Kunstmarkt Kunst als KrisengewinnerSeite 2/2

ZEIT: Das Wildenstein-Lager ist so geheim wie legendär. Hätten Sie heute einen Leonardo da Vinci anzubieten, würden Sie einen Käufer finden?

Dekking: Die Frage habe ich, glaube ich, schon beantwortet.

ZEIT: Aber nur an einen Privatsammler, weil öffentliche Museen zurzeit keine Chance haben?

Dekking: Gerade hier in den USA haben die Museen sicher stark unter der Krise gelitten, weil sie sehr vom Sponsoring der Wirtschaft oder von privaten Geschenken und Stiftungen abhängen. Die neuen Käufer, die zurzeit nach Spitzenwerken suchen, sind tatsächlich private Käufer.

Die Fragen stellte Stefan Koldehoff

Die Galerie Wildenstein, die zu den bedeutendsten Kunsthandlungen der Welt zählt, wurde vor über 130 Jahren in Paris gegründet. Der Niederländer Nanne Dekking, 49, ist Vizepräsident des heute in New York ansässigen Unternehmens

 
Leser-Kommentare
  1. Die Kunst als Krisengewinner macht mir wieder viel Mut und ich denke, dass ich meine elitäre Galerie und Privatsammler
    noch finden werde.Mit sechzig fängt das Malen, Zeichnen und Plastizieren/Modellieren erst richtig an!

    h.m.j.

    Maler Bildhauer und Amateurfotograf

    • luccas
    • 18.12.2009 um 21:56 Uhr

    Zitat:
    "Wir alle wussten seit Ende 2007, dass irgendetwas mit der Wirtschaft passieren würde. Die Blase musste einfach platzen."

    Die Blase, Lady Dekking, ist auch in Sachen Kunst geplatzt. Da ändert auch das bescheuerte Verhalten der Galeristen, bei Auktionen ihre eigenen Angebote hochzupuschen, nix dran.

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    • Kainyc
    • 19.12.2009 um 8:32 Uhr

    Erstens: Nanne Dekking ist ein Herr. Die von Ihnen erwaehnte "Lady Dekking" existiert nicht. - Ziemlich peinlich, wenn man wie Sie versucht sueffisant jemanden zu diskreditieren, aber seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.

    Dann moechte Ihnen sagen, dass es immer das oberste Gebot sein sollte sich nur ueber die Sachverhalte zu aeussern, von denen man auch Ahnung hat. Das ist bei Ihnen leider nicht der Fall. Auktionsergebnisse auf solch hohem Niveau sind nicht das Resultat von Preistreiberei. - Das kann bei solchen Preisen gar nicht mehr sein. Es kann bei Auktionen jedoch bis zu einem gewissen Grad Preistreiberei stattfinden, da haben Sie recht. Das "window of opportunity" hierfuer ist jedoch klein, denn jemand muss die Arbeit zum Schluss ja kaufen, verstehen Sie?

    Vielleicht Sie den Kunstmarkt mit etwas mehr Mass und Perpektive beurteilen, wie mir scheint.

    • Kainyc
    • 19.12.2009 um 8:32 Uhr

    Erstens: Nanne Dekking ist ein Herr. Die von Ihnen erwaehnte "Lady Dekking" existiert nicht. - Ziemlich peinlich, wenn man wie Sie versucht sueffisant jemanden zu diskreditieren, aber seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.

    Dann moechte Ihnen sagen, dass es immer das oberste Gebot sein sollte sich nur ueber die Sachverhalte zu aeussern, von denen man auch Ahnung hat. Das ist bei Ihnen leider nicht der Fall. Auktionsergebnisse auf solch hohem Niveau sind nicht das Resultat von Preistreiberei. - Das kann bei solchen Preisen gar nicht mehr sein. Es kann bei Auktionen jedoch bis zu einem gewissen Grad Preistreiberei stattfinden, da haben Sie recht. Das "window of opportunity" hierfuer ist jedoch klein, denn jemand muss die Arbeit zum Schluss ja kaufen, verstehen Sie?

    Vielleicht Sie den Kunstmarkt mit etwas mehr Mass und Perpektive beurteilen, wie mir scheint.

    • Kainyc
    • 19.12.2009 um 8:32 Uhr
    3. @2:

    Erstens: Nanne Dekking ist ein Herr. Die von Ihnen erwaehnte "Lady Dekking" existiert nicht. - Ziemlich peinlich, wenn man wie Sie versucht sueffisant jemanden zu diskreditieren, aber seine Hausaufgaben nicht gemacht hat.

    Dann moechte Ihnen sagen, dass es immer das oberste Gebot sein sollte sich nur ueber die Sachverhalte zu aeussern, von denen man auch Ahnung hat. Das ist bei Ihnen leider nicht der Fall. Auktionsergebnisse auf solch hohem Niveau sind nicht das Resultat von Preistreiberei. - Das kann bei solchen Preisen gar nicht mehr sein. Es kann bei Auktionen jedoch bis zu einem gewissen Grad Preistreiberei stattfinden, da haben Sie recht. Das "window of opportunity" hierfuer ist jedoch klein, denn jemand muss die Arbeit zum Schluss ja kaufen, verstehen Sie?

    Vielleicht Sie den Kunstmarkt mit etwas mehr Mass und Perpektive beurteilen, wie mir scheint.

    Antwort auf "Geplatzt."

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