Verbraucher Weder öko noch fair
Kunden nutzen ihre Macht nicht. Dennoch fürchten Unternehmen um ihren Ruf, weil kritische Organisationen Skandale aufdecken. Das zwingt Konzernlenker zum Handeln
So einen Report fürchten die Image-Experten in fast jedem Unternehmen. Diesmal stand Metro am Pranger: Bei einem ihrer Lieferanten in Bangladesch sei eine Näherin an ihrem Arbeitsplatz tot zusammengebrochen, berichteten amerikanische Aktivisten Mitte des Jahres. Beutet der deutsche Handelsriese Arbeiterinnen im Ausland auf brutale Weise aus?
Wenige Tage nach Bekanntwerden des Falls schickt Metro-Chef Eckhard Cordes ein Team in die Textilfabrik in der Hafenstadt Chittagong. Das Ergebnis ihrer Untersuchung: Der Tod der Mitarbeiterin stehe nicht im Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen in der Fabrik, so ein Konzernsprecher. Gleichwohl musste er eingestehen, dass dort soziale Standards nicht eingehalten worden waren. Cordes versprach Besserung.
Er ist nicht der einzige Unternehmenslenker, der sensibel auf derlei Vorfälle reagiert. Seit eine wachsende Zahl von kritischen Organisationen weltweit überwacht, was die Konzerne und ihre Geschäftspartner treiben, müssen sich die Multis um ihr Image sorgen. Denn die Verbraucher mögen keine Produkte von Unternehmen, die Mitarbeiter schlecht behandeln oder die Umwelt zerstören. Das sagen sie zumindest, wenn man sie befragt.
Doch nutzen die Konsumenten tatsächlich ihre Macht, damit Unternehmen mehr auf Menschen und die Umwelt achten?
Die Antwort lautet, kurz und ernüchternd: Sie tun es kaum.
Dennoch zeigt die Aufklärung Wirkung. Unternehmen bauen ihre Geschäftsmodelle um, engagieren sich für soziale Standards, schonen die Natur und praktizieren Klimaschutz. Offensichtlich reicht die Angst davor, dass sich die Verbraucher irgendwann doch danach richten, wovon sie überzeugt sind. Hin und wieder greift auch der Staat ein. Deshalb finden es manche Chefs besser zu agieren, als immer nur zu reagieren. Jedenfalls einige.
Wie vermeintlich aufgeklärt und verantwortungsvoll die Deutschen sind, zeigt eine Reihe von Umfragen. Für satte 90 Prozent ist der Umweltschutz wichtig, drei Viertel der befragten Konsumenten erwarten, dass sich Unternehmen gegenüber den eigenen Mitarbeitern verantwortlich zeigen. Und 85 Prozent würden mehr für Kleidung bezahlen, die nachweislich umweltverträglich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurde.
»Man sollte solche Aussagen nicht überbewerten«, meint allerdings Franz-Rudolf Esch, Direktor des Instituts für Marken-und Kommunikationsforschung an der Universität Gießen. Umweltschutz fänden alle wichtig. Und obwohl die Bespitzelung von Lidl-Mitarbeitern wochenlang durch die Presse ging, kauften die Leute weiterhin beim Discounter ein, »ganz so, als hätte es einen kollektiven Gedächtnisverlust gegeben«. Auch vom Billiganbieter Kik ist nicht bekannt, dass er unter Umsatzeinbußen leidet. Dabei wurde das Unternehmen erst zu Beginn des Jahres vom Landgericht Hamm wegen der Zahlung sittenwidrig niedriger Löhne verurteilt.
Das Beispiel Brent Spar aus dem Jahre 1995 scheint dem zu widersprechen. Als bekannt wurde, dass Shell die Bohrinsel im Meer versenken will, kam es zu einem beachtlichen Konsumentenboykott. Kunden wechselten massenhaft zur Konkurrenz. Doch die Erklärung dafür ist ernüchternd: Es ist eben bequem, ein paar Hundert Meter weiter zu nächsten Tankstelle zu fahren, bei der das Benzin nicht schlechter und der Preis nicht höher ist.
Grundsätzlich aber reagieren die Verbraucher eher träge. Trotz aller Skandale in der Lebensmittelbranche, genannt seien nur die Pestizide auf Obst und Gemüse, das Gammelfleisch oder mangelnder Tierschutz, liegt der Anteil von Biolebensmitteln am gesamten Nahrungsmittelumsatz bei mageren 3,5 Prozent. Bei fair gehandelten Produkten sieht es noch schlechter aus. Gerade mal ein Prozent des in Deutschland verkauften Kaffees wird unter anständigen Bedingungen angebaut – und das ist schon der Spitzenwert unter den fair gehandelten Produkten. Auch das Klimabewusstsein verschwindet, wenn es etwa darum geht, den Stromanbieter zu wechseln. Lediglich zwei Millionen deutsche Haushalte haben sich im vergangenen Jahr für die grüne Variante entschieden.
- Datum 31.10.2009 - 12:17 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 29.10.2009 Nr. 45
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...wenn wir fordern, dass "menschliche" oder "ökologische" Produkte gekauft werden sollten. Sie sind teuerer.
Daher wird weniger gekauft. Daher muss weniger produziert werden. Daher werden wenigen Arbeiterinen besser. Daher haben die anderen Arbeiterinen keinen Job. Daher können sie ihre Kinder nicht ernähren. Viele Kinder werden jährlich ausgesetzt und verhungern. Andere werden verkauft. Ist das nun besser? Wenn die Guten Menschen das meinen, ist das ok. Ich glaube aber, dass sie es lediglich nicht berücksichtigen.
... beim Thema "ökologische" Produkte ist der Arbeitsaufwand meist eher größer, als bei "nicht-öko" Produkten.
Grundsätzlich ist es jedoch extrem schwierig zu beurteilen, ob ein Öko-Produkt jetzt besser oder schlechter ist - oft sind das multifaktorielle Themen und "schlechter" oder "besser" ist dann abhängig vom Standpunkt.
Beispiel: Waschnüsse - werden diese als ökologisches Waschmittel verstärkt in die reichen Länder exportiert, dann steigt deren Preis auch im Erzeugungsland, weil die Produktion nicht so einfach ausgeweitet werden kann. Daher müssen die Einheimischen dann auf billige (und ziemlich schädliche) chemische Waschmittel umsteigen. Somit findet bei diesem Beispiel eigentlich nur eine Verschiebung der Umweltbelastung statt.
Genau so kann man argumentieren, dass z.B. der Öko-Landbau sehr viel weniger produktiv ist als der industrielle... und das bei ca. 1 Milliarde Menschen die hungern.
Außerdem ist auch die Frage zulässig, ob der Konsument für alles in der Welt verantwortlich ist. Die Menschen in den Produktionsländern könnten genau so für höherer Sozial - und Umweltstandards eintreten. Diese Standards bekamen auch wir einst nicht geschenkt, sondern sie mussten - auch mit Blut - erkämpft werden.
... beim Thema "ökologische" Produkte ist der Arbeitsaufwand meist eher größer, als bei "nicht-öko" Produkten.
Grundsätzlich ist es jedoch extrem schwierig zu beurteilen, ob ein Öko-Produkt jetzt besser oder schlechter ist - oft sind das multifaktorielle Themen und "schlechter" oder "besser" ist dann abhängig vom Standpunkt.
Beispiel: Waschnüsse - werden diese als ökologisches Waschmittel verstärkt in die reichen Länder exportiert, dann steigt deren Preis auch im Erzeugungsland, weil die Produktion nicht so einfach ausgeweitet werden kann. Daher müssen die Einheimischen dann auf billige (und ziemlich schädliche) chemische Waschmittel umsteigen. Somit findet bei diesem Beispiel eigentlich nur eine Verschiebung der Umweltbelastung statt.
Genau so kann man argumentieren, dass z.B. der Öko-Landbau sehr viel weniger produktiv ist als der industrielle... und das bei ca. 1 Milliarde Menschen die hungern.
Außerdem ist auch die Frage zulässig, ob der Konsument für alles in der Welt verantwortlich ist. Die Menschen in den Produktionsländern könnten genau so für höherer Sozial - und Umweltstandards eintreten. Diese Standards bekamen auch wir einst nicht geschenkt, sondern sie mussten - auch mit Blut - erkämpft werden.
Bernt Spar ist natürlich ein schlechtes Beisspiel. Haben die sogar zugegeben, dass die Kampagne im Verhältnis zur Gefahr überzogen war. Und auch die vorausgesagten ökologischen Folgen der Brücke nach Schweden scheinen sich nicht so zu entwickeln wie befürchtet.
Ich persönlich brauche keinen Skandal, um gegen Ausbeutung und umweltschädlicher Produktion zu sein. Ich sehe aber die NGO`S die ja immer unterbewusst Verzicht fordern, um ihre romatischen Weltbilder zu pflegen als Teil des Problems. Denn sie gehen sehr oft über die Interessen derer weg, die sie eigentlich vertreten. Indem sie mit Appellen statt klaren Verhandlungsangeboten agieren. Putin hatte l e i d e r damit Recht, ihren Einfluss zu begrenzen.
Wenn ich in Anzeigen lese, Fundraiser gesucht, Fachkenntnisse nicht erforderlich, weiss ich mal wieder Bescheid worum es geht. Erstens um Geld und zweitens um das Ziel. Wie bei einer schlechten Versicherung. Von denen kann mir dann keiner mehr erzählen, doch bitte nicht bei Lidl und Co, einzukaufen und damit aufs Essen zu verzíchten.
Die Macht der Verbraucher ist immer so groß wie der eigene Geldbeutel. Und dennoch reagieren die Konzerne. Nur die Schutzorganisationen loben den Fortschritt nicht. Bei jedem Skandal fordern sie wieder das Absolute. Und die die keine Wahl haben hören als Erste weg. Jeden Tag zu Fuss. 40 Minuten mit 10 - 15 Minuten Bergwertung. Glaubt vielleicht einer, ich würde mir Billig Schuhe antun, wenn ich mir andere leisten könnte?
Wandel geschieht leider nun einmal langsam. Wir sollten uns von der Vorstellung verabschieden, die Konsumenten müssten von 0 auf 100 auf Nachhaltigkeit umstellen. Auch bei uns hat es "nur" mit Biogurke und Fairtradekaffee angefangen.
Mich stimmt es auch immer wieder optimistisch wie sich das Sortiment an ökologischer bzw. fairer Ware in den letzten Monaten auch in den Discountern vergrößert hat. Eine Extratour zum Bioladen wird für uns - die sich nun inzwischen überwiegend von Bio und/oder Fairtrade-Lebensmitteln ernähren - da gar nicht mehr nötig.
Was uns aber seit unserer ökologischen Wende am meisten überrascht hat war die Tatsache, dass sich unsere Lebensmittelausgaben nicht großartig verändert haben, da Bio- oder Fairtradelebensmittel oft sogar günstiger sind als Markenprodukte. Dass sie besser schmecken ist ja hinlänglich bekannt ;-)
Meiner Meinung nach ist der Wechsel hin zur Nachhaltigkeit deshalb überwiegend eine Frage der Gewohnheit. Wer dann einmal umgestiegen ist, möchte nicht mehr zurück.
PS. In Ihrem Artikel habe ich einen Verweis auf den Lebensmittelgiganten Nestlé vermisst. Der steht ja nun schon seit längerer Zeit im Kreuzfeuer der Kritik (Themen: Babynahrung, Privatisierung von Wasser, Handel mit Familie Mugabe)
... beim Thema "ökologische" Produkte ist der Arbeitsaufwand meist eher größer, als bei "nicht-öko" Produkten.
Grundsätzlich ist es jedoch extrem schwierig zu beurteilen, ob ein Öko-Produkt jetzt besser oder schlechter ist - oft sind das multifaktorielle Themen und "schlechter" oder "besser" ist dann abhängig vom Standpunkt.
Beispiel: Waschnüsse - werden diese als ökologisches Waschmittel verstärkt in die reichen Länder exportiert, dann steigt deren Preis auch im Erzeugungsland, weil die Produktion nicht so einfach ausgeweitet werden kann. Daher müssen die Einheimischen dann auf billige (und ziemlich schädliche) chemische Waschmittel umsteigen. Somit findet bei diesem Beispiel eigentlich nur eine Verschiebung der Umweltbelastung statt.
Genau so kann man argumentieren, dass z.B. der Öko-Landbau sehr viel weniger produktiv ist als der industrielle... und das bei ca. 1 Milliarde Menschen die hungern.
Außerdem ist auch die Frage zulässig, ob der Konsument für alles in der Welt verantwortlich ist. Die Menschen in den Produktionsländern könnten genau so für höherer Sozial - und Umweltstandards eintreten. Diese Standards bekamen auch wir einst nicht geschenkt, sondern sie mussten - auch mit Blut - erkämpft werden.
Die Nahrungsmittel die produziert werden reichen mehr als aus um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. Sie werden nur falsch verteilt. Im Handel werden ca. 20% der Ware entsorgt, palettenweise Bananen, Käse, Brot etc., im durchschnittlichen Haushalt 10-15%, das Brot oder das Gemüse dass nicht mehr essbar war oder der Rest vom Mittagessen gestern. Wenn eine Umverteilung und Konsum mit Kopf gelingen könnte wäre das Hungerproblem gelöst.
Die Nahrungsmittel die produziert werden reichen mehr als aus um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. Sie werden nur falsch verteilt. Im Handel werden ca. 20% der Ware entsorgt, palettenweise Bananen, Käse, Brot etc., im durchschnittlichen Haushalt 10-15%, das Brot oder das Gemüse dass nicht mehr essbar war oder der Rest vom Mittagessen gestern. Wenn eine Umverteilung und Konsum mit Kopf gelingen könnte wäre das Hungerproblem gelöst.
Es ist leider ziemlich verkürzt die Frage nach der "richtigen" Lebensweise auf eine Unternehmen-Konsumenten-Beziehung herunterzubrechen. Mittlerweile weiß die westliche Welt, dass es Umweltschäden und soziale Ausbeutung in ihrem Auftrag gibt und hat deswegen (teilweise) ein schlechtes Gewissen.
Jetzt die Verantwortung nur auf Unternehmer und Konsumenten zu verlagern, greift deshalb zu kurz, weil die Unternehmer schlicht den Mechanismen des Kapitalismus folgen. In den Gleichungen kommen allerdings Soziales und Umwelt, wenn überhaupt, nur auf der Kostenseite zum Ausdruck, oder als Marketingvariable.
Letztendlich ist es die moralisch-gesellschaftliche Frage vor der wir stehen, ob wir unsere Beteuerungen von sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz auch in entsprechende Systeme umsetzen. Das ist aufgrund der Konsensbildung nunächst eine politische Frage und anschließend eine wirtschaftliche. Solange die mächtige westliche Welt allerdings in diesem Maße wie bisher von einem recht stabilen "Turbokapitalismus" profitiert, ist ein Umdenken nur begrenzt mehrheitsfähig. Denn noch ist sich jeder selbst der Nächste.
Es ist ja nicht so dass die Firmen (bzw. ihre Vertreter) plötzlich ihre soziale Ader oder irgendwie andere moralische Bedenken entdeckt hätten.Sie tun es schlicht aus dem Grund,einen Wettbewerbsvorteil zu ergattern, auch wenn dieser wie in diesem Fall zunächst einmal nur prognostiziert ist.Der Egoismus der Verbraucher passt gut in dieses Bild ,denn dem Dogma des ewigen Wachstums kann man nur folgen,wenn die Menschen bei diesem Unsinn auch mitmachen.Es gibt in Deutschland genuegend Menschen die sehr wohl das Geld hätten auf fair gehandelte,ökologische Produkte umzusteigen oder zumindest beim Kauf darauf zu achten ohne auf irgendetwas verzichten zu muessen.Dass sie es nicht tun,"ist der letzlichen Irrelevanz allem Moralischen beim marktwirtschaftlichen Spiel um Nachfrage und Angebot geschuldet".
Der beruehmte Club of Rome hat schon in den 70er Jahren erklärt,"dass der Kapitalismus die Erde zerstöre".Jedenfalls duerfen wir nachher nicht sagen,wir haetten es nicht besser gewusst.
die Wettbewerbsverzerrung durch die Anbieter die keine Standards beim Umweltschutz und im sozialen Bereich einhalten.
Sie wälzen alle Kosten auf die komplette Bevölkerung ab, in Form von Erkrankungen die daraus entstehen, Reparatur- und Wiederaufforstungskosten in der Natur usw. Alle diese Kosten werden aus Steuern und Sozialabgaben bestritten. Würde es einen Schutzaufschlag be Produkten geben die nicht bereits im Einklang mit Mensch und Natur erzeugt werden, dann würden die Preise sich von herkömmlichen ökologischen Produkten nicht mehr unterscheiden und der Kostenfaktor wäre dahin.
Aber wie gesagt, so lange die Folgekosten auf die Gesamtbevölkerung umgelegt werden, lassen sich die Preise "niedrig" halten. Der Einzelne kann ja nur schwer überprüfen um wieviel mehr Kläranlagen arbeiten müssen weil er die billigsten Tomaten kauft und nicht biologisch erzeugte.
In der einen oder anderen Form trifft das auf alles zu was den Menschen und die Natur in die er eingebettet ist, schädigt. Dazu zählt letztlich auch die Abwanderung von Jobs für die man kein Hochschulstudium benötigt. Denn einerseits verliert der Staat dadurch Steuerzahler - wer nichts verdient kann keine Steuern zahlen. Es wird auch gerne die Realität ignoriert, dass nicht jeder ein Hochschulstudium machen kann oder will - wobei es dann wohl auch dafür nicht genügend Jobs gäbe. Und drittens müssen die entsprechenden Waren wieder herangekarrt werden um sie hier anzubieten. Macht doppelte und 3fache Transportkosten.
Solange die Regierungen dieser Erde ihre Scheuklappen nicht ablegen und den Markt weiter die Produzenten bestrafen lassen, die verantwortungsbewußt mit Umwelt und Mensch umgehen, wird sich nicht viel ändern. Statt dessen braucht es umgekehrt ein Wirtschaftssystem, dass die Anbieter belohnt, welche Boden und Ressourcen verantwortungsvoll nutzen und pflegen, statt nur auszubeuten. Ebenso bei den Arbeitsbedigungen.
Ein derartiges System muss allerdings erst einmal gegen die Interessen der renditefixierten Kapitaleigner durchgesetzt werden. Dazu brauch es viel Aufklärungsarbeit und gesammelter politischer Kräfte, die diese Positionen vertreten. Leider fehlt es in Deutschland an großen politischen Vereinigungen, die soweit denken können.
Solange die Regierungen dieser Erde ihre Scheuklappen nicht ablegen und den Markt weiter die Produzenten bestrafen lassen, die verantwortungsbewußt mit Umwelt und Mensch umgehen, wird sich nicht viel ändern. Statt dessen braucht es umgekehrt ein Wirtschaftssystem, dass die Anbieter belohnt, welche Boden und Ressourcen verantwortungsvoll nutzen und pflegen, statt nur auszubeuten. Ebenso bei den Arbeitsbedigungen.
Ein derartiges System muss allerdings erst einmal gegen die Interessen der renditefixierten Kapitaleigner durchgesetzt werden. Dazu brauch es viel Aufklärungsarbeit und gesammelter politischer Kräfte, die diese Positionen vertreten. Leider fehlt es in Deutschland an großen politischen Vereinigungen, die soweit denken können.
Solange die Regierungen dieser Erde ihre Scheuklappen nicht ablegen und den Markt weiter die Produzenten bestrafen lassen, die verantwortungsbewußt mit Umwelt und Mensch umgehen, wird sich nicht viel ändern. Statt dessen braucht es umgekehrt ein Wirtschaftssystem, dass die Anbieter belohnt, welche Boden und Ressourcen verantwortungsvoll nutzen und pflegen, statt nur auszubeuten. Ebenso bei den Arbeitsbedigungen.
Ein derartiges System muss allerdings erst einmal gegen die Interessen der renditefixierten Kapitaleigner durchgesetzt werden. Dazu brauch es viel Aufklärungsarbeit und gesammelter politischer Kräfte, die diese Positionen vertreten. Leider fehlt es in Deutschland an großen politischen Vereinigungen, die soweit denken können.
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