Schweizer Minarettstreit Falscher Rütli-Schwur

Heidiland verbietet Minarette – und eine kluge Integrationspolitik, meint Josef Joffe

Die Schweiz - Angst vor der Überfremdung

Die Schweiz - Angst vor der Überfremdung

Das Rütli-Volk hat gesprochen, mit hoher Beteiligung und solider Mehrheit: keine neuen Minarette mehr außer den vieren, die schon stehen. Die Erklärung ist einfach. Die Schweiz leidet grundsätzlich und seit je an der »Xenitis«, dem epidemisch wiederkehrenden Gefühl der Überfremdung. Hinzu kommen gerade in jüngerer Zeit die Quälereien aus dem Ausland: von amerikanischen Nazigold-Jägern, US-Steuerfahndern, deutschen Finanzministern, die Liechtenstein gezüchtigt, aber die Schweiz gemeint haben; sogar ein Drittklasse-Diktator Gadhafi war dabei, der eidgenössische Geiseln gemacht hatte, um die Verhaftung seines randalierenden Sohnes zu rächen.

Es ist heute bitter, Schweiz zu sein – ein Land ohne Gemeinschaft (EU) oder Bündnis (Nato). Es ist auch nicht einfach, eine fragile nationale Identität mit einer Ausländerquote von 22 Prozent zu bewahren, die mehr als doppelt so hoch ist wie anderswo in Europa. Also werfe niemand den ersten Stein. Dennoch wird die Abstimmung nicht das letzte Wort sein, und der Grund besteht aus einem Wort: »Verfassungsfalle«.

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Wie Minarette verbieten, wenn überall Kirchtürme in den Schweizer Himmel ragen? Wie das Kopftuch ächten, aber nicht das christliche Habit oder das jüdische Käppchen? Weil es im repressiven Saudi-Arabien keine Kirchen gibt? Das ist nicht unser Maßstab; der Westen hat sich die Religionsfreiheit, weiß Gott, über Jahrhunderte mit Strömen von Blut erkämpft.

Weil uns der Islam fremd, gar unheimlich ist? Das ist er; selbst politisch korrekte Menschen können die Schreckensbilder nicht unterdrücken, die von Terror und Ehrenmord, Blutrunst und Reconquista künden. Kopftuch – ist das nicht die Unterdrückung der Frau? Minarette – symbolisieren die nicht Herrschaftsanspruch?

Josef Joffe
Josef Joffe

ist Herausgeber der ZEIT. Von 2001 bis 2004 war er auch ihr Chefredakteur, gemeinsam mit Michael Naumann. Davor leitete er das außenpolitische Ressort der Süddeutschen Zeitung. Weitere Texte von ihm finden Sie hier

Mag sein, aber es ist nicht so lange her, dass Katholiken im protestantischen Amerika und Juden im christlichen Europa Menschen zweiter Klasse oder gar Untermenschen waren. Die Religionsfreiheit ist ein Heiligtum der säkularen Republik, auch wenn Kirchenglocken vertraut sind, der Muezzin im Morgengrauen aber die Nachtruhe stört. Die Gleichheit vor der Verfassung gilt für alle, oder sie gilt irgendwann für niemanden.

Das heilige Prinzip verbietet aber keinen klugen Pragmatismus. Juden haben im Zuge der Emanzipation keine Himmelsstürmerei mit ihren Synagogen betrieben. Gott verbietet es den Frommen auch nicht, architektonische Anpassung zu betreiben (dem ist jeder Bau genehm). Religionsfreiheit ist nicht das Gegenteil von Feinsinn, und die hochgetürmte Moschee nicht der einzige Weg zur Seligkeit.

Eine europäische Schicksalsfrage in diesem Jahrhundert ist die Integration (nicht die platte Assimilation) des Fremden. Das ist ein langer Verhandlungsprozess, der vom Turnunterricht bis zum Sakralbau reicht. Die Betonung liegt auf »Verhandeln« – mithin gegenseitigem Respekt. Eine Volksabstimmung aber ist Aufschrei und Machtprobe – wie demnächst die organisierte Empörung in der islamischen Welt, die dem Referendum so zuverlässig folgen wird wie 2005 den dänischen Mohammed-Karikaturen.

 
Leser-Kommentare
    • knuham
    • 05.12.2009 um 14:11 Uhr

    Die Schweiz ist nach Ausschwitz, Theresienstadt und all den anderen Orten deutscher Greueltaten nicht auf Belehrungen angewiesen, geehrter Herr Joffe. Ist das Schicksal der ZEIT bereits von der political correctness hiesigen Zeitgeistes abhängig ?

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    dem im ghetto łódź geborenen josef joffe in dieser weise mit auschwitz und theresienstadt zu kommen, ist schon ziemlich schamlos.

    Der heute zum Kanton Graubünden gehörende Prättigau war ursprünglich österreichisches Untertanengebiet und wurde von Tirol aus regiert, das sehr zurückhaltend mit Hexenprozessen war. Im 17. Jahrhundert konnten sich die Prättigauer von Österreich freikaufen und sofort brach in den sich selbst überlassenen drei Hochgerichten der Talschaft unter selbstgewählten Richtern eine Epoche wilder Hexenverfolgungen an, die "Groos Häxatöödi". Einzelne, demokratisch gewählte Volksvertreter, die das Unrecht der Verfolgungen erkannten, vermochten dem Treiben aufgrund ihrer Abhängigkeit von den Stimmbürgern keinen Einhalt zu gebieten.
    Das war nicht nur im 17. Jhd. so, das ist die Grundmentalität der Schweizer bis heute: "Wir lassen uns von niemandem etwas sagen".
    Einsichts- und Belehrungsresistenz im Reinformat.

    [ Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf angreifende Pauschalsierungen. Danke. Die Redaktion/m.e. ]

    Warum sind wir Schweizer nicht auf Belehrungen aus Deutschland angewiesen? Wir sind und waren ja sowieso schon immer auf nichts und niemanden angewiesen. Seht wie verklärt und arrogant die Schweizer in ihren fetten Jahren geworden sind. Da kommen in den nächsten Jahren noch etliche und schmerzliche Rosskuren auf uns zu bis die meisten Eidgenossen für eine kritischere Selbsterkenntnis und Selbsteinschätzung bereit sind.
    Wer kritisch hinterfragen kann, der braucht niemandem Belehrungen (erst recht nicht auf diese billige Weise) vorzuwerfen und der erkennt die Qualität von Joffe's Meinung zum Minarettstreit. Da diese Fähigkeit der kritischen Reflektion lange nicht allen gegeben ist erhalten wir dann solche Kommentare mit 3.-Reich-Vergleichen oder eben solche Abstimmungsergebnisse wie gerade geschehen.

    Noch etwas zum nachdenken: Je deutlicher Arroganz in einem Land vorgetragen wird und je lauter Nationalisten ihren Stolz predigen, desto näher kommt ein solches Land an seinen Abgrund. Denn Hochmut kommt vor dem Fall. Dafür gibt es genügend Beispiele.

    [entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/sk]

    • xpeten
    • 06.12.2009 um 17:34 Uhr

    als Gegenpostion zu ihrer eigenen Gesinnung vorstellen, sollte doch einmal ein kurzer Moment der Aufmerksamkeit gewidmet werden.

    Welche Sorte Mensch kommt auf die Idee, sich die Bezeichnung "Gutmensch" als Schimpfwort oder als Ausdruck von Diffamierung für Andersdenkende auszudenken und gegen sie einzusetzen? Haben die betreffenden Herrschaften, die sich hier regelmäßig dieser Wortwahl bedienen, sich das selbst schon einmal gefragt?

    Warum gründen Sie nicht einfach das "Faschistische Wochenblatt" und lassen dann hierin ihre Hasstiraden auf "Gutmenschtum" und "Political Correctness" vom Stapel?

    dem im ghetto łódź geborenen josef joffe in dieser weise mit auschwitz und theresienstadt zu kommen, ist schon ziemlich schamlos.

    Der heute zum Kanton Graubünden gehörende Prättigau war ursprünglich österreichisches Untertanengebiet und wurde von Tirol aus regiert, das sehr zurückhaltend mit Hexenprozessen war. Im 17. Jahrhundert konnten sich die Prättigauer von Österreich freikaufen und sofort brach in den sich selbst überlassenen drei Hochgerichten der Talschaft unter selbstgewählten Richtern eine Epoche wilder Hexenverfolgungen an, die "Groos Häxatöödi". Einzelne, demokratisch gewählte Volksvertreter, die das Unrecht der Verfolgungen erkannten, vermochten dem Treiben aufgrund ihrer Abhängigkeit von den Stimmbürgern keinen Einhalt zu gebieten.
    Das war nicht nur im 17. Jhd. so, das ist die Grundmentalität der Schweizer bis heute: "Wir lassen uns von niemandem etwas sagen".
    Einsichts- und Belehrungsresistenz im Reinformat.

    [ Anmerkung: Bitte verzichten Sie auf angreifende Pauschalsierungen. Danke. Die Redaktion/m.e. ]

    Warum sind wir Schweizer nicht auf Belehrungen aus Deutschland angewiesen? Wir sind und waren ja sowieso schon immer auf nichts und niemanden angewiesen. Seht wie verklärt und arrogant die Schweizer in ihren fetten Jahren geworden sind. Da kommen in den nächsten Jahren noch etliche und schmerzliche Rosskuren auf uns zu bis die meisten Eidgenossen für eine kritischere Selbsterkenntnis und Selbsteinschätzung bereit sind.
    Wer kritisch hinterfragen kann, der braucht niemandem Belehrungen (erst recht nicht auf diese billige Weise) vorzuwerfen und der erkennt die Qualität von Joffe's Meinung zum Minarettstreit. Da diese Fähigkeit der kritischen Reflektion lange nicht allen gegeben ist erhalten wir dann solche Kommentare mit 3.-Reich-Vergleichen oder eben solche Abstimmungsergebnisse wie gerade geschehen.

    Noch etwas zum nachdenken: Je deutlicher Arroganz in einem Land vorgetragen wird und je lauter Nationalisten ihren Stolz predigen, desto näher kommt ein solches Land an seinen Abgrund. Denn Hochmut kommt vor dem Fall. Dafür gibt es genügend Beispiele.

    [entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/sk]

    • xpeten
    • 06.12.2009 um 17:34 Uhr

    als Gegenpostion zu ihrer eigenen Gesinnung vorstellen, sollte doch einmal ein kurzer Moment der Aufmerksamkeit gewidmet werden.

    Welche Sorte Mensch kommt auf die Idee, sich die Bezeichnung "Gutmensch" als Schimpfwort oder als Ausdruck von Diffamierung für Andersdenkende auszudenken und gegen sie einzusetzen? Haben die betreffenden Herrschaften, die sich hier regelmäßig dieser Wortwahl bedienen, sich das selbst schon einmal gefragt?

    Warum gründen Sie nicht einfach das "Faschistische Wochenblatt" und lassen dann hierin ihre Hasstiraden auf "Gutmenschtum" und "Political Correctness" vom Stapel?

  1. 2. --

    dem im ghetto łódź geborenen josef joffe in dieser weise mit auschwitz und theresienstadt zu kommen, ist schon ziemlich schamlos.

    Antwort auf "Belehrungen aus D"
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    • knuham
    • 05.12.2009 um 16:06 Uhr

    Jetzt verstehe ich garnichts mehr.

    Früher hiess es : durch Schaden wird man klug .

    Besitzt Herr Joffe deshalb Narrenfreiheit ?

    "dem im ghetto łódź geborenen josef joffe in dieser weise mit auschwitz und theresienstadt zu kommen, ist schon ziemlich schamlos."

    Ist seine Meinung deswegen heilig und aller Kritik enthoben?

    • knuham
    • 05.12.2009 um 16:06 Uhr

    Jetzt verstehe ich garnichts mehr.

    Früher hiess es : durch Schaden wird man klug .

    Besitzt Herr Joffe deshalb Narrenfreiheit ?

    "dem im ghetto łódź geborenen josef joffe in dieser weise mit auschwitz und theresienstadt zu kommen, ist schon ziemlich schamlos."

    Ist seine Meinung deswegen heilig und aller Kritik enthoben?

  2. ...seine Regentschaft waren die schwärzesten Jahre der "Zeit".
    Wenn man diese "Meinung" liest, weiß man auch wieso...

    [Anm.: Bitte verleihen Sie Ihrer Kritik etwas Substanz. Danke. /Die Redaktion pt.]

  3. Wie Sie selbst bestätigen, verehrter Herr Joffe, IST die Schweiz mit einem Ausländeranteil von 22% (ohne die Einbürgerungen mitgezählt zu haben!) die wohl weltweit ausländerfreundlichste Nation. Und es gelingt uns problemlos Jahr für Jahr 20'000 Deutsche Einwanderer in unsere Gesellschaft zu integrieren. Soviel zum Thema "Xenitis". Und die politische "Elite" lässt uns wissen: auch Deutschland ist ein Einwanderungsland, und Frankreich auch. Und so brennen in Deutschland die Autos, und in Frankreich die Banlieues. Und die von Ihnen aufgeworfene Schicksalsfrage werden die Schweizer beantworten müssen. Denn hier in der Schweiz dürfen sie noch direktdemokratisch antworten – im Gegensatz zu den meisten anderen, ach so fortschrittlich- demokratischen Ländern Westeuropas. Wir sind tief beeindruckt und möchten um keinen Preis mit Ihnen tauschen. Und solange die Schweizer Antwort "politisch korrekten" Menschen im In- und Ausland offenbar so schwer fällt zu akzeptieren – schliesslich sind wir ja nur ein souveräner Staat – wollen die "politisch Korrekten" nur noch ihnen genehme "Schicksalsfragen" zur Abstimmung bringen. Denn die Stimmbürger (es soll sich dabei um mündige Menschen handeln) sind zu dumm selbst darüber zu entscheiden. SOLCHES zu fordern zeugt von [...]

    [Gekuerzt, bitte formulieren Sie Kritik sachlich und seien Sie vorsichtig mit Vorwuerfen dieser Art. Danke. /Die Redaktion pt.]

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    fragt sich nur, warum die "schicksalsfrage" von integration und islamistischer bedrohung für den "mündigen stimmbürger" volkstümelnd auf den eher banalen aspekt des minarettbaus zurechtgestutzt werden muss (was sicherlich der gemütlichen attitüde des nationalstolzen 'alpenmenschen', der 'political incorrectness' bereits für sowas wie eine konsistente weltsicht hält, entgegenkommt, die eigentliche problematik aber populistisch verkürzt und eine tiefgreifende auseinandersetzung damit eher erschwert als fördert).

    fragt sich nur, warum die "schicksalsfrage" von integration und islamistischer bedrohung für den "mündigen stimmbürger" volkstümelnd auf den eher banalen aspekt des minarettbaus zurechtgestutzt werden muss (was sicherlich der gemütlichen attitüde des nationalstolzen 'alpenmenschen', der 'political incorrectness' bereits für sowas wie eine konsistente weltsicht hält, entgegenkommt, die eigentliche problematik aber populistisch verkürzt und eine tiefgreifende auseinandersetzung damit eher erschwert als fördert).

  4. Ich kann Ihnen nur zustimmen! Es ist leider so, dass dieses Gutmenschentum weitab vom tatsächlichen Leben der meisten Bürger die eigene political correctness goutiert.
    Ich würde mich als linke Feministin bezeichnen, deren Meinung zur Integration sich in den letzten zwanzig Jahren aufgrund eigener Erfahrung sehr gewandelt hat.
    Seit vielen Jahren bin ich mit einer in der Türkei geborenen Frau befreundet, die sich darüber wundert, dass die Deutschen es nicht wagen, ihre Landsleute zu kritisieren.
    Und...sie sagte mir auch, dass die meisten Türken unsere Toleranz für Schwäche halten, die man ausnutzen muss ( auch in finanzieller Hinsicht). Die Dänen haben nicht umsonst eine Kehrtwende in der Ausländerpolitik gemacht. Die dänische Sozaildemokratie verspricht, diese strenge Linie beizubehalten, falls sie gewählt wird.
    Ich habe eben beim Einkaufen ( wohne in NRW ) eine schwarz verhüllte Frau gesehen. Nur die Augen sahen heraus.
    So will ich Frauen nicht sehen!

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    Was verstehen Sie unter Toleranz :)))Mit einer feministischer Frau würde ich sehr gern diskutieren zwar über Kopftuch !!.Punkt 1 :Niemand ,Kein Mann und keine Frau kann selbst über anderen Frauen,die Kopftuch tragen entscheiden,ob sie es tragen dürfen oder nicht.Es ist so..Wie kein Mann keiner Frau sagen darf,dass sie ihre Hose ausziehen muss,wenn sie zur Arbeit kommt..Wo ist hier Toleranz ,Ich sehe keine!!
    Mit christlichen Vourteile gegenüber kopftuchtragende Frauen zu Nahe kommen ist ein vollig falcher Weg.Ein Kopftuch im Bibel ist eine UNTERDRÜCKUNG von Frau,(alte bibellMattias :Frauen sollen Koptücher tragen damit ihren Männern gut gehen) komisch oder aber wahr!!!Nach Koran ist aber Koptuchtragen niemals wegen Männer!!!!bitte nicht vermischen zwei Kulturen und Wurzeln sondern viel lesen und Forchen mit TOLERANZ .

    ...dazu sage ich nur: man kann so weit links sein, dass man rechts wieder ankommt.

    Was verstehen Sie unter Toleranz :)))Mit einer feministischer Frau würde ich sehr gern diskutieren zwar über Kopftuch !!.Punkt 1 :Niemand ,Kein Mann und keine Frau kann selbst über anderen Frauen,die Kopftuch tragen entscheiden,ob sie es tragen dürfen oder nicht.Es ist so..Wie kein Mann keiner Frau sagen darf,dass sie ihre Hose ausziehen muss,wenn sie zur Arbeit kommt..Wo ist hier Toleranz ,Ich sehe keine!!
    Mit christlichen Vourteile gegenüber kopftuchtragende Frauen zu Nahe kommen ist ein vollig falcher Weg.Ein Kopftuch im Bibel ist eine UNTERDRÜCKUNG von Frau,(alte bibellMattias :Frauen sollen Koptücher tragen damit ihren Männern gut gehen) komisch oder aber wahr!!!Nach Koran ist aber Koptuchtragen niemals wegen Männer!!!!bitte nicht vermischen zwei Kulturen und Wurzeln sondern viel lesen und Forchen mit TOLERANZ .

    ...dazu sage ich nur: man kann so weit links sein, dass man rechts wieder ankommt.

  5. freuen, wenn die weltoffenste Nation die schallende Ohrfeige des Europäischen Gerichtshofes für ihre Minarett-Entscheidung erhält, muslimische Länder Kapital abziehen, schweizer Waren boykottiert werden und Sie dann immer noch ein hohes Lied auf die Haltung der Schweizer in dieser Frage werden anstimmen können.

    Merke: auch die Iren brauchten 2 Volksentscheide, um ihren Weg zu finden.

    Frdl. Gruß
    Pf.

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    Der Weg wurde für die Iren wohl eher gefunden... äh, vorgegeben... äh, demokratisch legitimiert...

    wir Deutsche haben ja auch schon unsere schallende Ohrfeige von denen gekriegt.

    "(Ich werde mich) freuen, wenn die weltoffenste Nation die schallende Ohrfeige des Europäischen Gerichtshofes für ihre Minarett-Entscheidung erhält, muslimische Länder Kapital abziehen, schweizer Waren boykottiert werden und Sie dann immer noch ein hohes Lied auf die Haltung der Schweizer in dieser Frage werden anstimmen können."

    Diese diebische Freude über die Vergewaltigung aller demokratischen Grundsätze werden Sie nicht genießen können. Solte sich der Europäische Gerichtshof tatsächlich erdreisten, den Schweizern vorzuschreiben, wie sie zu entscheiden haben, dürfte diese Freude von sehr kurzer Dauer sein. Auch hierzulande haben dann Leute wie Sie kaum noch etwa zu lachen.

    Die Gefahr einer Einschreitung des Europäischen Gerichtshofes besteht hier nicht. Die Schweiz ist zu ihrem Glück neutral und kann daher auf die Meinung ihrer Bürger hören.

    Der Weg wurde für die Iren wohl eher gefunden... äh, vorgegeben... äh, demokratisch legitimiert...

    wir Deutsche haben ja auch schon unsere schallende Ohrfeige von denen gekriegt.

    "(Ich werde mich) freuen, wenn die weltoffenste Nation die schallende Ohrfeige des Europäischen Gerichtshofes für ihre Minarett-Entscheidung erhält, muslimische Länder Kapital abziehen, schweizer Waren boykottiert werden und Sie dann immer noch ein hohes Lied auf die Haltung der Schweizer in dieser Frage werden anstimmen können."

    Diese diebische Freude über die Vergewaltigung aller demokratischen Grundsätze werden Sie nicht genießen können. Solte sich der Europäische Gerichtshof tatsächlich erdreisten, den Schweizern vorzuschreiben, wie sie zu entscheiden haben, dürfte diese Freude von sehr kurzer Dauer sein. Auch hierzulande haben dann Leute wie Sie kaum noch etwa zu lachen.

    Die Gefahr einer Einschreitung des Europäischen Gerichtshofes besteht hier nicht. Die Schweiz ist zu ihrem Glück neutral und kann daher auf die Meinung ihrer Bürger hören.

  6. Danke für die freudige Anteilnahme.

    Merke: wir stimmen bereits seit über 150 Jahren ab (im Gegensatz zu euch) und wir sind immer noch da, tschuldigung...
    Nebenbei: ich suche im Artikel 9 der EMRK (ja, die mit den Europäischen Menschenrechten) immer noch das Grundrecht auf ein Minarett....

    Veuillez agréer, Monsieur, mes salutations les meilleures.
    Alpenmensch

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    ...hier feiert die Meinungsrandale mal wieder fröhliche Urständ und die übliche Klientel darf jeden, der anderer Ansicht ist, ordentlich mit Dreck bewerfen.

    Der gefühlten "anderen Seite" per se weltfremdes Gutmenschentum zu unterstellen und die verhasste Political Correctness zu geißeln ist natürlich auch bequemer als sich mit einem grundlegenden Argument auseinanderzusetzen, das auch im Artikel auftaucht:

    "Die Gleichheit vor der Verfassung gilt für alle, oder sie gilt irgendwann für niemanden."

    Ich kann der Redaktion eigentlich nur raten, die Kommentarfunktion zu deaktivieren - ein Medium das überwiegend den immergleichen fanatischen (Möchtegern-) Meinungsmachern als Plattform für Ihre Weltfremdheiten dient, ist dem demokratischen Diskurs absolut entbehrlich.

    ...hier feiert die Meinungsrandale mal wieder fröhliche Urständ und die übliche Klientel darf jeden, der anderer Ansicht ist, ordentlich mit Dreck bewerfen.

    Der gefühlten "anderen Seite" per se weltfremdes Gutmenschentum zu unterstellen und die verhasste Political Correctness zu geißeln ist natürlich auch bequemer als sich mit einem grundlegenden Argument auseinanderzusetzen, das auch im Artikel auftaucht:

    "Die Gleichheit vor der Verfassung gilt für alle, oder sie gilt irgendwann für niemanden."

    Ich kann der Redaktion eigentlich nur raten, die Kommentarfunktion zu deaktivieren - ein Medium das überwiegend den immergleichen fanatischen (Möchtegern-) Meinungsmachern als Plattform für Ihre Weltfremdheiten dient, ist dem demokratischen Diskurs absolut entbehrlich.

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