Ökologie und Wirtschaft - geht das? Wir sind noch zu rettenSeite 4/4
Entgegen verbreitetem Glauben ist herkömmliche Energie nicht knapp, sondern in der Erdkruste noch reichlich vorhanden. Die wirtschaftlich förderbaren Vorkommen von Öl und Gas, vor allem aber von Kohle sind sogar dermaßen groß, dass es für wirklich apokalyptische Erwärmungsszenarien reicht. Verhindern lassen die sich nur, wenn die Menschheit darauf verzichtete, all diesen Stoff zu verfeuern.
Genau gerechnet auf drei Viertel davon. Organisieren müsste diese Verzichtsleistung die Politik – vor allem dadurch, dass sie dem Ausstoß von Kohlenstoff einen Preis verpasst. Weltweit. Und schnell. Ohne globalen Kohlenstoffmarkt lasse sich das Zwei-Grad-Ziel nicht erreichen, sagt Ottmar Edenhofer, Chefökonom des Potsdam-Instituts und leitender Mitarbeiter beim Weltklimarat.
Immerhin – Barack Obama, Wen Jiabao, Angela Merkel und einige Dutzend Staats- und Regierungschefs mehr bewegen sich: nach Kopenhagen und in Richtung Klimaschutzpolitik. Nur bleibt das Tempo ihrer Bewegung hinter dem Tempo des Klimawandels zurück, was wenig Anlass zu Optimismus gibt.
Wie sagt der Essener Kulturwissenschaftler Claus Leggewie? »Im Prinzip geht das nicht.« Also Land unter? Oder geht es doch? Wie und wodurch? Das ist die Frage, die Leggewie eigentlich interessiert. Einige Antworten hat er gefunden.
Hoffen lassen ihn die von einem internationalen Forschernetzwerk seit einigen Jahrzehnten erhobenen Daten zum Wertewandel. Sie lassen auf einen Trend zu wachsendem ökologischem Bewusstsein schließen. Lebensstile verändern sich, verlassen die Nische des »Alternativen«, erfassen Meinungsführer und wandeln zu sich zu neuen Routinen im täglichen Leben. Medien, Werbung und Mund-zu-Mund-Propaganda transportieren den Bewusstseinswandel. Er sei weiter vorangeschritten, als oft gedacht werde, sagt Leggewie.
Mut macht ihm auch, dass gut informierte Bürger auf der ganzen Welt einsehen: »Weiter so« heißt, dass künftige Generationen es einmal schlechter haben werden. Und die betroffenen jungen Menschen wissen es erst recht. »Die stärksten Treiber sozialer Bewegungen und politischer Mobilisierung sind Generationenbrüche«, sagt Leggewie.
Verstärkt werde der Wandel, weil er im Einklang mit einem ökonomischen Megatrend stehe: mit dem Trend zu »grünem« Wachstum. Nicht Sachzwänge seien der Feind der Klimapolitik, sondern die Neigung politischer Systeme, am altindustriellen Denken festzuhalten.
All das sind Umstände, die gern als »weich« bezeichnet werden. Ob sie schnell genug zu harten politischen Fakten werden? Vielleicht. Leggewie bleibt skeptisch. Er sagt aber immerhin, dass es »den Hauch einer Chance« gebe.
Mehr hat Bruce Willis nie gebraucht.
© ZEIT Grafik

Alarmstufe Rot
- Datum 07.12.2009 - 10:05 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 03.12.2009 Nr. 50
- Kommentare 37
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Gibt es echt noch einen ZEIT-Leser der diesen wissenschaftlich unsoliden und zur Panik aufgeblasenen man-made-Klimawandel-Blödsinn noch glaubt?
Wenn nicht, sollte die ZEIT solche Artikel unterlassen, und eher davon berichten, was Kritikern dieser Hypothese widerfährt. Ist zumindest interessanter, als wieterhin die gleiche unwahre Hysterie zu verbreiten.
Ich finde das unverantwortlich.
ist es mögliche Gefahren zu leugnen und keine vorsorglichen Schritte einzuleiten. Unvorbereitet sehenden Auges in ein wahrscheinliches Verderben zu reiten ist schlichtweg dumm oder ignorant.
Und dumm möchte doch keiner sein, oder liegt das bei Ihnen anders?
...CO2 ist kein Treibhausgas, in Wirklichkeit wird es kälter, und die ganze Aufregung um den Klimawandel ist nichts weiter als eine Gehirnwäsche-Veranstaltung [...] (Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion /ft)
...verändern muss, ist keinem klar. Es ist zu komplex. Nur über die effiziente Reallokation des Marktmechanismus können die Umstrukturierungen mit verhältnismäßig geringem Schwund und Vergeudung von Mittln erreicht werden. Das erreicht man am einfachsten durch die Erhebung von Steuern an der Quelle der Faktoren, die zu CO2 Verpuffung führen. So müssten wir Ölförderung, Kohleabbau und Viehhaltung besteuern.
Das muss weltweit geschehen oder bei Import in ein Gebiet, das sloche Besteuerung durchführt. Wer diese Steuern bekommt ,uss geregelt werden.
Interessante Antihaltung.
Umweltschutz nützt und muss sein, keine Frage. Er ist vielleicht das Thema der Menscheheit, auf jeden Fall aber grob unterrepräsentiert. Der Green New Deal aber ist schon konzeptuell voller Fehler, von der Umsetzung ganz zu schweigen. Mit dem Wachstumsdogma kann man weder die Wirtschaft noch die Natur erhalten. Fakten zeigen das zweifelsfrei:
http://keinermagklugschei...
ist es mögliche Gefahren zu leugnen und keine vorsorglichen Schritte einzuleiten. Unvorbereitet sehenden Auges in ein wahrscheinliches Verderben zu reiten ist schlichtweg dumm oder ignorant.
Und dumm möchte doch keiner sein, oder liegt das bei Ihnen anders?
...CO2 ist kein Treibhausgas, in Wirklichkeit wird es kälter, und die ganze Aufregung um den Klimawandel ist nichts weiter als eine Gehirnwäsche-Veranstaltung [...] (Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion /ft)
...verändern muss, ist keinem klar. Es ist zu komplex. Nur über die effiziente Reallokation des Marktmechanismus können die Umstrukturierungen mit verhältnismäßig geringem Schwund und Vergeudung von Mittln erreicht werden. Das erreicht man am einfachsten durch die Erhebung von Steuern an der Quelle der Faktoren, die zu CO2 Verpuffung führen. So müssten wir Ölförderung, Kohleabbau und Viehhaltung besteuern.
Das muss weltweit geschehen oder bei Import in ein Gebiet, das sloche Besteuerung durchführt. Wer diese Steuern bekommt ,uss geregelt werden.
Interessante Antihaltung.
Umweltschutz nützt und muss sein, keine Frage. Er ist vielleicht das Thema der Menscheheit, auf jeden Fall aber grob unterrepräsentiert. Der Green New Deal aber ist schon konzeptuell voller Fehler, von der Umsetzung ganz zu schweigen. Mit dem Wachstumsdogma kann man weder die Wirtschaft noch die Natur erhalten. Fakten zeigen das zweifelsfrei:
http://keinermagklugschei...
... ist problemlos möglich. Alle nötigen Technologien haben wir schon heute. Nur ein paar Kleinigkeiten müssen wir neu erfinden und zwar:
Zement, Glas, Asphalt, Metalle, Backstein, Kunststoffe, Kunstdünger und zahlreiche Medikamente. Desweiteren brauchen wir Baumaschinen, Schiffe, Flugzeuge, LKWs und Militärfahrzeuge die vollständig ohne fossile Energieträger produziert und betrieben werden können.
Kleinigkeit. Dass ein paar Millionen armer Schlucker in den Drittweltstaaten krepieren, weil wir ihnen die Modernisierung und Entwicklung ihrer Länder versagen - was soll´s.
[ entfernt: Bitte verzichten Sie auf polemisierende Vergleiche. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
Da hat er ja wohl gar nichts kapiert - oder nicht Die Zeit gelesen:
ohne drastischen Klimaschutz wird gerade die Dritte Welt untergehen: Bangladesch von der Karte, Indien und Pakistan ueberschwemmt und verdoerrt - abwechslend; China verstaubt und vertrocknet. Afrika ist ohnehin schon auf der Kippe.
Mit frommmen wuenschen und unverdrossenem "Draufhalten" ist hier ncihts mehr zu gewinnen !
hww
Da hat er ja wohl gar nichts kapiert - oder nicht Die Zeit gelesen:
ohne drastischen Klimaschutz wird gerade die Dritte Welt untergehen: Bangladesch von der Karte, Indien und Pakistan ueberschwemmt und verdoerrt - abwechslend; China verstaubt und vertrocknet. Afrika ist ohnehin schon auf der Kippe.
Mit frommmen wuenschen und unverdrossenem "Draufhalten" ist hier ncihts mehr zu gewinnen !
hww
ist es mögliche Gefahren zu leugnen und keine vorsorglichen Schritte einzuleiten. Unvorbereitet sehenden Auges in ein wahrscheinliches Verderben zu reiten ist schlichtweg dumm oder ignorant.
Und dumm möchte doch keiner sein, oder liegt das bei Ihnen anders?
Da hat er ja wohl gar nichts kapiert - oder nicht Die Zeit gelesen:
ohne drastischen Klimaschutz wird gerade die Dritte Welt untergehen: Bangladesch von der Karte, Indien und Pakistan ueberschwemmt und verdoerrt - abwechslend; China verstaubt und vertrocknet. Afrika ist ohnehin schon auf der Kippe.
Mit frommmen wuenschen und unverdrossenem "Draufhalten" ist hier ncihts mehr zu gewinnen !
hww
Wenn 1 Mrd. Menschen bewusst vorgeht, der Rest nicht, gar nicht erreichbar/ansprechbar ist, sind alle Regeln, Auflagen nur Papier. Politiker, die die Arme in die Luft reißen und den "Wir können es" und "Wir-haben es geschafft"-Tanz aufführen und Sympathiepunkte generieren. Überteuerter Spaß, der die Steuerzahler echter Lebensveränderungen beraubt. [ entfernt: Bitte beschränken Sie sich auf Verlinkungen, deren Bezug zum Thema direkt ersichtlich wird. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
... erzählen Sie uns davon: "Überteuerter Spaß, der die Steuerzahler echter Lebensveränderungen beraubt."
Was genau meinen Sie denn damit, wo doch schon Harz 4 - Empfänger besser leben als 5 Mrd. Menschen weltweit?
... erzählen Sie uns davon: "Überteuerter Spaß, der die Steuerzahler echter Lebensveränderungen beraubt."
Was genau meinen Sie denn damit, wo doch schon Harz 4 - Empfänger besser leben als 5 Mrd. Menschen weltweit?
... erzählen Sie uns davon: "Überteuerter Spaß, der die Steuerzahler echter Lebensveränderungen beraubt."
Was genau meinen Sie denn damit, wo doch schon Harz 4 - Empfänger besser leben als 5 Mrd. Menschen weltweit?
Dann können die ja ihre Villen mit umweltfreundlicher Technik ausstatten und nachhaltige Produkte kaufen. Und mit ihrem horrenden Finanzvermögen endlich vebrauchsarme Technik vorantreiben oder in den ÖVPN investieren. Wat die also alles mit dem Geld anstellen könnten, statt dessen, Rauch und Suff, Ein Jammer is dat....
Dann können die ja ihre Villen mit umweltfreundlicher Technik ausstatten und nachhaltige Produkte kaufen. Und mit ihrem horrenden Finanzvermögen endlich vebrauchsarme Technik vorantreiben oder in den ÖVPN investieren. Wat die also alles mit dem Geld anstellen könnten, statt dessen, Rauch und Suff, Ein Jammer is dat....
... werden die Gesetze der Schwerkraft noch immer gelten - was wir loslassen fällt auf den Boden. Mit den Gesetzen des Marktes ist es nicht anders.
Sind fossile Energieträger vergleichsweise preiswert - und das sind sie wenn vergleichsweise wenige sie nutzen - dann werden sie auch genutzt. Vielleicht nicht von allen, sondern nur von einigen wehrhaften Staaten, die sich dem Würgegriff der grünen Planwirtschaft widersetzen.
Der CO2 Ausstoß dieser unabhängigen Länder führt aber dazu, dass sämtliche Einsparanstrengungen der "grünen Staaten" auf Dauer völlig wirkungslos bleiben - das Gas gelangt trotzdem in die Luft. Nebenbei werden die freien Staaten mit einer deutlich besseren wirtschaftlichen Entwicklung belohnt.
Mentzel schreibt:
"Der CO2 Ausstoß dieser unabhängigen Länder führt aber dazu, dass sämtliche Einsparanstrengungen der "grünen Staaten" auf Dauer völlig wirkungslos bleiben - das Gas gelangt trotzdem in die Luft. Nebenbei werden die freien Staaten mit einer deutlich besseren wirtschaftlichen Entwicklung belohnt."
Das sehe ich anders. Am Beispiel der amerikanischen Automobilindustrie ist doch gut zu sehen, was passiert, wenn man sich Innovationen zum Umweltschutz verweigert.
Denken Sie auch mal 20 - 50 Jahre weiter. Bei stetiger Verknappung des Öls wird die Volkswirtschaft am besten gewappnet sein, die frühzeit umgestellt hat. Ich würde sogar darauf wetten, dass in 20 Jahren schon die regenerativen Energiequellen den billigeren Strom liefern.
Mentzel schreibt:
"Der CO2 Ausstoß dieser unabhängigen Länder führt aber dazu, dass sämtliche Einsparanstrengungen der "grünen Staaten" auf Dauer völlig wirkungslos bleiben - das Gas gelangt trotzdem in die Luft. Nebenbei werden die freien Staaten mit einer deutlich besseren wirtschaftlichen Entwicklung belohnt."
Das sehe ich anders. Am Beispiel der amerikanischen Automobilindustrie ist doch gut zu sehen, was passiert, wenn man sich Innovationen zum Umweltschutz verweigert.
Denken Sie auch mal 20 - 50 Jahre weiter. Bei stetiger Verknappung des Öls wird die Volkswirtschaft am besten gewappnet sein, die frühzeit umgestellt hat. Ich würde sogar darauf wetten, dass in 20 Jahren schon die regenerativen Energiequellen den billigeren Strom liefern.
sie koennen jetzt zur kasse gehen und sich ihren cheque geben lassen und dann aber ab auf die sychellen zum entspannen von der anstrengenden debatte ehe die syschellen untergehen ... viel spass noch beim hyperventilieren in hysterischen spasmen ... und kommen sie nicht zurüek ehe ihnen das wasseer bis zum hals steht ...
wer in einer ohnehin peinlichen situation handeln muss erzeugt unweigerlich komik. sie beide befinden sich in dieser komikfalle also wundern sie sich nicht das andere über sie lachen.
... es wundert mich ja nicht, dass Sie hier von bezahlten Schreiberlingen ausgehen, ist doch zu vermuten das genau dies bei vielen Klimaleugnern gang und gäbe ist.
Leider muss ich Sie enttäuschen, ich habe noch nie eine Bezahlung für meine Beiträge erhalten.
Wie schauts bei Ihnen aus?
daran vorausschauend zu handeln und nicht erst abzuwarten bis die Situation ein Einlenken nur noch zu unkalkulierbaren bis nicht leistbaren Kosten möglich ist?
Das als Basis für Entscheidungen grundsätzlich nur der gegenwärtige Erkenntnisstand herangezogen werden kann, sollte logisch sein. Und derzeit besteht Einigkeit das es einen anthropogenen Klimawandel gibt, daran ändert auch die Handvoll wissenschaftlicher Veröffentlichungen, die das nicht so sehen, nichts. Und erst recht nicht die Millionen an unqualifizierten Meinungäußerungen.
Oder sollten wir etwa das Prinzip einführen, wir handeln grundsätzlich nach der Auffassung des Ungebildetsten, damit wir ihn nicht überfordern?
... es wundert mich ja nicht, dass Sie hier von bezahlten Schreiberlingen ausgehen, ist doch zu vermuten das genau dies bei vielen Klimaleugnern gang und gäbe ist.
Leider muss ich Sie enttäuschen, ich habe noch nie eine Bezahlung für meine Beiträge erhalten.
Wie schauts bei Ihnen aus?
daran vorausschauend zu handeln und nicht erst abzuwarten bis die Situation ein Einlenken nur noch zu unkalkulierbaren bis nicht leistbaren Kosten möglich ist?
Das als Basis für Entscheidungen grundsätzlich nur der gegenwärtige Erkenntnisstand herangezogen werden kann, sollte logisch sein. Und derzeit besteht Einigkeit das es einen anthropogenen Klimawandel gibt, daran ändert auch die Handvoll wissenschaftlicher Veröffentlichungen, die das nicht so sehen, nichts. Und erst recht nicht die Millionen an unqualifizierten Meinungäußerungen.
Oder sollten wir etwa das Prinzip einführen, wir handeln grundsätzlich nach der Auffassung des Ungebildetsten, damit wir ihn nicht überfordern?
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