Stilkolumne Jenseits der KrawattennadelSeite 2/2

Dies alles verfängt wenig. Schon weil es einer falschen Grundannahme folgt. Männer wollen mit Schmuck nicht demonstrieren, dass sie urbane Rambos sind. Sie wollen ihren Status zeigen. Wenn Männerschmuck erfolgreich sein soll, dann muss er auch Wert darstellen, wie etwa der Armreif aus geflochtenem Gelbgold, den Bottega Veneta für den Herrn anbietet. Die Firma besteht darauf, er sei "unisex". Man kann ihn also an die Frau weiterschenken – falls man sich damit doch zu weibisch fühlt.

 
Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

    Service