Klimawandel in den Medien Flut der Gerüchte

Was "Climategate" über die Klima-Berichterstattung lehrt.

Klimaskeptiker bezweifeln den Treibhauseffekt durch den Ausstoß von Kohlendioxid. In Kopenhagen demonstrieren Bürger dafür, den Klimawandel ernst du nehmen – wie dieser Mann im Eisbärkostüm

Klimaskeptiker bezweifeln den Treibhauseffekt durch den Ausstoß von Kohlendioxid. In Kopenhagen demonstrieren Bürger dafür, den Klimawandel ernst du nehmen – wie dieser Mann im Eisbärkostüm

Die perfide Wirkung eines Gerüchts beruht für gewöhnlich darauf, dass es jeden Beweis für seine Richtigkeit schuldig bleibt. Mit wenigen Andeutungen und vagen Unterstellungen gibt es Anlass zu den übelsten Verdächtigungen. Unter dem symbolträchtigen Namen »Climategate« befördern die Medien seit Wochen den umgekehrten Fall: Hier besteht die Perfidie nicht im Mangel, sondern in einer überbordenden Fülle von Fakten – was aber letztlich auf dasselbe hinausläuft.

Denn kein Berichterstatter hat im Ernst die rund 1000 E-Mails und 3000 Dokumente wirklich gelesen, die anonyme Hacker illegal von britischen Klimaforschern entwendeten und (über russische Server) ins Netz stellten. Stattdessen schreibt ein Journalist vom anderen ab, und die ganze erregte Debatte stützt sich stets auf dieselben wenigen, aus dem Kontext gerissenen Zitate: dass einer der Klimaforscher der University of East Anglia von einem trick bei der Bearbeitung seiner Daten spricht (was man, je nach Lesart, als Fälschung oder als simplen »Kniff« interpretieren kann); oder dass Wissenschaftler berieten, wie man eine Publikation missliebiger Kollegen verhindern könne.

Anzeige

Nun beweisen die geraubten E-Mails kaum mehr, als dass es in der Klimaforschung eben zugeht wie in anderen Wissenschaftsdisziplinen auch. Kein ernsthafter Forscher zieht deshalb den Treibhauseffekt oder die (vielfach bestätigte) Erderwärmung in Zweifel. Dennoch ist es den unbekannten Hackern mit der Veröffentlichung des Schriftverkehrs kurz vor dem Weltklimagipfel in Kopenhagen gelungen, die öffentliche Meinung massiv zu beeinflussen.

Leser-Kommentare
  1. Schon erstaunlich, dass gerade jetzt Zweifel am Klimawandel gestreut werden. Viel zu verlieren hat vor allem China. Zufällig auch ein Land das für seine Industriespionage und professionellen Hacker bekannt ist. Aber auch andere Länder könnten für diese gezielte Aktion verantwortlich sein.
    Es geht dabei um viele Milliarden, deren Verteilung beeinflusst werden kann.

  2. Die Mainstream Medien schweigen den Climategate Skandal tot. Abgeschrieben wird vor allem von den Panikmachern und das mit religiösem Eifer.
    Wir leben doch in einer schönen Welt. Klimawandel sind normal. Wetterumschwünge auch. Was glauben wir denn wie unsere Berge und Meere entstanden sind? Das waren lauter Umweltkatastrophen! Erosion, Überschwemmungen, Stürme, Erdrutsche, Erdbeben, Felsstürze, uswusf. einses schlimmer als das andere. Das CO2 ist ein natürliches Spurengas, entsteht auch beim Atmen; ohne CO2 ist kein Leben möglich. Planzen brauchen es für die Photosynthese und produzieren dabei Sauerstoff!
    Es als umweltschädlich zu erklären ist der Gipfel der Perversion. Eine Physikerin im Kanzleramt die solchen Schwachsinn auch noch unterstützt kann doch nicht ernst genommen werden.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • joG
    • 16.12.2009 um 19:13 Uhr

    ....den Climategate Skandal tot."

    Genau das stelle ich in Deutschland fest. Dabei wäre eine Beschäftigung mit der Sache schon relevant, geht es doch bei der Sache doch um erhebliche Umstellungen der Gesellschaft, einer möglichen Verschiebung der innerstaatlichen Machtverhältnisse hin zu Bürokratien und fabelhafte Geldsummen und Wachstumsschwund, die die neuerliche Finanzkrise vollständig in den Schatten stellen. Immerhin wird die Gas Ausstoßminderung auf Jahrzehnte hinaus Kosten in einer Mindesthöhe von ca 1 Billion Dollar verursachen.

    Da wäre es schon seriöser, wenn man zumindest einige E-Mails und Dokumente prüfen würde, bevor man einen Artikel wie oben dem Publikum vorsetzt. Warum zB, muss man da den Autor fragen, ist es nicht relevant, wenn einer der Vorreiter der Wissenschaftsbewegung einem anderen Promi schreibt, es sei völlig inakzeptabel, dass man nicht verstünde, wieso die Daten der letzten Zeit eine kühlere Welt belegen, als man berechnete. Ich finde man sollte immer in Frage stellen und hinterfragen. Dies aber anscheinend ohne eingehende Materialsichtung zu tun? Wozu ist denn dann ein Journalist da? Zur Meinungsmache ohne eigene Kenntnis?

    • PGMN
    • 17.12.2009 um 23:45 Uhr

    Frau Merkel kann als Kanzlerin nicht Ernst genommen werden, was aber nichts mit ihrer Einstellung zum Klimawandel zu tun hat, sondern vielmehr damit, dass sie wohl völlig anderer Ansicht wäre, wenn die Öffentliche Meinung anders aussähe.

    Was allerdings auch nicht Ernst genommen werden kann, ist die Implikation, die der Vorwurf, der Klimawandel sei eine Verschwörung, mit sich trägt. Denn selbst wenn, und das ist unwahrscheinlich, die gehackten emails auf unlautere Forschung in diesem einen Fall hinwiesen, würde das immer noch bedeuten, dass unzählige Forschungsartikel und Papers weltweit seit Jahren gefälscht worden wären und, was noch unwahrscheinlicher ist, tausende Wissenschaftler, auch solche, die schon vor Beginn der Debatte verstorben waren, denn woher sonst kämen die entsprechenden Datensätze aus dieser Zeit, involviert wären. Eine Verschwörungstheorie in dieser Richtung spielt in einer Liga mit der der, dass die Illuminaten seit hunderten Jahren den Untergang der katholischen Kirche planen und ihren Plan 2012 in die Tat umsetzen wollen und dabei den Weltuntergang als Kollateralschaden in Kauf nehmen.

    Kurzum: Netter Skandal, da kann man sich ein paar Wochen lang das Maul darüber zerreißen, aber die Fakten wird er nicht ändern.

    • joG
    • 16.12.2009 um 19:13 Uhr

    ....den Climategate Skandal tot."

    Genau das stelle ich in Deutschland fest. Dabei wäre eine Beschäftigung mit der Sache schon relevant, geht es doch bei der Sache doch um erhebliche Umstellungen der Gesellschaft, einer möglichen Verschiebung der innerstaatlichen Machtverhältnisse hin zu Bürokratien und fabelhafte Geldsummen und Wachstumsschwund, die die neuerliche Finanzkrise vollständig in den Schatten stellen. Immerhin wird die Gas Ausstoßminderung auf Jahrzehnte hinaus Kosten in einer Mindesthöhe von ca 1 Billion Dollar verursachen.

    Da wäre es schon seriöser, wenn man zumindest einige E-Mails und Dokumente prüfen würde, bevor man einen Artikel wie oben dem Publikum vorsetzt. Warum zB, muss man da den Autor fragen, ist es nicht relevant, wenn einer der Vorreiter der Wissenschaftsbewegung einem anderen Promi schreibt, es sei völlig inakzeptabel, dass man nicht verstünde, wieso die Daten der letzten Zeit eine kühlere Welt belegen, als man berechnete. Ich finde man sollte immer in Frage stellen und hinterfragen. Dies aber anscheinend ohne eingehende Materialsichtung zu tun? Wozu ist denn dann ein Journalist da? Zur Meinungsmache ohne eigene Kenntnis?

    • PGMN
    • 17.12.2009 um 23:45 Uhr

    Frau Merkel kann als Kanzlerin nicht Ernst genommen werden, was aber nichts mit ihrer Einstellung zum Klimawandel zu tun hat, sondern vielmehr damit, dass sie wohl völlig anderer Ansicht wäre, wenn die Öffentliche Meinung anders aussähe.

    Was allerdings auch nicht Ernst genommen werden kann, ist die Implikation, die der Vorwurf, der Klimawandel sei eine Verschwörung, mit sich trägt. Denn selbst wenn, und das ist unwahrscheinlich, die gehackten emails auf unlautere Forschung in diesem einen Fall hinwiesen, würde das immer noch bedeuten, dass unzählige Forschungsartikel und Papers weltweit seit Jahren gefälscht worden wären und, was noch unwahrscheinlicher ist, tausende Wissenschaftler, auch solche, die schon vor Beginn der Debatte verstorben waren, denn woher sonst kämen die entsprechenden Datensätze aus dieser Zeit, involviert wären. Eine Verschwörungstheorie in dieser Richtung spielt in einer Liga mit der der, dass die Illuminaten seit hunderten Jahren den Untergang der katholischen Kirche planen und ihren Plan 2012 in die Tat umsetzen wollen und dabei den Weltuntergang als Kollateralschaden in Kauf nehmen.

    Kurzum: Netter Skandal, da kann man sich ein paar Wochen lang das Maul darüber zerreißen, aber die Fakten wird er nicht ändern.

  3. Ein Journalist wird nach einer Frage betreffend Climate Gate kurzerhand hinausgeworfen.
    http://www.youtube.com/wa... (Video 2 Min)

    Bei einer Frage an den vorbeigehenden Al Gore wird dem Jounalisten das Mikrofonkabel "ausgesteckt"
    http://www.youtube.com/wa... (1Min)

    Und hier macht er sich total unbeliebt ...
    http://www.facebook.com/v... (3Min)

    Weiter sehen wir hier wie ein Kritiker bei einer Vorlesung niedergeschrien wird (3Min)
    http://www.facebook.com/v...

    hier zur Erinnerung noch die jüngere Geschichte des CO2 als Bösewicht:
    1)
    1958 kam dieser Film zur globalen Erwärmung heraus http://www.youtube.com/wa... (Video 2Min)
    Achtung Weltuntergang.

    2)
    In den 70 er Jahren drohte dann die globale Abkühlung und eine drohende Eiszeit: Achtung Weltuntergang.
    John Holdren, heute Obamas wissenschaftlicher Berater, hat damals persönlich ein Buch über dieses befürchtete Desaster geschrieben
    http://www.zombietime.com... (lesen, 1Min bis fast unendlich)
    In seinem Buch steht da geschrieben, dass abbrechendes Arktikeis nicht nur Flutwellen verursachen aber auch den Meeresspiegel erhöhen könnte.

    3)
    Heute ist es wieder die Erwärmung.
    CO2 ist jetzt von den US Behörden als gesundheitsschädlich eingestuft worden. Achtung Weltuntergang.
    Danke für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit

  4. ...dass Sie endlich über die seit Wochen die (ZEIT)Foren verseuchende Diskussion aufgreifen und - wenn auch etwas spät - über Climategate berichten.

    In der Tat haben leider sehr Viele diesen 'Email-Skandal' wohlwollend aufgenommen und wurden in ihrer Verharmlosung des anthropogenen Klimawandels bestärkt. Es ist einfach zu leicht, die 'unbequeme Wahrheit' zu ignorieren und/oder die eigene Unschuld oder Machtlosigkeit zu postulieren, als sich auf einer wissenschaftlichen Basis über Lösungsmöglichkeiten der Klima- und (bekanntermaßen) Gerechtigkeitsfrage Gedanken zu machen. Der Beitrag von 'DerJaeger' spricht für sich.

    Ich kann allen Lesern dieses Interview mit Herrn Ernst wärmstens ans Herz legen: http://www.zeit.de/2009/5...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ich habe gerade den CO2 Rechner des Bayrischen Landesamt für Umwelt ausgefüllt.
    http://www.lfu.bayern.de/...
    Dabei habe ich mich so umweltfreundlich wie möglich gegeben, aber auch als sehr sparsamer Veganer, der nur saisonal und regional isst, sehr wenig Ökostrom verbraucht, keine Heizung und kein Auto hat und nie verreist, komme ich nicht unter 4,46 t Kohlendioxidemission:
    Zusammenfassung
    Einzelperson Durchschnitt
    Konsum 1,93 t 2,75 t
    Ernährung 1,30 t 1,65 t
    Flugverkehr 0,00 t 0,85 t
    Öffentl. Verkehr 0,00 t 0,11 t
    Privatfahrzeuge 0,00 t 1,56 t
    Strom -0,01 t 0,75 t
    Heizung 0,00 t 1,97 t
    Öffentl. Konsum 1,24 t 1,24 t
    Gesamt 4,46 t 10,88 t
    Differenz -6,42 t
    Verträgliche Quote 2,50 t
    Was kann man nur tun um die von den Medien und Politik geforderte "Verträgliche Quote" von 2,5t zu kommen? 4,46 t pro Jahr sind definitiv zu viel! Was kann man nur tun? Was kann man nur tun?

    ich habe gerade den CO2 Rechner des Bayrischen Landesamt für Umwelt ausgefüllt.
    http://www.lfu.bayern.de/...
    Dabei habe ich mich so umweltfreundlich wie möglich gegeben, aber auch als sehr sparsamer Veganer, der nur saisonal und regional isst, sehr wenig Ökostrom verbraucht, keine Heizung und kein Auto hat und nie verreist, komme ich nicht unter 4,46 t Kohlendioxidemission:
    Zusammenfassung
    Einzelperson Durchschnitt
    Konsum 1,93 t 2,75 t
    Ernährung 1,30 t 1,65 t
    Flugverkehr 0,00 t 0,85 t
    Öffentl. Verkehr 0,00 t 0,11 t
    Privatfahrzeuge 0,00 t 1,56 t
    Strom -0,01 t 0,75 t
    Heizung 0,00 t 1,97 t
    Öffentl. Konsum 1,24 t 1,24 t
    Gesamt 4,46 t 10,88 t
    Differenz -6,42 t
    Verträgliche Quote 2,50 t
    Was kann man nur tun um die von den Medien und Politik geforderte "Verträgliche Quote" von 2,5t zu kommen? 4,46 t pro Jahr sind definitiv zu viel! Was kann man nur tun? Was kann man nur tun?

    • joG
    • 16.12.2009 um 19:13 Uhr

    ....den Climategate Skandal tot."

    Genau das stelle ich in Deutschland fest. Dabei wäre eine Beschäftigung mit der Sache schon relevant, geht es doch bei der Sache doch um erhebliche Umstellungen der Gesellschaft, einer möglichen Verschiebung der innerstaatlichen Machtverhältnisse hin zu Bürokratien und fabelhafte Geldsummen und Wachstumsschwund, die die neuerliche Finanzkrise vollständig in den Schatten stellen. Immerhin wird die Gas Ausstoßminderung auf Jahrzehnte hinaus Kosten in einer Mindesthöhe von ca 1 Billion Dollar verursachen.

    Da wäre es schon seriöser, wenn man zumindest einige E-Mails und Dokumente prüfen würde, bevor man einen Artikel wie oben dem Publikum vorsetzt. Warum zB, muss man da den Autor fragen, ist es nicht relevant, wenn einer der Vorreiter der Wissenschaftsbewegung einem anderen Promi schreibt, es sei völlig inakzeptabel, dass man nicht verstünde, wieso die Daten der letzten Zeit eine kühlere Welt belegen, als man berechnete. Ich finde man sollte immer in Frage stellen und hinterfragen. Dies aber anscheinend ohne eingehende Materialsichtung zu tun? Wozu ist denn dann ein Journalist da? Zur Meinungsmache ohne eigene Kenntnis?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Beim Thema Umweltirgendwas geht es immer darum, dass die Menschen sich in Demut und Bescheidenheit üben sollen. Früher übernahm diese Funktion die Kirche, in unseren aufgeklärten Welt sind nun Wissenschaftler gefragt. Der Faszination, anderen Menschen die richtige Lebensweise beizubiegen, unterliegen nicht nur Politiker und Aktivisten, sondern auch Wissenschaftler.
    Ist Ihnen schon mal aufgefallen wie das religiöse Vokabular beibehalten wurde? Da wird gesündigt und gefrevelt, wer die Ergebnisse der Wissenschaftler hinterfragt ist ein Leugner...
    Ist Ihnen ferner aufgefallen, das alle favorisierten „Klimaschutzmaßnahmen“ immer teuer und aufwändig, auch wenn sie noch so ineffizient sind? Solange Sie Ihr Geld in CO2-Vermeidungsmassnahmen stecken haben Sie weniger Geld für Konsum zur Verfügung. Damit sind wir der Demut und Bescheidenheit schon einen Schritt näher gekommen.
    Machen wir doch einmal ein kleines Gedankenexperiment. Stellen wir uns vor, morgen hätte so ein fieser, multinationaler Großkonzern eine Solarzelle mit dem Wirkungsgrad 95% X erfunden. Nehmen wir weiterhin an, die Herstellung dieser Solarzelle sei so billig, das sie jeder haben wollte und der Konzern sich nicht nur dumm, sonder auch noch dämlich verdiente. Aber das Allerschlimmste wäre, dass nun Energie in großer Menge, billig zur Verfügung stände. Was meinen Sie wie schnell unsere grüneren Freunde 1384 Gründe fänden, warum diese Art der Solarenergie aber direkt in den Weltuntergang führte...

    Beim Thema Umweltirgendwas geht es immer darum, dass die Menschen sich in Demut und Bescheidenheit üben sollen. Früher übernahm diese Funktion die Kirche, in unseren aufgeklärten Welt sind nun Wissenschaftler gefragt. Der Faszination, anderen Menschen die richtige Lebensweise beizubiegen, unterliegen nicht nur Politiker und Aktivisten, sondern auch Wissenschaftler.
    Ist Ihnen schon mal aufgefallen wie das religiöse Vokabular beibehalten wurde? Da wird gesündigt und gefrevelt, wer die Ergebnisse der Wissenschaftler hinterfragt ist ein Leugner...
    Ist Ihnen ferner aufgefallen, das alle favorisierten „Klimaschutzmaßnahmen“ immer teuer und aufwändig, auch wenn sie noch so ineffizient sind? Solange Sie Ihr Geld in CO2-Vermeidungsmassnahmen stecken haben Sie weniger Geld für Konsum zur Verfügung. Damit sind wir der Demut und Bescheidenheit schon einen Schritt näher gekommen.
    Machen wir doch einmal ein kleines Gedankenexperiment. Stellen wir uns vor, morgen hätte so ein fieser, multinationaler Großkonzern eine Solarzelle mit dem Wirkungsgrad 95% X erfunden. Nehmen wir weiterhin an, die Herstellung dieser Solarzelle sei so billig, das sie jeder haben wollte und der Konzern sich nicht nur dumm, sonder auch noch dämlich verdiente. Aber das Allerschlimmste wäre, dass nun Energie in großer Menge, billig zur Verfügung stände. Was meinen Sie wie schnell unsere grüneren Freunde 1384 Gründe fänden, warum diese Art der Solarenergie aber direkt in den Weltuntergang führte...

  5. 6. @ JoG

    Brauchen Sie überhaupt noch einen Journalisten zur Meinungsbildung oder ist Ihre eigene Meinung nicht schon felsenfest?

    Glauben Sie wirklich, kaum ein Journalist hat sich auf der Suche nach der Sensation in die Email-Flut gestürzt?

    Warum prüfen Sie nicht selbst und lesen? Haben Sie in ihrem genannten Beispiel den Kontext bewusst weggelassen oder kennen Sie ihn nicht?

    Qualitätsjounalismus ist eben, wenn dann berichtet wird, wenn es etwas zu berichten gibt :-)

    PS:
    Hier hat jemand CRU-Daten geprüft und gibt sogar eine Anleitung, wie Sie selbst weiterprüfen können. Bislang kein Anzeichen von Manipulation. Welch Überraschung...

    DANKE, ZEIT-REDAKTION

  6. ich habe gerade den CO2 Rechner des Bayrischen Landesamt für Umwelt ausgefüllt.
    http://www.lfu.bayern.de/...
    Dabei habe ich mich so umweltfreundlich wie möglich gegeben, aber auch als sehr sparsamer Veganer, der nur saisonal und regional isst, sehr wenig Ökostrom verbraucht, keine Heizung und kein Auto hat und nie verreist, komme ich nicht unter 4,46 t Kohlendioxidemission:
    Zusammenfassung
    Einzelperson Durchschnitt
    Konsum 1,93 t 2,75 t
    Ernährung 1,30 t 1,65 t
    Flugverkehr 0,00 t 0,85 t
    Öffentl. Verkehr 0,00 t 0,11 t
    Privatfahrzeuge 0,00 t 1,56 t
    Strom -0,01 t 0,75 t
    Heizung 0,00 t 1,97 t
    Öffentl. Konsum 1,24 t 1,24 t
    Gesamt 4,46 t 10,88 t
    Differenz -6,42 t
    Verträgliche Quote 2,50 t
    Was kann man nur tun um die von den Medien und Politik geforderte "Verträgliche Quote" von 2,5t zu kommen? 4,46 t pro Jahr sind definitiv zu viel! Was kann man nur tun? Was kann man nur tun?

    Antwort auf "Danke, Herr Schnabel"
  7. ohnehin nicht mehr zu verstehen. Der Klimafaschimus verwandelt die Erde in einen Glutball - und die Schlaumeier kümmern sich im E-Mails, die anglich irgendwas "beweisen" sollen.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service