Theologie Die beseelte Zoologie
Eine neues Institut in Münster lehrt, wie der Christ sich gegenüber den Tieren verhalten soll.
© Sven Nackstrand/AFP/Getty Images

Nur ein "Machthabitus": Die Segnung der königlichen Schafe in Schweden zeugt allein noch nicht von einem ethischen Umgang mit Tieren
Die Bibel verschweigt uns ein wesentliches Detail. Während die Autoren des epochalen Erzählwerks die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies explizit überliefert haben, schweigen sie sich über das Schicksal der Tiere aus. Wo aber sind Kuh, Schaf, Büffel, Regenwurm und Vogelspinne geblieben? Hat der Herr auch sie vertrieben?
Wohl kaum. Sie sind – von der Art und Weise ihres Wesens – vermutlich im Garten Eden verblieben. Anders als der Mensch haben sie sich schließlich des Vergehens, sich von Gott abzuwenden, nicht schuldig gemacht. Bis heute nicht. Obwohl sich die Bibel darüber ausschweigt, ob sie im Paradies weilen, kommt der Theologe Rainer Hagencord zu dem Schluss: »Der Gedanke, dass sie immer noch ›dort‹ sind, ist nicht abwegig.«
Wer jedoch nachschaut, wie es der gezüchteten Fauna seither erging, entdeckt weit und breit keine »paradiesischen« Lebensbedingungen: Die Sau suhlt sich in der Fleischfabrik im eigenen Kot. Die Hochleistungskuh sieht ihr Leben lang keinen Himmel und kann sich ohne Kraftfutter kaum auf den Beinen halten. Der zum Wrack gezüchtete Schoßhund krankt an Arthrose, Fettleibigkeit und Atembeschwerden. Nicht viel besser ergeht es Garnelen, Zobeln oder isoliert verwahrten Pferden und Meerschweinchen.
Die Frage, wo die Tiere nach dem Sündenfall abgeblieben sein könnten, mag philosophisch gemeint sein – der Widerspruch ist trotzdem augenfällig. Mit Paradies hat das Dasein, das manche Kreatur in menschlicher Obhut fristet, nichts gemein. Ein Sachverhalt, über den ein guter Christ nicht hinwegsehen kann – findet Hagencord.
Der Wissenschaftler und Priester ist daher aktiv geworden. Am 15. Dezember eröffnet er ein kleines Institut, das helfen soll, die Missstände zu beleuchten. Im Beisein von Schirmherrin und Primatologin Jane Goodall wird das neue Institut für Theologische Zoologie offiziell eingeweiht – als sogenanntes An-Institut der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Kapuziner in Münster. Mit der neuen Forschungseinrichtung soll das Tier eine »wissenschaftlich fundierte, theologische Würdigung« erhalten.
Tiere kommen in den Himmel. Wohin denn sonst?
Ein wenig unsicher ist Hagencord, ob er mit der Bezeichnung Theologische Zoologie den richtigen Namen für seine Fachrichtung gewählt hat. Mit den Umtrieben von Kreationisten und anderen religiösen Fundamentalisten in Verbindung gebracht zu werden wäre ihm ein Graus (»die sind sehr infantil«). Mit der Theologischen Zoologie will er nicht etwa der Zoologie ein zu wörtlich verstandenes Schöpfungskonzept (mit dem Menschen im Mittelpunkt) überstülpen, um sie mit strammer Bibellehre zu versöhnen. Im Gegenteil, lautstark distanziert er sich vom »biblisch unhaltbaren Anthropozentrismus«, der den Menschen als »Krone der Schöpfung« und einziges beseeltes Wesen sieht.
Stattdessen legt er sich mit weiten Teilen der neuzeitlichen Theologie an. Die sei »einem verhängnisvollen Irrtum über das Mitgeschöpf Tier« aufgesessen. Dabei handelt es sich um eine der verheerendsten Missinterpretationen in der Rezeptionsgeschichte der Bibel. Die Anweisung »Macht euch die Erde untertan« wurde als Freibrief missverstanden, mit Flora und Fauna nach Belieben verfahren zu können. Hagencord sieht in der Aufforderung einen Auftrag, Verantwortung zu übernehmen – als Beschützer der Schöpfung.
Die falsche Interpretation »aus einer Zeit, in der Natur noch bedrohlich war«, die Descartes mit seinem Vergleich vom Tier als »seelenlosem Automaten« zementiert hat, will er endlich korrigieren: »Tiere sind genauso lebendige Seelen wie der Mensch. In ihnen ist Gott allgegenwärtig.« Als ihn jemand fragte, ob Tiere in den Himmel kämen, antwortete er: »Wohin denn sonst?«
Spätestens an dieser Stelle muss man sich beim »Geistlichen Rektor im Cusanus-Werk« erkundigen, wie viel Naturwissenschaft denn tatsächlich in seiner Theologischen Zoologie steckt. Rainer Hagencord blättert zurück in seiner Biografie und landet im Jahr 1991. Die Priesterweihe hatte er vier Jahre zuvor erhalten. Nun, inmitten einer persönlichen Krise, wollte er sein Amt neu definieren. Er studierte Biologie und Philosophie an der Universität Münster, arbeitete später am dortigen Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie und promovierte mit einer Arbeit, in der er Argumente seiner beiden Ausbildungen zu einer »neuen Sicht der Tiere« zusammentrug.
In seinem Buch Diesseits von Eden zitiert er daher nicht nur fleißig die Bibel und Thomas von Aquin, sondern auch Verhaltens- und Bewusstseinsforscher wie Michael Tomasello und António R. Damásio. Sowohl aus theologischer als auch naturwissenschaftlicher Perspektive gelangt er zum eindeutigen Schluss, dass es keinen qualitativen Unterschied zwischen Mensch und Getier geben kann. Seele, Geist, Bewusstsein, alles da – bei beiden. Schließlich seien Mensch und Tier gemeinsam erschaffen worden – in einem Milliarden Jahre währenden Evolutionsprozess.
So wurde Hagencord zu einem Seelsorger, der Tierversuche befürwortet, wo die Alternativen fehlen: »Alzheimer-Forschung geht nicht ohne Knockout-Mäuse.« Er isst ab und zu Fleisch, sieht aber trotzdem »im Tier die Fülle von Gottes Lebendigkeit«. Er betet mit salbungsvollen Worten, findet aber nicht zitierfähige Vokabeln, wenn er von Menschen wie Ilse Aigner spricht, der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die trage im Parteikürzel ein C und könne gleichzeitig eine Massentierhaltung mitverantworten, die »Tiere in permanenten Stress« versetze. Außerdem hält Hagencord ökumenische Gottesdienste im Allwetterzoo von Münster ab – käme aber nicht auf die Schnapsidee, Tiere zu segnen: »Segnen ist ein Machthabitus.«
Die Protagonisten des Bistums Münster, das seine Stelle finanziert, will Hagencord in Lehrveranstaltungen und Predigten zu offen tierfreundlicher Haltung ermutigen. Zwar wimmelt es in der Bibel von Getier – in der Theologie habe sich dies allerdings kaum niedergeschlagen. Dieses Versäumnis des christlichen Abendlandes wird er weiter öffentlich anprangern und ahnt schon: »Krisen sind programmiert.«
Im Hauptseminar des aktuellen Semesters bietet er verschiedene Zugänge zum Thema: biblische, biologische, philosophisch-theologische. Mittelfristig will er seine Lehre vom Respekt gegenüber Tieren auch in die Schulen tragen. Im Religionsunterricht soll der Kern des Problems erläutert werden: »Hätte Jesus bei einem Huhn das Wort »Ressource« verwendet? – Nie!«
Wer besaß zuerst eine Geistseele – der Australopithecus oder Homo erectus?
Mit Gedankenübungen hilft Hagencord den Studenten, das anthropozentrische Weltbild zu zerbröseln. Welchen Menschen soll Gott denn mit der Geistseele (die dem Tier angeblich nicht innewohnt) ausgestattet haben: den Australopithecus afarensis oder erst den Homo erectus? Und hat »Er« sie dem Homo neanderthalensis wieder entzogen, nachdem dieser im Wettstreit mit dem Homo sapiens den Kürzeren gezogen hat?
Wer hierarchischem Schöpfungsdenken verhaftet ist, den führt Hagencord am liebsten mit einer Umkehrung der Perspektive aufs Glatteis. Unbestreitbar hat der Mensch Tiere geprägt, als er sie zu Nutztier oder Spielgefährten machte. Doch diese bislang letzte Phase der Evolution könnte sich auch mit umgekehrten Vorzeichen abgespielt haben. Das Rind ließ sich domestizieren, es breitete sich über den ganzen Erdball aus und beeinflusste den Menschen bis in seine Gene. Und der Hund? Er schuf den modernen Menschen!
Mit dem Wolf holten wir uns einen kulturellen Entwicklungshelfer an den Herd. Belege gibt es: Vom tierischen Gefährten lernte der Mensch, sein Revier zu markieren. Statt an Bäume zu pinkeln, stellte er Felsen auf, später Zäune und Mauern. Mit der tierischen Verstärkung konnte der Mensch besser jagen, sich in unwirtliche Gegenden vorwagen, sich sogar die Arktis »untertan« machen.
Es gibt Forscher, die glauben gar, dass das Geruchsempfinden unserer Vorfahren abnahm, weil sie den Hund hatten. So konnten sie sich aufs Visuelle konzentrieren – die Kunst nahm ihren Anfang. Ohne Koevolution mit allem, was um uns kreucht und fleucht, wäre der Mensch nie so weit gekommen, wie er heute ist. Man darf sich getrost fragen, wer sie dann alle erfunden hätte – diese schönen Schöpfungsmythen der Bibel.
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- Datum 29.11.2009 - 10:41 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 26.11.2009 Nr. 49
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der erste ansatz sollte sein, die vermessenheit der christen aufzugeben, sie seien in der schöpfung etwas besonderes. das vieh mensch ist auch nur ein wesen aus der tierwelt und bestandteil eines biologischen systems, innerhalb dessen es funktionieren muß.
mit dem Papst wird's Ärger geben :p
Aber trotzdem schön.
Mir ist das Verhalten des großen, männlichen, weißen [ entfernt: Bitte verzichten Sie auf polemisierende Bezeichnungen. Danke. Die Redaktion/m.e. ] - pardon - der Schöpfungskrone gegenüber andersartigem Leben schon immer aufgestoßen.
Nur schade, dass die Parallelen zwischen Rassismus und Speziesismus (eine Art Rassismus eben zwischen verschiedenen Spezies, falls jemandem der Begriff nichts sagt) nur für die allerwenigsten Menschen sichtbar sind. Oder ist es einfach nur ihre Ignoranz?
"Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit - ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat -, doch auf Hoffnung; denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die ganze Schöpfung bis zu diesem Augenblick mit uns seufzt und sich ängstet." (Römer 8, 19-22)
Sofern man bei der Vertreibung aus dem Paradies den nun auftretenden Tod als bezeichnendes Merkmal der "Gefallenen Schöpfung" betrachtet, so sind nach dieser Stelle die Tiere mit dem Menschen gefallen.
Auch wenn dieses "mit-gefallen" nicht gänzlich fern ist von dem verklagten "mit-geschaffen".
Jedoch klingt nun die Aussage, Tiere könnten sich noch im Paradies befinden, nicht nur ein bisschen zynisch, sondern ausgehend von der (anfänglichen "genutzten") biblischen Argumentation auch als etwas inkonsistent.
An diesem Beispiel sieht man wunderbar, zu welchen verkrampften Hirnverrenkungen es führt, wenn man die Welt unbedingt mit seinem Glauben und der Bibel in Einklang bringen will. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Institut irgendwelche relevanten Forschungsergebnisse liefern wird.
Das man Tiere nicht quälen soll ist nun wirklich keine originelle Erkenntnis. Damit kann man jeden Tag schon beim Frühstück beginnen.
Er fasst in Worte, was man durch Bereitschaft zur Erfahrung beobachten kann: Tiere (und Kinder) spüren ohne Worte sehr deutlich, ob man sie als gleichwertige Individuen ansieht. Menschen sind zumindest fähig, den Machthabitus in ihrem Verhalten wahrzunehmen, wenn sie es denn wollen.
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Klingt nach Gutmenschentum. Was soll das bringen?
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Tiere (und Kinder) zeigen dann offen, dass sie uns vertrauen, uns mögen. Sie "riechen" unseren Gemütszustand, weder aggressiv noch ängstlich zu sein und zeigen ihren Respekt. Das tut gut.
Mich freut, dass nun die kath. Kirche theologische Begründungen findet, um die Behandlung und Haltung von Nutz- und Wildtieren zu verbessern. Schön wäre es, wenn auch wir Einzelne Verbraucher (Fleisch, Eier, Milch) und Tierhalter uns um das Wohl und die Behandlung unserer Mit-Lebewesen mehr interessieren würden. Auch sollten vermehrt Gesetzgebung aus Politik und Gemeinsinn dafür sorgen, Tierhaltung nicht ausbeutend zu optimieren, sondern die Lebensqualität der Kreaturen zu fördern.
Es ist eigentlich nicht so schwer zu verstehen, daß die Geschichte von Adam und Eva, also der Menschwerdung, eine Geschichte von Erkenntnis und dem damit Einhergehen von Scham und Schuld ist. Von Seele ist in diesem Kapitel nicht ein einziges mal die Rede, da muß man andere Passagen der Bibel bemühen.
Analog käme kein Marxist auf die Idee aus dem Prinzip der Menschwerdung durch Arbeit eine Tierschutzdiskussion anzuzetteln.
Schon interessant was heute lehrender Theologe wird.
Ja, das gefällt: die Nivellierung des Unterschieds zwischen Mensch und Tier---dann können wir das Ideal endlich über Bord schmeissen und uns zusammen mit den Schweinen im Dreck wälzen. Natürlich ist es kompletter Unsinn zu behaupten, die Tiere wären noch im Paradies: dank des menschlichen Sündenfalls geht durch die ganze Schöpfung ein Riß, sie ist gefallen. Die Sonderstellung des Menschen beruht auf seiner Gottebenbildlichkeit und Gottbezogenheit. Der betreffende Zootheologe hat kaum ergebnisoffen studiert, sondern seine Vorurteile zementiert, als er zu dem Schluß kam, es gäbe keine qualitative Differenz. Aber natürlich heisst die Sonderstellung des Menschen nicht, dass er sich nun "wie ein Schwein" benehmen dürfte mit seinen Mitgeschöpfen, im Gegenteil er hat Verantwortung, ert soll positive Macht ausüben, "herrschen". Wem das nicht gefällt, der hat die Würde des Menschen nicht begriffen, der ist kleinmütig, weil er sich das Große, für das der Mensch nicht da ist, nicht zuzutrauen wagt. Tja, und wer solche Theologen hat, die lehren, der braucht wahrlich keine Feinde mehr, denn die arbeiten ja fröhlich an ihrer eigenen Abschaffung....
"Ja, das gefällt: die Nivellierung des Unterschieds zwischen Mensch und Tier---dann können wir das Ideal endlich über Bord schmeissen und uns zusammen mit den Schweinen im Dreck wälzen."
Von welchem Ideal sprechen Sie hier denn? Zudem, wenn sie den Drang verspüren, sich mit den Schweinen im Dreck zu wälzen, welches Ideal hält sie davon ab?
Beziehen Sie sich etwa auf die "Gottebenbildlichkeit und Gottbezogenheit"?
Ich für meinen Teil kann nur hoffen, dass Gott möglichst keinerlei Gemeinsamkeiten mit dem Tier "Mensch" hat, andernfalls sind wir alle sowas von im Arsch, um es mal derbe zu sagen...
Aber was ist mit der "Gottbezogenheit" gemeint?
Die Fixierung des Menschen auf Gott etwa?
Warum sollten Tiere eine solche nicht besitzen? Oder anders gesagt: verletzt ein ungläubiger Mensch, der sich eben nicht auf Gott fixiert, das von Ihnen erwähnte Ideal?
Und was meinen Sie in ihrem zweiten Teil?
Positive Macht? Macht ist weder positiv noch negativ, höchstens die Umsetzung bzw das Streben danach lässt sich danach einteilen. Aber was hat das mit der ominösen Menschenwürde zu tun? Wer nach Macht über andere strebt erreicht also seine Würde als Mensch, oder wie?
Also ich würde Herrschsucht nicht als etwas "positives" ansehen...
Dogma lässt grüßen *gg*
"Ja, das gefällt: die Nivellierung des Unterschieds zwischen Mensch und Tier---dann können wir das Ideal endlich über Bord schmeissen und uns zusammen mit den Schweinen im Dreck wälzen."
Von welchem Ideal sprechen Sie hier denn? Zudem, wenn sie den Drang verspüren, sich mit den Schweinen im Dreck zu wälzen, welches Ideal hält sie davon ab?
Beziehen Sie sich etwa auf die "Gottebenbildlichkeit und Gottbezogenheit"?
Ich für meinen Teil kann nur hoffen, dass Gott möglichst keinerlei Gemeinsamkeiten mit dem Tier "Mensch" hat, andernfalls sind wir alle sowas von im Arsch, um es mal derbe zu sagen...
Aber was ist mit der "Gottbezogenheit" gemeint?
Die Fixierung des Menschen auf Gott etwa?
Warum sollten Tiere eine solche nicht besitzen? Oder anders gesagt: verletzt ein ungläubiger Mensch, der sich eben nicht auf Gott fixiert, das von Ihnen erwähnte Ideal?
Und was meinen Sie in ihrem zweiten Teil?
Positive Macht? Macht ist weder positiv noch negativ, höchstens die Umsetzung bzw das Streben danach lässt sich danach einteilen. Aber was hat das mit der ominösen Menschenwürde zu tun? Wer nach Macht über andere strebt erreicht also seine Würde als Mensch, oder wie?
Also ich würde Herrschsucht nicht als etwas "positives" ansehen...
Dogma lässt grüßen *gg*
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