Deutschlandkarte Städtepartnerschaften

Welche deutschen Städte die meisten ausländischen Partner haben und welche Länder am beliebtesten sind, zeigt unsere Karte.

Welche Städten reichen sich hier die Hand? Unsere Karte zeigt es

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Wenn Neuntklässler einen unbekannten Jungen aus einer unbekannten Stadt zugelost bekommen, mit dem sie zwei Wochen lang in einer unbekannten Sprache radebrechen, dann sind meistens Städtepartnerschaften schuld. (Klicken Sie hier, um die Karte zu vergrößern). Sie wurden nach dem Zweiten Weltkrieg erfunden. Eine Stadt suchte sich eine andere in der Hoffnung, dass "so etwas" (gemeint war der Krieg) "nie wieder" passiere.

Lehrer verschicken Schüler, Gesangsvereine verreisen, zu Stadtfesten kommt der Partner-OB. Zuerst schloss man Freundschaften mit den ehemaligen Kriegsgegnern in Frankreich und England, später mit der ganzen Welt (Nicaragua!).

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Alle Deutschlandkarten des ZEITmagazins im Überblick

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Ende der achtziger Jahre waren innerdeutsche Partnerschaften dran, die Homo-Ehen unter den Städteliaisons. Die meisten Partner hat Köln, es sammelte fast so willkürlich Freundschaften wie heute die Facebooker. Nur Ulm blieb allein. Im Rathaus dort erfährt man, dass Gemeinderat um Gemeinderat feste Partner ablehnte. Weil echte Freundschaft mehr zähle als organisierte. Auf der Schwäbischen Alb hat man das Problem zu vieler Freunde früh erkannt.

 
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