Wo gibt es die meisten Bioläden in Deutschland?

Wer Müsli und Biomilch frühstückt, der möchte der Natur und sich selbst Gutes tun. Dieses Verlangen ist unter Akademikern offenbar weitverbreitet. Jedenfalls gibt es, wie unsere Karte zeigt, in Studentenstädten mehr Bioläden: vor allem in Freiburg, Regensburg und Heidelberg.

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Offenbar neigt der süddeutsche Akademiker noch etwas stärker als der norddeutsche zum Bioprodukt, was daran liegen könnte, dass die Menschen im Süden wohlhabender sind, oder auch daran, dass im Norden die Landwirtschaft seltener ökologisch ist, und gerade unter Akademikern ist der Leitsatz verbreitet, man solle lokale Produkte kaufen.

Das Ost-West-Gefälle ist übrigens weniger groß als das zwischen dem Ruhrpott (und den Städten drum herum) und dem restlichen Deutschland. In Gelsenkirchen muss man von einer wahren Müslifeindlichkeit sprechen. Auch wenn dort längst nicht mehr jeder unter Tage arbeitet, so hat sich die Annahme gehalten, dass ein Müsli vielleicht gesund sei, richtig satt mache jedoch eher eine ganz normale mit Fleischwurst belegte Doppelstulle.

Recherche: Friederike Milbradt