Frankfurter Schule

Auf unheimlichem Boden

Das eigentliche Wunder der deutschen Geistesgeschichte: Zwei Ausstellungen widmen sich den Rückkehrern aus dem Exil – Adorno, Horkheimer und Golo Mann.

Beim Anblick der Ruinen von Innsbruck durchzuckte es Leo Löwenthal: »Eigentlich nicht genug.« Der 1934 nach Amerika emigrierte Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung Max Horkheimers und Theodor W. Adornos reiste durch Nachkriegseuropa. Die deutschen Trümmerlandschaften konnten den jüdischen Literatursoziologen nach den deutschen Massenmorden nicht erschüttern. Dass das Land seiner Herkunft ihm keine Heimat werden würde, wusste er bald: Auf dem Münchner Oktoberfest erlebte er »dieselben grölenden, verblödeten Massen«, die dem Führer zugejubelt hatten. Und ein junger Taxifahrer erklärte Löwenthal die Dummheit Hitlers, sich mit den Juden angelegt zu haben; die hätten doch bekanntlich das Geld. Leo Löwenthal blieb in Amerika.

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Sollte man nach Deutschland zurückkehren? Diese Frage trieb 1945 alle Emigranten um; leidenschaftliche Artikel und Briefe wurden damals darüber geschrieben. Und es gab tatsächlich Dichter und Denker, die, anders als Leo Löwenthal, zurückkehrten in das Land der Täter – wenige Jahre nachdem ihre Freunde und Verwandten in Auschwitz umgebracht worden waren und im Wissen, dass, wären sie geblieben, deren Schicksal sie ebenfalls ereilt hätte. Von heute aus erscheint diese Rückkehr als das irritierende, bewegende Wunder der deutschen Geistesgeschichte im 20. Jahrhundert.

Momentan widmen sich zwei bemerkenswerte Ausstellungen bedeutenden Intellektuellen, die damals in Deutschland erneut zu wirken begannen. Das Frankfurter Jüdische Museum zeigt mit der Schau Die Frankfurter Schule und Frankfurt. Eine Rückkehr nach Deutschland, wie das legendäre Institut für Sozialforschung um Adorno und Horkheimer in der frühen Bundesrepublik zu einer öffentlichen Instanz wurde. Und das Buddenbrookhaus in Lübeck präsentiert mit Golo Mann. Die Geschichte eine Ausstellung über Leben und Werk des Historikers. Die Kuratoren – Monika Boll und Erik Riedel in Frankfurt, in Lübeck Holger Pils und Tilmann Lahme, dessen hochgelobte Golo-Mann-Biografie kürzlich erschien (ZEIT Nr. 14/09) – bilden die Konstellationen nach, die zu Ruhm und Anerkennung führten – nach Jahren der Ungewissheit und existenziellen Gefährdung.

Ein Kampf um Anerkennung: Die Rückkehr der Emigranten nach 1945

Schwierige Charaktere waren alle drei: eitel, durchaus machtbewusst, äußerst empfindsam, verletzlich und nachtragend, liebesfähig und liebesbedürftig, oft tief pessimistisch. Dass Adorno und Horkheimer auf der einen, Golo Mann auf der anderen Seite sich in lebhafter Abneigung verbunden waren, ist eine spezielle Pointe dieser Remigrationsgeschichte: Adorno und Horkheimer verhinderten Anfang der sechziger Jahre Manns Berufung auf einen Lehrstuhl ihrer Universität – wohl nicht zuletzt durch intrigante Hinweise auf dessen damals noch strafbare Homosexualität. Fortan waren die beiden für Mann nur noch »Lumpen«.

Dabei offenbart das Schicksal aller drei Rückkehrer einige Gemeinsamkeiten. So dauerte es eine Weile, bis sie sich überhaupt dazu entschieden. Golo Mann war gleich 1945 nach Deutschland gekommen: als Kontrolloffizier der Amerikaner bei Radio Frankfurt. Aber im Oktober 1946 bestieg er ein Schiff nach Amerika; noch war er nicht heimisch geworden. Erst in den fünfziger Jahren verlagerte Golo Mann seinen Lebensmittelpunkt allmählich nach Europa. Ab 1958 lehrte der zumeist in Zürich lebende Historiker in Münster, von 1960 bis 1963 übernahm er einen Lehrstuhl für Politische Wissenschaften in Stuttgart. »I am getting important«, notierte Golo 1959 im Tagebuch, nachdem im Jahr zuvor sein Bestseller Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts erschienen war.

In Frankfurt war man schon länger bedeutend. Nach Kriegsende hatte es tastende Kontakte zwischen Horkheimer und der Universität gegeben. Die Ausstellung dokumentiert die Debatten über eine Rückkehr des Instituts für Sozialforschung, das weitverzweigte Kommunikationsnetzwerk und den Aufstieg der kritischen Theoretiker zu einflussreichen Akteuren, nachdem sich das Institut in Frankfurt etappenweise etabliert hatte. Horkheimer wurde 1951 Universitätsrektor und begrüßte Bundeskanzler Adenauer auf dem Universitätsfest; »in Bonn ist er persona gratissima«, bemerkte Friedrich Pollock, die graue Eminenz des Instituts. Lauter Gleichzeitigkeiten: Briefe Adornos an seine Geliebte und Horkheimers Comic-Leidenschaft kann man hier ebenso studieren wie beider Reaktionen auf den Eichmann-Prozess.

Höhepunkte der Ausstellung sind großartige Dokumentarfilmszenen des Bayerischen Rundfunks: Sie zeigen den charmanten Großbürgerssohn Horkheimer nachts am Frankfurter Hauptbahnhof im Gespräch mit aggressiven Gestalten sowie daheim beim Kartenspiel mit seiner Frau Maidon. Wir sehen einen stumm entsetzten Adorno beim Hören der DDR-Nationalhymne; ihr eigentlich der Moderne verpflichteter Komponist Hanns Eisler hatte damit seinen Kotau vor der realsozialistischen Ästhetik geleistet.

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Leser-Kommentare

  1. 1. Gewiß

    Sie hatten neu vermessen .. aber es geht weiter . auch sie werden vermessen .. von anderen .. wieder und wieder .. neu .. das Ziel im Auge ..

  2. 2. ...

    Sie waren Opfer der Apokalypse. Wir sollten ihre Fehler entschuldigen. Grosse Texte haben sie geschrieben. Es sind Vorbilder für Deutschland.

  3. 3.

    Die Betroffenen sahen es pragmatisch, zumal sie in Amerika niemals diese öffentliche Bedeutung erlangt hätten.

    Dies darf bei der Rueckkehr nicht ausser acht gelassen werden. EIn nicht unerhebliches Detail.
    Des Weiteren haette man schon noch mehr ueber die Ausstellungen schreiben koennen.

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    --   BettyFord

    der grund für die rückkehr adornos und auch horkheimers lag wohl am ehesten in ihrer abneigung gegen die eigentümlichkeiten des amerikanischen kultur- und wissenschaftsbetriebs, gegen die 'datenklauberei' und evidenzfixierung der amerikanischen sozialforschung und den utilitarismus und 'pseudoindividualismus' der lebensführung. das beharren speziell adornos auf einem 'geisteseuropäertum', dem spekulation, 'deutung' und (negative) kritik wesentlich zugehörten, war mit dem faktenrealismus der amerikanischen sozialwissenschaften schlicht unvereinbar. seine arbeiten wurden ihrerseits gerne als 'unwissenschaftlich' oder bloß 'kommentatorisch', sein habitus als überheblichkeit eines alteuropäischen 'geistesaristokraten' abgetan. um 'öffentliche bedeutung', also darum, bloß gehört zu werden, ging es den beiden wohl weniger als darum, verstanden zu werden und ihren einsichten zu praktischer relevanz zu verhelfen. dazu ist es, wie adorno gegen ende seines lebens des öfteren resigniert feststellt, nicht gekommen. ihr werk ist selbst zum 'kulturgut' abgesunken.

  4. Sie kehrten in ihre Heimat zurück - an die Stätten ihrer Kindheit und Jugend. Sie kehrten der Fremde den Rücken und suchten ihre alten Freunde.

  5. 5. --

    der grund für die rückkehr adornos und auch horkheimers lag wohl am ehesten in ihrer abneigung gegen die eigentümlichkeiten des amerikanischen kultur- und wissenschaftsbetriebs, gegen die 'datenklauberei' und evidenzfixierung der amerikanischen sozialforschung und den utilitarismus und 'pseudoindividualismus' der lebensführung. das beharren speziell adornos auf einem 'geisteseuropäertum', dem spekulation, 'deutung' und (negative) kritik wesentlich zugehörten, war mit dem faktenrealismus der amerikanischen sozialwissenschaften schlicht unvereinbar. seine arbeiten wurden ihrerseits gerne als 'unwissenschaftlich' oder bloß 'kommentatorisch', sein habitus als überheblichkeit eines alteuropäischen 'geistesaristokraten' abgetan. um 'öffentliche bedeutung', also darum, bloß gehört zu werden, ging es den beiden wohl weniger als darum, verstanden zu werden und ihren einsichten zu praktischer relevanz zu verhelfen. dazu ist es, wie adorno gegen ende seines lebens des öfteren resigniert feststellt, nicht gekommen. ihr werk ist selbst zum 'kulturgut' abgesunken.

    Antwort auf "Kommentar Nr. 3"
  6. Daß Emigranten wie Adorno und Horkheimer ins “Land der Täter” heimkehrten, könnte nahelegen, daß “die Deutschen” von damals sich menschlich vielleicht gar nicht so wesentlich von ihren damaligen Mitmenschen unterschieden, und daß unsere Großeltern vielleicht doch keine so ungeheuerlichen Menschen waren, wie wir Nachgeborenen es uns heute manchmal so ausmalen.
    Im Frankreich der vierziger Jahre herrschte ebensowenig der Zeitgeist von 2009 wie im damaligen Deutschland, und in den USA wurden die Rassegesetze, wenn auch nicht die Nürnberger, erst in den 60er Jahren aufgehoben.
    Der Zweite Weltkrieg war eben in Wirklichkeit nicht schwarz-weiß wie der Film “Schindlers Liste”, und die Deutschen waren auch keine gesichtslose Masse von “willigen Helfern”, auch wenn manch aufgeweckte Amerikaner und Briten es gerne so hätten, sondern, nicht anders als heute auch, 80 Millionen unterschiedliche, mehr oder weniger sympathische Individuen.
    Jedenfalls halte ich es für sehr willkürlich, Golo Manns Tablettenkonsum kurzerhand, ohne ihn zu fragen, auf “die Deutschen” zurückzuführen, und die Gewaltfantasien eines Leo Löwenthal zur einzig angemessenen Haltung zu erklären.

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    die einsicht, dass die nationalsozialistischen taten ein gesellschaftsverbrechen waren, das unter - aktiver oder sanktionierender - beteiligung nahezu aller deutschen geschah, die sich im großen und ganzen buchstäblich widerstandslos in die verfolgungs- und vernichtungsunternehmung der nazis ergaben, vertraten auch horkheimer und adorno. und was ihnen die rückkehr ins land der täter und ihrer willigen komplizen bedeutete, dürfte allein für die nachzuvollziehen sein, die wie sie selbst den schrecken erfuhren und ihm entkamen. ihr unbehagen gegenüber den deutschen, das nach dem krieg v.a. in adornos schriften durchscheint, war keineswegs ein bloß affektuelles. und es entsprang nicht allein persönlichen erfahrungen, sondern speiste sich etwa auch aus den forschungsergebnissen des eigenen instituts zur psychischen/sozialcharakteristischen disposition der deutschen nachkriegsbevölkerung sowie aus objektiven tatbeständen wie der personellen kontinuität des ns in politik und wirtschaft und konkreten phänomenen wie der antisemitischen welle 1959/60. versuche der relativierung der deutschen verbrechen und der rehabiltierung der täter und ihrer unterstützerschaft sahen beide stehts im zusammenhang mit einem pathologischen schuldkopmplex und entlastungsbedürfnis.
    das eigentlich schwarz-weiße an 'schindlers liste' dürfte übr. die einseitige charakterzeichnung des grundgütigen nsdap-lers und munitionsfabrikanten sein.

  7. die einsicht, dass die nationalsozialistischen taten ein gesellschaftsverbrechen waren, das unter - aktiver oder sanktionierender - beteiligung nahezu aller deutschen geschah, die sich im großen und ganzen buchstäblich widerstandslos in die verfolgungs- und vernichtungsunternehmung der nazis ergaben, vertraten auch horkheimer und adorno. und was ihnen die rückkehr ins land der täter und ihrer willigen komplizen bedeutete, dürfte allein für die nachzuvollziehen sein, die wie sie selbst den schrecken erfuhren und ihm entkamen. ihr unbehagen gegenüber den deutschen, das nach dem krieg v.a. in adornos schriften durchscheint, war keineswegs ein bloß affektuelles. und es entsprang nicht allein persönlichen erfahrungen, sondern speiste sich etwa auch aus den forschungsergebnissen des eigenen instituts zur psychischen/sozialcharakteristischen disposition der deutschen nachkriegsbevölkerung sowie aus objektiven tatbeständen wie der personellen kontinuität des ns in politik und wirtschaft und konkreten phänomenen wie der antisemitischen welle 1959/60. versuche der relativierung der deutschen verbrechen und der rehabiltierung der täter und ihrer unterstützerschaft sahen beide stehts im zusammenhang mit einem pathologischen schuldkopmplex und entlastungsbedürfnis.
    das eigentlich schwarz-weiße an 'schindlers liste' dürfte übr. die einseitige charakterzeichnung des grundgütigen nsdap-lers und munitionsfabrikanten sein.

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    Wenn man ganz streng ist, kann man natürlich auch den Bäcker oder Fabrikarbeiter, der, um seine Familie zu ernähren, auch nach 1933 noch seiner Arbeit nachging und damit Steuern zahlte, als willigen Helfer des nationalsozialistischen Systems betrachten.
    Fest steht, daß Hitler mit circa 33 Prozent der Wählerstimmen an die Macht gewählt wurde. Das ist zugegebenermaßen recht viel. Es bedeutet aber auch, daß, Nichtwähler mit eingerechnet, ca. 70 Prozent der Bevölkerung die Nazis NICHT gewählt haben. Einige mögen Kommunisten oder Monarchisten gewesen sein, aber eben keine Nazis. Diskutieren kann man auch darüber, ob diejenigen, die ihre Stimme der NSDAP gegeben haben, dies wirklich taten, weil sie unbedingt ihre jüdischen Mitbürger alle umbringen wollten, oder ob es vielleicht auch andere - freilich verhängnisvolle - Beweggründe gab.
    Wie schwer es für ein Volk ist, einen verhaßten Diktator loszuwerden, wenn er erst einmal fest im Sattel sitzt und genügend Profiteure ihm zuarbeiten, dafür gibt es von Milosevic bis Kim Yong-il in Nordkorea genügend Beispiele in der Weltgeschichte. Die friedliche Revolution in Ostdeutschland war auch eben nur unter Gorbatschow möglich und nicht in den 50er Jahren, als die Deutschen plötzlich Stalins willige Vollstrecker waren.

  8. Wenn man ganz streng ist, kann man natürlich auch den Bäcker oder Fabrikarbeiter, der, um seine Familie zu ernähren, auch nach 1933 noch seiner Arbeit nachging und damit Steuern zahlte, als willigen Helfer des nationalsozialistischen Systems betrachten.
    Fest steht, daß Hitler mit circa 33 Prozent der Wählerstimmen an die Macht gewählt wurde. Das ist zugegebenermaßen recht viel. Es bedeutet aber auch, daß, Nichtwähler mit eingerechnet, ca. 70 Prozent der Bevölkerung die Nazis NICHT gewählt haben. Einige mögen Kommunisten oder Monarchisten gewesen sein, aber eben keine Nazis. Diskutieren kann man auch darüber, ob diejenigen, die ihre Stimme der NSDAP gegeben haben, dies wirklich taten, weil sie unbedingt ihre jüdischen Mitbürger alle umbringen wollten, oder ob es vielleicht auch andere - freilich verhängnisvolle - Beweggründe gab.
    Wie schwer es für ein Volk ist, einen verhaßten Diktator loszuwerden, wenn er erst einmal fest im Sattel sitzt und genügend Profiteure ihm zuarbeiten, dafür gibt es von Milosevic bis Kim Yong-il in Nordkorea genügend Beispiele in der Weltgeschichte. Die friedliche Revolution in Ostdeutschland war auch eben nur unter Gorbatschow möglich und nicht in den 50er Jahren, als die Deutschen plötzlich Stalins willige Vollstrecker waren.

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    wdh   BettyFord

    dieser selektive verweis auf die ergebnisse der nov.wahlen taucht regelmäßig dort auf, wo es um die verstrickung der deutschen bevölkerung in die nationalsozialistischen verbrechen geht. abgesehen von der tatsache, dass seinerzeit über 40% der wähler für rechtsextreme und im ganzen zwei drittel für radikale und extremistische parteien stimmten, ändert der umstand, dass "nur" 33% den unverhohlen vernichtungsantisemitischen kriegshetzer hitler wählten, nichts daran, dass sich unter den deutschen trotz terror und offener verfolgung, trotz "kristallnacht" und "entjudung", massenmord und angriffskrieg, und selbst noch im angesicht des eigenen katastrophischen niedergangs zu keinem zeitpunkt gesellschaftlicher widerstand gegen die verbrecherische ns-politik regte.
    auf dem weg zur backstube passierte Ihr treusorgender bäckermeister schon sehr bald, nachdem "ca. 70 Prozent der Bevölkerung die Nazis NICHT gewählt haben", menschen wie diese

    http://www.vulture-bookz....

    und geschäfte wie diese

    http://contradicere.files...

    und erfreute sich des kundschaftszuwachses nach bäcker kaminskis verschwinden.

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  • Von Alexander Cammann
  • Datum 1.11.2009 - 16:16 Uhr
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  • Quelle DIE ZEIT, 29.10.2009 Nr. 45
  • Kommentare 10
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