Leise Worte der Selbstkritik
Im Gestrüpp viel zu vieler beteiligter Ministerien, Behörden und Institute in Bund und Ländern war es nicht schwer, die Verantwortung jeweils auf andere abzuwälzen. Nach mehreren Monaten im Ausschuss erscheine ihr die Asse wie ein »Geisterschiff«, kommentiert die Grüne Heinen-Kljajic, »das wohl von unsichtbaren, bösen Mächten gesteuert wurde«.
Als Konsequenz plädiert die niedersächsische Abgeordnete dafür, Institute der Risikoforschung künftig nicht mehr nur sich selbst und den Beamten zu überlassen, sondern ihnen Beiräte der Zivilgesellschaft an die Seite zu stellen. Frei nach Friedrich Dürrenmatts Stück Die Physiker : »Der Inhalt der Forschung geht die Forscher an, die Auswirkung alle Menschen.«
In den betroffenen Institutionen indes hat es lange gedauert, bis leise Worte der Selbstkritik fielen. Monatelang gaben sie Informationen nur auf öffentlichen Druck heraus, tröpfchenweise. Der allzu ruppige PR-Chef des Münchner Helmholtz-Zentrums kam zwar aufs Abstellgleis, aber im jüngsten Jahresbericht heißt es noch immer beschönigend, die Asse habe man als Teil der neuen »strategischen Ausrichtung« abgegeben.
Ich glaube nicht, dass sich die Helmholtz-Gemeinschaft kommentarlos von der Asse verabschieden kann.
Frieder Meyer-Kramer, Staatssekretär
Auch als sich Günther Wess vor dem Untersuchungsausschuss mit seiner Schließungsoffensive schmückt, vergisst er zunächst zu erwähnen, dass ihm die niedersächsischen Behörden das Konzept mehrmals als unzulänglich wieder zurückgeschickt haben. Dabei kennt der Chemiker, der ein Buch über die Kommunikation der Wissenschaften geschrieben hat, öffentliche Kontroversen auch aus Gentechnik und Stammzellforschung, er sagt: »Die Wissenschaft darf sich nicht wegducken.« Wie Jürgen Mlynek kündigt er an, nun alles zu tun, »um dem Wunsch nach Transparenz entgegenzukommen«.
Im BMBF schaut man angesichts der neuen Atompolitik vor allem nach vorn. Dort befürchtet Frieder Meyer-Kramer, bei der Diskussion um die Asse werde »unterschwellig eine wissenschaftsfeindliche Tendenz aufgebaut«. Der Staatssekretär sagt aber auch: »Ich glaube nicht, dass sich die Helmholtz-Gemeinschaft kommentarlos von der Asse verabschieden kann.« Sie müsse nun »einen substanziellen wissenschaftlichen Beitrag zur Endlagerfrage leisten«.
Die entscheidende Frage jedoch, das zeigt die Geschichte dieses Salzbergwerks, wird die Helmholtz-Gemeinschaft allein nicht beantworten können: Wie sollen Institutionen, deren Aufmerksamkeitskurven den Konjunkturen politischer und wissenschaftlicher Prioritäten folgen, eine Technologie kontrollieren, die Fakten für Jahrmillionen schafft?
- Datum 22.10.2009 - 18:41 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 22.10.2009 Nr. 44
- Kommentare 10
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








Derartige Pannen sind nicht nur bei radioaktiven Abfällen zu finden. Vielmehr liegt die Ursache in unserm Verständnis mit dem Umgang unserer Hinterlassenschaften. Genauso verantwortungslos sind wir, trotz besseren Wissens, in Sachen Treibhausgase, Flächenverbrauch, etc. Natürlich ist die Gesundheitsgefährdung dieses "Mülls" geringer, die Problematik des Wegschauens aber die gleiche.
Quecksilber, Arsen, Cyankali, und all die anderen Gifte, die ewig giftig bleiben (radioaktive Stoffe verringern ihre Giftigkeit entsprechend ihrer Halbwertszeit ständig), dürfen mit Sicherheitsnachweisen über 500 bis 1000 Jahre in alten Salzbergwerken endgelagert werden. Wer kümmert sich hier um die schädlichen Auswirkungen auf die Menschen?
... Das Beispiel ASSE lässt grüßen !
Quecksilber, Arsen, Cyankali, und all die anderen Gifte, die ewig giftig bleiben (radioaktive Stoffe verringern ihre Giftigkeit entsprechend ihrer Halbwertszeit ständig), dürfen mit Sicherheitsnachweisen über 500 bis 1000 Jahre in alten Salzbergwerken endgelagert werden. Wer kümmert sich hier um die schädlichen Auswirkungen auf die Menschen?
... Das Beispiel ASSE lässt grüßen !
...nun, Wissenschaftler haben in jeder Zeit Geld für Ihre Wissenschaft gebraucht, das macht sie käuflich!
Glaubt noch wer, dass Elektrosmog nicht schädlich ist und es auch keinen Einfluss hat, wenn man sich eine kleine Mikrowelle (Handy) ans Ohr hält?
Die basteln selbst an Kernforschungsanlagen rum!
Manch Hobbyeisenbahn ist besser und sicherer Elektrifiziert als so manche (auch) Kernforschungsanlage...
glaube lieber denjenigen, die Ahnung haben... Moment...
Aber mal ehrlich: Geht´s noch?
Klar, Geld ist verführerisch, auch für Wissenschaftler, aber eben nicht nur für diese. Wen auch immer Sie in eine Entscheidungsposition versetzen, er wird für finanzielle Anreize empfänglich sein. Der Vorteil ist, dass bei Wissenschaftlern zumindest eine reelle Chance besteht, dass nützliches Wissen dabei herauskommt. Zwar können auch Wissenschaftler irren, aber die Geschichte zeigt, dass sich im Mittel die richtige Theorie durchsetzt.
Übrigens: Wenn man keinem Wissenschaftler je geglaubt hätte, dann wäre die Erde immer noch im Zentrum des Universums und die Menschen würden noch immer überall verhungern, verdursten und an schrecklichen Krankheiten sterben.
Zu Ihrer Frage:
"Glaubt noch wer, dass Elektrosmog nicht schädlich ist und es auch keinen Einfluss hat, wenn man sich eine kleine Mikrowelle (Handy) ans Ohr hält?"
Ja, einige Experten, die, pardon, mehr Ahnung von dem Thema haben als SIE. Zwar mag es eine Debatte geben, aber diese wird von Leuten geführt, die dafür qualifizierter sind als SIE. (Das natürlich alles unter der Annahme, dass Sie weder Mediziner noch Physiker, und damit Wissenschaftler, sind.)
Im Prinzip kann ich meinem Vor"redner" nur beipflichten.
Kleiner Exkurs zum Thema Elektromagnetische Wellen:
Ich bin zwar selbst kein Experte auf diesem Gebiet, zumindest weiß ich aber soviel, dass z.B. die Sonnenstrahlung, also "das Licht" deutlich energiereicher ist als jede Handy- oder Mikrowellenstrahlung....
Das es Elektrosmog gibt und Leute die darauf sehr empfindlich reagieren ist noch einmal eine ganz andere Geschichte.
glaube lieber denjenigen, die Ahnung haben... Moment...
Aber mal ehrlich: Geht´s noch?
Klar, Geld ist verführerisch, auch für Wissenschaftler, aber eben nicht nur für diese. Wen auch immer Sie in eine Entscheidungsposition versetzen, er wird für finanzielle Anreize empfänglich sein. Der Vorteil ist, dass bei Wissenschaftlern zumindest eine reelle Chance besteht, dass nützliches Wissen dabei herauskommt. Zwar können auch Wissenschaftler irren, aber die Geschichte zeigt, dass sich im Mittel die richtige Theorie durchsetzt.
Übrigens: Wenn man keinem Wissenschaftler je geglaubt hätte, dann wäre die Erde immer noch im Zentrum des Universums und die Menschen würden noch immer überall verhungern, verdursten und an schrecklichen Krankheiten sterben.
Zu Ihrer Frage:
"Glaubt noch wer, dass Elektrosmog nicht schädlich ist und es auch keinen Einfluss hat, wenn man sich eine kleine Mikrowelle (Handy) ans Ohr hält?"
Ja, einige Experten, die, pardon, mehr Ahnung von dem Thema haben als SIE. Zwar mag es eine Debatte geben, aber diese wird von Leuten geführt, die dafür qualifizierter sind als SIE. (Das natürlich alles unter der Annahme, dass Sie weder Mediziner noch Physiker, und damit Wissenschaftler, sind.)
Im Prinzip kann ich meinem Vor"redner" nur beipflichten.
Kleiner Exkurs zum Thema Elektromagnetische Wellen:
Ich bin zwar selbst kein Experte auf diesem Gebiet, zumindest weiß ich aber soviel, dass z.B. die Sonnenstrahlung, also "das Licht" deutlich energiereicher ist als jede Handy- oder Mikrowellenstrahlung....
Das es Elektrosmog gibt und Leute die darauf sehr empfindlich reagieren ist noch einmal eine ganz andere Geschichte.
glaube lieber denjenigen, die Ahnung haben... Moment...
Aber mal ehrlich: Geht´s noch?
Klar, Geld ist verführerisch, auch für Wissenschaftler, aber eben nicht nur für diese. Wen auch immer Sie in eine Entscheidungsposition versetzen, er wird für finanzielle Anreize empfänglich sein. Der Vorteil ist, dass bei Wissenschaftlern zumindest eine reelle Chance besteht, dass nützliches Wissen dabei herauskommt. Zwar können auch Wissenschaftler irren, aber die Geschichte zeigt, dass sich im Mittel die richtige Theorie durchsetzt.
Übrigens: Wenn man keinem Wissenschaftler je geglaubt hätte, dann wäre die Erde immer noch im Zentrum des Universums und die Menschen würden noch immer überall verhungern, verdursten und an schrecklichen Krankheiten sterben.
Zu Ihrer Frage:
"Glaubt noch wer, dass Elektrosmog nicht schädlich ist und es auch keinen Einfluss hat, wenn man sich eine kleine Mikrowelle (Handy) ans Ohr hält?"
Ja, einige Experten, die, pardon, mehr Ahnung von dem Thema haben als SIE. Zwar mag es eine Debatte geben, aber diese wird von Leuten geführt, die dafür qualifizierter sind als SIE. (Das natürlich alles unter der Annahme, dass Sie weder Mediziner noch Physiker, und damit Wissenschaftler, sind.)
Im Prinzip kann ich meinem Vor"redner" nur beipflichten.
Kleiner Exkurs zum Thema Elektromagnetische Wellen:
Ich bin zwar selbst kein Experte auf diesem Gebiet, zumindest weiß ich aber soviel, dass z.B. die Sonnenstrahlung, also "das Licht" deutlich energiereicher ist als jede Handy- oder Mikrowellenstrahlung....
Das es Elektrosmog gibt und Leute die darauf sehr empfindlich reagieren ist noch einmal eine ganz andere Geschichte.
Der Artikel behandelt ja eher die von wegschauen bis verbrecherisch mafiös reichender Kumpanei zwischen Wissenschaftlern, Beamten und Politik, wo es wie immer am Ende keinen wirklichen Verantwortklichen gibt, aber der Scherbenhaufen trotzdem bis zum Himmel reicht (oder tief unter die Erde reicht und in diesem Falle Jahrtausende strahlt), die Region und das Grundwasser großflächig verseucht bis Oker und Elbe.
Sehr lesenswert:
Die weißen Sümpfe von Wittmar
Aber weder am Anfang, noch mittendrin noch hinterher war irgend jemand "direkt" beteiligt oder für etwas verantwortlich.
Genau das IST DAS PROBLEM! - nicht nur in diesem Fall.
Quecksilber, Arsen, Cyankali, und all die anderen Gifte, die ewig giftig bleiben (radioaktive Stoffe verringern ihre Giftigkeit entsprechend ihrer Halbwertszeit ständig), dürfen mit Sicherheitsnachweisen über 500 bis 1000 Jahre in alten Salzbergwerken endgelagert werden. Wer kümmert sich hier um die schädlichen Auswirkungen auf die Menschen?
... Das Beispiel ASSE lässt grüßen !
Der Desinformation der ZEIT-Redaktion setze ich entgegen:
"In der ASSE lagern als wesentliche Abfallmengen je circa 100 Tonnen Uran und Thorium sowie circa 10 kg Plutonium, verteilt über 125 000 Fässer. In den Fässern sind die Abfälle wiederum eingegossen in Bitumen oder Beton.
In dem Deckgebirge von einem halben Kubikkilometer über dem alten Salzbergwerk ist das 100-fache an radioaktiven Stoffen enthalten, nämlich 4000 Tonnen Uran, 12 000 Tonnen Thorium und 3 500 Tonnen Kalium-40, wenn man dafür die mittlere Häufigkeit der Elemente in der Erdkruste ansetzt.
Wenn also in der Diskussion um die Sicherheit eines Endlagers die Hebungsraten des Gebirges genannt werden, um damit den Zeitpunkt bis zum Erreichen des Lagers an der Oberflächen zu erhalten, dann ist bei dieser Betrachtung notwendig, zuvor die 100-fache Radioaktivität im Deckgebirge in der Umwelt zu verteilen, bevor das Endlager selber an der Oberfläche erscheint.
...
Das in den Medien gezeigte Bild aus der ASSE: „Lader mit abgekippten Fässern“ wurde mit Absicht gewählt, um einen Eindruck von Schlampigkeit zu vermitteln. Das Gegenteil ist richtig, dieses ist die beste Methode der Einlagerung der aktiven Abfälle.
...
Aus der ASSE wurde durch den Kaliabbau etwa so viel Aktivität herausgeholt (einige zehn hoch zwölf Becquerel), wie durch die Endlagerung der Abfälle wieder hinein gebracht wurde (wenn man nur die langlebigen Nuklide betrachtet)."
www.buerger-fuer-technik....
Beim Thema Kernkraft und Endlagerung ist es - wie so häufig in unserer komplizierten Welt - leider unumgänglich, Fachverständnis zu besitzen. Es geht nicht um Meinungen, sondern schlicht um Wissen.
Zum Thema: "Licht sei energiereicher als Handystrahlung" (ich musste herzhaft lachen) kann man nur sagen: "Hätten Sie geschwiegen, hätte man ihre Ahnungslosigkeit nicht bemerkt". Kurz und knapp: es geht nicht um die Energie der Strahlung, sondern um die Art, wie sie mit dem menschlichen Körper wechselwirkt. Versuchen Sie mal mit einem Tieftöner ein Kristallglas zum Singen zu kriegen. Keine Chance. Wenn sie es mit einer hellen Pfeiffe versuchen, bekommen sie vielleicht Resonanz. So ist's auch mit der Strahlung.
Ein zweiter Kopfschüttler, allerdings mit gefährlichem Halbwissen, ist mein Vorredner Hans Kolpak. Sicher befinden sich im Erdreich Uran und Thorium, zudem auch Kalium 40, ja, das strahlt auch. Allerdings gilt auch hier wieder: Strahlung ist nicht gleich Strahlung. Die biologische Wirksamkeit eines eher harmlosen Uran-Isotops (Aufgabe an Herrn Kolpak: schlage "Isotope" in Wikipedia nach) mit derjenigen von Plutonium oder Strontium 90 zu vergleichen, das ist der Gipfel des Halbwissens. Deshalb hier noch eine Aufgabe, bevor sie nochmal solchen Schmuh verbreiten:
"Relative biologische Wirksamkeit" in Wikipedia nachschlagen, Artikel lesen - und verstehen! Dann kommt so ein unfassbarer Text hoffentlich nicht mehr dabei raus.
mfg Dipl.Chem Thomas Jörg
Beim Thema Kernkraft und Endlagerung ist es - wie so häufig in unserer komplizierten Welt - leider unumgänglich, Fachverständnis zu besitzen. Es geht nicht um Meinungen, sondern schlicht um Wissen.
Zum Thema: "Licht sei energiereicher als Handystrahlung" (ich musste herzhaft lachen) kann man nur sagen: "Hätten Sie geschwiegen, hätte man ihre Ahnungslosigkeit nicht bemerkt". Kurz und knapp: es geht nicht um die Energie der Strahlung, sondern um die Art, wie sie mit dem menschlichen Körper wechselwirkt. Versuchen Sie mal mit einem Tieftöner ein Kristallglas zum Singen zu kriegen. Keine Chance. Wenn sie es mit einer hellen Pfeiffe versuchen, bekommen sie vielleicht Resonanz. So ist's auch mit der Strahlung.
Ein zweiter Kopfschüttler, allerdings mit gefährlichem Halbwissen, ist mein Vorredner Hans Kolpak. Sicher befinden sich im Erdreich Uran und Thorium, zudem auch Kalium 40, ja, das strahlt auch. Allerdings gilt auch hier wieder: Strahlung ist nicht gleich Strahlung. Die biologische Wirksamkeit eines eher harmlosen Uran-Isotops (Aufgabe an Herrn Kolpak: schlage "Isotope" in Wikipedia nach) mit derjenigen von Plutonium oder Strontium 90 zu vergleichen, das ist der Gipfel des Halbwissens. Deshalb hier noch eine Aufgabe, bevor sie nochmal solchen Schmuh verbreiten:
"Relative biologische Wirksamkeit" in Wikipedia nachschlagen, Artikel lesen - und verstehen! Dann kommt so ein unfassbarer Text hoffentlich nicht mehr dabei raus.
mfg Dipl.Chem Thomas Jörg
Beim Thema Kernkraft und Endlagerung ist es - wie so häufig in unserer komplizierten Welt - leider unumgänglich, Fachverständnis zu besitzen. Es geht nicht um Meinungen, sondern schlicht um Wissen.
Zum Thema: "Licht sei energiereicher als Handystrahlung" (ich musste herzhaft lachen) kann man nur sagen: "Hätten Sie geschwiegen, hätte man ihre Ahnungslosigkeit nicht bemerkt". Kurz und knapp: es geht nicht um die Energie der Strahlung, sondern um die Art, wie sie mit dem menschlichen Körper wechselwirkt. Versuchen Sie mal mit einem Tieftöner ein Kristallglas zum Singen zu kriegen. Keine Chance. Wenn sie es mit einer hellen Pfeiffe versuchen, bekommen sie vielleicht Resonanz. So ist's auch mit der Strahlung.
Ein zweiter Kopfschüttler, allerdings mit gefährlichem Halbwissen, ist mein Vorredner Hans Kolpak. Sicher befinden sich im Erdreich Uran und Thorium, zudem auch Kalium 40, ja, das strahlt auch. Allerdings gilt auch hier wieder: Strahlung ist nicht gleich Strahlung. Die biologische Wirksamkeit eines eher harmlosen Uran-Isotops (Aufgabe an Herrn Kolpak: schlage "Isotope" in Wikipedia nach) mit derjenigen von Plutonium oder Strontium 90 zu vergleichen, das ist der Gipfel des Halbwissens. Deshalb hier noch eine Aufgabe, bevor sie nochmal solchen Schmuh verbreiten:
"Relative biologische Wirksamkeit" in Wikipedia nachschlagen, Artikel lesen - und verstehen! Dann kommt so ein unfassbarer Text hoffentlich nicht mehr dabei raus.
mfg Dipl.Chem Thomas Jörg
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren