School of life Wie ich in 36 Stunden lernte, gut zu lebenSeite 6/6
Oben im Laden verabschieden wir uns voneinander. Abends im Hotelbett öffne ich den Umschlag mit dem Befund aus der Kulturklinik. Das Rezept: Als Ausgleich für einige meiner "abgehobenen" literarischen Vorlieben – Montaigne, David Foster Wallace – soll ich an einem Samstagnachmittag ein englisches Fußballstadion besuchen, Pubs in Südwestirland abklappern und irgendwo im Süden der USA Gitarrenunterricht bei einem alten Bluesmann nehmen. Und dann für eine Weile nach London ziehen.
Diese Leute aus dem Seminar, die mir 36 Stunden zuvor noch völlig gleichgültig gewesen waren, beginne ich in diesem Moment zu vermissen. Wir hätten uns noch viel zu sagen gehabt. Und ich frage mich, welche Romanfiguren sonst noch so seit Jahren und Jahrzehnten unerkannt durch mein Leben laufen, versteckt hinter den Unverbindlichkeiten des Alltags.
- Datum 16.10.2009 - 09:45 Uhr
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- Quelle ZEITmagazin, 15.10.2009 Nr. 43
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Nur wie hat ihnen das alles nun geholfen, besser zu leben?
Zu verstehen wie man gut lebt, etwas Sinnvolles aus seinem Leben zu machen, erfordert manchmal ein ganzes Leben. Entscheidend ist ein Moment, indem einem klar wird, dass man etwas ändern MUSS. Wann dieser Moment zu einem kommt, kann niemand wirklich vorherbestimmen, wie es quasi die "Schule des Lebens", die 36 Stunden (!!!!) dauert, bezweckt. Wahrscheinlich sind es die Kosten der Teilnahme an dieser Schule, die einen darüber grübeln lassen, so eine Schule nie wieder besuchen zu müssen. Das Geld dafür hätte jeder der Teilnehmer sinnvoller ausgeben können!
Mich interessiert ebenfalls, warum der Autor nun besser lebt als vorher. Was hat er wirklich gelernt? Und vor allem: Wirkt das Gelernte heute im Alltag noch nach?
Zu verstehen wie man gut lebt, etwas Sinnvolles aus seinem Leben zu machen, erfordert manchmal ein ganzes Leben. Entscheidend ist ein Moment, indem einem klar wird, dass man etwas ändern MUSS. Wann dieser Moment zu einem kommt, kann niemand wirklich vorherbestimmen, wie es quasi die "Schule des Lebens", die 36 Stunden (!!!!) dauert, bezweckt. Wahrscheinlich sind es die Kosten der Teilnahme an dieser Schule, die einen darüber grübeln lassen, so eine Schule nie wieder besuchen zu müssen. Das Geld dafür hätte jeder der Teilnehmer sinnvoller ausgeben können!
Mich interessiert ebenfalls, warum der Autor nun besser lebt als vorher. Was hat er wirklich gelernt? Und vor allem: Wirkt das Gelernte heute im Alltag noch nach?
hier beschrieben:
http://wortpong.wordpress...
Hier hatte ich bereits einen Kommentar geschrieben.Irgendwie ist er abhanden gekommen.Woran es liegt?Ich weiß es nicht.Das Eingabefeld hat sich geändert.Keine "Vorschau" kein " Sichern" mehr - nur "Abschicken".Eine Schule fürs Leben einzurichten, halte ich für eine originelle Idee.Da lernt man sicher auch, die Tücken des Alltags zu meistern. Spielend,klar.Immer wieder in "Good Old London" finden sich Querdenker, die neue Wege wagen.Alte Ratgeber liegen aus:Questions about philosophy,science and religion? Die Suche nach truth,knowledge and opinion by the way? Spiel ist hier Experiment.
Be actor or actress.Finde ich nicht schlecht.Knüpft doch an Shakespeare
an: Wir sind die Schauspieler - die Welt ist die Bühne.Vielleicht ist die Formel:PLAY der richtige Rat.Seminar im Laden.Dann wieder hinaus in die Welt - das Spiel geht weiter.
Noch besser ist es allerdings, selbst drauf zu kommen, wie man gut lebt.
Schon meine Grandma ( aus Kanada) sagte immer: "Help yourself
and God helps you". Hilfe zur Selbsthilfe oder wie Socrates es so schön formulierte. " Wills Du die Welt ändern - ändere Dich zunächst selbst" als weiterführende Erkenntnis.Ein Seminar -wie in dieser Form - gibt Anstöße.Den Blickwinkel einmal wechseln.So ein Modell wie oben geschildert, sollte im wörtlichen Sinn " Schule machen ". " The reverse method ", wie die Engländer sagen.Unkonventionell lernen, hilft das Bewußtsein aber auch das Unterbewußtsein zu fördern.
Schon meine Grandma ( aus Kanada) sagte immer: "Help yourself
and God helps you". Hilfe zur Selbsthilfe oder wie Socrates es so schön formulierte. " Wills Du die Welt ändern - ändere Dich zunächst selbst" als weiterführende Erkenntnis.Ein Seminar -wie in dieser Form - gibt Anstöße.Den Blickwinkel einmal wechseln.So ein Modell wie oben geschildert, sollte im wörtlichen Sinn " Schule machen ". " The reverse method ", wie die Engländer sagen.Unkonventionell lernen, hilft das Bewußtsein aber auch das Unterbewußtsein zu fördern.
Sehr unterhaltsam geschrieben. De Botton hat auch einige interessante Filme zum Thema Philosophie gemacht und alles gut verständlich erklärt.
Aber der Punkt ist:
Was bleibt nach dem Seminarbesuch?
Was bleibt nach dem Buchgenuss?
Ich trage neuerdings Schlüsselanhänger mit meinen Lebenszielen durch die Gegend...Allein die neugierigen Blicke meiner Mitmenschen erinnern mich jetzt immer daran und ein Vergessen wird unmöglich. Wer mal sehen mag:
[entfernt. Bitte beachten Sie, dass wir auf diese Seite nicht verlinken möchten. Danke. Die Redaktion/vv]
Liebe Grüße aus Idaho,
Oliver
Ich kenne nicht Ihre Methode. Aber die Memotechnik im Mentaltraining ist eine überzeugende Praktik. Mit Hilfe von Affirmationen - dazu werden auch symbolische Zeichen genutzt -
wird optisch e r i n n e r t. Auch wenn dahinter sich etwas scheinbar "Magisches" verbirgt, es ist "Fingerzeig".
Ich kenne nicht Ihre Methode. Aber die Memotechnik im Mentaltraining ist eine überzeugende Praktik. Mit Hilfe von Affirmationen - dazu werden auch symbolische Zeichen genutzt -
wird optisch e r i n n e r t. Auch wenn dahinter sich etwas scheinbar "Magisches" verbirgt, es ist "Fingerzeig".
Schon meine Grandma ( aus Kanada) sagte immer: "Help yourself
and God helps you". Hilfe zur Selbsthilfe oder wie Socrates es so schön formulierte. " Wills Du die Welt ändern - ändere Dich zunächst selbst" als weiterführende Erkenntnis.Ein Seminar -wie in dieser Form - gibt Anstöße.Den Blickwinkel einmal wechseln.So ein Modell wie oben geschildert, sollte im wörtlichen Sinn " Schule machen ". " The reverse method ", wie die Engländer sagen.Unkonventionell lernen, hilft das Bewußtsein aber auch das Unterbewußtsein zu fördern.
Ich kenne nicht Ihre Methode. Aber die Memotechnik im Mentaltraining ist eine überzeugende Praktik. Mit Hilfe von Affirmationen - dazu werden auch symbolische Zeichen genutzt -
wird optisch e r i n n e r t. Auch wenn dahinter sich etwas scheinbar "Magisches" verbirgt, es ist "Fingerzeig".
"It doesn’t have to be fun to be fun", Spaß muss nicht unbedingt Spaß machen.
Der Satz ist genau falsch übersetzt. Richtig muß es heißen: "Es muß kein "Spaß" sein, damit es Spaß macht". Oder vllt anschaulicher "Es muß nicht lustig sein, um Spaß zu machen".
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