in Bausch und Bogen verteufelt. Der absolute und bedingungslose Freihandel und die nahezu unkontrollierbare Freizügigkeit fürs Kapital machen uns erpressbar. Die WTO selbst erlaubt Handelsbeschränkungen, wenn es sonst zu extremen Ungleichgewichten kommt, allein man ist zu verblendet diese anzuwenden.
Und Herr Randow hat insofern recht, der Traum von der grenzenlosen Freiheit und Gemeinschaft, ein linker Traum, war naiv und müsste mal gründlich überdacht werden. Man kann nicht gleichzeitig allen Menschen auf der Welt helfen und im Vorbeigehen eine Art Utopia erzeugen. Die Welt ist einfach ein bisschen zu komplex für sowas und der Linken würde es nicht schaden, ein bisschen nationaler zu denken, denn nur so kann sie überhaupt wieder politischen Spielraum für linke Ideen und Ideale schaffen.
Ein bekanntes Beispiel für die Zerstörung handlungsfähiger Kollektive ist die Entmachtung der englischen Gewerkschaften durch die frühere Premierministerin Thatcher.
Der Kampfbegriff "Globalisierung" wurde durch den Einfluß der Ökonomen nach dem Zusammenbruch der Zentralverwaltungswirtschaften zu Beginn der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zum Allgemeingut.
Die "Globalisierung" ist keine Verschwörung, sondern ein politisches Programm.
Ein bekanntes Beispiel für die Zerstörung handlungsfähiger Kollektive ist die Entmachtung der englischen Gewerkschaften durch die frühere Premierministerin Thatcher.
Der Kampfbegriff "Globalisierung" wurde durch den Einfluß der Ökonomen nach dem Zusammenbruch der Zentralverwaltungswirtschaften zu Beginn der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zum Allgemeingut.
Die "Globalisierung" ist keine Verschwörung, sondern ein politisches Programm.
Ein bekanntes Beispiel für die Zerstörung handlungsfähiger Kollektive ist die Entmachtung der englischen Gewerkschaften durch die frühere Premierministerin Thatcher.
Der Kampfbegriff "Globalisierung" wurde durch den Einfluß der Ökonomen nach dem Zusammenbruch der Zentralverwaltungswirtschaften zu Beginn der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zum Allgemeingut.
Die "Globalisierung" ist keine Verschwörung, sondern ein politisches Programm.
... mit der Verschwörung ging an ed2morrow's Kommentar. Sorry für das dadurch entstandene Missverständnis.
... mit der Verschwörung ging an ed2morrow's Kommentar. Sorry für das dadurch entstandene Missverständnis.
... mit der Verschwörung ging an ed2morrow's Kommentar. Sorry für das dadurch entstandene Missverständnis.
"Der Seitenhieb mit der Verschwörung ging an ed2morrow's Kommentar."
Meiner auch und keinesfalls an Sie.
Ich stimme aus voller Überzeugung Ihrer Aussage, die sogenannte Globalisierung ist "gewollte und ideologisch betriebene Politik, nichts weiter", zu!
"Der Seitenhieb mit der Verschwörung ging an ed2morrow's Kommentar."
Meiner auch und keinesfalls an Sie.
Ich stimme aus voller Überzeugung Ihrer Aussage, die sogenannte Globalisierung ist "gewollte und ideologisch betriebene Politik, nichts weiter", zu!
den Karren aus dem Dreck zu ziehen, wenn der vom Raubtierkapitalismus geprägte, durchseuchte Neoliberalismus hoffentlich bald fertig hat!
Dann könnte es zum längst überfälligen Paradigmenwechsel kommen, wenn die Menschen endlich Augen und Ohren öffnen - idealerweise auch einmal den Verstand - und erkennen, dass die derzeitig primär lobby-gesteuerten Regierungen mit ihrer Wahlpropaganda und Schei**haus-Parolen komplett auf dem Holzweg sind und uns alle in den Untergang hinein bugsieren!
Es ist eben nicht sozial was Arbeit schafft, wenn diese Arbeit nicht einmal sicher stellt, dass sie ihren Mann ernähren kann, will schweigen von seiner Familie! In dieser Weise fördert Arbeit nur die zunehmende Armut der Menschen einerseits, und zunehmenden Reibach der Großkapitalisten andererseits: Das muss aufhören! Wir wurden lange genug für dumm verkauft, geknechtet und ausgenommen!! Schluss damit!!!
Der erste, dringend notwendige Schritt wäre die gesamte widerwärtig schleimige Lobbyismus-Brut auf den Fuß zu nehmen und achtkanntig aus dem Dunstkreis von Legislative und Exekutive zu entsorgen. Und zwar rückstandsfrei!
Dann kann endlich der komplette Umbau des, in jeder Hinsicht, kränkelnden Systems beginnen; Weg vom kapitalismushörigen, hin zu einem Menschen- und umweltfreundlichen System! Hinein in eine Zukunft, in der ökologische Ökonomie und Menschenwürde, Solidarität und die angemessene Teilhabe aller Bürger am Gesellschaftsleben endlich die ihr gebührende, zentrale Rolle spielen!!
wenn man solche Hass-Tiraden liest wie die Ihrigen: "Der erste, dringend notwendige Schritt wäre die gesamte widerwärtig schleimige Lobbyismus-Brut auf den Fuß zu nehmen und achtkanntig aus dem Dunstkreis von Legislative und Exekutive zu entsorgen. Und zwar rückstandsfrei!"
Wie weit ist es von hier aus noch bis zum Bombenwerfen à la Herbst 77?
wenn man solche Hass-Tiraden liest wie die Ihrigen: "Der erste, dringend notwendige Schritt wäre die gesamte widerwärtig schleimige Lobbyismus-Brut auf den Fuß zu nehmen und achtkanntig aus dem Dunstkreis von Legislative und Exekutive zu entsorgen. Und zwar rückstandsfrei!"
Wie weit ist es von hier aus noch bis zum Bombenwerfen à la Herbst 77?
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