Minarett-Streit "Wir dürfen nicht mehr schweigen"
Der Islamwissenschaftler Tariq Ramadan ruft nach dem Schweizer Minarett-Verbot die Muslime auf, sich endlich in die Politik einzumischen.
© Martin Bureau/AFP/Getty Images

Tariq Ramadan lehrt in Oxford. Der Schweizer gehört zu den wichtigsten Intellektuellen der Welt
DIE ZEIT: Herr Ramadan, wäre eine Volksbefragung in Deutschland zum selben Resultat gekommen wie die Abstimmung in der Schweiz?
Tariq Ramadan: Das ist die falsche Frage. Es geht nicht in jedem europäischen Land um Minarette. Jedes Land hat sein eigenes Symbol, unter dem die europäischen Muslime zum Angriffsziel werden. Was wir in Deutschland in den vergangenen Monaten gesehen haben, war eine Debatte über Moscheen. Frankreich streitet über Kopftücher oder die Burka. In den Niederlanden ist das Thema die Homosexualität. Und in Italien stehen die muslimischen Schulen im Mittelpunkt.
ZEIT: Der Streit ist doch überall derselbe.
Ramadan: Natürlich, die Debatten drehen sich um die Symbole für die neue Sichtbarkeit der muslimischen Europäer. Damit werden Angst und Misstrauen genährt. Aber dahinter steckt eine andere Diskussion: Vergangene Woche war ich auf einem Treffen in der Schweiz. Da sah ich diese Populistenpartei. Und die sprachen nicht über Minarette. Sie sprachen über eine Kultur, die für das Schweizer System nicht annehmbar sei.
ZEIT: Nochmals: Ein Referendum über Moscheen in Deutschland. Wie sähe das Resultat aus?
Ramadan: Das kann ich nicht sagen. Es könnte genauso überraschend sein wie das Schweizer Verdikt. Die Leute, die die Initiative lancierten, waren ja selbst überrascht. Die Vorhersagen sprachen nur von 40 Prozent Ja-Stimmen. Am Ende waren es 57 Prozent. Es ist sehr schwierig, Vorhersagen zu machen, wenn niemand sagt, was er stimmen wird.
ZEIT: Schon bald dürften Populisten in anderen Ländern Ähnliches versuchen wie die Schweizer.
Ramadan: Sie werden sicherlich Vorstöße machen. Was ich nicht sagen kann, ist, wie die Reaktion der Bevölkerungen ausfallen wird. 75 Prozent der Franzosen verbinden laut Umfragen den Islam mit Gewalt. Keiner weiß, wie da eine Abstimmung ausgehen würde. Das Misstrauen gegenüber Muslimen ist Realität.
- Datum 03.12.2009 - 14:33 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 03.12.2009 Nr. 50
- Kommentare 32
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:





Ramadan kann dem europäischen Islam ein Gesicht verleihen.
Lesetipp: Kamrava, M.: The New Voices of Islam. Rethinking Politics and Modernity. A Reader.
Ich glaube, dass oft zu viel geredet wird. So wie ich das verstehe ist die häufige und radikale Einmischung einer Religion in nationale Entscheidungen die Ursache des Minarettverbotes in der Schweiz. Wir Europäer haben nun mal unsere Kulltur. Genauso wie die Islamischen Ländern keine Einmischung in ihre Kultur wollen, wollen wir auch keine Änderung unserer Kultur durch eine Religion.
Das Verweigern des Schwimmunterrichtes für islamische Mändchen ist nicht die westliche Kultur.
Das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit ist nicht die westliche Kultur.
Ein Kopftuch am Arbeitsplaltz und (ausser im Religionsunterricht) hinter dem Schulpult ist nicht die westliche Kultur.
Die gerichtliche Durchsetzung eigener religiöser Vorstellungen in einer anderen Kulltur kann neben dem Terrorismus der Akzeptanz des Islam nur schaden.
Man sollte mal bedenken, ob sich die Schweizer mit dem Minarettverbot nicht einfach nur gegen die Änderung ihrer eigenen Kultur durch eine eingewanderte Religion wehren. Gute Gastgeber respektieren die Gäste. Gute Gäste akzeptieren die Kultur des Gastgebers und wollen nicht durchsetzen, dass die Mosche mit Schuhen betreten werden darf.
"Das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit ist nicht die westliche Kultur.
Ein Kopftuch am Arbeitsplaltz und (ausser im Religionsunterricht) hinter dem Schulpult ist nicht die westliche Kultur."
Das sind alles Fragen der persönlichen Entfaltung, die schon mal gar nicht zur Debatte stehen. Was ein Individuum macht, die Kleidung die es trägt, sind seine und nur seine Angelegenheit. Ein Kopftuch gehört genauso dazu, wie das Kreuz um den Hals. (Das Kopftuch gilt im Übrigen zu Unrecht als Konterargument gegen z.B. Kreuz im Klassenzimmer, da es eine Frage der persönlichen Bekenntnis zu einem Glauben ist, während das Kreuz im Zimmer ein Statement durch den Staat und damit etwas ganz Anderes ist.)
"Gute Gastgeber respektieren die Gäste. Gute Gäste akzeptieren die Kultur des Gastgebers und wollen nicht durchsetzen, dass die Mosche mit Schuhen betreten werden darf."
Gut, dass Sie das sagen: Es geht nämlich nicht um Gäste, sondern um Schweizer mit muslimischem Glauben und ich denke doch, dass der "Gastgeber" auch das Recht hat, seinen Glauben in seinem Haus zu leben, auch wenn dort noch andere wohnen, oder etwa nicht?
aber darf ich in der westlichen Kultur nicht ein Kreuz um den Hals tragen, weil ich einen christlichen Glauben habe?, ein umgekehrtes Kreuz aus selbigem Grund unter umgekehrten Vorzeichen?, ein Kopftuch als Frau muslimischen Glaubens oder keinerlei Ausdruck von Religiosität als Atheist oder Mensch, dem es nicht so wichtig ist, das zu zeigen?
die vielzitierte "westliche Kultur" wird auch in anderen Artikeln viel zu sehr in einen Topf geworfen mit Religion und Religionsfreiheit. In Deutschland und auch in der Schweiz gibt es keine Staatsreligion, sondern Religionsfreiheit, infolgedessen es auch erlaubt sein muss! diese auszuüben, solange sie nicht gegen die Grundrechte des Staates verstoßen.
Wenn manchem die Angst vor "Überfremdung" (ein lächerliches Wort) auch verständlich sein mag, so sollte er sich doch näher mit dem Thema beschäftigen und auch mal den Dialog suchen.
Wenn auch eigtl. platt, fällt mir da der Satz vom Bauern ein: Was er nicht kennt, frisst er nicht. Schon mal gegrillte Heuschrecken gegessen? Eklig oder? Aber vielleicht das beste Essen der Welt? Solange man es nicht probiert hat, weiss man es nicht und selbst wenn es nicht so ist, jemand anderem schmeckt's vielleicht, aber muss ich ihn/sie deswegen gleich eklig finden, hassen, Angst haben?
"Das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit ist nicht die westliche Kultur.
Ein Kopftuch am Arbeitsplaltz und (ausser im Religionsunterricht) hinter dem Schulpult ist nicht die westliche Kultur."
Das sind alles Fragen der persönlichen Entfaltung, die schon mal gar nicht zur Debatte stehen. Was ein Individuum macht, die Kleidung die es trägt, sind seine und nur seine Angelegenheit. Ein Kopftuch gehört genauso dazu, wie das Kreuz um den Hals. (Das Kopftuch gilt im Übrigen zu Unrecht als Konterargument gegen z.B. Kreuz im Klassenzimmer, da es eine Frage der persönlichen Bekenntnis zu einem Glauben ist, während das Kreuz im Zimmer ein Statement durch den Staat und damit etwas ganz Anderes ist.)
"Gute Gastgeber respektieren die Gäste. Gute Gäste akzeptieren die Kultur des Gastgebers und wollen nicht durchsetzen, dass die Mosche mit Schuhen betreten werden darf."
Gut, dass Sie das sagen: Es geht nämlich nicht um Gäste, sondern um Schweizer mit muslimischem Glauben und ich denke doch, dass der "Gastgeber" auch das Recht hat, seinen Glauben in seinem Haus zu leben, auch wenn dort noch andere wohnen, oder etwa nicht?
aber darf ich in der westlichen Kultur nicht ein Kreuz um den Hals tragen, weil ich einen christlichen Glauben habe?, ein umgekehrtes Kreuz aus selbigem Grund unter umgekehrten Vorzeichen?, ein Kopftuch als Frau muslimischen Glaubens oder keinerlei Ausdruck von Religiosität als Atheist oder Mensch, dem es nicht so wichtig ist, das zu zeigen?
die vielzitierte "westliche Kultur" wird auch in anderen Artikeln viel zu sehr in einen Topf geworfen mit Religion und Religionsfreiheit. In Deutschland und auch in der Schweiz gibt es keine Staatsreligion, sondern Religionsfreiheit, infolgedessen es auch erlaubt sein muss! diese auszuüben, solange sie nicht gegen die Grundrechte des Staates verstoßen.
Wenn manchem die Angst vor "Überfremdung" (ein lächerliches Wort) auch verständlich sein mag, so sollte er sich doch näher mit dem Thema beschäftigen und auch mal den Dialog suchen.
Wenn auch eigtl. platt, fällt mir da der Satz vom Bauern ein: Was er nicht kennt, frisst er nicht. Schon mal gegrillte Heuschrecken gegessen? Eklig oder? Aber vielleicht das beste Essen der Welt? Solange man es nicht probiert hat, weiss man es nicht und selbst wenn es nicht so ist, jemand anderem schmeckt's vielleicht, aber muss ich ihn/sie deswegen gleich eklig finden, hassen, Angst haben?
"Das Tragen einer Burka in der Öffentlichkeit ist nicht die westliche Kultur.
Ein Kopftuch am Arbeitsplaltz und (ausser im Religionsunterricht) hinter dem Schulpult ist nicht die westliche Kultur."
Das sind alles Fragen der persönlichen Entfaltung, die schon mal gar nicht zur Debatte stehen. Was ein Individuum macht, die Kleidung die es trägt, sind seine und nur seine Angelegenheit. Ein Kopftuch gehört genauso dazu, wie das Kreuz um den Hals. (Das Kopftuch gilt im Übrigen zu Unrecht als Konterargument gegen z.B. Kreuz im Klassenzimmer, da es eine Frage der persönlichen Bekenntnis zu einem Glauben ist, während das Kreuz im Zimmer ein Statement durch den Staat und damit etwas ganz Anderes ist.)
"Gute Gastgeber respektieren die Gäste. Gute Gäste akzeptieren die Kultur des Gastgebers und wollen nicht durchsetzen, dass die Mosche mit Schuhen betreten werden darf."
Gut, dass Sie das sagen: Es geht nämlich nicht um Gäste, sondern um Schweizer mit muslimischem Glauben und ich denke doch, dass der "Gastgeber" auch das Recht hat, seinen Glauben in seinem Haus zu leben, auch wenn dort noch andere wohnen, oder etwa nicht?
"Das sind alles Fragen der persönlichen Entfaltung, die schon mal gar nicht zur Debatte stehen. Was ein Individuum macht, die Kleidung die es trägt, sind seine und nur seine Angelegenheit. Ein Kopftuch gehört genauso dazu, wie das Kreuz um den Hals." – Wenn ich bis zur Unkenntlichkeit mein Gesicht verhülle, ist das in der Tat etwas völlig anderes, als wenn ich das christliche Kreuzessymbol um den Hals trage. Das Tragen einer Burka ist weitaus mehr als eine private "Angelegenheit", jedenfalls immer, sobald diese Person ihre Wohnung, den Privatraum, verlässt. Wenn eine Frau ihr Gesicht verhüllt, kann sie in die Gesichter ihrer Mitmenschen schauen, diese jedoch nicht in ihres. Das ist nichts anderes als Diskriminierung!
"Das sind alles Fragen der persönlichen Entfaltung, die schon mal gar nicht zur Debatte stehen. Was ein Individuum macht, die Kleidung die es trägt, sind seine und nur seine Angelegenheit. Ein Kopftuch gehört genauso dazu, wie das Kreuz um den Hals." – Wenn ich bis zur Unkenntlichkeit mein Gesicht verhülle, ist das in der Tat etwas völlig anderes, als wenn ich das christliche Kreuzessymbol um den Hals trage. Das Tragen einer Burka ist weitaus mehr als eine private "Angelegenheit", jedenfalls immer, sobald diese Person ihre Wohnung, den Privatraum, verlässt. Wenn eine Frau ihr Gesicht verhüllt, kann sie in die Gesichter ihrer Mitmenschen schauen, diese jedoch nicht in ihres. Das ist nichts anderes als Diskriminierung!
"Wir Europäer haben nun mal unsere Kulltur."
Diesen Satz allein muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. Dazu vielleicht dann in die Geschichtsbücher blicken und sich die Frage stellen, dass wenn w i r Europäer doch u n s e r e Kultur haben, warum wir uns dann so segensreich über Jahrtausende die Köppe einschlugen. Zudem wenn Europa heute noch eine abendländische Kultur besäße, nicht nur Museen und seinen american way of life, sie allemal über die Mauren erst wiederentdeckt wurden. Aber ich geb´s auf!
Vox populi, vox Hirnvieh!
Es wäre toll, wenn sich diejenigen, die die schweigende Mehrheit der Muslime stellen, endlich auf allen Ebenen unserer Gesellschaft mehr und konstruktiv zu Wort melden würden!
Dann würden nicht nur die gehört, die laut schreien und Karikaturisten, Filmemacher oder Autoren, die ihnen nicht genehm sind, mit dem Tode bedrohen. Diese Extremisten sind es aber, die sich anmaßen, für alle Muslime zu sprechen. Dass uns das Angst machen kann - auch angesichts des Terrors, der in einigen islamisch geprägten Ländern herrscht - solltet ihr aber auch verstehen.
Angst ist irrational und dann werden halt Minarette, Moscheen, Kopftücher und Schleier zu Symbolen einer unfreien Gesellschaft, die es abzuwehren gilt.
Deshalb, liebe Moslems, mischt euch viel mehr positiv ein, zeigt noch deutlicher, dass ihr ein aktiver und bereichernder Teil unserer Gesellschaft seid und dass ihr die Toleranz lebt, die ihr fordert und die ein grosser Teil unserer Gesellschaft ja auch aufbringt. Dann wird es auch für uns leichter, Vertreter extremer Ansichten auf unserer Seite in die Schranken zu verweisen.
aber darf ich in der westlichen Kultur nicht ein Kreuz um den Hals tragen, weil ich einen christlichen Glauben habe?, ein umgekehrtes Kreuz aus selbigem Grund unter umgekehrten Vorzeichen?, ein Kopftuch als Frau muslimischen Glaubens oder keinerlei Ausdruck von Religiosität als Atheist oder Mensch, dem es nicht so wichtig ist, das zu zeigen?
die vielzitierte "westliche Kultur" wird auch in anderen Artikeln viel zu sehr in einen Topf geworfen mit Religion und Religionsfreiheit. In Deutschland und auch in der Schweiz gibt es keine Staatsreligion, sondern Religionsfreiheit, infolgedessen es auch erlaubt sein muss! diese auszuüben, solange sie nicht gegen die Grundrechte des Staates verstoßen.
Wenn manchem die Angst vor "Überfremdung" (ein lächerliches Wort) auch verständlich sein mag, so sollte er sich doch näher mit dem Thema beschäftigen und auch mal den Dialog suchen.
Wenn auch eigtl. platt, fällt mir da der Satz vom Bauern ein: Was er nicht kennt, frisst er nicht. Schon mal gegrillte Heuschrecken gegessen? Eklig oder? Aber vielleicht das beste Essen der Welt? Solange man es nicht probiert hat, weiss man es nicht und selbst wenn es nicht so ist, jemand anderem schmeckt's vielleicht, aber muss ich ihn/sie deswegen gleich eklig finden, hassen, Angst haben?
Vielleicht sollte bei den Diskussionen auch daran gedacht werden, dass der Islam nicht nur einfach nur eine Religion ist, sondern auch und vorallem eine Ideologie ist.
Und wer möchte, kann in der NZZ vom letzten Sonntag eine differenzierte Betrachtung des Islam nachlesen. Dann bekommt man eine Ahnung davon, dass eben nicht die Gutmenschen in Europa die Deutungshoheit über den Islam haben, sondern dass die Schrift aus dem 7. Jahrhundert wortwörtlich heute auf die Gegebenheiten der Gegenwart angewandt wird.
Es gibt also weder einen modernene noch einen europäischen Islam, denn der Kern des Islam ist die Schrift aus dem 7. Jahrhundert in seiner wortwörtlichen Auslegung.
Und noch eines zur Angst, die der Islam in Europa schürt. Wo bleiben eigentlich die Lichterketten der Muslime, die das Verhalten ihrere Glaubensbrüder ablehnen? Wo sind die Imame, Gläubigen oder islam. Politiker, die sich offen und eindeutig von den Gräueltaten im Namen des Islam distanzieren?
Wenn es sie gäbe, würden die Kommentare anders aussehen und sicher hätte die Abstimmung in der kleinen Schweiz nicht so ein gewaltiges mediales Beben auslösen können.
Tariq Ramadan? Ist das nicht der, der sich für ein Steinigungs-Moratorium ausgesprochen hat, der befindet, dass die Steinigung nicht etwa abgeschafft, sondern nur vorläufig ausgesetzt werden soll?
http://www.tariqramadan.c...
Tariq ist natürlich viel fortschrittlicher als sein Bruder Hani, der sich klar für Steinigung ausgesprochen hat.
Tariq findet auch, das das Kopftuch zwar islamische Pflicht sei, aber kein Zwang sein dürfe.
Ebenso liberal sind Tariqs Ansichten, wie Europa islamisiert werden soll: “Tariq Ramadan setzt sich für die da’wa ein, die islamische Mission in Europa. Ihr Ziel sei, dass die Europäer den Islam freiwillig annähmen, ohne jedoch ihre Sprache oder Sitten ablegen zu sollen, solange diese mit der Scharia vereinbar seien.”
http://de.wikipedia.org/w...
Ich bin beeindruckt, dass die Zeit solchen «Intellektuellen» eine Plattform bietet.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren