Gesundheitsversorgung Feilschen ums Rezept
Deutschlands Ärzte kürzen bei Behandlung und Diagnose längst am Notwendigen. Wer leicht an Medikamente gelangen will, sollte privat versichert sein – oder sich mit Kassen und Ärzten anlegen können.
Das Jahr 2009 wird Michael Theile* in Erinnerung bleiben. Als das Jahr, in dem er das erste Mal darüber nachdachte, seine Sprechstunde für Kassenpatienten zu schließen. »Wenn das so weitergeht, gebe ich meine Zulassung als Kassenarzt zurück«, schimpft der Allgemeinmediziner. Dabei ist Theile gern Arzt. In dreizehn Jahren hat er sich eine florierende Praxis aufgebaut. Für rund 800 Patienten in einer fränkischen Kleinstadt ist der 50-Jährige der Hausarzt ihres Vertrauens. Doch neuerdings sieht Theile dieses Vertrauen gestört, genauer gesagt, seit dem 1. April 2009.
Wie alle deutschen Ärzte darf Theile seit diesem Tag Medikamente, die den Fettgehalt im Blut reduzieren helfen, nur noch in Ausnahmefällen aufs Kassenrezept schreiben. Jahrelang hatten seine Patienten sogenannte Lipidsenker als Vorsorge benutzt, um sich vor Herzinfarkt oder Schlaganfall zu schützen. Dann hieß es plötzlich, sie hätten einen zu geringen Nutzen.
Seither bestimmt Theiles Computer, wer die Pillen bezahlt bekommt. Aus dem Alter des Patienten, seiner Größe, dem Cholesteringehalt im Blut und dem Gewicht auf der Waage errechnet die Software das statistische Risiko zu erkranken. Ist die Wahrscheinlichkeit höher als 20 Prozent, dass dem Patienten in den nächsten zehn Jahren das Herz stehen bleibt oder ihn der Schlag trifft, darf Theile die Arznei frei verordnen. Andernfalls muss der Patient selber zahlen. »Die Grenze ist hart und willkürlich«, erregt sich der Allgemeinmediziner.
Dass seine Patienten Nasenspray und Hustenmittel aus eigener Tasche zahlen müssen, findet Theile in Ordnung: »Die helfen ohnehin kaum.« Die neuen Vorgaben jedoch sind mit seiner Auffassung von ärztlichem Handeln nicht vereinbar. Patienten, die sich teure Medikamente nicht leisten können, müsse er einem Risiko aussetzen: »Das ist unverantwortlich.«
Leistungskürzungen sind bereits heute ärztliche Praxis. Längst ist die Rationalisierung, das Sparen am Unnützen, in Rationierung umgeschlagen: das Kürzen von Notwendigem. So befragte der Tübinger Medizinethiker Georg Marckmann Krankenhausärzte, wie knappe Budgets ihre Entscheidungen beeinflussen. Drei Viertel gaben zu, aus Kostengründen Kranken eine notwendige Therapie vorenthalten zu haben. Dreizehn Prozent berichteten sogar, dass sie sich einmal wöchentlich zum Sparen gezwungen sehen – auf Kosten der Gesundheit ihrer Patienten.
In einer Studie mit Intensivmedizinern zeigten sich zwei Drittel der Befragten überzeugt, dass eine Rationierung schon heute stattfinde. So sei es gängige Praxis, dass Kliniken die Zahl der Betten auf Intensivstationen bewusst niedrig hielten, um Kosten zu sparen, berichtet Joachim Boldt, Präsident des Deutschen Anästhesie-Kongresses und Leiter der Studie. Immerhin 35 Prozent der Ärzte gaben an, gelegentlich oder häufig Patienten wegen fehlender Kapazitäten abzulehnen. Die Folge: Krankenwagen fahren mit einem Schwerverletzten von einer Klinik zur anderen, bis sie ein freies Bett finden. »Kein Gesundheitswesen funktioniert ohne Rationierung«, sagt Boldt. Selbst wenn man alle Sparpotenziale ausschöpfe, werde die Intensivmedizin ohne Begrenzung von Therapien nicht mehr möglich sein. Es helfe keinem, das Thema zum Tabu zu erklären.
Bislang wird der deutsche Kassenpatient noch aus einem der umfangreichsten Leistungskataloge der Welt versorgt. Akute Fälle mit Krebs oder Schlaganfall finden sofort ein Bett im Hospital. Wer eine neue Hüfte benötigt, bekommt sie meist, auch wenn er über achtzig ist. Sticht es in der Brust, findet sich ein Mediziner, der dem Kranken mit einem Herzkatheter zu Leibe rückt.
- Datum 15.12.2009 - 13:14 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 10.12.2009 Nr. 51
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Qualitätsmanagement ist die Kunst, medizinisches Unvermögen als qualitativ hochwertig hinzustellen. Zertifizierung prüft, ober der Feuerlöscher in der Praxis auch wirklich von roter Farbe ist. DMP ist die Kunst, aus Gesunden einträgliche Patienten zu machen. MVZ ist ein Institut zur wunderbaren Fallvermehrung...
In diesem Absurdistan bewegt sich der Kassenarzt bei eingeschränkten Mitteln und bei Regelleistungsvolumen, die unter dem Preis eines Frisörbesuchs liegen.
Da macht es wirklich kaum noch Spaß, Medizin zu machen.
Die Bevölkerung wird erkennen müssen, das gute Medizin etwas mehr kostet, so wie "gute Butter". Die "Geiz ist geil Mentalität" der Gesellschaft fängt an, sich auf die medizinische Versorgung fatal auszuwirken.
Zudem: Es gibt unglaubliche Steuerungsmechanismen, z. B. die Belohnung von Krankenkassen, wenn sie besonders viele und schwer kranke Versicherte haben (AOK Hamburg/Rheinland). Der AOK mag das Geld gegönnt sein, dass sie aus dem Morbi-RSA bekommt. Aber wäre es in einem Gesundheitssystem nicht sinvoller, Versicherer zu belohnen, die besonders viele gesunde Versicherte haben (BEK)?
Übrigens: Viele Niederländer kommen mal schnell über die Grenze, wenn sie eine Leistung in NL nicht bekommen. Und die Lebenserwartung ist sicher nicht der einzige Maßstab für die Qualität eines Gesundheitssystemes; auch die Leidensminderung spielt eine Rolle, vielleicht eine größere.
ist leider nicht der rechte Weg. So sehr ich Ihnen beipflichten möchte, dass die Abrechnung mit den KVen mehr als nur absurd ist, kann ein Mehr an Geld die gigantischen Fehlallokationen nicht verhindern. Während einerseits Intensivbetten fehlen, sind andererseits große zweistellige Prozentsätze der Konsultationen im niedergelassenen Bereich unnötig (sind Sie Allgemeinmediziner - dann ist das doch offensichtlich, oder?) Vielmehr ist es sinnvoll den gesetzlichen Katalog stärker auf das medizinisch Notwendige zu Beschränken - wer mehr möchte, kann es sich kaufen! Ob eine solche Beschränkung in einem System wie dem unseren, in dem der Arzt zugleich wirtschaftlich denkender Verkäufer seiner Leistung sein muss, realisiert werden kann, darf bezweifelt werden.
Die Skandinavier sind uns hier deutlich voraus.
Was die Finanzierung angeht ist es sicher richtig, die Kassen von den staatlichen Aufgaben des Sozialausgleichs zu befreien, was dann auch das Problem der fehlenden Einbindung der PKVler regelt.
Beitragsfreistellungen und Sozialausgleich sind steuerlich zu finanzierende Leistungen! Die Kassen versichern dann nur mehr das Krankheitsrisiko nicht das Verdienst-Familienstandsrisiko. Das Geld, dass jetzt die Gutverdiener in Form hoher Beitäge zum Ausgleich der Geringverdienerbeiträge leisten, muss dann aber als Steuer eingesammelt werden - möglichst auf alle Einkunftsarten verteilt, nicht nur auf Arbeit !
ist leider nicht der rechte Weg. So sehr ich Ihnen beipflichten möchte, dass die Abrechnung mit den KVen mehr als nur absurd ist, kann ein Mehr an Geld die gigantischen Fehlallokationen nicht verhindern. Während einerseits Intensivbetten fehlen, sind andererseits große zweistellige Prozentsätze der Konsultationen im niedergelassenen Bereich unnötig (sind Sie Allgemeinmediziner - dann ist das doch offensichtlich, oder?) Vielmehr ist es sinnvoll den gesetzlichen Katalog stärker auf das medizinisch Notwendige zu Beschränken - wer mehr möchte, kann es sich kaufen! Ob eine solche Beschränkung in einem System wie dem unseren, in dem der Arzt zugleich wirtschaftlich denkender Verkäufer seiner Leistung sein muss, realisiert werden kann, darf bezweifelt werden.
Die Skandinavier sind uns hier deutlich voraus.
Was die Finanzierung angeht ist es sicher richtig, die Kassen von den staatlichen Aufgaben des Sozialausgleichs zu befreien, was dann auch das Problem der fehlenden Einbindung der PKVler regelt.
Beitragsfreistellungen und Sozialausgleich sind steuerlich zu finanzierende Leistungen! Die Kassen versichern dann nur mehr das Krankheitsrisiko nicht das Verdienst-Familienstandsrisiko. Das Geld, dass jetzt die Gutverdiener in Form hoher Beitäge zum Ausgleich der Geringverdienerbeiträge leisten, muss dann aber als Steuer eingesammelt werden - möglichst auf alle Einkunftsarten verteilt, nicht nur auf Arbeit !
Das ganze Gesundheistsystem ist in den letzten 20 Jahren zu einem kafkaesken Absurdistan umkonstruiert worden, gerade auch unter unserer S-Klassen-verliebten ehemaligen Gesundheitsministerin. Da hilft nur noch eins, eine Radikalkur:
Eine Gebührenordnung. Reduktion sekundären Krankheitsgewinnes. Anreize, Gesundheit zu belohnen, auch bei den Versicherern. Beendigung der kostenlosen Mitversicherung von Familienangehörigen und sozialer Ausgleich über das Steuersystem.
Na klar, die kostenlose Mitversicherung von Familienangehörigen ist schuld! Also sowas, sollen die lieben Kleinen doch für ihre KV arbeiten gehen!
Wie wär's denn wenn AG und AN wieder zu gleichen Teilen zur KV beitragen würden. Die Firmen sind wahrlich lange genug entlastet worden. Die hohe Anzahl an gesetzlichen Kassen ist bei ähnlichen Leistungen eigentlich nicht einzusehen. Das sind immense Verwaltungskosten, die eingespart werden könnten. Desweiteren ist auch nicht einzusehen, warum gut 10% der Bevölkerung nicht in die GKV eingebunden werden. Auch einem Herrn Ackermann ist es zuzumuten ca. 15% für seine KV abzudrücken.
Na klar, die kostenlose Mitversicherung von Familienangehörigen ist schuld! Also sowas, sollen die lieben Kleinen doch für ihre KV arbeiten gehen!
Wie wär's denn wenn AG und AN wieder zu gleichen Teilen zur KV beitragen würden. Die Firmen sind wahrlich lange genug entlastet worden. Die hohe Anzahl an gesetzlichen Kassen ist bei ähnlichen Leistungen eigentlich nicht einzusehen. Das sind immense Verwaltungskosten, die eingespart werden könnten. Desweiteren ist auch nicht einzusehen, warum gut 10% der Bevölkerung nicht in die GKV eingebunden werden. Auch einem Herrn Ackermann ist es zuzumuten ca. 15% für seine KV abzudrücken.
Na klar, die kostenlose Mitversicherung von Familienangehörigen ist schuld! Also sowas, sollen die lieben Kleinen doch für ihre KV arbeiten gehen!
Wie wär's denn wenn AG und AN wieder zu gleichen Teilen zur KV beitragen würden. Die Firmen sind wahrlich lange genug entlastet worden. Die hohe Anzahl an gesetzlichen Kassen ist bei ähnlichen Leistungen eigentlich nicht einzusehen. Das sind immense Verwaltungskosten, die eingespart werden könnten. Desweiteren ist auch nicht einzusehen, warum gut 10% der Bevölkerung nicht in die GKV eingebunden werden. Auch einem Herrn Ackermann ist es zuzumuten ca. 15% für seine KV abzudrücken.
Es ist, in der Tat, nicht einzusehen, dass die privilegiertesten 10-15% der Bevölkerung nicht zur GKV beitragen. In den letzten 25 Jahren ist Wohlstand nicht nur zunehmend in den Händen einer sozioökonomischen Oberschicht konzentriert worden, es ist auch gleichzeitig ein ganzer Beschäftigungssektor verschwunden; damit ist ein wachsender Teil der Bevölkerung von den Wohlstandsgewinnen durch Produktivitätszuwachs in Deutschland ausgeschlossen und fristet dauerhaft ein Dasein in Arbeitslosigkeit oder im Niedriglohnsektor. Diese Etwicklung geht einseitig zu Lasten der GKV, die fast ausschließlich die Bürden von Arbeitslosigkeit und Niedriglohnen verdauen muss, und zwar sowohl was die Finanzen angeht als auch die gesundheitlichen Folgen von Armut und prekärer Lebenssituation. Als weitere Folge werden zunehmend die arbeitende, gesetzlich versicherte Bevölkerung und deren Arbeitgeber belastet, einerseits durch steigende Beiträge, weil jene Unterschicht eben kaum welche zahlt, und andererseits durch sinkende Leistungen.
Diese Situation muss sich ändern. Jene wohlhabende Oberschicht hat überwiegend von dem Produktivitätszuwachs der letzten Jahrzehnte profitiert. Es ist an der Zeit, die Wohlstandsgewinner nicht länger aus der Solidargemeinschaft zu entlassen.
Es ist, in der Tat, nicht einzusehen, dass die privilegiertesten 10-15% der Bevölkerung nicht zur GKV beitragen. In den letzten 25 Jahren ist Wohlstand nicht nur zunehmend in den Händen einer sozioökonomischen Oberschicht konzentriert worden, es ist auch gleichzeitig ein ganzer Beschäftigungssektor verschwunden; damit ist ein wachsender Teil der Bevölkerung von den Wohlstandsgewinnen durch Produktivitätszuwachs in Deutschland ausgeschlossen und fristet dauerhaft ein Dasein in Arbeitslosigkeit oder im Niedriglohnsektor. Diese Etwicklung geht einseitig zu Lasten der GKV, die fast ausschließlich die Bürden von Arbeitslosigkeit und Niedriglohnen verdauen muss, und zwar sowohl was die Finanzen angeht als auch die gesundheitlichen Folgen von Armut und prekärer Lebenssituation. Als weitere Folge werden zunehmend die arbeitende, gesetzlich versicherte Bevölkerung und deren Arbeitgeber belastet, einerseits durch steigende Beiträge, weil jene Unterschicht eben kaum welche zahlt, und andererseits durch sinkende Leistungen.
Diese Situation muss sich ändern. Jene wohlhabende Oberschicht hat überwiegend von dem Produktivitätszuwachs der letzten Jahrzehnte profitiert. Es ist an der Zeit, die Wohlstandsgewinner nicht länger aus der Solidargemeinschaft zu entlassen.
Es ist, in der Tat, nicht einzusehen, dass die privilegiertesten 10-15% der Bevölkerung nicht zur GKV beitragen. In den letzten 25 Jahren ist Wohlstand nicht nur zunehmend in den Händen einer sozioökonomischen Oberschicht konzentriert worden, es ist auch gleichzeitig ein ganzer Beschäftigungssektor verschwunden; damit ist ein wachsender Teil der Bevölkerung von den Wohlstandsgewinnen durch Produktivitätszuwachs in Deutschland ausgeschlossen und fristet dauerhaft ein Dasein in Arbeitslosigkeit oder im Niedriglohnsektor. Diese Etwicklung geht einseitig zu Lasten der GKV, die fast ausschließlich die Bürden von Arbeitslosigkeit und Niedriglohnen verdauen muss, und zwar sowohl was die Finanzen angeht als auch die gesundheitlichen Folgen von Armut und prekärer Lebenssituation. Als weitere Folge werden zunehmend die arbeitende, gesetzlich versicherte Bevölkerung und deren Arbeitgeber belastet, einerseits durch steigende Beiträge, weil jene Unterschicht eben kaum welche zahlt, und andererseits durch sinkende Leistungen.
Diese Situation muss sich ändern. Jene wohlhabende Oberschicht hat überwiegend von dem Produktivitätszuwachs der letzten Jahrzehnte profitiert. Es ist an der Zeit, die Wohlstandsgewinner nicht länger aus der Solidargemeinschaft zu entlassen.
ist leider nicht der rechte Weg. So sehr ich Ihnen beipflichten möchte, dass die Abrechnung mit den KVen mehr als nur absurd ist, kann ein Mehr an Geld die gigantischen Fehlallokationen nicht verhindern. Während einerseits Intensivbetten fehlen, sind andererseits große zweistellige Prozentsätze der Konsultationen im niedergelassenen Bereich unnötig (sind Sie Allgemeinmediziner - dann ist das doch offensichtlich, oder?) Vielmehr ist es sinnvoll den gesetzlichen Katalog stärker auf das medizinisch Notwendige zu Beschränken - wer mehr möchte, kann es sich kaufen! Ob eine solche Beschränkung in einem System wie dem unseren, in dem der Arzt zugleich wirtschaftlich denkender Verkäufer seiner Leistung sein muss, realisiert werden kann, darf bezweifelt werden.
Die Skandinavier sind uns hier deutlich voraus.
Was die Finanzierung angeht ist es sicher richtig, die Kassen von den staatlichen Aufgaben des Sozialausgleichs zu befreien, was dann auch das Problem der fehlenden Einbindung der PKVler regelt.
Beitragsfreistellungen und Sozialausgleich sind steuerlich zu finanzierende Leistungen! Die Kassen versichern dann nur mehr das Krankheitsrisiko nicht das Verdienst-Familienstandsrisiko. Das Geld, dass jetzt die Gutverdiener in Form hoher Beitäge zum Ausgleich der Geringverdienerbeiträge leisten, muss dann aber als Steuer eingesammelt werden - möglichst auf alle Einkunftsarten verteilt, nicht nur auf Arbeit !
Danke für diesen Bericht!
Er gibt mir wieder Hoffnung, weiter zu streiten!
Nicht nur für mich, sondern auch für all die welche den Nerv dazu nicht haben!
Bestätigt dieser Bericht doch was ich selbst längst herausgefunden habe.
http://www.binismus.de/ht...
Selbst wenn man alle Sparpotenziale ausschöpfe, werde die Intensivmedizin ohne Begrenzung von Therapien nicht mehr möglich sein. Es helfe keinem, das Thema zum Tabu zu erklären.
einige sollen sterben oder im Rollstohl bleiben.
Perversion des 'Denkens.
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