Portugal Die Algarve, wild und wanderbar
Olivenhaine, stille Dörfer und beschwipste Schweine: Die Via Algarviana schlängelt sich über 300 Kilometer durch Portugals Süden. Unser Autor hat die neue Route getestet.
Die Wanderführerin holt ihre Wasserflasche aus dem Rucksack. Ihr blaues T-Shirt ist am Rücken durchgeschwitzt, ihre dunklen Augen unter dichten schwarzen Brauen schauen besorgt. Sie tut mir ein bisschen leid. Da hinten, meint sie, ist das nicht ein Pfad zwischen den Büschen? Könnte der richtige Weg sein, könnten wir das Stück zurückgehen? Kein Problem, Clara, kein Problem.
Der Umweg zieht sich, bringt aber nichts. Der Pfad führt ins Nirgendwo. Keine Markierung. Clara will noch bis hinter die nächste Biegung laufen und schlägt mir vor, hier zu warten. Ich setze mich unter einem Baum in den Schatten. Die Luft steht. Es ist heiß in Südportugal, Ende Oktober. An den Stränden von Faro und Albufeira kühlen sie sich jetzt vermutlich im Atlantik ab, gerade mal 60, 70 Kilometer Luftlinie von hier. Trinken Caipis und flirten an der Bar. Aber die Algarve kann auch anders. Deswegen bin ich hier.
- Datum 25.11.2009 - 09:52 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 19.11.2009 Nr. 48
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Wild und wanderbar, oh ja! ich hatte im November die Freude zwei Wochen auf der Via Algarviana mit Eseln zu wandern.
Wie Sie über Almargem erfahen können, wird im März wieder eine Gruppe mit Packeseln unterwegs sein, der Sie sich anschließen können! Vom 12.3. bis 2.4.2010 - frei nach dem motto slow is beautiful. Kontakt: viaalgarviana@viaalgarviana.org oder almargem@mail.telepac.pt
Sie haben mir richtig Lust auf die Route gemacht. Danke für diesen wunderbaren und nicht ganz so ausführlichen Bericht. Da gibt es noch etwas zu entdecken...
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