Matthäus auf Jobsuche Der Trainer-Kandidat

Kaum ein deutscher Fußballer wurde schon so oft als Trainer-Kandidat ausgerufen wie Lothar Matthäus. Eine Übersicht.

Anders als das konkurrenzorientierte Kinderspiel "Die Reise nach Jerusalem" beruht das Spiel "Mein linker, linker Platz ist frei" nicht auf einer Knappheit an Stühlen, sondern im Gegenteil auf dem Überhang eines Stuhles.

Ein Kind ruft ein anderes mit der Losung "Mein linker, linker Platz ist frei, ich wünsche mir den soundso herbei", worauf Soundso aufsteht und herbeieilt, ein Platz frei wird und so fort. Einfaches Spiel. Und tolles Spiel, weil man damit Freunden seine Zuneigung bekunden kann.

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Wenn in Deutschland ein Trainer entlassen wird (zuletzt in Berlin), spielt die Bild-Zeitung das neben dem freien Stuhl sitzende Kind und ruft: "…ich wünsche mir den Lothar herbei", indem sie behauptet, Lothar Matthäus sei ein aussichtsreicher Kandidat. Lothar Matthäus und die Bild-Zeitung, die beiden verstehen sich nämlich sehr gut (er schreibt sogar für die Sport-Bild).

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Nur dummerweise hört niemand auf den Ruf der Bild- Zeitung. Und dabei heißt es doch immer, sie sei so mächtig. Ist sie vielleicht gar nicht. Sie kann ja nicht einmal, was jedes Kind kann.

 
Leser-Kommentare
  1. ... Lothar Matthäus als Trainer? Da könnte man ja gleich Günther Schwätzer (Netzer) einstellen. Der weiß es auch gleich immer unerträglich besser, egal, wo er gefragt wird.

    • spacko
    • 15.10.2009 um 18:15 Uhr

    .. vom Loddar ist ja auch nicht unbedingt, dass die Sport-Bild ihn ins Gespräch bringt, sonder er sich selbst. Von Loddar hört man, wennn immer irgendwo ein Job zu haben ist, er sei "nicht abgeneigt" oder dergleichen.
    Das ist Anbiedern bis zur Lächerlichkeit, und mittlerweile ist es soweit, dass jeder Verein von Rang und Namen, der Matthäus verpflichtet, sich lächerlich machen würde - unabhängig davon, ob Lucky Maddäus als Trainer was taugt (was ich bezweifle) oder nicht. Der Gipfel war ja der Versuch bei Fortuna Düsseldorf eine Anstellung zu finden, indem er quasi über einen Investor dem Verein Schmerzensgeld für das Ertragen seiner Person zahlt.
    Fußball ist eben nicht Politik (beim Guido hat die Gossenboulevard-Taktik ja funktioniert), und so wird der Lothar es wohl ähnlich machen müssen wie der Herr Basler, der einen mittelmäßigen Fünftligisten trainiert, dem immerhin mal eine Pokalüberraschung gelungen ist.
    Der Loddar muss erstmal von ganz unten wieder hoch.

  2. Der Lothar hat das Zeug einen gut funktionierenden Bundsligaverein innerhalb von einer Saison in ein Schlachtfeld zu verwandeln.

  3. ein NICHT Artikel. Das Thema ist schon 100 Jahre alt.

  4. @ kommtpost1: Ja, Leider. Irgendwelche Verlagsstrategen sagen der ZEIT seit geraumer Zeit, wie Web gehen soll. Und Traffic. Und Boulevard. Und Recycling. Unter "Mehr zum Thema" findet sich dann ein Artikel, der ein Jahr alt ist. Großartig. Alles Fingerübungen in Beliebigkeit.

  5. Ob sie ihn und seine Fr. los werden wollen?
    Hat er sich auch richtig erkundet mit wem er sich zusammen tun will? Das richt nach Hinterhalt. Nach einer italienischen Berlusconischen v-ENDE-tta, weil die Katholiken ihre Fr. los werden wollen.
    Damit niemand erfährt das der Papst der H_itler Jugend die Bayern anlügt. Befehlen die italienischen Kardenäle den Papst? Wollen die chauvinisten aus Italien zeigen, das sie schlauer sind, als die Deutschen und sie reinlegen? Will sich der Papst an der Merkel rächen? FIAT-Chrysler-Mercedes Benz-Bayern-Papst-FIAT
    Ich würde mit diesen Leuten, nicht mal bis zur Ecke gehen.
    Wie die alle abhauen werden!!!

    "[...]", J.D. Peron hat nicht nur C.H.A. Fuldner (SS H. Himmler) als Militärberater gehabt, sondern hat auch Mengele, Eichmann, Rudel und andere Nazis gerretet. Zum partido justiticalista gehören heute Menem und Barrionuevo berühmt für seine Sätze, “[...]"

    [Gekuerzt, bitte halten Sie sich an Deutsch als die zulaessige Verkehrssprache dieses Forums. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.]

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