US-Strategie für Afghanistan

"Ich sehe keinen Sinn mehr"

Ein hochrangiger amerikanischer Diplomat hat seinen Dienst in Afghanistan quittiert. In einem Brief erklärte er seine Gründe

Kampf gegen ein kaum greifbaren Feind: Ein amerikanische Armeepatrouille sucht in der Provinz Kandahar Deckung, nachdem sie aus einem Hinterhalt beschossen wurde

Kampf gegen ein kaum greifbaren Feind: Ein amerikanische Armeepatrouille sucht in der Provinz Kandahar Deckung, nachdem sie aus einem Hinterhalt beschossen wurde

Botschafterin Nancy J. Powell
Generaldirektorin des Diplomatischen Dienstes und Personaldirektorin
US-Außenministerium
2201 C Straße NW
Washington, D.C. 20520

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Sehr geehrte Frau Botschafterin Powell,

mit Enttäuschung und großem Bedauern reiche ich hiermit den Rücktritt von meinem Amt als Politischer Offizier im Diplomatischen Dienst ein. Weiterhin kündige ich meinen Posten als leitender Zivilvertreter für die Regierung der Vereinigten Staaten in der Provinz Zabul.

Von den vergangenen zehn Jahren habe ich sechs im Dienste unserer Nation in Übersee verbracht. Ich habe 2004/2005 und 2006/2007 als Beamter der US-Marine und als Ziviloffizier im Verteidigungsministerium im Irak gedient.

Im Laufe meines fünfmonatigen Dienstes in Afghanistan jedoch ging mein Verständnis und mein Vertrauen in Bezug auf die Militärstrategie der Vereinigten Staaten dort restlos verloren. Ich frage mich, warum wir das tun und wie es enden soll. Anders ausgedrückt: Ich sehe keinen Sinn mehr in weiteren Opfern und Militärausgaben zur Unterstützung dieser afghanischen Regierung in einem seit 35 Jahren andauernden Bürgerkrieg.

Nächstes Jahr im Herbst werden amerikanische Soldaten genauso lang in Afghanistan stationiert sein wie seinerzeit sowjetische Truppen. Genauso wie die Sowjets setzen wir die Unterstützung und Sicherung eines zerbrechenden Staates fort und fördern eine Ideologie und ein Regierungssystem, das sein Volk weder versteht noch akzeptiert.

Wenn man die Geschichte Afghanistans als eine große Theaterbühne betrachtet, dann sind die USA wie alle ihre Vorgänger nichts weiter als Nebendarsteller in einer unendlichen Tragödie, in der Stämme, Täler, Clans, Dörfer und Familien gegeneinander aufgehetzt wurden. Spätestens seit Ende des Regimes von König Zahir Schah wurde diese Gesellschaft in einem erbitterten Kampf gespalten: auf der einen Seite stehen die städtischen, weltlich gebildeten und modernen Afghanen, auf der anderen Seite steht die religiöse, des Schreibens und Lesens unkundige, traditionsverhaftete Landbevölkerung. Aus der letzteren Gruppe rekrutieren sich die paschtunischen Aufständischen.

Dieser Aufstand, der sich aus zahlreichen einheimischen Gruppen gebildet hat, speist sich aus dem, was die Paschtunen als einen Jahrhunderte dauernden Angriff durch innere und äußere Feinde auf ihre Kultur, Traditionen und Religion wahrnehmen. Der Feind sind Nichtpaschtunen, ob in Gestalt von Nato-Soldaten oder Angehörigen anderer Ethnien in der afghanischen Armee und in der Polizei. Im Osten wie im Süden Afghanistans habe ich beobachtet, dass die Mehrheit der Aufständischen nicht unter dem weißen Taliban-Banner kämpft, sondern gegen die Präsenz von ausländischen Soldaten und gegen Steuern, die von einer Regierung eingefordert werden, von der sie sich überhaupt nicht vertreten fühlen.

Die Anwesenheit von Militärtruppen der Vereinigten Staaten trägt erheblich zur Legitimierung des Aufstands bei und verstärkt dessen strategische Botschaft. Unsere Unterstützung der afghanischen Regierung hilft, die Kluft zwischen Regierung und Volk zu vertiefen.

Denn die Korruption hat groteske Ausmaße angenommen. Der Kreis der Vertrauten von Präsident Karsai besteht aus Drogenbossen und Kriegsverbrechern. Provinz- und Distriktführer setzen sich aus lokalen Machthabern, Opportunisten und Leuten fürs Grobe zusammen, die sich mit den Vereinigten Staaten nur so lange verbunden fühlen, solange unsere Hilfsgelder fließen. Die jüngsten Wahlen waren von Betrug beherrscht und erlauben es unseren Gegnern nun, weltweit die Unterstützung unserer Regierung zugunsten einer ungesetzlichen, unrechtmäßigen afghanischen Regierung infrage zu stellen.

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Leser-Kommentare

  1. ...ausser der Anmerkung, das Kommentatoren in diesem Forum (unter anderem auch ich) eben diese Argumente seit sicherlich einem Jahr genauso bringen.

    Ach ja, und die Anmerkung, das unsere Regierung (ganz alt, alt und neu) all dies bewusst und vorsätzlich ignoriert, gegenüber der Öffentlichkeit beschönigt, wenn nicht lügt und gleichzeitig das Engagement in diesem Krieg bewusst sparsam fährt, auf Kosten der dort im Einsatz befindlichen Soldaten.

    WARUM unsere Regierung diesen Krieg unterstützt, ist mir noch immer nicht wirklich klar. Es wird aber immer offensichtlicher, das wohl ein "Schaukampf" im bösesten Sinne des Wortes vorgeführt wird.

    • 16.11.2009 um 11:37 Uhr
    • mz

    Zwei Anmerkungen:

    1. Der Artikel war in der Washington Post vor einigen Wochen sehr unkritisch formuliert und wurde daher heftig kritisiert - zum Beispiel hier:
    http://www.cnas.org/blogs...

    2. Die Übersetzung ins Deutsche ist ungenau, und das sind nicht nur semantische Kleinigkeiten (nicht Marine, sonder Marineinfanterie - nicht Ziviloffizier (civil officer), sondern ziviler Angestellter)...

    Damit würde auch klar werden, dass Mr. Hoh kein Diplomat war, und seine Aussagen würden sich etwas relativieren - ohne seine ehrlichen Absichten in Frage zu stellen.
    Ein Hinweis auf die Kritik am ursprünglichen Artikel würde der normalen ZEIT-Qualität gerechter werden.

    Schönen Gruß
    MZ

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    ...ist seine Analyse falsch ?

    Nach allem was ich über diesen Konflikt weiss, trifft seine Analyse ins Schwarze.

    Sie erklärt plausibel, warum der Widerstand in Afghnaistan einfach nicht abnimmt und zeigt exakt die Schizophrenie des Kampfes auf.

    Allerdings ist selbst er nicht kühn genug, das fehlende Land in der folgenden Liste zu ergänzen:
    Zitat
    "Wenn wir Afghanistan vor allem deswegen sichern wollen, um ein Wiederaufleben von al-Qaida zu verhindern, dann müssten wir konsequenterweise auch im Westen Pakistans, in Somalia oder im Jemen einmarschieren."
    Fehlen tut natürlich Saudi Arabien selbst, das seine wahabitische Auslegung des Islams mit UNSUMMEN gesponsort exportiert, gleichzeitig aber der eigenen Bevölkerung jede Mitsprache vorenthält und so erst die Unzufriedenheit schafft, die Leute wie Bin Laden gebiert.

    @MZ   Markus Horeld

    Ihre Kritik ist teilweise berechtigt: In der Tat sind dem Übersetzer einige Fehler und Ungenauigkeiten unterlaufen. Dafür entschuldigen wir uns, wie auch für unsere späte Reaktion an dieser Stelle.

    Im Kern geht es ja um die Frage, ob Matthew How genug von Afghanistan und der Einsatzstrategie dort weiß, um sein Urteil ernst nehmen zu können. Das ist unserer Ansicht nach der Fall. Nichtsdestotrotz wäre es angemessen gewesen, auch die Diskussion über den Text in der Washington Post zu würdigen.

    Beste Grüße,
    Markus Horeld
    ZEIT ONLINE

  2. Bei aller Fehlerhaftigkeit im Detail, in weiten Teilen kann ich diesen Brief unterstützen.

    Die Politik der USA, schlimmer aber noch ist dies bei ihren Partnern wie Deutschland, hat sich angewöhnt, unangenehme politische Lösungen durch Entsendung von Soldaten ersetzen zu wollen.

    Dabei wird vollkommen verkannt, dass entsandte Besatzungstruppen lediglich Zeit erkaufen, um ein Fenster für eine politische und gesellschaftliche Lösung zu öffnen.

    In Afghanistan haben wir es mit einem totalen Versagen der landeseigenen Strukturen zu tun. Nach 36 Jahren (Bürger-)Krieg verwundert das nicht. Was wäre der Welt erspart geblieben, wenn der Startpunkt der Entwicklung, die Krise von 1973 in Agf., mit etwas Diplomatie und Entwicklungshilfe gestoppt worden wäre.

    Wenn wir den Prozess der Re- Zivilisierung und Homogenisierung einer Bevölkerung beschleunigen bzw. ermöglichen wollen, dann müssen klare Vorgaben getätigt werden und die Menschen, auch in den Dörfern, eine klare Perspektive auf eine bessere Zukunft haben.

    Das geht, so paradox das auf den ersten Blick klingt, nur mit Zwang. Auch eine Regierung Karsai muss da an eine sehr kurze Leine gelegt werden.

    Leider gibt es dazu keine Alternative. Denn ein gescheiterter Staat Afghanistan ist schon mittelfristig eine Gefahr für den Weltfrieden, die wir uns sicherheitspolitisch nicht erlauben können.

    Wir brauchen allerdings noch zahlreiche solche Brandbriefe, bis die Politik endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwacht.

  3. ...ist seine Analyse falsch ?

    Nach allem was ich über diesen Konflikt weiss, trifft seine Analyse ins Schwarze.

    Sie erklärt plausibel, warum der Widerstand in Afghnaistan einfach nicht abnimmt und zeigt exakt die Schizophrenie des Kampfes auf.

    Allerdings ist selbst er nicht kühn genug, das fehlende Land in der folgenden Liste zu ergänzen:
    Zitat
    "Wenn wir Afghanistan vor allem deswegen sichern wollen, um ein Wiederaufleben von al-Qaida zu verhindern, dann müssten wir konsequenterweise auch im Westen Pakistans, in Somalia oder im Jemen einmarschieren."
    Fehlen tut natürlich Saudi Arabien selbst, das seine wahabitische Auslegung des Islams mit UNSUMMEN gesponsort exportiert, gleichzeitig aber der eigenen Bevölkerung jede Mitsprache vorenthält und so erst die Unzufriedenheit schafft, die Leute wie Bin Laden gebiert.

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    ...das seine wahabitische Auslegung des Islams mit UNSUMMEN gesponsort exportiert, gleichzeitig aber der eigenen Bevölkerung jede Mitsprache vorenthält und so erst die Unzufriedenheit schafft, die Leute wie Bin Laden gebiert."

    Das mag ja sein. Was kann man aber daraus ableiten? Schließlich wurden die 9/11 Anschläge dort geplant und von dort bezahlt. Dass es aO auch Kriminelle gibt soll etwas ändern? Entlässt man in Köln die Bundespolizei, weil es auch in München Mörder gibt? Wir haben da ein echtes Problem, wie auch in einigen anderen Ländern. Solange die USA diese Art der Probleme für uns löste, konnten wir Achseln zucken Deren Methoden kritisieren. Nun werden Die das nicht viel weiter tun und wir werden bzw verlieren bereits heute das öffentliche Gut der internationalen Sicherheit, die Die uns nutzen ließen und von dem wir leben. Also werden wir schon eine bessere Antwort brauchen als uns zu verstecken.

  4. 5. Wow

    Aus akutem Zeitmangel nur ein kurzer Satz: Mein tiefster Respekt an Herrn Hoh.

  5. Wie "mz" feststellte: Die Übersetzung ist ungenau. Man hat den Eindruck, schnell und nicht sicher eine Übersetzung bekommen zu haben.
    Ist nicht die Rolle der Paschtunen auch völlig verkehrt beschrieben? Die Paschtunen waren die Herrschenden, die Besitzenden, die Hazara die Mittellosen, Bauern, Diener, Angestellte. Paschtunen sind in der Regel alles andere als Analphabeten, auch wenn es welche unter ihnen gibt. Es ist ein Verbund von sich bekriegenden Stämmen! Sie stellen teilweise Talibankämpfer, wegen ihrer orthodoxen Religion u. Anschauung (Sunniten).
    Hört man dann noch, dass der Posten des Diplomaten und Ziviloffiziers (?) gar nicht existiert, wird es noch bedenklicher.
    Die Stellungnahme hat trotzdem einen hohen Aufmerksamkeitswert, weil jemand Dinge anspricht, die man so deutlich bei uns gar nicht hört. http://kallewestrich.blog...

    • 16.11.2009 um 12:07 Uhr
    • Jokus

    Ich kann mir - aufgrund des Textes - kaum vorstellen, dass eine ungenaue Übersetzung (so wichtig dieallgemein gesprochen wäre!) am Kern der Aussage etwas ändert.

    Der Kern für mich heisst doch: die westliche Militärpräsenz in Afghanistan kommt beim Volke der Afghanen überhaupt nicht an.
    Erstens, weil die Stämme allseits verfeindet seien, zweitens; Weil ich Kabul ein korruptes Regime herrscht.

    Und vor allem: Selbst der für Außenstehende bestechende Hinweis auf die Kernwaffen Pakistans, die in die Hände der Aufständischen fallen könnten, überzeugt wenig....weil Hohs Hinweis viel überzeugender klingt. Wenn Pakistan gefährdet ist, warum "marschieren wir dort nicht ein!" Besser gesagt; Versuchen alles, um Pakistan zu stabilisieren!

    • 16.11.2009 um 12:15 Uhr
    • joG

    ...das seine wahabitische Auslegung des Islams mit UNSUMMEN gesponsort exportiert, gleichzeitig aber der eigenen Bevölkerung jede Mitsprache vorenthält und so erst die Unzufriedenheit schafft, die Leute wie Bin Laden gebiert."

    Das mag ja sein. Was kann man aber daraus ableiten? Schließlich wurden die 9/11 Anschläge dort geplant und von dort bezahlt. Dass es aO auch Kriminelle gibt soll etwas ändern? Entlässt man in Köln die Bundespolizei, weil es auch in München Mörder gibt? Wir haben da ein echtes Problem, wie auch in einigen anderen Ländern. Solange die USA diese Art der Probleme für uns löste, konnten wir Achseln zucken Deren Methoden kritisieren. Nun werden Die das nicht viel weiter tun und wir werden bzw verlieren bereits heute das öffentliche Gut der internationalen Sicherheit, die Die uns nutzen ließen und von dem wir leben. Also werden wir schon eine bessere Antwort brauchen als uns zu verstecken.

    Antwort auf "Die Frage ist..."
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    ...daher jetz etwas genauer:
    - Ich halte Militäreinsätze generell für den falschen Weg, ich bin daher auch NICHT für eine militärische Intervention in Saudi Arabien.
    - Die strukturelle Unterstützung der USA für das destabilisierende Verhalten Saudi Arabiens ist ein Kernproblem. Solange sich die Famile Saud sicher ist, das sie von den USA an der Macht gehalten wird, kann sie sich mit Reformen viel Zeit lassen. Zeit in der wir alle dafür büssen.
    - Es macht keinen Sinn "Den Sack zu schlagen, aber den Esel zu meinen" d.h. der Krieg in Afghanistan ist doppelt sinnlos, denn das Problem ist durch Krieg nicht lösbar UND es wird auf die falschen Leute eingedroschen.

    Zitat:
    "Nun werden Die das nicht viel weiter tun und wir werden bzw verlieren bereits heute das öffentliche Gut der internationalen Sicherheit, die Die uns nutzen ließen und von dem wir leben. Also werden wir schon eine bessere Antwort brauchen als uns zu verstecken."

    Wie von mir oben angemerkt war die langfristige Politik der USA eher NICHT geeignet, unsere Sicherheit zu erhöhen. Es redet auch niemand von Verstecken, im Gegenteil.
    Wenn wir nur etwas von unserer Ölsucht wegkämen, was uns wirtschaftlich wie politisch mittel- und langfristige strategische Vorteile verschaffen würde, könnten die korrupten Ölländer sehen woher sie ihr Geld bekommen.

    für Ihre Behauptung, dass die 9/11 Anschläge "dort "(Afghanistan) geplant und "auch bezahlt" wurden.Man kömmte eher sagen,dass die Anschläge vorwiegend in Hamburg geplant wurden,sowie teilweise in den USA selbst,stellt man in Rechung das dort die Piloten ihre fliegerische Ausbildung erhielten.Der bzw. die Finaziers kamen meines Wissens aus Saudi Arabien.Aber selbst wenn ihre Annahmen bzgl.des oben genannten zuträfen,so können Sie nicht daraus unbedingt ab- leiten,dass A. automatisch wieder zum Rückzugsort dieser Leute würde, die sich heutzutage,so sie noch existieren,schon lange aus dem Land abgesetzt haben und sich offenbar in Pakistan oder im Jemen befinden.Hieße denn das,so wie Mr. Hoh in seinem Brief bemerkt,dass die Nato auch in Pakistan oder im Jemen einmarschieren sollte,vor- ausgesetzt es lägen sichere Beweise vor,dass sich die Hintermänner von 9/11 nun dort befinden? Denn das wäre doch dann nächstliegend, oder? Denn wenn der Einsatz in Afghanistan mit der Sicherheitsfrage verknüpft wird, die es eben notwendig mache,dort im Lande auf jeden Fall einer wie auch immer gearteten Terrorvereinigung eine erneute Basis zu verbauen,so müsste dieses doch auch für andere,nahegelegenen Terroristenbasen gelten.Und das die Sicherheit in Deutschland ge- fährdet ist,falls sich in Afhanistan Terroristen einnisten,ist doch abstrus. Da sind doch weitere Länder(Irak,Jemen,Sudan,Somailia) geeigneter -sind wir dadurch auch gefährdet, oder wieso nicht?

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  • Von Matthew Hoh
  • Datum 16.11.2009 - 10:52 Uhr
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  • Quelle DIE ZEIT, 12.11.2009 Nr. 47
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  • Schlagworte Afghanistan | USA | Auslandseinsatz | Soldat
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