Verbraucher Weder öko noch fairSeite 3/3
»Kleenex. Wischt uralte Wälder weg.« Greenpeace-Kampagne zeigte Wirkung
In einer Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte gaben die meisten Unternehmenslenker an, sich mit CSR einerseits aus persönlichen Motiven zu beschäftigen, andererseits auch der Reputation wegen. Gefürchtet sind die Aktionen der NGOs. »Wenn Sie erst einmal am Pranger stehen, ist es schwer, den Imageschaden zu beheben«, heißt es beim Versandhaus Otto.
Woran erkennt man als Verbraucher aber, ob das Engagement eines Unternehmens wirklich ernst gemeint ist oder nur der Imagepflege dient?
»Das Engagement eines Unternehmens sollte immer im Zusammenhang zum eigentlichen Geschäft eines Unternehmens stehen«, sagt Marketingfachmann Esch. Als gutes Beispiel ging Anita Roddick mit ihren Body Shops voran. Ihre Markenzeichen: Kosmetik nur mit natürlichen Produkten – und ohne Tierversuche. Inzwischen zählen Unternehmen wie Frosta oder Werner & Merz zu den Überzeugten. Auch wenn Frosta Tiefkühlkost herstellt und diese viel Energie bei der Lagerung verbraucht, tat sich das Unternehmen schon vor sechs Jahren damit hervor, in seinen Fertiggerichten auf Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Farbstoffe oder Aromen zu verzichten. Jüngst überraschte es mit der Einführung eines besonders verbraucherfreundlichen Labels, das schnell und leicht erkennen lässt, wie viel Fett oder Zucker in seinen Produkten enthalten ist. Die Firma Werner & Merz hat sich – früh und seinerzeit noch nicht im Trend – auf ökologische Reinigungsmittel konzentriert. Als Markenzeichen dient der Frosch. Beides hilft heute, sich auf dem Markt gegen Konsumgüterriesen wie Procter & Gamble oder Unilever zu behaupten.
Auch der Versandhändler Otto ist dafür bekannt, sich für Umwelt- und Sozialstandards zu engagieren. Seit zwei Jahren unterstützt er ein besonders ehrgeiziges Projekt: »cotton made in africa«. Mit dem Anbau, der Weiterverarbeitung und der Vermarktung von afrikanischer Baumwolle soll Armut bekämpft und die Umwelt geschützt werden. Andere Unternehmen haben sich dem Projekt inzwischen angeschlossen, darunter Puma, H.I.S. oder S.Oliver, Tchibo und Rewe.
Zu den eher Getriebenen zählt dagegen der weltweit größte Hersteller von Hygieneprodukten, Kimberley-Clark. »Wussten Sie, dass es 90 Jahre dauert, eine Schachtel Kleenex-Tücher wachsen zu lassen?« Oder: »Kleenex. Wischt uralte Wälder weg«. Mit diesen Sprüchen gelang es Greenpeace, den Konzern zum Verzicht auf Zellstofffasern zu veranlassen, die aus Urwaldhölzern gewonnen wurden. Einen Erfolg konnte vor wenigen Monaten auch die Fairtrade Foundation melden. Cadbury beschloss, seinen Schokoladenriegel Dairy Milk nur noch mit Kakao aus fairem Anbau zu produzieren.
Bringt soziales und ökologisches Engagement aber tatsächlich einen Wettbewerbsvorteil? Schwer zu sagen, meinen Experten. Fest steht: Nicht jedes Engagement eignet sich für eine bessere Publicity. Wie etwa macht man die Verbraucher auf die Bio-Kläranlage oder die Nutzung von regenerativen Energien aufmerksam? Wie darauf, dass Mitarbeiter im Umgang mit Wasser und Energie regelmäßig geschult werden und entsprechend sparsam sind? Und ob mehr Kunden den Laden beträten, wenn ein Einzelhändler an seine Eingangstür schriebe: »Hier wird nach Tarif bezahlt«, kann auch niemand mit Sicherheit sagen.
Und trotzdem gibt es immer wieder Unternehmer, die der simplen Billigstrategie widerstehen. Zu denenen gehört Thomas Gutberlet, Vorstandsvorsitzender des Lebensmittelhändlers tegut. »Wir engagieren uns heute freiwillig, damit wir später nicht zwangsweise handeln müssen«, sagt er. Und bei der Unternehmensberatung AT Kearny ist man sich ganz sicher: »Wirtschaftlicher Erfolg wird in Zukunft nur durch nachhaltiges Wirtschaften möglich sein.«
Schön wär’s ja.
- Datum 31.10.2009 - 12:17 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 29.10.2009 Nr. 45
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...wenn wir fordern, dass "menschliche" oder "ökologische" Produkte gekauft werden sollten. Sie sind teuerer.
Daher wird weniger gekauft. Daher muss weniger produziert werden. Daher werden wenigen Arbeiterinen besser. Daher haben die anderen Arbeiterinen keinen Job. Daher können sie ihre Kinder nicht ernähren. Viele Kinder werden jährlich ausgesetzt und verhungern. Andere werden verkauft. Ist das nun besser? Wenn die Guten Menschen das meinen, ist das ok. Ich glaube aber, dass sie es lediglich nicht berücksichtigen.
... beim Thema "ökologische" Produkte ist der Arbeitsaufwand meist eher größer, als bei "nicht-öko" Produkten.
Grundsätzlich ist es jedoch extrem schwierig zu beurteilen, ob ein Öko-Produkt jetzt besser oder schlechter ist - oft sind das multifaktorielle Themen und "schlechter" oder "besser" ist dann abhängig vom Standpunkt.
Beispiel: Waschnüsse - werden diese als ökologisches Waschmittel verstärkt in die reichen Länder exportiert, dann steigt deren Preis auch im Erzeugungsland, weil die Produktion nicht so einfach ausgeweitet werden kann. Daher müssen die Einheimischen dann auf billige (und ziemlich schädliche) chemische Waschmittel umsteigen. Somit findet bei diesem Beispiel eigentlich nur eine Verschiebung der Umweltbelastung statt.
Genau so kann man argumentieren, dass z.B. der Öko-Landbau sehr viel weniger produktiv ist als der industrielle... und das bei ca. 1 Milliarde Menschen die hungern.
Außerdem ist auch die Frage zulässig, ob der Konsument für alles in der Welt verantwortlich ist. Die Menschen in den Produktionsländern könnten genau so für höherer Sozial - und Umweltstandards eintreten. Diese Standards bekamen auch wir einst nicht geschenkt, sondern sie mussten - auch mit Blut - erkämpft werden.
... beim Thema "ökologische" Produkte ist der Arbeitsaufwand meist eher größer, als bei "nicht-öko" Produkten.
Grundsätzlich ist es jedoch extrem schwierig zu beurteilen, ob ein Öko-Produkt jetzt besser oder schlechter ist - oft sind das multifaktorielle Themen und "schlechter" oder "besser" ist dann abhängig vom Standpunkt.
Beispiel: Waschnüsse - werden diese als ökologisches Waschmittel verstärkt in die reichen Länder exportiert, dann steigt deren Preis auch im Erzeugungsland, weil die Produktion nicht so einfach ausgeweitet werden kann. Daher müssen die Einheimischen dann auf billige (und ziemlich schädliche) chemische Waschmittel umsteigen. Somit findet bei diesem Beispiel eigentlich nur eine Verschiebung der Umweltbelastung statt.
Genau so kann man argumentieren, dass z.B. der Öko-Landbau sehr viel weniger produktiv ist als der industrielle... und das bei ca. 1 Milliarde Menschen die hungern.
Außerdem ist auch die Frage zulässig, ob der Konsument für alles in der Welt verantwortlich ist. Die Menschen in den Produktionsländern könnten genau so für höherer Sozial - und Umweltstandards eintreten. Diese Standards bekamen auch wir einst nicht geschenkt, sondern sie mussten - auch mit Blut - erkämpft werden.
Bernt Spar ist natürlich ein schlechtes Beisspiel. Haben die sogar zugegeben, dass die Kampagne im Verhältnis zur Gefahr überzogen war. Und auch die vorausgesagten ökologischen Folgen der Brücke nach Schweden scheinen sich nicht so zu entwickeln wie befürchtet.
Ich persönlich brauche keinen Skandal, um gegen Ausbeutung und umweltschädlicher Produktion zu sein. Ich sehe aber die NGO`S die ja immer unterbewusst Verzicht fordern, um ihre romatischen Weltbilder zu pflegen als Teil des Problems. Denn sie gehen sehr oft über die Interessen derer weg, die sie eigentlich vertreten. Indem sie mit Appellen statt klaren Verhandlungsangeboten agieren. Putin hatte l e i d e r damit Recht, ihren Einfluss zu begrenzen.
Wenn ich in Anzeigen lese, Fundraiser gesucht, Fachkenntnisse nicht erforderlich, weiss ich mal wieder Bescheid worum es geht. Erstens um Geld und zweitens um das Ziel. Wie bei einer schlechten Versicherung. Von denen kann mir dann keiner mehr erzählen, doch bitte nicht bei Lidl und Co, einzukaufen und damit aufs Essen zu verzíchten.
Die Macht der Verbraucher ist immer so groß wie der eigene Geldbeutel. Und dennoch reagieren die Konzerne. Nur die Schutzorganisationen loben den Fortschritt nicht. Bei jedem Skandal fordern sie wieder das Absolute. Und die die keine Wahl haben hören als Erste weg. Jeden Tag zu Fuss. 40 Minuten mit 10 - 15 Minuten Bergwertung. Glaubt vielleicht einer, ich würde mir Billig Schuhe antun, wenn ich mir andere leisten könnte?
Wandel geschieht leider nun einmal langsam. Wir sollten uns von der Vorstellung verabschieden, die Konsumenten müssten von 0 auf 100 auf Nachhaltigkeit umstellen. Auch bei uns hat es "nur" mit Biogurke und Fairtradekaffee angefangen.
Mich stimmt es auch immer wieder optimistisch wie sich das Sortiment an ökologischer bzw. fairer Ware in den letzten Monaten auch in den Discountern vergrößert hat. Eine Extratour zum Bioladen wird für uns - die sich nun inzwischen überwiegend von Bio und/oder Fairtrade-Lebensmitteln ernähren - da gar nicht mehr nötig.
Was uns aber seit unserer ökologischen Wende am meisten überrascht hat war die Tatsache, dass sich unsere Lebensmittelausgaben nicht großartig verändert haben, da Bio- oder Fairtradelebensmittel oft sogar günstiger sind als Markenprodukte. Dass sie besser schmecken ist ja hinlänglich bekannt ;-)
Meiner Meinung nach ist der Wechsel hin zur Nachhaltigkeit deshalb überwiegend eine Frage der Gewohnheit. Wer dann einmal umgestiegen ist, möchte nicht mehr zurück.
PS. In Ihrem Artikel habe ich einen Verweis auf den Lebensmittelgiganten Nestlé vermisst. Der steht ja nun schon seit längerer Zeit im Kreuzfeuer der Kritik (Themen: Babynahrung, Privatisierung von Wasser, Handel mit Familie Mugabe)
... beim Thema "ökologische" Produkte ist der Arbeitsaufwand meist eher größer, als bei "nicht-öko" Produkten.
Grundsätzlich ist es jedoch extrem schwierig zu beurteilen, ob ein Öko-Produkt jetzt besser oder schlechter ist - oft sind das multifaktorielle Themen und "schlechter" oder "besser" ist dann abhängig vom Standpunkt.
Beispiel: Waschnüsse - werden diese als ökologisches Waschmittel verstärkt in die reichen Länder exportiert, dann steigt deren Preis auch im Erzeugungsland, weil die Produktion nicht so einfach ausgeweitet werden kann. Daher müssen die Einheimischen dann auf billige (und ziemlich schädliche) chemische Waschmittel umsteigen. Somit findet bei diesem Beispiel eigentlich nur eine Verschiebung der Umweltbelastung statt.
Genau so kann man argumentieren, dass z.B. der Öko-Landbau sehr viel weniger produktiv ist als der industrielle... und das bei ca. 1 Milliarde Menschen die hungern.
Außerdem ist auch die Frage zulässig, ob der Konsument für alles in der Welt verantwortlich ist. Die Menschen in den Produktionsländern könnten genau so für höherer Sozial - und Umweltstandards eintreten. Diese Standards bekamen auch wir einst nicht geschenkt, sondern sie mussten - auch mit Blut - erkämpft werden.
Die Nahrungsmittel die produziert werden reichen mehr als aus um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. Sie werden nur falsch verteilt. Im Handel werden ca. 20% der Ware entsorgt, palettenweise Bananen, Käse, Brot etc., im durchschnittlichen Haushalt 10-15%, das Brot oder das Gemüse dass nicht mehr essbar war oder der Rest vom Mittagessen gestern. Wenn eine Umverteilung und Konsum mit Kopf gelingen könnte wäre das Hungerproblem gelöst.
Die Nahrungsmittel die produziert werden reichen mehr als aus um die gesamte Weltbevölkerung zu ernähren. Sie werden nur falsch verteilt. Im Handel werden ca. 20% der Ware entsorgt, palettenweise Bananen, Käse, Brot etc., im durchschnittlichen Haushalt 10-15%, das Brot oder das Gemüse dass nicht mehr essbar war oder der Rest vom Mittagessen gestern. Wenn eine Umverteilung und Konsum mit Kopf gelingen könnte wäre das Hungerproblem gelöst.
Es ist leider ziemlich verkürzt die Frage nach der "richtigen" Lebensweise auf eine Unternehmen-Konsumenten-Beziehung herunterzubrechen. Mittlerweile weiß die westliche Welt, dass es Umweltschäden und soziale Ausbeutung in ihrem Auftrag gibt und hat deswegen (teilweise) ein schlechtes Gewissen.
Jetzt die Verantwortung nur auf Unternehmer und Konsumenten zu verlagern, greift deshalb zu kurz, weil die Unternehmer schlicht den Mechanismen des Kapitalismus folgen. In den Gleichungen kommen allerdings Soziales und Umwelt, wenn überhaupt, nur auf der Kostenseite zum Ausdruck, oder als Marketingvariable.
Letztendlich ist es die moralisch-gesellschaftliche Frage vor der wir stehen, ob wir unsere Beteuerungen von sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz auch in entsprechende Systeme umsetzen. Das ist aufgrund der Konsensbildung nunächst eine politische Frage und anschließend eine wirtschaftliche. Solange die mächtige westliche Welt allerdings in diesem Maße wie bisher von einem recht stabilen "Turbokapitalismus" profitiert, ist ein Umdenken nur begrenzt mehrheitsfähig. Denn noch ist sich jeder selbst der Nächste.
Es ist ja nicht so dass die Firmen (bzw. ihre Vertreter) plötzlich ihre soziale Ader oder irgendwie andere moralische Bedenken entdeckt hätten.Sie tun es schlicht aus dem Grund,einen Wettbewerbsvorteil zu ergattern, auch wenn dieser wie in diesem Fall zunächst einmal nur prognostiziert ist.Der Egoismus der Verbraucher passt gut in dieses Bild ,denn dem Dogma des ewigen Wachstums kann man nur folgen,wenn die Menschen bei diesem Unsinn auch mitmachen.Es gibt in Deutschland genuegend Menschen die sehr wohl das Geld hätten auf fair gehandelte,ökologische Produkte umzusteigen oder zumindest beim Kauf darauf zu achten ohne auf irgendetwas verzichten zu muessen.Dass sie es nicht tun,"ist der letzlichen Irrelevanz allem Moralischen beim marktwirtschaftlichen Spiel um Nachfrage und Angebot geschuldet".
Der beruehmte Club of Rome hat schon in den 70er Jahren erklärt,"dass der Kapitalismus die Erde zerstöre".Jedenfalls duerfen wir nachher nicht sagen,wir haetten es nicht besser gewusst.
die Wettbewerbsverzerrung durch die Anbieter die keine Standards beim Umweltschutz und im sozialen Bereich einhalten.
Sie wälzen alle Kosten auf die komplette Bevölkerung ab, in Form von Erkrankungen die daraus entstehen, Reparatur- und Wiederaufforstungskosten in der Natur usw. Alle diese Kosten werden aus Steuern und Sozialabgaben bestritten. Würde es einen Schutzaufschlag be Produkten geben die nicht bereits im Einklang mit Mensch und Natur erzeugt werden, dann würden die Preise sich von herkömmlichen ökologischen Produkten nicht mehr unterscheiden und der Kostenfaktor wäre dahin.
Aber wie gesagt, so lange die Folgekosten auf die Gesamtbevölkerung umgelegt werden, lassen sich die Preise "niedrig" halten. Der Einzelne kann ja nur schwer überprüfen um wieviel mehr Kläranlagen arbeiten müssen weil er die billigsten Tomaten kauft und nicht biologisch erzeugte.
In der einen oder anderen Form trifft das auf alles zu was den Menschen und die Natur in die er eingebettet ist, schädigt. Dazu zählt letztlich auch die Abwanderung von Jobs für die man kein Hochschulstudium benötigt. Denn einerseits verliert der Staat dadurch Steuerzahler - wer nichts verdient kann keine Steuern zahlen. Es wird auch gerne die Realität ignoriert, dass nicht jeder ein Hochschulstudium machen kann oder will - wobei es dann wohl auch dafür nicht genügend Jobs gäbe. Und drittens müssen die entsprechenden Waren wieder herangekarrt werden um sie hier anzubieten. Macht doppelte und 3fache Transportkosten.
Solange die Regierungen dieser Erde ihre Scheuklappen nicht ablegen und den Markt weiter die Produzenten bestrafen lassen, die verantwortungsbewußt mit Umwelt und Mensch umgehen, wird sich nicht viel ändern. Statt dessen braucht es umgekehrt ein Wirtschaftssystem, dass die Anbieter belohnt, welche Boden und Ressourcen verantwortungsvoll nutzen und pflegen, statt nur auszubeuten. Ebenso bei den Arbeitsbedigungen.
Ein derartiges System muss allerdings erst einmal gegen die Interessen der renditefixierten Kapitaleigner durchgesetzt werden. Dazu brauch es viel Aufklärungsarbeit und gesammelter politischer Kräfte, die diese Positionen vertreten. Leider fehlt es in Deutschland an großen politischen Vereinigungen, die soweit denken können.
Solange die Regierungen dieser Erde ihre Scheuklappen nicht ablegen und den Markt weiter die Produzenten bestrafen lassen, die verantwortungsbewußt mit Umwelt und Mensch umgehen, wird sich nicht viel ändern. Statt dessen braucht es umgekehrt ein Wirtschaftssystem, dass die Anbieter belohnt, welche Boden und Ressourcen verantwortungsvoll nutzen und pflegen, statt nur auszubeuten. Ebenso bei den Arbeitsbedigungen.
Ein derartiges System muss allerdings erst einmal gegen die Interessen der renditefixierten Kapitaleigner durchgesetzt werden. Dazu brauch es viel Aufklärungsarbeit und gesammelter politischer Kräfte, die diese Positionen vertreten. Leider fehlt es in Deutschland an großen politischen Vereinigungen, die soweit denken können.
Solange die Regierungen dieser Erde ihre Scheuklappen nicht ablegen und den Markt weiter die Produzenten bestrafen lassen, die verantwortungsbewußt mit Umwelt und Mensch umgehen, wird sich nicht viel ändern. Statt dessen braucht es umgekehrt ein Wirtschaftssystem, dass die Anbieter belohnt, welche Boden und Ressourcen verantwortungsvoll nutzen und pflegen, statt nur auszubeuten. Ebenso bei den Arbeitsbedigungen.
Ein derartiges System muss allerdings erst einmal gegen die Interessen der renditefixierten Kapitaleigner durchgesetzt werden. Dazu brauch es viel Aufklärungsarbeit und gesammelter politischer Kräfte, die diese Positionen vertreten. Leider fehlt es in Deutschland an großen politischen Vereinigungen, die soweit denken können.
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