Integrationsdebatte "Das wird man wohl noch sagen dürfen !"Seite 3/3
Es gibt praktisch kein Tabu mehr beim Reden über Integration
Seit Jahren debattieren wir – auch in der ZEIT – zum Beispiel die schlechten Schulergebnisse der Türken und Italiener und scheuen auch nicht die Frage, warum etwa Vietnamesen und Iraner besser abschneiden. Die Mängel des deutschen Schulsystems sind Thema in den Medien – aber eben auch die bildungsferne Einstellung vieler Eltern mit türkischen Wurzeln. Auch die türkischen Gruppen und die türkischsprachigen Zeitungen haben nach jahrelanger Abwehr angefangen, dies zu skandalisieren – ein Erfolg der harten Debatte in Politik und Medien. Thilo Sarrazin bezieht seine Beispiele übrigens selbst aus den Medien – wie etwa aus dem ZEIT-Dossier über grillende Orientalen im Berliner Tiergarten. (Allerdings macht er aus 15 bis 20 Tonnen Abfall, den Menschen aus aller Herren Länder dort hinterlassen, inklusive Weinflaschen und Hähnchenkeulen, mal eben »20 Tonnen Hammelreste der türkischen Grillfeste«.) Ehrenmorde und Zwangsehen sind seit der Ermordung von Hatun Sürücü Gegenstand von Bestsellern. Türkische Autorinnen wie Necla Kelek und Seyran Ateş sind bei uns keine Außenseiter, sondern mit vielen Preisen geehrte öffentliche Intellektuelle, mit denen die Regierung gern ihre Islamkonferenz schmückt. Dort müssen sich konservative Muslime diese Kritik anhören, in Anwesenheit des Ministers. Nirgendwo sonst in Europa gibt es ein ähnlich ambitioniertes, geradezu kulturrevolutionäres Experiment. Die Niederlande haben Ayaan Hirsi Ali fallen und ins Exil gehen lassen. Unsere islamischen Feministinnen aber sind keine Ruferinnen vom Rand der Gesellschaft, sie sitzen mit dem Innenminister und den Verbänden, die sie kritisieren, an einem Tisch und ringen um Lösungen. Seyran Ateş fordert in ihrem neuen Buch eine »sexuelle Revolution« im Islam. Es gibt kaum ein Land auf der Welt, in dem sie dies so frei und unbehelligt tun kann wie hierzulande.
Das ist ein Grund für Stolz auf Deutschland. Bisher jedenfalls: Seyran Ateş wird nun wegen ihres neuen Buchs bedroht. Und zwar so sehr, dass sie Interviews und Auftritte scheut und auch einen geplanten Text für die ZEIT absagte. Die Politik muss sich vor diese mutige Frau stellen, die furchtlos die Debatte voranbringt.
Nach Jahren des Streits über Moscheebauten, Deutschpflicht, Kopftücher, Gewalt und Machismo an den Schulen gibt es in Deutschland praktisch kein Tabu mehr beim Reden über die Integration. Und das ist ein hohes Gut. Das macht es geradezu bizarr, wenn Sarrazin nun wegen seiner Zivilcourage gelobt wird und ein Kollege in der FAZ ihn gar auf eine Stufe mit dem in der Münchner S-Bahn erschlagenen Dominik Brunner stellt. Es ist an der Zeit, diese überschnappende Debatte auf den Boden der Realität zurückzuholen.
Allerdings kann die neue Regierung etwas aus ihr lernen: Die begonnene Integrationspolitik muss nicht nur viel entschiedener fortgeführt werden. Sie muss auch wesentlich besser begründet und öffentlich erklärt werden. Es kann nicht sein, dass von den federführenden Integrationspolitikern der Koalition wochenlang nichts zu hören ist: Kein einziges Wort hat die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer zu der laufenden Debatte verloren. Innenminister Schäuble war ebenso verschwunden, von der Kanzlerin oder dem Bundespräsidenten gar nicht erst zu reden. Wer die empörten Leserdebatten verfolgt, sieht, wie fahrlässig dieses abwartende Schweigen der Politik ist.
Leider ist es nicht das erste Mal. Als in Dresden die Ägypterin Marwa al-Scherbiny erstochen wurde, hat man es Islamisten und Rechtsradikalen wochenlang überlassen, das Thema zu besetzen. Weder zu dem Beinahemord an dem Rentner Hubert N. in der Münchner U-Bahn noch zum Mord an Dominik Brunner konnte die Politik deutlich machen, dass ihr ein angstfreier öffentlicher Raum ein hohes Gut ist.
Darauf aber sind – besonders in einem Einwanderungsland mit vielen neuen Konflikten – alle angewiesen. Darum muss die Politik in der Debatte führen, statt sich unter den eruptiven Reaktionen des Publikums wegzuducken.
Jörg Lau bloggt zum Thema Integration unter: http://blog.zeit.de/joerglau/
- Datum 25.10.2009 - 02:09 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 22.10.2009 Nr. 44
- Kommentare 344
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Die dumpfe Zustimmung wäre wohl anders, wenn Sarrazins nicht nur auszugsweiseweise zitiert würde.
Zitat Sarrazin: "Das würde mir gefallen, wenn es osteuropäische Juden wären, mit einem 15 Prozent höheren IQ als dem der deutschen Bevölkerung."
http://www.spiegel.de/wir...
Die Anhebung des deutschen Durchschnitts-IQs durch Zuzug von per se intelligenteren ostjüdischen Menschen.
Klasse.
Das ganze Neonazi-Gesocks wäre damit nach einer Generation "ausgemendelt" oder was ?
Nazis: blond, blauäugig, wenig Hirn, viel Wade.
Faschismus ist der Hass der dummen Mehrheit auf die intelligente Minderheit.
50% aller Nobelpreise in Deutschland vor 1933 gingen an die 1%-Minderheit der Juden.
Alle modernen Bewegungen (Sozialismus, Liberalismus) wurden von Juden initiiert.
Was die Nazis instinktiv erahnten: Das Alte, traditionelle "Blut und Boden" ist nur im Bündnis mit vormodernen Gruppen zu retten.
[...] (Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Die Redaktion /ft)
"Das ganze Neonazi-Gesocks wäre damit nach einer Generation "ausgemendelt" oder was ?"
Siehe Titel...
Nazis: blond, blauäugig, wenig Hirn, viel Wade.
Faschismus ist der Hass der dummen Mehrheit auf die intelligente Minderheit.
50% aller Nobelpreise in Deutschland vor 1933 gingen an die 1%-Minderheit der Juden.
Alle modernen Bewegungen (Sozialismus, Liberalismus) wurden von Juden initiiert.
Was die Nazis instinktiv erahnten: Das Alte, traditionelle "Blut und Boden" ist nur im Bündnis mit vormodernen Gruppen zu retten.
[...] (Bitte verzichten Sie auf pauschale Herabwürdigungen. Die Redaktion /ft)
"Das ganze Neonazi-Gesocks wäre damit nach einer Generation "ausgemendelt" oder was ?"
Siehe Titel...
ihr Versuch in allen Ehren, die Debatte zu entschaerfen, aber ein Umdenken werden sie durch diesen rtikel auch nicht erreichen.
Warum?
Weil er eben auch wieder eine - durchaus gut rfelektierte - persoenliche Einschaetzung zur Integrationspolitik enthaelt. Und darueber laesst sich nunmal streiten. ICh gestehe beiden Seiten - den Kritikern und auch den Befuerwortern des Integrationsstandes - ihre Argumente zu. Wichtig ist meiner Meinung nach eine Rueckkehr des Themas in die oeffentliche Diskussion. Dabei darf sowohl Herr Sarrazins Standpunkt als auch das Argument der Multi-Kulti Befuerworter enthalten sein. Die Parteien sollen sich nur endlich wieder dazu entschliessen, einen Standpunkt einzunehmen.
Eine Diskussion ueber Integration und sicherlich strittige Faelle wie die von Seyran Ates und der von Marwa al-Scherbiny muss in der Mitte der Gesellschaft stattfinden.
DIe Politik muss sie an diesen Ort fuehren.
leider muss ich Cle.mens recht geben. Es ist zwar erfreulich anzusehen, dass jemand versucht diese Diskussion auf eine gewisse Sachebene zurückzuführen, dennoch muss hier die Politik dieses Thema forcieren, damit die ganze Gesellschaft dies zum einen wahrnimmt und zum anderen in seiner gesamten Bandbreite (dazu gehört auch Herr Sarazins Meinung) diskutieren darf.
Gruß,
Fetzi
@Cle.mens: Kritiker und Befürworter sind dasselbe. Der Befürworter gibt lediglich eine positive Kritik ab. ;-)
leider muss ich Cle.mens recht geben. Es ist zwar erfreulich anzusehen, dass jemand versucht diese Diskussion auf eine gewisse Sachebene zurückzuführen, dennoch muss hier die Politik dieses Thema forcieren, damit die ganze Gesellschaft dies zum einen wahrnimmt und zum anderen in seiner gesamten Bandbreite (dazu gehört auch Herr Sarazins Meinung) diskutieren darf.
Gruß,
Fetzi
@Cle.mens: Kritiker und Befürworter sind dasselbe. Der Befürworter gibt lediglich eine positive Kritik ab. ;-)
Ich sehe es ähnlich wie der Autor des Artikels. Allerdings würde ich sogar noch weiter gehen. Den Fans eines Sarrazin (oder Broder, oder Koch, oder Giordano) geht es eben nicht um Integration oder Problemlösung, sondern um die Hetze ansich. Man will endlich wieder sagen dürfen, was als politisch unkorrekt gilt: Dass "die" dahin zurückgehen sollen, wo sie hergekommen sind.
Aber im Gegensatz zum Autor denke ich nicht, dass es sich hierbei um die Mehrheit handelt. Es ist ein eher kleines, aber eben lautstarkes Grüppchen von Ewiggestrigen. Ob man die nun als rechts, links oder liberal bezeichnet, spielt keine Rolle. Das lenkt nur vom eigentlichen Thema ab und da bin ich wieder beim Autor: Der Ton ist indiskutabel und nicht zielführend.
, der deutschen Gutmenschen, die auch schon 68 alle bekämpften, die sich nicht Ihren hochfliegenden Plänen für die Gesellschaft unterordnen wollten.
...dass ihr damals nicht dabei sein durftet - falscher Geburtsjahrgang, falsches Deutschland oder einfach nur Angst vor Haue von Papa!
...dass ihr damals nicht dabei sein durftet - falscher Geburtsjahrgang, falsches Deutschland oder einfach nur Angst vor Haue von Papa!
Lau stellt richtigerweise auf den den verwendeten Ton ab. Es ist eine -auf jeden Fall zulässige- Sache über Probleme der Integration zu sprechen. Aber das hat Sarrazin nicht getan. Er hat Migranten beschimpft und seinen Frust an ihnen abgelassen. Man hat den Eindruck, er möchte die Migranten für seine Probleme als Finanzsenator Berlins verantwortlich machen. Das ist vor allem ein ganz schlechter Führungsstil.
Wirklich besorgniserregend ist in der Tat, wie die Bevölkerung (befeuert von verschiedenen "konservativen" Seiten) mitschimpft. Es ist anscheinend doch so, dass die Struktur der Gesellschaft so aussieht, dass jeder noch einen braucht, auf den heruntersehen und den er bespucken kann.. Armselig.
Wenn den Eingesessenen die Neuen nicht gefallen, gibt es keine Integration. Das ist kein speziell deutsches Problem. Echte Einwanderungsländer - davon gibt es seit längerem keines mehr in Europa - haben nur den Vorteil einer weniger tiefgehenden Verwurzelung der Eingesessenen und die Neuen haben ihnen gegenüber ein besseres Standing.
Das Schlimme an Sarazins Äußerungen ist, dass er all denen, in denen die Unzufriedenheit über das Leben, das Universum und den ganzen Rest brodelt, bedeutet hat, dass man Türken und Araber natürlich als Blitzableiter benutzen darf.
Selbsterhöhung durch Erniedrigung anderer. Armer Sarazin. Arme SPD. Armes Deutschland.
Wieso ist es eine Beschimpfung, wenn einer sagt, bei uns gibt es Minderheiten - vor allem Araber und Türken - die z.T.integrationsunwillig sind (z.B. türkisches Fernsehen in Deutschl.), "unproduktiv" (er meint damit, dass sie, besonders in Berlin, vielfach von den deutschen Sozialkassen leben, dem Land aber eher ablehnend gegenüberstehen ) und "Kopftuchmädchen produzieren", das werden dann gerade in Zukunft d i e orientalischen Schichten sein, die eine Integration noch schwerer machen werden. Er meint damit, dass durch den sehr hohen Geburtenüberschuss dieser Parallelgesellschaften die Beherrschung z.B. Berlins irgendwann in der Zukunft zwangsläufig sein wird (Eroberung durch Geburtenrate).
Wenn das "Beleidigungen" und "Beschimpfungen" sind, dann sind wir wirklich so weit, dass Meinungsfreiheit in unserem Lande nicht mehr existiert, weil es unerwünscht ist, Missstände anzusprechen und gegen den Einfluss der Migranten Stellung zu nehmen.
Es lebe der naive Gutmensch!
"Wieso ist es eine Beschimpfung, wenn einer sagt, bei uns gibt es Minderheiten - vor allem Araber und Türken - die z.T.integrationsunwillig sind (z.B. türkisches Fernsehen in Deutschl.)"
Ja, sicher, und deutsche Lokale in Spanien, was ist das? Und was ist mit designierten Aussenministern, die sich weigern, Englisch zu sprechen?
Ich sehe keinerlei "Integrationsunwilligkeit" darin, wenn man sich Fernsehen in einer bestimmten Sprache anschaut.
Und ich möchte mal vermuten, dass die meisten Menschen, wo auch immer sie herkommen, immer auch versuchen werden, ein wenig der eigenen Kultur zu bewahren, warum sonst gibt es in den USA Läden, in denen deutsche Produkte angeboten werden? Weshalb kann man hierzulande Barilla Nudeln kaufen?
Und was ist mit dem allseits beliebten Döner Kebap?
Wenn den Eingesessenen die Neuen nicht gefallen, gibt es keine Integration. Das ist kein speziell deutsches Problem. Echte Einwanderungsländer - davon gibt es seit längerem keines mehr in Europa - haben nur den Vorteil einer weniger tiefgehenden Verwurzelung der Eingesessenen und die Neuen haben ihnen gegenüber ein besseres Standing.
Das Schlimme an Sarazins Äußerungen ist, dass er all denen, in denen die Unzufriedenheit über das Leben, das Universum und den ganzen Rest brodelt, bedeutet hat, dass man Türken und Araber natürlich als Blitzableiter benutzen darf.
Selbsterhöhung durch Erniedrigung anderer. Armer Sarazin. Arme SPD. Armes Deutschland.
Wieso ist es eine Beschimpfung, wenn einer sagt, bei uns gibt es Minderheiten - vor allem Araber und Türken - die z.T.integrationsunwillig sind (z.B. türkisches Fernsehen in Deutschl.), "unproduktiv" (er meint damit, dass sie, besonders in Berlin, vielfach von den deutschen Sozialkassen leben, dem Land aber eher ablehnend gegenüberstehen ) und "Kopftuchmädchen produzieren", das werden dann gerade in Zukunft d i e orientalischen Schichten sein, die eine Integration noch schwerer machen werden. Er meint damit, dass durch den sehr hohen Geburtenüberschuss dieser Parallelgesellschaften die Beherrschung z.B. Berlins irgendwann in der Zukunft zwangsläufig sein wird (Eroberung durch Geburtenrate).
Wenn das "Beleidigungen" und "Beschimpfungen" sind, dann sind wir wirklich so weit, dass Meinungsfreiheit in unserem Lande nicht mehr existiert, weil es unerwünscht ist, Missstände anzusprechen und gegen den Einfluss der Migranten Stellung zu nehmen.
Es lebe der naive Gutmensch!
"Wieso ist es eine Beschimpfung, wenn einer sagt, bei uns gibt es Minderheiten - vor allem Araber und Türken - die z.T.integrationsunwillig sind (z.B. türkisches Fernsehen in Deutschl.)"
Ja, sicher, und deutsche Lokale in Spanien, was ist das? Und was ist mit designierten Aussenministern, die sich weigern, Englisch zu sprechen?
Ich sehe keinerlei "Integrationsunwilligkeit" darin, wenn man sich Fernsehen in einer bestimmten Sprache anschaut.
Und ich möchte mal vermuten, dass die meisten Menschen, wo auch immer sie herkommen, immer auch versuchen werden, ein wenig der eigenen Kultur zu bewahren, warum sonst gibt es in den USA Läden, in denen deutsche Produkte angeboten werden? Weshalb kann man hierzulande Barilla Nudeln kaufen?
Und was ist mit dem allseits beliebten Döner Kebap?
leider muss ich Cle.mens recht geben. Es ist zwar erfreulich anzusehen, dass jemand versucht diese Diskussion auf eine gewisse Sachebene zurückzuführen, dennoch muss hier die Politik dieses Thema forcieren, damit die ganze Gesellschaft dies zum einen wahrnimmt und zum anderen in seiner gesamten Bandbreite (dazu gehört auch Herr Sarazins Meinung) diskutieren darf.
Gruß,
Fetzi
@Cle.mens: Kritiker und Befürworter sind dasselbe. Der Befürworter gibt lediglich eine positive Kritik ab. ;-)
[...] (Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion /ft) Bei Sarrazin steuerten die hiesigen Meinungsmacher ins Leere, und ihr jetziges Zurückrudern ist aus dem Bestreben entstanden ein – sie selbst existenziell gefährdendes - weiteres Auseinanderklaffen zwischen der veröffentlichen und öffentlichen Meinung zu verhindern. So gesehen lag, und liegt immer noch, das skandalös staatserschütterndes Verhalten – mehr als beim Weber; beim Sarrazin sowieso nicht, dem ist Ehrendes zuzuteilen – bei den monopolartigwirkenden Moralaposteln hierzulande. Was ihnen bei ihrer existenzvernichtenden Hetze gegen Eva Herman, sowie bei etlichen mehr, noch gelang, scheint diesmal in ihre eigenen Hosen gegangen zu sein. Das läßt hoffen, aber auch zur Vorsicht auf ihre Racheakten mahnen!
die Diskusion über Integration sollte vielmehr eine Diskusion über den Islam sein. Viele Bürger haben Angst vor der Islamisierung Europas. Mit Recht wenn man die vielen Gewalttaten muslimischer Banden in Städten wie Berlin, Brüssel, Gauda, Kopenhagen und Darfur beobachtet. Leider wird in den Medien nicht viel darüber berichtet. Es werden immer mehr Moscheen gebaut und gleichzeitig sollen wir mehr Toleranz zeigen aber "Toleranz wird zu einem Verbrechen, wenn man dem Bösen mit ihr begegnet." (T.Mann)
Ich persönlich halte es für gelinde gesagt bedenklich, wenn die Reliogion "Islam" derart als eine Art Sammelbecken krimineller Antiimperialisten dargestellt wird. Obwohl ich es nicht weiß, bin ich mir doch ziemlich sicher, dass es auch eine hohe Zahl von Straftätern gibt, die angeben christlichen Glaubens zu sein. Damit will ich natürlich nicht die Gewalttaten dieser muslimischen Banden entschuldigen, geschweige denn verteidigen. Aber ich denke, dass eine solche Pauschalisierung der Religionsangehörigen des Islam zu gewaltätigen Fundamentalisten ungerechtfertigt sei.
Ebenso finde ich, dass Toleranz und Integration nicht auf ganze Migrantengruppen oder Anderskulturelle als Masse angesehen werden sollte. Jeder Einzelne dieser Gruppen ist ein Individuum, dass sich von jedem anderen Menschen unterscheidet. Wir tragen ja auch nicht alle Lederhosen und essen jeden Tag von früh bis spät Sauerkraut ;)
Lieber scampio,
mit Ihrem Beitrag unterstreichen Sie die Schlussfolgerung Jörg Laus: "Zum Glaubenssatz hat sich verfestigt, der Islam sei das Problem, und Muslime seien nun einmal nicht integrierbar."
Es zeigt leider Ihr fehlendes Wissen über "den Islam", den es so nicht gibt. Ich frage mich wie Sie Berlin (kriminelle Jugendliche) in einem Zug mit Darfur (Massenmord) nennen können? In Ihrem Weltbild scheinen Moscheen ja Brutstätten von neuen Gewalttätern zu sein.
Solange eine beträchtliche Anzahl von Menschen in unserer Gesellschaft "den Islam" als das Grundproblem ansieht, kann keine ehrliche und sachliche Diskussion geführt werden.
Nawo
Ich persönlich halte es für gelinde gesagt bedenklich, wenn die Reliogion "Islam" derart als eine Art Sammelbecken krimineller Antiimperialisten dargestellt wird. Obwohl ich es nicht weiß, bin ich mir doch ziemlich sicher, dass es auch eine hohe Zahl von Straftätern gibt, die angeben christlichen Glaubens zu sein. Damit will ich natürlich nicht die Gewalttaten dieser muslimischen Banden entschuldigen, geschweige denn verteidigen. Aber ich denke, dass eine solche Pauschalisierung der Religionsangehörigen des Islam zu gewaltätigen Fundamentalisten ungerechtfertigt sei.
Ebenso finde ich, dass Toleranz und Integration nicht auf ganze Migrantengruppen oder Anderskulturelle als Masse angesehen werden sollte. Jeder Einzelne dieser Gruppen ist ein Individuum, dass sich von jedem anderen Menschen unterscheidet. Wir tragen ja auch nicht alle Lederhosen und essen jeden Tag von früh bis spät Sauerkraut ;)
Lieber scampio,
mit Ihrem Beitrag unterstreichen Sie die Schlussfolgerung Jörg Laus: "Zum Glaubenssatz hat sich verfestigt, der Islam sei das Problem, und Muslime seien nun einmal nicht integrierbar."
Es zeigt leider Ihr fehlendes Wissen über "den Islam", den es so nicht gibt. Ich frage mich wie Sie Berlin (kriminelle Jugendliche) in einem Zug mit Darfur (Massenmord) nennen können? In Ihrem Weltbild scheinen Moscheen ja Brutstätten von neuen Gewalttätern zu sein.
Solange eine beträchtliche Anzahl von Menschen in unserer Gesellschaft "den Islam" als das Grundproblem ansieht, kann keine ehrliche und sachliche Diskussion geführt werden.
Nawo
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