Bundesbank-Chef Weber Leise, fähig, machtbewusst

Der Präsident der Bundesbank Axel Weber steuerte klug durch die Krise – und will sich das neue Ansehen seines Hauses jetzt nicht von Thilo Sarrazin kaputtreden lassen

Vor einer Krisensitzung im Kabinett: Bundesbankpräsident Axel Weber im vergangenen Januar

Vor einer Krisensitzung im Kabinett: Bundesbankpräsident Axel Weber im vergangenen Januar

Istanbul, 3. Oktober 2009. Man könnte meinen, die Hotelverwaltung habe Axel Weber einen Streich spielen wollen. »Gossip« heißt der Raum, der ihm für die Pressekonferenz im Hyatt Regency zugeteilt wurde, »Klatsch«. Der Präsident der Deutschen Bundesbank sitzt am Kopfende eines ovalen Tisches, neben im Jörg Asmussen, Staatssekretär im Finanzministerium, um ihn herum etwa 50 Journalisten. Es ist halb neun Uhr morgens, Kellner bringen Kaffee und frische Croissants.

Der Anlass des Gesprächs ist die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds. Thema sind eigentlich die globale Konjunktur und neue Regeln für die Weltfinanzmärkte – aber es geht vor allem um Thilo Sarrazin, früher Finanzsenator in Berlin und heute Mitglied im Vorstand der Bundesbank.

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Am Tag zuvor hat die Finanznachrichtenagentur Bloomberg eine Meldung herausgegeben, in der von »polizeilichen Untersuchungen« infolge von Kommentaren eines Vorstandsmitglieds der Bundesbank »über Araber, Türken und die Unterklasse in Berlin« die Rede ist. In einem Interview mit dem Kulturmagazin Lettre International hatte Thilo Sarrazin starke Meinungen geäußert. Bloomberg ist die wichtigste Informationsquelle der Finanzwelt, die Berichte der Agentur blinken auf den Monitoren der Devisenhändler und stapeln sich auf den Schreibtischen der Zentralbanker. Andere Nachrichtendienste schreiben von »derogatory«, »abfälligen«, Bemerkungen eines Bundesbankvorstands.

Es gibt wenige, die so von der Wissenschaft geprägt sind wie er

In Istanbul entschließt sich Axel Weber zur Offensive. Es geht jetzt nicht mehr um eine private Meinungsäußerung Sarrazins, es geht um die Bundesbank. Dieser sei, so erklärt Weber mit fester Stimme, durch das Interview ein »Reputationsschaden« entstanden. Am nächsten Tag steht in den Zeitungen, Weber habe Sarrazin den Rücktritt nahegelegt.

Die Bundesbank

Die Deutsche Bundesbank wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet. Mit ihrer stabilitätsorientierten Geldpolitik trug sie wesentlich zum Wirtschaftswunder bei und etablierte die D-Mark an den internationalen Finanzmärkten. Mit Einführung des Euro war für die Geldpolitik fortan die Europäische Zentralbank (EZB) zuständig. Sie wird von dem Franzosen Jean-Claude Trichet geleitet, Bundesbankpräsident Axel Weber sitzt wie die Gouverneure der anderen Zentralbanken der Währungsunion im Rat der EZB und entscheidet dort über Zinsen und andere Währungsfragen. Weber gilt als ein aussichtsreicher Kandidat für die Trichet-Nachfolge 2011.

Die schwarz-gelbe Koalition will der Bundesbank die alleinige Kompetenz für die Bankenaufsicht übertragen. Bislang teilt sie sich die mit der Finanzaufsicht BaFin.

Es ist der erste Höhepunkt einer Auseinandersetzung zweier ungleicher Männer, die die Republik in Atem hält. Auf der einen Seite: Thilo Sarrazin, selbstbewusst, selbstverliebt und bekannt dafür, beim Aussprechen unangenehmer Wahrheiten bisweilen zu überziehen. Er hat es sich mit fast jedem seiner Chefs verscherzt – ob bei der Bahn oder in der Berliner Landesregierung. Aber er kommt beim Volk an.

Auf der anderen Seite: Axel Weber. Einer der mächtigsten Zentralbanker der Welt. Er wacht über den Euro, er vertritt Deutschland im Weltwährungsfonds, in der Europäischen Union, in der G20. Weber hat Banken gerettet und Regeln für die Finanzmärkte ausgearbeitet. Die deutsche Antwort auf die Finanzkrise wurde zu einem großen Teil von ihm formuliert. Trotzdem können die meisten Bürger mit dem Namen nichts anfangen.

Was Sarrazin antreibt, ist bekannt. Was Axel Weber bewegt, das weiß kaum jemand.

Leser-Kommentare
  1. die etwa die von Jörg Lau in seinem Blog behauptete Entstehung eines 'Mythos': 'Thilo Sarrazin, einsamer Kämpfer gegen Rede- und Denkverbote.' und seine Einschätzung, neben Stephan Kramer habe Weber 'maßgeblichen Anteil daran', 'der Sarrazin erst verschwiemelt den Rücktritt nahelegte und ihn dann hinter den Kulissen teilentmachtete – ohne je ein offenes Wort über die Aussagen seines Bank-Kollegen zu wagen, die den Anlass gegeben haben.' einigermassen relativiert.

    Zum Thema gibt es auch ein Interv. mit Weber in der FAZ, hier nachzulesen:

    http://www.faz.net/s/Rub0...

    Es mag in erster Linie das Feuilleton interessieren, dennoch scheint mir folgende Analogie bemerkenswert: Ein Mörder vor einer Leiche, Messer in der Hand, der stammelt: 'Das wollte ich nicht!' gilt als überführt - warum soll es sich bei einem, der schreibt, 'er habe nicht die Absicht gehabt, »einzelne Volksgruppen zu diskreditieren«' anders verhalten, wenn der diesbez. Straftatbestand im Gesetz so formuliert wird:

    "Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
    1. zum Haß gegen Teile der Bevölkerung aufstachelt oder zu Gewalt- oder Willkürmaßnahmen gegen sie auffordert oder
    2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, daß er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet,

    wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft."

    § 130 STGB

  2. Wieso erwähnt der Autor nicht, dass Weber der deutschen Tochter von der Pleite-Bank Lehman-Brothers einen Kredit über 10.000.000.000 Euro gegeben hat?
    Verlust: 5.000.000.000 Euro.

    Weber hat als Bundesbänker jämmerlich versagt!

    Wie beurteilten Insider die Zukunftschancen von Weber, der EZB-Chef werden wollte: vernichtend!

    Nachzulesen im Handelsblatt: Weber hat sich als Führungspersönlichkeit disqualifiziert. www.handelsblatt.com/poli...

  3. Korrektur: Weber versenkt sogar 10,4 Milliarden bei Lehman-Brothers.

    Dieser Mann ist im Amt nicht mehr tragbar, diese Lobhudelei in der Zeit ist eine Zumutung!

    Quelle:

    http://www.zeitong.de/ng/...

    • ADoria
    • 25.10.2009 um 22:59 Uhr

    lesen Sie keine Zeitung? Damit meine ich nicht das, was Sie schreiben.
    Erstens war es kein Krawallinterview, und zweitens: Herr Weber ist alles andere als ein fähiger Banker. Er handelt genauso, wie all diejenigen in diesem Land handeln, deren gefühlter Sachverstand weit hinter dem Notwendigen zurückhängt. Man sucht sich Schaubühnen der gespielten Empörung, um vom eigenen Unvermögen abzulenken. Weber gehört in die Garde der Bofingers, Straubhaars und Sinns dieser Republik, quasi-verbeamtete Ökonomen, die selber nie einen Betrieb geleitet haben. Eunuchen, die vom letzten Orgasmus reden. Herr Milbradt war auch mal ein großer Ökonom.

    Weber ist beschädigte Ware. Eigentlich gehört der Mann vor den Staatsanwalt. Das ihm von Seiten der Politik nicht längst der Rücktritt nahegelegt wurde, liegt darin, dass sich Politiker, Bankiers und Aufsichtsbehörden derzeit gegenseitig ihrer Rückversicherungen garantieren, da alle im gleichen Boot sitzen. Die Verluste der Bundesbank bei ihren Geschäften mit Lehman Brothers hat Weber zu verantworten und der Rest der illustren Garde im Vorstand - außer Sarrazin. Mit den Chefs, mit denen es sich Sarrazin „verscherzt“ haben soll, heißen Wowereit, Mehdorn und Weber. Es sich mit diesen Charakteren zu verderben, kommt einem Ritterschlag ziemlich nah.

    Dass Sie, Herr Schieritz, einen Vergleich zu den Müllfilmen des Herrn Tarantino ziehen, ist vielleicht die eigentliche Botschaft, oder?

  4. Es bringt nichts, sich über Personen zu streiten, wenn es ums Ganze geht. Dass die Steuermilliarden nur etwas beruhigt haben und die Krise längst nicht am Ende ist, dürfte bekannt sein.

    Schade, dass keiner der Verantwortlichen bereit ist, aus der Vergangenheit zu lernen. Auch nach 1929 gingen viele Firmen pleite oder wurden durch Steuermillionen davor gerettet (Karstadt).

    Auch damals erreichte die Gier der Spekulationsmanager ein Hoch, Bilanzbetrug führte zu katastrophalen Insolvenzen.

    http://www1.ard-digital.d...

  5. den bisherigen Kommentaren 1 - 5, dass diese Kommentatoren es bevorzugt hätten, dass sämtliches Geldkapital verfallen wäre (zu Lasten aller Sparer, z. B. der Rentnerin Katharina K.) und eine durch die Bundesbank herbei geführte Währungsreform (zu Gunsten der Sachwertinhaber, z. B. der Brüder Albrecht) das probatere Mittel der Wahl gewesen wäre.

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    schätzungsweise - haben nie zugestimmt, dass die Banken derartig riskante Geschäfte und Spekulationen machen. Ein großer Teil hat sogar die horrenden Zinsen für Private bezahlt, 13 bis 19 %.

    Warum also soll diese Mehrheit für die Gier der Spekulanten bezahlen? Diese Flop-Manager schwimmen dagegen im Reichtum, nach wie vor. Warum? Es wurden fast keine Konsequenzen gezogen, die Banker können also weiterzocken!
    Somit muss damit gerechnet werden, dass der wirkliche Crash erst später, aber dann umso heftiger kommt.

    @ Pausenfüller

    Vielleicht sollten Sie Ihre Pausen damit füllen, sich genauer zu informieren. Ich würde mich freuen, wenn Sie und andere dieses Geld- und Bankensystem nicht mehr als selbstverständlich und gut für die Menschheit erkennen würden. Wem nutzt die ständig steigende Verschuldung, auch des Staates?

    Aber vielleicht gehören Sie zu den ca. 14 %, die selbst mit Aktien spekuliert haben und erhoffen sich weitere Gewinne ohne Arbeit. 2/3 der Bevölkerung hat kaum oder gar kein Vermögen mehr, da kann der Gürtel nicht eng genug sitzen.

    Es ist aber ein Spiel auf Zeit, der Spaß wird irgendwann zu Ende sein.

    nur so kann ich mir die erst. Einschätzung meines Kommentars #1 durch Sie erklären.
    Zu Webers fachlichen Fähigkeiten kann ich mich mangels eigener Kompetenz nicht wirklich äussern, meine Bemerkungen zielten darauf ab, eine groteske Verdrehung von Ursache und Wirkung in der Diskussion um die Äusserungen des Herrn Sarrazin exemplarisch anhand jenes Blog-Beitrags von J. Lau darzustellen:
    Dass Sarrazin wegen seiner pauschalisierenden und ganze Bevölkerungsgruppen diffamierenden und beleidigenden Äusserungen offenbar von einer breiten Masse inzwischen als 'einsamer Kämpfer gegen Rede- und Denkverbote' gesehen werde, liege nicht etwa daran, dass sich Sarrazin zum Sprachrohr für weitverbreitete dumpfe Ausländerfeindlichkeit und Rassismus - angebl. Ansprechen 'vorhandener Probleme', in Wirkl. handelt es sich um eine Reduzierung üblicher urbaner Prozesse auf eine Schuldzuweisung an bestimmte Bevölkerungsgruppen - zur Verfügung gestellt hat, sondern in erster Linie an der an ihm geübten Kritik.
    Massgeblich der eines Juden und eines Bankiers - ein aus der Antisemitismusforschung altbekanntes Klischee, das, auch das ist gängig, obendrein auch die Verantwortung umdreht und nicht d. Rassisten, sondern ihre Adressaten bzw. Kritiker für diesen Rassismus verantwortlich macht.
    Volksverhetzung - diesen Anfangsverdacht prüft die Berliner Staatsanwaltschaft - Anlass beispielsweise für H.O. Henkel, von einem 'Vernichtungsfeldzug' gegen Sarrazin zu faseln.
    Webers klare Haltung ist hier vorbildlich.

    schätzungsweise - haben nie zugestimmt, dass die Banken derartig riskante Geschäfte und Spekulationen machen. Ein großer Teil hat sogar die horrenden Zinsen für Private bezahlt, 13 bis 19 %.

    Warum also soll diese Mehrheit für die Gier der Spekulanten bezahlen? Diese Flop-Manager schwimmen dagegen im Reichtum, nach wie vor. Warum? Es wurden fast keine Konsequenzen gezogen, die Banker können also weiterzocken!
    Somit muss damit gerechnet werden, dass der wirkliche Crash erst später, aber dann umso heftiger kommt.

    @ Pausenfüller

    Vielleicht sollten Sie Ihre Pausen damit füllen, sich genauer zu informieren. Ich würde mich freuen, wenn Sie und andere dieses Geld- und Bankensystem nicht mehr als selbstverständlich und gut für die Menschheit erkennen würden. Wem nutzt die ständig steigende Verschuldung, auch des Staates?

    Aber vielleicht gehören Sie zu den ca. 14 %, die selbst mit Aktien spekuliert haben und erhoffen sich weitere Gewinne ohne Arbeit. 2/3 der Bevölkerung hat kaum oder gar kein Vermögen mehr, da kann der Gürtel nicht eng genug sitzen.

    Es ist aber ein Spiel auf Zeit, der Spaß wird irgendwann zu Ende sein.

    nur so kann ich mir die erst. Einschätzung meines Kommentars #1 durch Sie erklären.
    Zu Webers fachlichen Fähigkeiten kann ich mich mangels eigener Kompetenz nicht wirklich äussern, meine Bemerkungen zielten darauf ab, eine groteske Verdrehung von Ursache und Wirkung in der Diskussion um die Äusserungen des Herrn Sarrazin exemplarisch anhand jenes Blog-Beitrags von J. Lau darzustellen:
    Dass Sarrazin wegen seiner pauschalisierenden und ganze Bevölkerungsgruppen diffamierenden und beleidigenden Äusserungen offenbar von einer breiten Masse inzwischen als 'einsamer Kämpfer gegen Rede- und Denkverbote' gesehen werde, liege nicht etwa daran, dass sich Sarrazin zum Sprachrohr für weitverbreitete dumpfe Ausländerfeindlichkeit und Rassismus - angebl. Ansprechen 'vorhandener Probleme', in Wirkl. handelt es sich um eine Reduzierung üblicher urbaner Prozesse auf eine Schuldzuweisung an bestimmte Bevölkerungsgruppen - zur Verfügung gestellt hat, sondern in erster Linie an der an ihm geübten Kritik.
    Massgeblich der eines Juden und eines Bankiers - ein aus der Antisemitismusforschung altbekanntes Klischee, das, auch das ist gängig, obendrein auch die Verantwortung umdreht und nicht d. Rassisten, sondern ihre Adressaten bzw. Kritiker für diesen Rassismus verantwortlich macht.
    Volksverhetzung - diesen Anfangsverdacht prüft die Berliner Staatsanwaltschaft - Anlass beispielsweise für H.O. Henkel, von einem 'Vernichtungsfeldzug' gegen Sarrazin zu faseln.
    Webers klare Haltung ist hier vorbildlich.

  6. schätzungsweise - haben nie zugestimmt, dass die Banken derartig riskante Geschäfte und Spekulationen machen. Ein großer Teil hat sogar die horrenden Zinsen für Private bezahlt, 13 bis 19 %.

    Warum also soll diese Mehrheit für die Gier der Spekulanten bezahlen? Diese Flop-Manager schwimmen dagegen im Reichtum, nach wie vor. Warum? Es wurden fast keine Konsequenzen gezogen, die Banker können also weiterzocken!
    Somit muss damit gerechnet werden, dass der wirkliche Crash erst später, aber dann umso heftiger kommt.

    @ Pausenfüller

    Vielleicht sollten Sie Ihre Pausen damit füllen, sich genauer zu informieren. Ich würde mich freuen, wenn Sie und andere dieses Geld- und Bankensystem nicht mehr als selbstverständlich und gut für die Menschheit erkennen würden. Wem nutzt die ständig steigende Verschuldung, auch des Staates?

    Aber vielleicht gehören Sie zu den ca. 14 %, die selbst mit Aktien spekuliert haben und erhoffen sich weitere Gewinne ohne Arbeit. 2/3 der Bevölkerung hat kaum oder gar kein Vermögen mehr, da kann der Gürtel nicht eng genug sitzen.

    Es ist aber ein Spiel auf Zeit, der Spaß wird irgendwann zu Ende sein.

    Antwort auf "Ich schließe aus"
  7. USA, billiges Geld für die Banken. Inovative Idee, Menschen Geld für den Hauskauf zu geben, die Es sich eigentlich nicht leisten können, in der Hoffnung das nur wenige ihre Kredite nicht bedienen. Was passierte, zu viele Menschen konnten die Kredite nicht bedienen. Dazu kam es zu einem überangebot am Immobilienmarkt, der Wert der Häuser sank. Diejenigen die ihre Hauskredite problemlos bedienen konnten standen auf einmal vor dem Problem, das Ihr Kredit fürs Haus höher war als der Marktwert. Die ansich gute Idee auch ärmeren Bevölkerungsschichten Wohneigentum zu ermöglichen ist damit voll in die Hose gegangen, den Rest der Geschichte kennen Sie ja.

    Durch den Zusammenbruch von Lehmann Brothers haben uns die Amis an ihrem Glück teilhaben lassen. Dies ist nur ein Teil der Wahrheit. Wenn Millionen Menschen in der Usa sich durch die Immoblienkrise in der Schuldenfalle wiederfinden, hat dies auch negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.

    Wenn dann viele Deutsche Firmen, teils auch aus fiskalischen Gründen, Schulden haben, der Wert mangels Nachfrage sinkt, dann können Zentralbanken selbst mit 0% Zinsen die Bedingungen für die Kreditvergabe für diese Firmen nicht verbessern!

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