Agrarwirtschaft Unser Erdmann

Der Milchbauer Thilo Erdmann aus Niedersachsen wirtschaftet mustergültig und bekommt obendrein EU-Subventionen. Trotzdem macht er mit seinen 180 Kühen in diesem Jahr 80.000 Euro Verlust. Können wir uns Bauern noch leisten?

Wer das Ausmaß der gesamtgesellschaftlichen Tragödie begreifen will, von der auch der Hof des Landwirts Thilo Erdmann nicht ausgenommen ist, muss sich einen Moment Zeit nehmen, um die Dimension folgender Rechnung zu begreifen: Ein Liter Milch der legendären Kuh Udine kostet Erdmann derzeit täglich 5,6 Cent. Auf den Bestand seiner 180 Kühe hochgerechnet, macht er zurzeit einen Verlust von 6500 Euro im Monat, rund 80.000 Euro im Jahr. Denn innerhalb der vergangenen zwölf Monate fiel der Preis pro Liter Milch von 37 auf 21 Cent netto, der Wert eines Liters Milch seiner Udine büßte in diesem Zeitraum also 42 Prozent ein. Oder im Umkehrschluss: Steigt der Milchpreis nicht »umgehend«, wie Bauernverbands-Vertreter fordern, werden in den kommenden zwei Jahren mindestens 30, wenn nicht 50 Prozent aller 268.781 landwirtschaftlichen Betriebe mit Viehhaltung in Deutschland dahingerafft sein.

Sogar Gülle ist dieser Tage mehr wert als Milch. Was für ein Desaster.

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»Man muss schon gewisses Gottvertrauen haben, ja«, sagt Erdmann, setzt sich die geliebte blaue Schirmmütze auf, küsst seinen zweijährigen Sohn Jakob, weist Azubi Tobi an, fragt die Situation bei Vater Uli ab und marschiert mit strengem Schritt über den Hof zur Halle, um die Triticale, eine Kreuzung aus Weizen und Roggen, vor der Einlagerung mit Propionsäure zu versetzen. Eine Stunde Mittagspause, mehr war nicht drin, Gulasch, Kartoffeln und Bohnen. Immerhin kommt er zum Essen nach Hause, andere lassen sich Tupperschälchen aufs Feld bringen. Da vibriert das Handy in der moosgrünen Latzhose, Erdmanns Partner Heinz ist dran. Der Weizen sei ein Prozent zu feucht. Dann solle er später mähen, sagt Erdmann. Warten, bis jene 14 Prozent erreicht sind, die der Handel vorschreibe, die Sonne trockne ein Prozent pro Stunde. Kaum aufgelegt, vibriert das Telefon aufs Neue. Der Strohpresser. Der komme in dreißig Minuten, sagt Erdmann. Dann werde er zu ihm aufs Feld rausfahren. Später am Tag müsse er noch Diesel bestellen, Weizen dreschen, das Sägemehl in die Kuhboxen geben, 100 Tonnen Triticale einlagern und – »Entschuldigung!«, er kramt in der Latzhosentasche. »Ja, hallo, Herr Henne.« Der Jagdpächter. In einer Stunde treffe man sich im Weizenfeld an der Straße in Richtung Bodenfelde zur Begehung, um die Schäden durch die Wildschweine festzustellen; es gehe um Ausgleichszahlungen, etwa 270 Euro. Er werde da sein, sagt Erdmann. Wieder Vibrieren. Heinz ist dran. Dann ruft Vater Uli zurück. Dann der Bauer im Dorf, dessen Feld Thilo gegen Bezahlung mähen soll.

Und so geht es weiter an einem gewöhnlichen Dienstag auf dem Vollerwerbshof Erdmann im südlichen Niedersachsen, und am Ende des Tages, wenn der goldgelbe Vollmond über der Weser steht und sich die Nacht in die Gassen einnistet, bricht Erdmann noch einmal auf und mäht im Drescherflutlicht 68 Tonnen Weizen, verlädt die am Mittag gepressten Strohballen auf den Anhänger, fährt sie ins Lager und stapelt sie auf. Und wenn um halb zwei am Morgen in die zerbrechliche Stille des Dorfes Wahmbeck ein Rattern platzt, stammt es vom großen John-Deere-Schlepper des Landwirts Erdmann, der gerade heimkehrt, weil erst jetzt das Tageswerk vollendet ist. Vier Stunden Schlaf bleiben ihm, bis er das Morgenfutter für die Kühe silieren muss. Kaum eine Nacht von Anfang Juni bis in den Herbst hinein schläft er mehr als fünf Stunden, bis zum Ende der Erntezeit.

Hinten links, Kurze Straße 7, auf dem Hof der Eltern, wurde er vor 37 Jahren geboren, dreieinhalb Jahre nach seiner Schwester. So wie die Buben von Wahmbeck heute die Felder auf und ab rennen, wenn er mit seinem 330-PS-Drescher den Weizen mäht, so rannte Erdmann damals die Felder auf und ab, als sein Vater den Weizen drosch. Ob Jakob dereinst die Erdmann-Felder weiterbestellen wird, hängt von der Klugheit einiger Menschen in den nächsten Monaten ab, ein wenig vom Schicksal und natürlich davon, ob der Sohn nicht lieber Arzt oder Bauingenieur oder sonst was werden will.

Hof Erdmann grenzt direkt an die Oberweser, hinter dem Fluss beginnt Hessen. Vom Garten, wo die prachtvolle Trauerweide steht, sind es etwa 50 Kilometer bis Göttingen und ein paar mehr nach Kassel, auch Erfurt ist nicht die Welt entfernt. Wahmbeck im Weserbergland – 800 Einwohner, altes Fachwerk auf Klinkersteinfundament, Oldie-Partys, Feuerwehrfeste – ist in gewisser Weise die Mitte Deutschlands, eingebettet in die Deutsche Märchenstraße weserabwärts, wo die Brüder Grimm Dornröschen, Schneewittchen und das tapfere Schneiderlein verorteten. Das Leben hier war lange so berechenbar, wie die Felder von Raps und Mais geordnet sind. Am Ortseingang, wo freitagabends die Dorffußballer gegen die des Nachbarortes antreten, weisen drei Tafeln auf das große Ereignis der kommenden Woche hin: Jörg – wird – 40. Wer ein Internet-Café suchte, hätte die Seele Wahmbecks gründlich missverstanden. Hier gibt es auch keinen Stammtisch in einem Goldenen Hirschen, und wenn es so einen Stammtisch gäbe, Thilo Erdmann würde am wenigsten dorthin passen. Stammtischgespräche halten ab von der Agenda. Ein Bauer hat zu arbeiten. Ein Bauer ist kein Beamter.

Nicht ein einziges Mal gähnt Erdmann am Mittwoch. Wer Landwirt auf dem freien Weltmarkt ist, hat keine Zeit zum Gähnen. Kaiserwetter, Schwalben fliegen. Kaiserwetter heißt Sonne, und Sonne heißt Trockenheit. Das tägliche Glück des Landwirts Erdmann besteht darin, alle Posten seiner Liste im Geiste abgehakt und den Betrieb auf Hochtour gehalten zu haben, und dafür benötigt er die Gunst der Sonne. Regen ist nur dann gut, wenn der Bauer ihn brauchen kann. Niederschläge machen den Boden schwer, und schwere Böden reiben das Material auf, was Sprit und Reparaturen kostet. Regen ist betriebswirtschaftlich ungünstig.

Erdmann weiß, dass er abhängig ist von nicht steuerbaren Termini, von Sonne, Regen und der EU. Er weiß, dass ohne Subventionen die Lichter ausgehen; er weiß, dass die Landwirtschaft einer der am stärksten subventionierten Wirtschaftszweige Deutschlands ist; er schätzt es hoch, dass die Politik hinter ihm und den Landwirten steht, mit Kampfeslust in Brüssel, mit Steuerentlastungen, Zinszuschüssen und kompliziertem Prämienwesen. Bei gut geführten Höfen machen die Beihilfen der EU mittlerweile die Hälfte des Gewinns aus, bei schlecht geführten 80 Prozent. Auf schriftlichen Antrag werden seit der Agrarreform 2005 sogenannte Betriebsprämien direkt ausgezahlt, 350 Euro pro Hektar Erdmannsches Ackerland, eine sechsstellige Summe im Jahr 2008.

Fast die Hälfte des gesamten EU-Etats, 55 Milliarden Euro, fließen alljährlich in die Landwirtschaft. Genau betrachtet, kann der deutsche Landwirt nur mithilfe der Gesellschaft überleben, für die er das Korn erntet, für deren Käse er Kühe melkt, für deren Seele er die Landschaft pflegt. Landwirtschaft ist Wirtschaft mit und auf dem Land und seinen Wettern, ohne Land und Wetter beeinflussen zu können. Es geht nicht um das Korn als Same des Lebens oder die archaische Tradition der Landbestellung in der blauen Stunde des Nachmittags. Es geht um Prozente, Dezimale, Spekulationen, um Abschreibungen, Anträge, Investitionen. Erdmanns Naturverbundenheit gründet auf der Vision, den Boden in seiner Fruchtbarkeit zu bewahren. Der erfolgreiche Landwirt 2009 ist ein kühl kalkulierender Marktwirt, weil er genau so einer sein muss. Lässt ihm der globalisierte Handel eine andere Wahl?

Leser-Kommentare
  1. ... wird in diesem Artikel aber massiv beansprucht.

    Dabei ist es ganz simpel: Es wird zu viel Milch produziert, also sind die Preise im Keller.

    Systemrelevant ist der Agrar-Sektor schon lange nicht mehr, wilkommen in der globalisierten Welt.

    Die Agrar-Subventionen sind eine Schande für die wohlhabenste Region der Welt und geradezu ein Verbrechen, fehlen Sie doch für die Bildung oder gehen Sie in Schuldenform zu Lasten zukünftiger Generationen.

    Darüber hinaus zerstören die üppigen Agrar-Subventionen die Agrar-Wirtschaften der 3. Welt - weil diese trotz oft besserer Bedingungen nicht mit den künstliche niedrigeren Preisen der EU mithalten können.

    Demnach sind die Agrar-Subventionen auch mitschuld am Hunger in der Welt und der EU-Bürger wird gleich doppelt und dreifach zur Kasse gebeten.

    Und dies nur, weil weder Politiker noch die Gesellschaft vom sozialromatischen Bild des tüchtigen Kleinbauers lassen will.

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    Gibraltar hat völlig recht.

    Eigentlich wollte ich meinen Senf *g* auch noch dazugeben.

    Aber als ich den ersten Kommentar las, war schon alles geschrieben.

    Gibraltar hat völlig recht.

    Eigentlich wollte ich meinen Senf *g* auch noch dazugeben.

    Aber als ich den ersten Kommentar las, war schon alles geschrieben.

  2. Ich hoffe, die Zeit bekommt diese Propaganda-Arbeit der Milchbauerlobby ordentlich bezahlt.

    Milch ist billig, weil es viel Milch gibt. Es gibt viel Milch, weil es zu viele Milchproduzenten gibt. Wenn jetzt die am schlechtesten wirtschaftenden Milchbauern ihren Hof aufgeben müssen, wird weniger Milch produziert und der Preisverfall gestoppt. Die Höfe, die weiterhin mit diesem Preis wirtschaften können, bleiben bestehen. Sollte der Preis generell unwirtschaftlich sein, werden viele Höfe schließen und die Milchproduktion zurückgehen. Dann erhöht sich der Preis, so dass die übrig gebliebenen Milchbauern wieder wirtschaftlich Milch produzieren können.

    Das nennt man Marktwirtschaft. Was jetzt passiert, ist eine Marktbereinigung. Die Produktivität der Milchbauern hat sich ständig erhöht, ohne dass der Bedarf gleichmäßig gestiegen wäre. Wir brauchen nicht mehr Milch. Und da die Produktivität der einzelnen Milchbauern stetig zunimmt, brauchen wir weniger Milchbauern. Für die betroffenen Milchbauern ist das bedauerlich, aber für die Gesamtgesellschaft ist das Fortschritt. Für können die gleiche Menge Milch mit weniger Ressourcen herstellen. Die freigewordenen Ressourcen können wir für Dinge verwenden, wo noch Mangel herrscht. Die gezahlten Subventionen wären im Bildungsbereich wesentlich besser aufgehoben.

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    "Milch ist billig, weil es viel Milch gibt. Es gibt viel Milch, weil es zu viele Milchproduzenten gibt."

    So einfach kann eine Milchmädchenrechnung sein. Stellt sich ja schon die Frage, warum Milch zu einem Cent-Artikel verkommen ist? Natürlich liegt ein Grossteil der Schuld an den Bauern, aber auch die Molkereine bedienen sich nicht schlecht und auch die armen Discounter vom Supermarkt greifen noch einen satten Gewinn ab.

    Die Rechnung die hier aufgemacht wird ist leider zu einfach.

    Wenn ich den Milchmarkt richtig verstehe, verkauft jeder Landwirt der aus der Milchproduktion aussteigt umgehend seine Quote an wachstumswillige Kollegen (Beispiel Artikel). Folglich verknappt sich nicht das Angebot, es kommt lediglich zu einer Umverteilung bei den Produzenten.
    Zu einer Verknappung des Angebots würde unter derzeitigen Rahmenbedingungen nur ein beträchtliches aufkaufen von freiwerdender Quote von Seiten des Staates bzw. EU führen.
    Ob noch höhere Ausgaben für den Agrarsektor gewollt sind?

    Es ist eine Ilusion zu glauben das wir in Deutschland in einer globalisierten Welt keine Milchbauern mehr brauchen. Neuseeland kann nicht die ganze Welt mit Milch versogen, sechstöckig bauen läßt es sich nicht.
    Die Entscheidende Frage ist wie man Unsere Milchbauern wieder so in den Markt integrieren kann das sie entsprechend der Nachfrage produzieren und nicht, wie im Artikel beschrieben, ihre Quote erfüllen und darauf hoffen das die Molkerein die Milch irgendwie an den Verbraucher bringen.

    "Milch ist billig, weil es viel Milch gibt. Es gibt viel Milch, weil es zu viele Milchproduzenten gibt."

    So einfach kann eine Milchmädchenrechnung sein. Stellt sich ja schon die Frage, warum Milch zu einem Cent-Artikel verkommen ist? Natürlich liegt ein Grossteil der Schuld an den Bauern, aber auch die Molkereine bedienen sich nicht schlecht und auch die armen Discounter vom Supermarkt greifen noch einen satten Gewinn ab.

    Die Rechnung die hier aufgemacht wird ist leider zu einfach.

    Wenn ich den Milchmarkt richtig verstehe, verkauft jeder Landwirt der aus der Milchproduktion aussteigt umgehend seine Quote an wachstumswillige Kollegen (Beispiel Artikel). Folglich verknappt sich nicht das Angebot, es kommt lediglich zu einer Umverteilung bei den Produzenten.
    Zu einer Verknappung des Angebots würde unter derzeitigen Rahmenbedingungen nur ein beträchtliches aufkaufen von freiwerdender Quote von Seiten des Staates bzw. EU führen.
    Ob noch höhere Ausgaben für den Agrarsektor gewollt sind?

    Es ist eine Ilusion zu glauben das wir in Deutschland in einer globalisierten Welt keine Milchbauern mehr brauchen. Neuseeland kann nicht die ganze Welt mit Milch versogen, sechstöckig bauen läßt es sich nicht.
    Die Entscheidende Frage ist wie man Unsere Milchbauern wieder so in den Markt integrieren kann das sie entsprechend der Nachfrage produzieren und nicht, wie im Artikel beschrieben, ihre Quote erfüllen und darauf hoffen das die Molkerein die Milch irgendwie an den Verbraucher bringen.

  3. Jeder mag nur noch billig, Schnäppchenjäger durchforsten die Welt nach "noch billiger"-Angeboten und wollen gleichzeitig für die eigene Arbeit das Maximum bekommen.

    Es stellt sich die Frage, warum 1Liter Milch gerade mal 6 Cent wert ist? Grosse Lebensmittelkonzerne ( von denen es in D-Land eh nur noch eine Handvoll gibt ) erpressen mit Mafiamethoden die Molkereien, zu Dumpingpreisen zu prdouzieren, der dumme Verbraucher kauft das gefärbte Wasser nur, wenn es nicht zu viel kostet, die Kette der Dummheit und Gier lässt sich beliebig fortsetzen.

    Komisch nur, dass z.B. bei BIO-Bauern das Gejammere kaum vorhanden ist.

  4. "Milch ist billig, weil es viel Milch gibt. Es gibt viel Milch, weil es zu viele Milchproduzenten gibt."

    So einfach kann eine Milchmädchenrechnung sein. Stellt sich ja schon die Frage, warum Milch zu einem Cent-Artikel verkommen ist? Natürlich liegt ein Grossteil der Schuld an den Bauern, aber auch die Molkereine bedienen sich nicht schlecht und auch die armen Discounter vom Supermarkt greifen noch einen satten Gewinn ab.

    Antwort auf "Gekaufte Propaganda?"
  5. Erzeugung um jeden Preis erfunden in der Nazizeit - und Fortführung bis Heute.
    Unsere Regierung muß endlich umdenken mit Produktionsrückgang. Es ist billiger den Landwirten eine Rente zu zahlen.

    • Belm20
    • 26.10.2009 um 14:01 Uhr

    Es kann doch nicht sein, dass 50% des EU Haushaltes in die Landwirtschaft fließen, um dann auch noch damit die bäuerliche Landwirtschaft in Drittländern kaputtzumachen.

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    In den "Reden" schwafeln die hoch dotierten Diätenbezieher von freier sozialer Marktwirtschaft und im EU-Parlament beschließen diese für die Lobby´s schöne hohe Subventionen auf Kosten der Steuerzahler.

    Meines Erachtens wäre es für alle Beteiligten inbesondere angesichts leerer Kassen sinnvoller derartige Subventionen auf 0,- Euro zu senken und EinfuhrQUOTEN durchzusetzen.

    Dies würde vermutlich die Überproduktion reduzieren und dazu führen, dass alle Beteiligten auch wieder am Markt einen FAIRen MARKTPREIS für ihre Produkte erzielen.

    Es ist ERHEBLICHES EINSPARPOTENTIAL vorhanden !

    In den "Reden" schwafeln die hoch dotierten Diätenbezieher von freier sozialer Marktwirtschaft und im EU-Parlament beschließen diese für die Lobby´s schöne hohe Subventionen auf Kosten der Steuerzahler.

    Meines Erachtens wäre es für alle Beteiligten inbesondere angesichts leerer Kassen sinnvoller derartige Subventionen auf 0,- Euro zu senken und EinfuhrQUOTEN durchzusetzen.

    Dies würde vermutlich die Überproduktion reduzieren und dazu führen, dass alle Beteiligten auch wieder am Markt einen FAIRen MARKTPREIS für ihre Produkte erzielen.

    Es ist ERHEBLICHES EINSPARPOTENTIAL vorhanden !

  6. In den "Reden" schwafeln die hoch dotierten Diätenbezieher von freier sozialer Marktwirtschaft und im EU-Parlament beschließen diese für die Lobby´s schöne hohe Subventionen auf Kosten der Steuerzahler.

    Meines Erachtens wäre es für alle Beteiligten inbesondere angesichts leerer Kassen sinnvoller derartige Subventionen auf 0,- Euro zu senken und EinfuhrQUOTEN durchzusetzen.

    Dies würde vermutlich die Überproduktion reduzieren und dazu führen, dass alle Beteiligten auch wieder am Markt einen FAIRen MARKTPREIS für ihre Produkte erzielen.

    Es ist ERHEBLICHES EINSPARPOTENTIAL vorhanden !

    Antwort auf "Milchsubventionen"
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    Quoten SIND Subventionen!

    EinfuhrQUOTEN sind Protektionismus - und das ist das Letzte, was wir uns als Exportnation erlauben können. Denn die Einfuhrquoten die andere Staaten als Reaktion gegen uns verhängen würden, treffen uns weit schlimmer.

    Außerdem führen Einfuhrquoten nicht zu einem fairen Wettbewerb mit den Agrarwirtschaften der 3. Welt - und auch nicht zu daraus resultierenden günstigeren Preisen für die Verbraucher.

    Man tauscht nur ein Subventionssystem gegen ein anderes aus.

    Quoten SIND Subventionen!

    EinfuhrQUOTEN sind Protektionismus - und das ist das Letzte, was wir uns als Exportnation erlauben können. Denn die Einfuhrquoten die andere Staaten als Reaktion gegen uns verhängen würden, treffen uns weit schlimmer.

    Außerdem führen Einfuhrquoten nicht zu einem fairen Wettbewerb mit den Agrarwirtschaften der 3. Welt - und auch nicht zu daraus resultierenden günstigeren Preisen für die Verbraucher.

    Man tauscht nur ein Subventionssystem gegen ein anderes aus.

  7. Als allererste Reise böte sich das Ziel Island an: Mein Gott, was habe ich da an Geld für etwas gelassen, das sich "Skyr" nennt. Lecker, lecker, lecker! Wenn es das hier bei uns auch zu kaufen gäbe - meine Ausgaben für Milchprodukte würden erheblich steigen.

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