Im Pressehaus am Speersort in Hamburg arbeiten mehr als 100 Menschen jeden Tag an der Wochenzeitung DIE ZEIT. Jeder hat hier eine ganz besondere Aufgabe, ohne die das Blatt nicht erscheinen könnte. Auch außerhalb des Stammhauses arbeiten Menschen in der Druckerei, im Vertrieb oder anderswo daran, dass DIE ZEIT editiert, hergestellt, versendet und verkauft wird.

Auch die Hamburger Mitarbeiter der Online-Redaktion und -Technik arbeiten hier im Stammhaus, die anderen sitzen in Berlin . Als eigenständige Redaktion bietet ZEIT ONLINE tägliche Nachrichten und Hintergründe, Artikel aus dem Blatt und das komplette ZEIT-Archiv seit 1946.

Die Uhrzeiten auf der Grafik sind nur als Beispiel zu verstehen – natürlich werden nicht alle Artikel am selben Tag geschrieben, alle Abteilungen arbeiten auch an den anderen Tagen der Woche. Viele Prozesse laufen parallel ab: Während Autor und Redaktion noch am Text feilen, wird zum Beispiel schon die Seite aufgebaut. Und so mancher ZEIT-Artikel ist nachts geschrieben worden.

Die einzelnen Ressorts der ZEIT arbeiten recht autonom. Trotzdem ist es natürlich wichtig, dass am Ende die Chefredaktion und das Büro "Chef vom Dienst" noch einmal jede einzelne Seite kontrollieren – etwa Überschriften und Vorspänne. Erst dann wird die Seite freigegeben (»Imprimatur«).

Damit alle 500.000 verkauften Exemplare der ZEIT schnell genug gedruckt und versandt werden, ist der Druck auf zwei Betriebe (in Frankfurt und in Ahrensburg bei Hamburg) aufgeteilt.

DIE ZEIT gelangt auf drei Wegen zum Leser: Abonnenten bekommen sie mit der Post oder von einem lokalen Zeitungsboten, Einzelkäufer erhalten die Zeitung am Kiosk oder in Buchhandlungen an Bahnhöfen und Flughäfen.

In unserer Infografik sind alle Prozesse aufgegliedert und erklärt.