Weinnebenstraße Wo der Elbling fließtSeite 3/3

Baron von Hobe-Gelting macht das, woran andere nicht einmal denken: Er ringt dem früh reifenden Elbling, den schon die Römer hier pflanzten, filigrane Spät- und Auslesen ab. Sie duften nach Akazienhonig und Flieder und müssen keinen Vergleich mit edelsüßen Rieslingen scheuen. »Der Elbling ist der ältere Bruder des Rieslings«, sagt der Baron, »mit ihm begann alles.« Für ihn sind diese Weine Ausdruck einer noch nicht hinreichend entschlüsselten Landschaft. »Das ist eine Region für Kenner und Genießer. Hinter jeder Biegung des Flusses wartet eine neue Geschichte. Eine neue Überraschung.«

Information Obermosel

Wein:
Giwer-Greif, Neudorfstraße 24, Wasserliesch, Tel. 06501/180522, www.giwer-greif.de

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Matthias Dostert, Weinstraße 5, Nittel, Tel. 06584/91450, www.weingutdostert.de

Hubertus M. Apel, Weinstraße 26, Nittel, Tel. 06584/314, www.apel-weingut.de

Frieden-Berg, Weinstraße 19, Nittel, Tel. 06584/99070, www.frieden-berg.de

Hans Befort, Schulstraße 17, Nittel, Tel. 06584/442, www.befort.de

Domaine Alice Hartmann, 72–74, Rue Principale, Wormeldange, Luxemburg, Tel. 00352/760002, www.alice-hartmann.lu

Weingut Stephan Steinmetz, Am Markusbrunnen 6, Wehr an der Mosel, Tel. 06583/234, www.der-weinmacher.de

Schloss Thorn, Schloss Thorn, Tel. 06583/433, www.schloss-thorn.de. Auch Schlossbesichtigung und Übernachtung sind möglich. Zimmer mit Frühstück ab 25 Euro pro Person

Wandern: mit Weinerlebnisbegleitern. Infos: Weingut Alois Kirchen, Gisela Kirchen, 54329 Konz-Oberemmel, Tel. 06501/15568, www.weingutkirchen.de; weinerlebnisbegleiter.de

Auskunft: Mosellandtouristik, Tel. 06531/973344, www.mosellandtouristik.de; Rheinland-Pfalz Tourismus, Tel. 01805/ 7574636, www.rlp-info.de

 
Leser-Kommentare
  1. Zu schreiben, "Fährt man in Richtung Lothringen, befindet sich am rechten Ufer der Mosel das Großherzogtum Luxemburg.", heißt, die tatsächlichen Verhältnisse auf den Kopf zu stellen, denn zwischen Schengen und Wasserbillig liegt Luxenburg am LINKEN Moselufer. Und das bleibt auch so, wenn man moselaufwärts fährt. Es ist nun einmal allgmeine Konvention, daß Flußufer in Fließrichtung nach rechts bzw. links kategorisiert werden. Der zitierte Satz ist ärgerlich, weil er Verwirrung stiftet. Ganz unnötigerweise.

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