Woody Allen "Mir geht's besser als meinen Film-Figuren"Seite 5/5
ZEITmagazin: Würden Sie Ihren Kindern eine CD mit Rapmusik zu Weihnachten schenken, wenn sie sich eine wünschen?
Allen: Nein, ich würde ihnen keine Rap-CD schenken, weil mich Rap nicht interessiert. Ich würde ihnen etwas schenken, das ich kenne. Aber egal, welche Musik ich ihnen schenke: Sie finden sowieso ihren eigenen Weg. Selbst wenn ich zu Hause den ganzen Tag klassische Stücke oder Opern spielen würde: Wenn ihre Mitschüler Rap mögen, dann hören sie Rap.
ZEITmagazin: Welche CDs schenken Sie denn nun Ihren Kindern?
Allen: Jazz, Cole Porter, klassische Musik, Aufnahmen des spanischen Gitarristen Andrés Segovia. Ich habe aber wirklich nicht das Gefühl, dass ich großen Einfluss auf die beiden habe.
ZEITmagazin: Geben Sie Geld für Luxus aus?
Allen: Ich habe kein Haus in den Hamptons. Ich habe keine Jacht. Ich trage Hosen und Hemden und Pullover, die nicht besonders teuer sind. Das Einzige, was ich mir leiste, ist ein Wagen mit Chauffeur.
ZEITmagazin: Es ist bekannt, dass Sie fürchterliche Angst vor dem Tod haben. Wofür fürchten Sie sich im Alltag?
Allen: Vor Krankheiten. Außerdem habe ich Agoraphobie und Klaustrophobie. In Aufzügen und Flugzeugen bin ich nervös. Bis ich vierzig wurde, konnte ich nur bei angeschaltetem Licht schlafen. Ich habe eine Neigung zum Depressiven. Aber eigentlich geht es mir gut.
ZEITmagazin: Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Allen: Man muss versuchen, das Beste draus zu machen. Egal, ob das bedeutet, dass man keine Kinder hat oder viele. Ob man viel arbeitet oder gar nicht. Ob man mit einer viel jüngeren oder einer viel älteren Frau lebt. Oder mit zwei Frauen. Oder mit drei Ehemännern.
ZEITmagazin: Sind Sie ein glücklicher Mensch?
Allen: Ich bin in einer glücklichen Phase meines Lebens. Mir geht es besser als den meisten meiner Filmfiguren. Meine Mutter wurde 98 Jahre alt, mein Vater 100. Keine schlechten Aussichten.
Das Gespräch führte Katja Nicodemus
- Datum 02.12.2009 - 12:18 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEITmagazin, 03.12.2009 Nr. 50
- Kommentare 8
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








Da das Interview in 11 (kurze?) Teile zerstückelt ist, damit möglichst viele Klicks zustande komen, verzichte auch nach Teil 1 aufs Weiterlesen und -klicken.
aber oben rechts kann man auf "auf einer Seite anschauen" klicken und gut ist.
Umso nerviger ist es, dass von den 11 Teilen nur noch 5 übrig bleiben, wenn man auf Seite 4 klickt. Und die Fortsetzung auf Seite 4 hat keinerlei Zusammenhang mit dem wie Seite endet. Erst beim klicken auf "auf einer Seite lesen" wird klar warum: Es fehlt tatsächlich einiges dazwischen.
Da haben die Programmierer der Internet Seite von der Zeit einiges übersehen, fürchte ich...
aber oben rechts kann man auf "auf einer Seite anschauen" klicken und gut ist.
Umso nerviger ist es, dass von den 11 Teilen nur noch 5 übrig bleiben, wenn man auf Seite 4 klickt. Und die Fortsetzung auf Seite 4 hat keinerlei Zusammenhang mit dem wie Seite endet. Erst beim klicken auf "auf einer Seite lesen" wird klar warum: Es fehlt tatsächlich einiges dazwischen.
Da haben die Programmierer der Internet Seite von der Zeit einiges übersehen, fürchte ich...
aber oben rechts kann man auf "auf einer Seite anschauen" klicken und gut ist.
Der arme Woody Allen: er muss darüber reden, ob er seine Hemden bügelt und was er seinen Kindern Alles schenkt. Frau Nicodemus´weibliche Neugier hat über jeden Tiefgang gesiegt.Wen interessiert denn, ob Woody Allen mit einer "erheblich jüngeren Frau zusammenlebt" ? Von mir aus könnte er auch mit einem erheblich abgehangenen Pastrami-Sandwich zusammenleben; solange er solche Filme macht...
es ist Unsinn, was Sie da schreiben.
Ich denke ich bin nicht der einzige, der sich nicht nur für das Endprodukt interessiert, sondern auch für die Person die dahintersteckt. Und da ist es manchmal aufschlußreicher zu wissen, ob einer seine Hemden selbst bügelt und was er seinen Kindern schenkt, als theoretisch über seine Philosophie zu reden.
es ist Unsinn, was Sie da schreiben.
Ich denke ich bin nicht der einzige, der sich nicht nur für das Endprodukt interessiert, sondern auch für die Person die dahintersteckt. Und da ist es manchmal aufschlußreicher zu wissen, ob einer seine Hemden selbst bügelt und was er seinen Kindern schenkt, als theoretisch über seine Philosophie zu reden.
es ist Unsinn, was Sie da schreiben.
Ich denke ich bin nicht der einzige, der sich nicht nur für das Endprodukt interessiert, sondern auch für die Person die dahintersteckt. Und da ist es manchmal aufschlußreicher zu wissen, ob einer seine Hemden selbst bügelt und was er seinen Kindern schenkt, als theoretisch über seine Philosophie zu reden.
Umso nerviger ist es, dass von den 11 Teilen nur noch 5 übrig bleiben, wenn man auf Seite 4 klickt. Und die Fortsetzung auf Seite 4 hat keinerlei Zusammenhang mit dem wie Seite endet. Erst beim klicken auf "auf einer Seite lesen" wird klar warum: Es fehlt tatsächlich einiges dazwischen.
Da haben die Programmierer der Internet Seite von der Zeit einiges übersehen, fürchte ich...
Es heisst nicht umsonst: Bilde, Künstler rede nicht. Einen Künstler lernt man am Besten aus seinem Werk kennen, alles andere ist verderbliche Neugierde....
Versuchen Sie doch mal die PDF-Version ;=))
Nettes Interview, nur bin ich etwas ueberreascht ob der Frage "Mögen Sie Traditionen? Feiern Sie mit Ihrer Familie Weihnachten?". Waere es nicht angebrachter, zu fragen ob er mit seiner Familie Pessach oder Rosh Ha-Schana feiert?
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren