Migranten Hier ist unsere Heimat

Drei Einwandererkinder erzählen, wie sie gelernt haben, in Deutschland zu Hause zu sein. Ein Gespräch über Integration und Karriere

DIE ZEIT: Im Herbst 2004 haben wir uns getroffen, um über Integration und Bildung zu sprechen. Wenn Sie auf die fünf Jahre seitdem zurückblicken: Ist unsere Gesellschaft weitergekommen?

Timur Husein: Integrationsgipfel und Islamkonferenz waren historische Ereignisse. Das hat uns weitergebracht. Und politisch gesehen, ist Integration als Chefsache anerkannt worden.

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Hülya Ateş: Gesellschaftlich aber hat sich wenig verändert. Mag sein, dass man nicht mehr von Ausländern redet, sondern von Migranten. Trotzdem fühle ich mich als Ausländerin behandelt.

Bilge Buz: Das, was die Politik mit gutem Willen vorantreibt, scheint bei der Zielgruppe, den noch nicht integrierten Migranten, nicht wirklich anzukommen. Vielleicht muss man in den Prozess mehr türkischstämmige Vermittler einbauen.

ZEIT: Stimmt die Balance zwischen Fordern und Fördern, gibt es genügend Angebote vom Staat?

Husein: Auf jeden Fall. Es ist an den Migranten, den nächsten Schritt zu tun. Möglicherweise bedarf es dazu sogar eines gewissen Zwangs. Leicht wird das nicht: Was gab es für einen Aufschrei in der Türkischen Gemeinde, als die Neuregelungen zum Ehegattennachzug eingeführt wurden, also der verpflichtende Sprachtest.

Buz: Ich weiß nicht, ob Zwang die richtige Lösung ist. Eigentlich sollten die gesellschaftlichen Verhältnisse doch so sein, dass die Migranten Deutsch lernen, weil sie es wollen, weil sie gern hier leben. In Wirklichkeit aber sprechen viele auch nach 20 Jahren Deutschland kein Wort Deutsch. Sie leben in ihren Vierteln in ihrer eigenen kleinen Welt, alles, was sie im Alltag brauchen, läuft auf Türkisch.

Husein: Natürlich muss man differenzieren. Ich glaube, dass sich für die nächsten Jahre folgendes Szenario abzeichnen wird: Eine große Gruppe wird voll integriert sein, und es wird eine große Gruppe geben, die den Anschluss verpasst, egal welche Angebote der Staat macht. Die sind verloren.

Hülya Ateş

Hülya Ateş ist 28 Jahre alt und wurde in Duisburg geboren. Ihre Eltern kommen aus der Türkei, sie führen in Deutschland einen Obst-und-Gemüse-Handel. Ateş hat dieses Jahr ihr Studium der Orientalistik und Pädagogik in Bochum mit einem Bachelor abgeschlossen. Parallel dazu hat sie eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau absolviert. Heute arbeitet sie als Sozialpädagogin bei der Arbeiterwohlfahrt.

Timur Husein

Timur Husein wurde in Berlin geboren. Sein Vater ist Türke aus Makedonien, seine Mutter kommt aus Kroatien. Er ist 29 Jahre alt und hat dieses Jahr das Zweite Juristische Staatsexamen bestanden und sich als Rechtsanwalt selbstständig gemacht. Er ist Kreisvorsitzender der Jungen Union in Friedrichshain-Kreuzberg und wissenschaftlicher Referent im Abgeordnetenhaus, parallel dazu arbeitet er an seiner Promotion.

Bilge Buz

Bilge Buz ist 22 Jahre alt und wurde in der Türkei geboren. 1996 kam sie nach Deutschland. Auf dem Gymnasium hat sie zwei Klassen übersprungen, 2004 machte sie das Abitur mit 1,2. Buz hat ihr Erstes Juristisches Staatsexamen an der Berliner Humboldt-Uni abgelegt. Sie studierte außerdem in Paris und wird nächstes Jahr in London einen Master of Laws machen.

ZEIT: Ist das nicht allzu pessimistisch gedacht?

Buz: Ich glaube auch, dass es im Prinzip so kommen wird. Allerdings wird es keine so große Gruppe sein, die den Anschluss verpasst.

Ateş: Ich möchte auf die Ursachen zu sprechen kommen. Der Staat hat die Ghettoisierung nicht nur zugelassen, es wurde den Leuten sogar schwer gemacht, aus den Ghettos rauszukommen. Ich kenne das aus meiner eigenen Familie: Mein Bruder ist mit seiner Frau aus einem Türkenviertel fortgezogen. Beide können sehr gut Deutsch, in ihrer neuen Nachbarschaft haben die Leute aber angefangen, Unterschriften zu sammeln, um sie zum Gehen zu bewegen. Nur eine Familie im Haus hat nicht unterschrieben. Mein Bruder und seine Frau sind trotzdem geblieben.

ZEIT: Wie haben Sie die umstrittenen Aussagen des ehemaligen Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin empfunden, der mit drastischen Worten den vermeintlich fehlenden Integrationswillen vieler Migranten kritisiert hatte?

Leser-Kommentare
  1. Natürlich gibt es k e i n e n "geheimen Plan der Türken, Deutschland durch die Geburtenrate zu erobern."

    Den muss es auch nicht geben.

    Warum nicht?

    Weil in 40 bis 50 Jahren aufgrund der "natürlichen Entwicklung der Dinge" ca. 50 % der bundesdeutschen Bürger einen türkischen Migrationshintergrund haben werden.

    Deshalb stellen sich spätestens heute die ersten Grundsatzfragen.

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    Unbestritten gibt es leider Erfahrungen wie ihre. Unglaublich welch ein naives Bild sie als 1.0 Asolvent von den USA haben und die Staatsangehörigkeit in einem Land wollen, dem sie Auswahlkriterien von Nazis unterstellen.

    Unbestritten gibt es leider Erfahrungen wie ihre. Unglaublich welch ein naives Bild sie als 1.0 Asolvent von den USA haben und die Staatsangehörigkeit in einem Land wollen, dem sie Auswahlkriterien von Nazis unterstellen.

  2. Sie sollten mal über mich berichten, um zu zeigen, wie wenig der neu entfachte Wille der Politik, Ausländern die Integration zu ermöglichen, an der Verbortheit der Behörden scheitert.

    Ich lebe seit nun 20 Jahren in Deutschland, kenne im Grunde nichts anderes als Deutschland, spreche perfekt deutsch, träume deutsch, und bin einfach deutsch. Nun habe ich sogar mein Studium abgeschlossen, mit der Note 1.0 für meine Magisterarbeit (über Migranten in Deutschland und deren Integration), und werde bald mit meiner Promotion beginnen.

    Das Unfassbare dabei ist, dass ich bis heute noch immer
    keine Aufenthaltserlaubnis habe, geschweige denn die Staatsangehörigkeit. Von den Behörden werde ich behandelt, als wäre ich gestern nach Deutschland zugewandert, und als würde mir nichts anderes im Sinne schweben, als mich durch das deutsche Sozialsystem zu schmarotzen. Im Grunde glaubt man sowas nicht, wenn man es nicht selbst am eigenen Leib erfährt, Tag für Tag. In würde darauf wetten, dass es in den USA keinen einzigen vergleichbaren Fall gibt, weil dort jeder, der Leistung zeigt, und der es verdient, von der Gesellschaft aufgenommen wird. In Deutschland muss man wohl arisches Blut haben.

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    • lef
    • 12.12.2009 um 17:51 Uhr

    und vor Allem - ganz ehrlich gesagt - ich glaube es Ihnen nicht.
    Wenn Sie wirklich "eine 1,0" über das Thema Integration geschrieben hätten, wüssten Sie den Unterschied zwischen Asylrecht und Einbürgerungsrecht und würden die Vermischung vermeiden.

    Zum Einzelfallproblem:
    Es ist nun mal so, dass speziell türkisch/arabische Nachkommen statistisch erhebliche Defizite in der Schulbildung aufweisen - und zwar TROTZ enormer Hilfen offenbar auch nicht änderbar (wie ein Experiment über 3 Jahre gerade zeigte).
    Daran ändern die relativ (!) wenigen Gegenbeispiele auch nichts - die gibt es unbestritten.

    Sie schreiben: "...und als würde mir nichts anderes im Sinne schweben, als mich durch das deutsche Sozialsystem zu schmarotzen...In würde darauf wetten, dass es in den USA keinen einzigen vergleichbaren Fall gibt, weil dort jeder, der Leistung zeigt, und der es verdient, von der Gesellschaft aufgenommen wird. In Deutschland muss man wohl arisches Blut haben."

    Das könnte natürlich auch daran liegen, dass es in den USA diese Sozialsysteme gar nicht erst gibt und daher auch nicht dieser nicht immer aus der Luft gegriffene Verdacht besteht. Ketzerische Behauptung: Sozialstaat verhindert Integration und macht Einwanderer zu Betreuten, während Kapitalismus die Integration fördert.

    hallo, es ist unfaßbar, was sie schreiben. aber es ist mir auch nicht unbekannt. ich habe einige jahre in der sozialberatung gearbeitet (speziell asyl- und sozialrecht). so einen extremfall wie sie hatte ich nicht in meiner beratung. aber das liegt sicher auch daran, daß zu mir nur elute gekommen sind, die sich nicht (ausreichend) selbst helfen konnten. dazu sind sie, wie ich vermute, durchaus in der lage.
    es ist eine schande, daß es dieses ganze ausländerrecht in diesem land gibt, welches genau das produziert, was sie auch erleben müssen. (und dann wundert man sich über die folgen und referiert auch ständig, daß die "migranten" so schlechte schulergebnisse hätten, weniger ausbildungsplätze bekommen etc. und verwendet das wiederum als beweis für die "schlechtigkeit" der migranten. so etwas nenne ich eine sich selbst erfüllende prophezeihung: wenn man die bedingungen so aufstellt, wie sie sind, dann produziert man natürlich genau das, was man jetzt erlebt. und sich dann auch noch hinzustellen und dies ergebnis wiederum gegen die "migranten" zu verwenden, ist eigentlich schon fast der gipfel der frechheit)

    es ist im übrigen auch eine schande, welche reaktionen sie auf ihren beitrag bekommen haben. ich schäme mich ehrlich gesagt fremd dafür.

    • lef
    • 12.12.2009 um 17:51 Uhr

    und vor Allem - ganz ehrlich gesagt - ich glaube es Ihnen nicht.
    Wenn Sie wirklich "eine 1,0" über das Thema Integration geschrieben hätten, wüssten Sie den Unterschied zwischen Asylrecht und Einbürgerungsrecht und würden die Vermischung vermeiden.

    Zum Einzelfallproblem:
    Es ist nun mal so, dass speziell türkisch/arabische Nachkommen statistisch erhebliche Defizite in der Schulbildung aufweisen - und zwar TROTZ enormer Hilfen offenbar auch nicht änderbar (wie ein Experiment über 3 Jahre gerade zeigte).
    Daran ändern die relativ (!) wenigen Gegenbeispiele auch nichts - die gibt es unbestritten.

    Sie schreiben: "...und als würde mir nichts anderes im Sinne schweben, als mich durch das deutsche Sozialsystem zu schmarotzen...In würde darauf wetten, dass es in den USA keinen einzigen vergleichbaren Fall gibt, weil dort jeder, der Leistung zeigt, und der es verdient, von der Gesellschaft aufgenommen wird. In Deutschland muss man wohl arisches Blut haben."

    Das könnte natürlich auch daran liegen, dass es in den USA diese Sozialsysteme gar nicht erst gibt und daher auch nicht dieser nicht immer aus der Luft gegriffene Verdacht besteht. Ketzerische Behauptung: Sozialstaat verhindert Integration und macht Einwanderer zu Betreuten, während Kapitalismus die Integration fördert.

    hallo, es ist unfaßbar, was sie schreiben. aber es ist mir auch nicht unbekannt. ich habe einige jahre in der sozialberatung gearbeitet (speziell asyl- und sozialrecht). so einen extremfall wie sie hatte ich nicht in meiner beratung. aber das liegt sicher auch daran, daß zu mir nur elute gekommen sind, die sich nicht (ausreichend) selbst helfen konnten. dazu sind sie, wie ich vermute, durchaus in der lage.
    es ist eine schande, daß es dieses ganze ausländerrecht in diesem land gibt, welches genau das produziert, was sie auch erleben müssen. (und dann wundert man sich über die folgen und referiert auch ständig, daß die "migranten" so schlechte schulergebnisse hätten, weniger ausbildungsplätze bekommen etc. und verwendet das wiederum als beweis für die "schlechtigkeit" der migranten. so etwas nenne ich eine sich selbst erfüllende prophezeihung: wenn man die bedingungen so aufstellt, wie sie sind, dann produziert man natürlich genau das, was man jetzt erlebt. und sich dann auch noch hinzustellen und dies ergebnis wiederum gegen die "migranten" zu verwenden, ist eigentlich schon fast der gipfel der frechheit)

    es ist im übrigen auch eine schande, welche reaktionen sie auf ihren beitrag bekommen haben. ich schäme mich ehrlich gesagt fremd dafür.

  3. 3. an 2

    Sie sind ein typisches Opfer nicht vorhandener Ayslpolitik. Bevor man sich an die Inzegrationspolitik macht, sollte man die Asylpolitk klären. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, die nur bedingt etwas mit einander zu tun haben.

  4. Ich muss dir leider zustimmen.

    Ich habe mich einmal selbst gefrage: Wo ist der Ort in Deutschland, an dem ich mich am meisten als "Ausländer" fühle. Es ist die Ausländerbehörde! Hier sehe ich jedes Mal wenn ich eintrete, ängstliche Migrantengesichter, die befürchten müssen, dass ihr Pass bzw. noch schlimmer Ihre Duldung (die es ihnen ohnehin nicht erlaubt sich mehr als im Umkreis von 25 Km zu bewegen) nicht verlängert wird.
    Tritt man dann in das Büro des Beamten, fühlt man von anfang an eine gewisse Abhängigkeit. Der Beamte fühlt hingegen seine Macht und lässt diese auch zumeist, in Form seiner unfreundlichen Umgangsart spüren!

    In dem Bericht wird erwähnt, dass es Gebiete gibt, in denen Ausländer gezwungen werden sollten, die dt. Staatsbürgerschaft anzunehmen. Das ist doch der größte Witz!
    Das Hauptprobleme der meisten (zumindest nicht-europäischen) Migranten hier in Deutschland ist der ungewisse Verbleib. Wenn man als jahrelang "Geduldeter" alle drei Monate in die Ausländerbehörde gehen und Angst haben muss, dass einem der Aufenthalt nicht mehr verlängert wird.
    Die meisten Migranten hier in Deutschland begrüßen nichts mehr als eine feste und gesicherte Aufenthaltserlaubnis.

  5. Tja - das ist das Problem, wenn man sich davor drückt, echtes Einwandererland zu sein. Sie scheinen ein Leistungsträger zu sein und wollen das auch. Sie haben Recht. In anderen Ländern mit eindeutigen Regeln wären Sie längst Staatsbürger, was auch völlig richtig wäre.

    An Beispielen wie dem Ihrigen sieht man deutlich, dass es hier Änderungsbedarf gibt.

    • lef
    • 12.12.2009 um 17:51 Uhr

    und vor Allem - ganz ehrlich gesagt - ich glaube es Ihnen nicht.
    Wenn Sie wirklich "eine 1,0" über das Thema Integration geschrieben hätten, wüssten Sie den Unterschied zwischen Asylrecht und Einbürgerungsrecht und würden die Vermischung vermeiden.

    Zum Einzelfallproblem:
    Es ist nun mal so, dass speziell türkisch/arabische Nachkommen statistisch erhebliche Defizite in der Schulbildung aufweisen - und zwar TROTZ enormer Hilfen offenbar auch nicht änderbar (wie ein Experiment über 3 Jahre gerade zeigte).
    Daran ändern die relativ (!) wenigen Gegenbeispiele auch nichts - die gibt es unbestritten.

  6. Zu Nube

    Dein Lebenslauf liest sich wie meiner, nur, dass ich "erst" seit elf Jahren in Deutschland lebe, und ich frage mich wirklich, wozu die ganze Anstrengung, wenn man am Ende eh nicht akzeptiert wird.

    Ich habe mein Abitur mit 1,0 beendet und mein BA-Studium mit 1,2. Ich habe während meines Studiums und schon davor ehrenamtlich gearbeitet und vielen deutschen Kindern geholfen, ihre Schwierigkeiten in der Schule zu überwinden und tue das immernoch.

    Um als studentische Hilfskraft arbeiten zu können habe ich mich monatelang mit der Ausländerbehörde und dem Sozialamt rumgeschlagen und dennoch keine Arbeitserlaubnis erhalten. Jetzt habe ich als Asylant auch keine Arbeitserlaubnis und auch keine Aufenthaltsgenehmigung und Sozialhilfe erhalte ich auch nicht.

    Kann mir jemand sagen, welcher Arbeitgeber monatelang auf einen Arbeitnehmer wartet, der nicht genau sagen kann, ob und wann er seine Arbeitserlaubnis bekommt? Bzw. die meisten wundern sich, dass es solche Menschen überhaupt gibt.

    Arbeit gibt es in Deutschland genug,aber gerade Asylbewerber sind sogar gezwungen nicht zu arbeiten, weil sie kein Recht auf Arbeit haben. Darüber spricht aber keiner.

    Was Politik und Medien gerne ignorieren: NICHT JEDER MIGRANT ist EIN TÜRKE. Viele Migranten haben nicht einmal ansatzweise die Rechte, die die Türken in Deutschland genießen.
    Kein Wunder, dass die Interviewten in diesem Artikel von Migranten sprechen und dabei doch nur die Türken meinen.

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    • lef
    • 12.12.2009 um 18:27 Uhr

    Das Asylrecht ist ein anderes Thema!

    Seien sie doch einfach froh darüber, dass Ihnen der Staat ein aufwändiges Studium mitsamt BA-Titel schenkte! Wo sonst auf der Welt ist ein Staat so großzügig?
    Aber Sie wollen ja noch mehr - am Besten Alles.
    Warum begreifen sie Ihr Studium nicht als das, für was es gedacht war: Ein guter Start in Ihrem Heimatstaat? Verbunden mit guter Erinnerung an den Staat, der Ihnen so viel schenkte?

    Sie drücken aus, dass Sie sogar böse auf D. sind, weil Ihnen nicht noch mehr gegeben wurde - ein Argument mehr, Asylbewerbern am Besten nicht solche Geschenke mehr zu machen. Wollen Sie das??

    (Nur nebebei: In welchem Fachgebiet wurde Ihnen der BA verliehen? Haben Sie da nicht gelernt, Themen nicht zu vermischen?)

    • lef
    • 12.12.2009 um 18:27 Uhr

    Das Asylrecht ist ein anderes Thema!

    Seien sie doch einfach froh darüber, dass Ihnen der Staat ein aufwändiges Studium mitsamt BA-Titel schenkte! Wo sonst auf der Welt ist ein Staat so großzügig?
    Aber Sie wollen ja noch mehr - am Besten Alles.
    Warum begreifen sie Ihr Studium nicht als das, für was es gedacht war: Ein guter Start in Ihrem Heimatstaat? Verbunden mit guter Erinnerung an den Staat, der Ihnen so viel schenkte?

    Sie drücken aus, dass Sie sogar böse auf D. sind, weil Ihnen nicht noch mehr gegeben wurde - ein Argument mehr, Asylbewerbern am Besten nicht solche Geschenke mehr zu machen. Wollen Sie das??

    (Nur nebebei: In welchem Fachgebiet wurde Ihnen der BA verliehen? Haben Sie da nicht gelernt, Themen nicht zu vermischen?)

    • lef
    • 12.12.2009 um 18:27 Uhr

    Das Asylrecht ist ein anderes Thema!

    Seien sie doch einfach froh darüber, dass Ihnen der Staat ein aufwändiges Studium mitsamt BA-Titel schenkte! Wo sonst auf der Welt ist ein Staat so großzügig?
    Aber Sie wollen ja noch mehr - am Besten Alles.
    Warum begreifen sie Ihr Studium nicht als das, für was es gedacht war: Ein guter Start in Ihrem Heimatstaat? Verbunden mit guter Erinnerung an den Staat, der Ihnen so viel schenkte?

    Sie drücken aus, dass Sie sogar böse auf D. sind, weil Ihnen nicht noch mehr gegeben wurde - ein Argument mehr, Asylbewerbern am Besten nicht solche Geschenke mehr zu machen. Wollen Sie das??

    (Nur nebebei: In welchem Fachgebiet wurde Ihnen der BA verliehen? Haben Sie da nicht gelernt, Themen nicht zu vermischen?)

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    • N128
    • 12.12.2009 um 18:50 Uhr

    Besonders die Attitüde die hier herein kommt:
    "....und vielen deutschen Kindern geholfen, ihre Schwierigkeiten in der Schule zu überwinden und tue das immernoch...."

    Auch ich glaube kein Wort dieser Behauptungen.

    dieser latente Nationalstolz...Das bringt uns doch erst in dieses SChubladendenken. Der andere und Ich....Was denken Sie sichb eigentlich dabei?Deutschland hat ihm ein Studium geschenkt?Hat es das?Muss man da nicht lernen und arbeiten? Sondenr nur zahlen?Und ist jemand der sich in deutschland aufhällt und hier während seines studiums lebt, nicht genauso daran beteiligt wie jder andere steuerzahler? Oder meinen sie man zahlt keine steuern als nicht arbeitender student? Meinen sie WIR studenten zahlen keine Mehrwertsteuer? Meinen Sie wir studenten zahlen nicht jedes semester 120 Euro Semestergebühr? Meinen Sie wir studenten müssen uns bei jedem büger der uns überm weg läuft für seine grozügigkeit bedanken?
    Entschuldigen SIE sich denn auch bei den Menschen die durch deutsche exportierte Waffen stebren? Haben wir doch bezahlt, immerhin wird das subventioniert! Entschuldigen SIE sich bei den ermordeten zivilisten in afghanistan? Entschuligen sie sich bei den Menchen in der dritten welt weil sie deren Nahrung stehlen um sie in einer überdimensionierten massentierhaltung zu verwerten? Nein? Sie denken also nur in Kollektivnen wenn es ihnen grade passt? Finanzieren sie mein Studium? Ich bin auch ein Mensch, der seit über 20 Jahren in Deutschland lebt. Hier aufgewachsen, hier zur schule gegangen. Nun studiere ich hier. Habe keinen deutschen Pass, bin nicht hier geboren. SIE haben doch nur was gegen ARME Ausländer. Ein Mensch ist das Wert was er in der Tasche hat. WIDERLICH!

    In der Zeit als ich noch in Deutschland lebte, wuerde ich hoechst besteurt. Meine Freude, viele auch Migrantenkinder mit Hochschulabschluss, tragen die Abgabenlast, die einmalig in Europa sind. Also, Das sind und waren auch unsere Gelder, die der Staat fuer diese Jungen Menschen ausgibt. Sie sind in Deutschland aufgewachsen sprechen und schreiben einwandfrei Deutsch und sind erfolgreich und werden von Leuten wie Sie "Wahrscheinlich ein Beamte" so behandelt, als muessten Sie dem Staat dankbar sein. Der Staat und seine Beamten leben von uns (Steuerzahler) und nicht umgekehrt.

    • N128
    • 12.12.2009 um 18:50 Uhr

    Besonders die Attitüde die hier herein kommt:
    "....und vielen deutschen Kindern geholfen, ihre Schwierigkeiten in der Schule zu überwinden und tue das immernoch...."

    Auch ich glaube kein Wort dieser Behauptungen.

    dieser latente Nationalstolz...Das bringt uns doch erst in dieses SChubladendenken. Der andere und Ich....Was denken Sie sichb eigentlich dabei?Deutschland hat ihm ein Studium geschenkt?Hat es das?Muss man da nicht lernen und arbeiten? Sondenr nur zahlen?Und ist jemand der sich in deutschland aufhällt und hier während seines studiums lebt, nicht genauso daran beteiligt wie jder andere steuerzahler? Oder meinen sie man zahlt keine steuern als nicht arbeitender student? Meinen sie WIR studenten zahlen keine Mehrwertsteuer? Meinen Sie wir studenten zahlen nicht jedes semester 120 Euro Semestergebühr? Meinen Sie wir studenten müssen uns bei jedem büger der uns überm weg läuft für seine grozügigkeit bedanken?
    Entschuldigen SIE sich denn auch bei den Menschen die durch deutsche exportierte Waffen stebren? Haben wir doch bezahlt, immerhin wird das subventioniert! Entschuldigen SIE sich bei den ermordeten zivilisten in afghanistan? Entschuligen sie sich bei den Menchen in der dritten welt weil sie deren Nahrung stehlen um sie in einer überdimensionierten massentierhaltung zu verwerten? Nein? Sie denken also nur in Kollektivnen wenn es ihnen grade passt? Finanzieren sie mein Studium? Ich bin auch ein Mensch, der seit über 20 Jahren in Deutschland lebt. Hier aufgewachsen, hier zur schule gegangen. Nun studiere ich hier. Habe keinen deutschen Pass, bin nicht hier geboren. SIE haben doch nur was gegen ARME Ausländer. Ein Mensch ist das Wert was er in der Tasche hat. WIDERLICH!

    In der Zeit als ich noch in Deutschland lebte, wuerde ich hoechst besteurt. Meine Freude, viele auch Migrantenkinder mit Hochschulabschluss, tragen die Abgabenlast, die einmalig in Europa sind. Also, Das sind und waren auch unsere Gelder, die der Staat fuer diese Jungen Menschen ausgibt. Sie sind in Deutschland aufgewachsen sprechen und schreiben einwandfrei Deutsch und sind erfolgreich und werden von Leuten wie Sie "Wahrscheinlich ein Beamte" so behandelt, als muessten Sie dem Staat dankbar sein. Der Staat und seine Beamten leben von uns (Steuerzahler) und nicht umgekehrt.

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