Klimakonferenz Die Zitterpartie

Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen wird hart verhandelt. Man blufft, droht und wird zuweilen gar persönlich. Und doch kann es sich keiner leisten, den Gipfel platzen zu lassen. Ein Tagebuch.

Ringen um ein verbindliches Klimaabkommen: in Kopenhagen wird hart verhandelt

Ringen um ein verbindliches Klimaabkommen: in Kopenhagen wird hart verhandelt

Kann der Klimagipfel noch scheitern? Natürlich kann er das. In Kopenhagen wird hart verhandelt, Drohungen gehören zum Geschäft. Und was könnten die Länder und Ländergruppen einander androhen – außer das Scheitern des Gipfels? Ein Fehlschlag, andererseits, wäre, in der Sprache des Kalten Kriegs, der Overkill. Niemand kann das wollen, weshalb die Notwendigkeit, glaubwürdige Drohungen auszusprechen, die Parteien zwingt, sich egoistischer zu gebärden, als sie es vermutlich sind. Man darf nicht wörtlich nehmen, was hier gesagt wird – aber es lohnt, hinzuhören. Der Gipfel ist eine Schachpartie; wer die Züge richtig deutet, ahnt, wie das Endspiel aussieht.

Mittwoch, 9. Dezember

Lumumba Stanislaus Di-Aping, Klimabotschafter des Sudans, spricht leise, tonlos, mit versteinertem Gesicht. Irgendwie gelingt es ihm dennoch, Ekel auszudrücken, wenn er den »dänischen Text« erwähnt, dieses »extrem gefährliche Dokument«, dessen einziger Zweck es sei, das Kyoto-Protokoll, mithin die vertraglichen Verpflichtungen der meisten entwickelten Länder, zu »töten«. Und da wir beim Töten sind: Zwei Grad globale Erwärmung, sagt der Sudanese, bedeuten 3,5 Grad Erwärmung in Afrika und damit »den sicheren Tod« des ganzen Kontinents.

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Die Temperaturangabe ist plausibel, weil die Erwärmung sich an Land stärker bemerkbar macht als an der Oberfläche der Ozeane. Di-Aping ist eher zufällig in die Lage gekommen, für die »G77 + China«-Gruppe zu sprechen – die Staaten, die man auch als »Entwicklungsländer« bezeichnet. Ein Vertreter seines Landes ist turnusmäßig an der Reihe. In einer Sitzung soll Di-Aping angesichts der bedrohlichen Lage seiner Heimat in Tränen ausgebrochen sein.

Das dänische Papier ist ein Versuch, so etwas wie einen informellen Konsens herzustellen. Kommen die regulären Verhandlungen nicht zu einem Abschluss, könnte ein solches Konsenspapier das einzige Resultat des Klimagipfels sein.

Todd Stern, der Klimabotschafter der US-Regierung, hat es auf sich genommen, in Kopenhagen die Rolle des Schurken zu spielen. Er muss im Namen des schlimmsten Klimafrevlers unter den Nationen die großen Entwicklungsländer zu mehr Umweltschutz drängen. Dazu wären sie wohl ohnehin bereit. Aber Stern und sein Chef Barack Obama müssen der amerikanischen Öffentlichkeit einen Verhandlungserfolg präsentieren, um die Zustimmung zu einem Vertrag zu begründen, der ohne Entgegenkommen der Entwicklungsländer kaum mehr als ein zweites Kyoto-Protokoll wäre, in dem sich allein die Industrieländer zu verbindlichen Reduktionen verpflichten würden. Während also dem Sudanesen Di-Aping sehr an einer solchen Neuauflage des Kyoto-Protokolls gelegen ist (das dann auch von den USA unterschrieben werden sollte), sind die Interessen des Amerikaners Stern gegenläufig. Stern ist hager, mit scharf geschnittenem Gesicht. Seine Aufgabe geht er geradlinig an. »Viel zu wenig« hätten China, Indien, Südafrika und Brasilien angeboten, bemängelt er.

Donnerstag, 10. Dezember

Heute hat Botschafter Di-Aping eine Aufpasserin an seiner Seite, die philippinische Koordinatorin der »G77 + China«-Gruppe. Freundlich lächelnd lauscht sie den zunehmend bizarren Ausführungen des Afrikaners. Die USA mögen doch bitte dem Kyoto-Protokoll beitreten, fordert er. Präsident Obama solle den Senat in dieser Frage einfach ignorieren. »Es vergeht kein Tag«, wird später der Chefverhandler der EU, Artur Runge-Metzger, spotten, »an dem uns Botschafter Lumumba nicht überrascht.« Die Koordinatorin sagt wenig bei dieser Pressekonferenz. Doch ihr einziges Statement hat es in sich. »Es gibt kein Land in unserer Gruppe«, sagt sie, »in dem nicht große Armut herrscht.« Das mag für die meisten zutreffen, verfehlt aber den entscheidenden Punkt. Zur Gruppe gehört neben Brasilien und Südafrika vor allem China, das über moderne Technik und erhebliche Ressourcen verfügt. Und die chinesischen Treibhausgase bedrohen die Entwicklungsländer so sehr wie die der Amerikaner und Europäer. Eine Gruppe armer Länder fordert darum, China möge sich verbindliche Reduktionsziele auferlegen. Außerdem gehören Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate der G77 an, womöglich die einzigen Staaten, denen als Ölproduzenten ein Scheitern des Gipfels nicht ungelegen käme. So ziehen sich Risse durch die Gruppe.

Leser-Kommentare
  1. Es wäre auch nur vernünftig, wenn Kopenhagen scheitert und die ganze Klimahype dahin kommt, wo sie gehört: auf den Müllhaufen der Geschichte.

    Was soll ein teueres Abkommen unter Staaten bringen, dessen wissenschaftliche Grundlage auf groben Fälschungen und ideologischen Glaubenssätzen beruht. Unsere Politiker sollten sich keine Ersatzreligion in einer aggressiv atheistischen Gesllschaft zurecht zimmern, sondern die Probleme unserer Wirtschaft angehen. Wenn die nämlich zusammenbricht, dann ist es um unseren Wohlstand geschehen.
    Wir haben einfach kein Geld, Milliardensummen für das persönliche Steckenpferd von Frau Merkel zum Fenster hinaus zu schmeissen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Sehr geehrter Herr Bovier,

    Es ist bedauerlich, dass ihr Horizont nur bis zur Nasenspitze reicht. Denn was sie vorschlagen läuft konsequent darauf hinaus, die Erde auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Wie kann das "vernünftig" sein?

    Was ihnen nicht klar zu sein scheint ist, dass sie zwischen
    grundsätzlich verschiedenen Sachverhalten abwägen: der Natur, als Wert an sich und der Wirtschaft als Wert für uns. Sie scheinen zu denken, es wäre möglich zwischen Natur und Wirtschaft abzuwägen. Die Natur könnte sehr wohl ohne die Wirtschaft bestehen, die Wirtschaft aber nicht ohne Natur. "Wohlstand" ohne Natur?

    Die Natur kommt des Weiteren auch ohne subventioniertes und stetiges Wachstum aus und sollte daher wohl auch als das erfolgreichere System gewürdigt und erhalten werden.

    Worauf ich damit hinweisen möchte ist: die Natur ist notwendig zu schützen und das jenseits von wirtschaftlichen Kategorien wie "teuer", "Geld", "Milliardensummen", etc.

    Derartiges Denken bestätigt ihnen ideologische Voreingenommenheit. Und gerade diese Voreingenommenheit nötigt die Wissenschaft dazu selbstevidente Schlüsse (z.B.: kohle aus dem Boden holen, sie in die Atmosphäre blasen führt zu übermäßiger Verschmutzung) für bornierte Positivisten ansprechend zu gestalten. Hinter derartigen "Fälschungen" steckt meiner Auffassung nach lediglich Verantwortungsbewusstsein. Denn der endgültige Nachweis, dass die Erde durch unsere Eingriffe lebensunfähig wird kann schlicht nicht erbracht werden.

    Grüße

    Die Reaktionen auf Ihren Kommentar zeigen deutlich, dass es sich bei den Klimakatastrophenfanatikern um Anhänger einer Sekte handelt.

    Zudem lehnt diese Sekte auch noch die Trennung von Staat und Kirche ab. Sie will mit dem IPCC nicht nur einen Weltklimasektenrat haben, sie giert nach der Weltherrschaft. Schon auf Zeit.de konnten wir nachlesen, dass die Demokratie überwunden werden müsse und sich alle den hohen Priestern der Klimareligion unterwerfen sollen.

    Sehr geehrter Herr Bovier,

    Es ist bedauerlich, dass ihr Horizont nur bis zur Nasenspitze reicht. Denn was sie vorschlagen läuft konsequent darauf hinaus, die Erde auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Wie kann das "vernünftig" sein?

    Was ihnen nicht klar zu sein scheint ist, dass sie zwischen
    grundsätzlich verschiedenen Sachverhalten abwägen: der Natur, als Wert an sich und der Wirtschaft als Wert für uns. Sie scheinen zu denken, es wäre möglich zwischen Natur und Wirtschaft abzuwägen. Die Natur könnte sehr wohl ohne die Wirtschaft bestehen, die Wirtschaft aber nicht ohne Natur. "Wohlstand" ohne Natur?

    Die Natur kommt des Weiteren auch ohne subventioniertes und stetiges Wachstum aus und sollte daher wohl auch als das erfolgreichere System gewürdigt und erhalten werden.

    Worauf ich damit hinweisen möchte ist: die Natur ist notwendig zu schützen und das jenseits von wirtschaftlichen Kategorien wie "teuer", "Geld", "Milliardensummen", etc.

    Derartiges Denken bestätigt ihnen ideologische Voreingenommenheit. Und gerade diese Voreingenommenheit nötigt die Wissenschaft dazu selbstevidente Schlüsse (z.B.: kohle aus dem Boden holen, sie in die Atmosphäre blasen führt zu übermäßiger Verschmutzung) für bornierte Positivisten ansprechend zu gestalten. Hinter derartigen "Fälschungen" steckt meiner Auffassung nach lediglich Verantwortungsbewusstsein. Denn der endgültige Nachweis, dass die Erde durch unsere Eingriffe lebensunfähig wird kann schlicht nicht erbracht werden.

    Grüße

    Die Reaktionen auf Ihren Kommentar zeigen deutlich, dass es sich bei den Klimakatastrophenfanatikern um Anhänger einer Sekte handelt.

    Zudem lehnt diese Sekte auch noch die Trennung von Staat und Kirche ab. Sie will mit dem IPCC nicht nur einen Weltklimasektenrat haben, sie giert nach der Weltherrschaft. Schon auf Zeit.de konnten wir nachlesen, dass die Demokratie überwunden werden müsse und sich alle den hohen Priestern der Klimareligion unterwerfen sollen.

    • joG
    • 17.12.2009 um 11:51 Uhr

    ...Klimafrevlers unter den Nationen die großen Entwicklungsländer zu mehr Umweltschutz drängen."

    Das behaupten wir gern und lieben es in den Medien zu lesen und zu hören. Es verkauft sich gut. Was nicht gerne berichtet wird, ist die schlechte CO2 Entwicklung in unserem Land und schon gar nicht die guten Maßnahmen dort. Bushs Windenergiegesetz -er setzte es als Gouveneur in Texas durch- hatte die Windenergieerzeugung in dem Staat über alle Erwartungen beschleunigt zu verbundenen Elektrizitätpreisen, die die Hälfte der hiesigen sind. Ein anderes Erfolgsbeispiel, das man hier kaum weiss, ist die Durchsetzung einer neuen Generation von Umwandler, wie sie den Strom für Handys oder Computer von 220V auf 12V transformieren. Man setzte dort fest, dass die neue Generation verwendet werden musste. Dadurch haben die Produzenten weltweit sich umstellen müssen, weil der US Markt der grösste Absatzmarkt für diese Produkte ist. Nun verwenden wir daher auch CO2 sparende Geräte.
    Zieht man hingegen die die Effekte ab, die in der deutschen Bilanz gerne als CO2 Einsparung gezeigt werden, aber lediglich das Abfallprodukt der DDR Übernahme sind, also gar nichts mit "Einsparung" zu tun hatten, so wird die Verlogenheit der deutschen und EU Position offensichtlich. Wir haben wirklich wenig vorzuweisen. Nimmt man auch noch das laut erklärte Ziel als Gerätehersteller Profiteur der Umstrukturierung zu sein, so kann man verstehen, dass die anderen uns den Vogel zeigen.

    • ngw16
    • 17.12.2009 um 11:53 Uhr

    Was werden diese ab nächster Woche zu schreiben haben?
    Wieder Manns Hockeystick aus der Müllhalde raussuchen?
    Oder der Meeresspiegel ist um -xx cm gestiegen?

    Ist schon Existenzbedrohend.

    ansonsten Full-Ack zu #1

    • kimura
    • 17.12.2009 um 12:58 Uhr

    ...genau darauf gehört der Kommentar #1. Denn jeder, der nicht ganz so linear denkt, wie der Autor dieses Kommentars, hat begriffen, das unser "ökologisch-ökonomisch-soziales Dreieck" ohne eine intakte Umwelt nicht funktionieren kann. Unsere Wirtschaft - und somit auch unser heißgeliebter Wohlstand - sind direkt abhängig von der ökologischen Basis, und niemals anders herum. Für die Leute, die diesen Zusammenhang nicht mithilfe gesunden Menschenverstandes nachvollziehen können, wurde er bereits mehrfach von renommierten Ökonomen vorgerechnet.

    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Was bitte ist denn ein "ökologisch-ökonomisch-soziales Dreieck"? Wwirklich nett und richtig lustig an was Sie so glauben - Wissenschaftler die irgendwas und das Gegenteil davon erklären bringe ich ihnen zu jedem Thema bei.
    Glauben Sie mal lieber wieder an den Herrgott, statt an grüne Pseudoreligion modernen Heidentums die sich um die Erderwärmung und das CO2 entwicklet hat. Sie werden fröhlicher und zuversichtlicher durchs Leben gehen.

    • ngw16
    • 17.12.2009 um 15:37 Uhr

    Dieser Klimaschutz ist nur ein Abzockinstrument.
    Und eine Keule um eine Diktatur des Guten zu errichten.

    Vernünftiger Umgang mit der Umwelt hat damit nichts zu tun.
    Diese Unterscheidung sollte man inzwischen erkennen können.

    Was bitte ist denn ein "ökologisch-ökonomisch-soziales Dreieck"? Wwirklich nett und richtig lustig an was Sie so glauben - Wissenschaftler die irgendwas und das Gegenteil davon erklären bringe ich ihnen zu jedem Thema bei.
    Glauben Sie mal lieber wieder an den Herrgott, statt an grüne Pseudoreligion modernen Heidentums die sich um die Erderwärmung und das CO2 entwicklet hat. Sie werden fröhlicher und zuversichtlicher durchs Leben gehen.

    • ngw16
    • 17.12.2009 um 15:37 Uhr

    Dieser Klimaschutz ist nur ein Abzockinstrument.
    Und eine Keule um eine Diktatur des Guten zu errichten.

    Vernünftiger Umgang mit der Umwelt hat damit nichts zu tun.
    Diese Unterscheidung sollte man inzwischen erkennen können.

  2. Die effektivste Lösung wäre eine Geburtenkontrolle, bis die Menschheit wieder eine Zahl erreicht die nachhaltig ist, wieso schließen die Menschen sich bei ihrer eigenen Produktion aus?
    Die Religionen versagen in diesem Punkt total, China das bekanntlich kommunistisch ist kann Geburtenkontrolle praktizieren, alle Andern können dies nicht.China mag ein Land sein das Menschenrechte mißachtet, aber die viel größeren Elendsverbreiter sind die Religionen, die jegliche Geburtenkontrolle ablehnen.
    In Kopenhagen kommt Geburtenkontrolle nicht als Lösung auf die Agenda.
    Daher wollen die Politiker keine Lösung, das ist auch nicht ihr Job, ihr Job ist Chaos zu schaffen, Problemlösungen bedeuten keine Politiker mehr zu brauchen. Die sägen nicht den Ast ab auf dem sie sitzen. Wenn die Menschheit nicht eins wird, hat sie keine Überlebenschance.
    Es sind zuviele Probleme geschaffen worden, die kein einzelner Staat mehr bewältigen kann, die Überfischung, die Abholzung, die Überbevölkerung, das Steigen des Meeresspiegels usw. wie soll eine aus 200 Nationen bestehende Erdbevölkerung die bis an die Zähne bewaffnet ist eine für alle Staaten gerechte Lösung finden? Es ist nicht genug da für soviele Menschen, es sieht so aus das sich die Konflikte extrem zuspitzen werden, anstatt Geburtenkontrolle werden Kriege geführt um die Menschheit zu dezimieren und es wird akzeptiert, das Milliarden verhungern werden, das ist dann die Lösung unserer sogenannten zivilsierten Welt.

  3. Sehr geehrter Herr Bovier,

    Es ist bedauerlich, dass ihr Horizont nur bis zur Nasenspitze reicht. Denn was sie vorschlagen läuft konsequent darauf hinaus, die Erde auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Wie kann das "vernünftig" sein?

    Was ihnen nicht klar zu sein scheint ist, dass sie zwischen
    grundsätzlich verschiedenen Sachverhalten abwägen: der Natur, als Wert an sich und der Wirtschaft als Wert für uns. Sie scheinen zu denken, es wäre möglich zwischen Natur und Wirtschaft abzuwägen. Die Natur könnte sehr wohl ohne die Wirtschaft bestehen, die Wirtschaft aber nicht ohne Natur. "Wohlstand" ohne Natur?

    Die Natur kommt des Weiteren auch ohne subventioniertes und stetiges Wachstum aus und sollte daher wohl auch als das erfolgreichere System gewürdigt und erhalten werden.

    Worauf ich damit hinweisen möchte ist: die Natur ist notwendig zu schützen und das jenseits von wirtschaftlichen Kategorien wie "teuer", "Geld", "Milliardensummen", etc.

    Derartiges Denken bestätigt ihnen ideologische Voreingenommenheit. Und gerade diese Voreingenommenheit nötigt die Wissenschaft dazu selbstevidente Schlüsse (z.B.: kohle aus dem Boden holen, sie in die Atmosphäre blasen führt zu übermäßiger Verschmutzung) für bornierte Positivisten ansprechend zu gestalten. Hinter derartigen "Fälschungen" steckt meiner Auffassung nach lediglich Verantwortungsbewusstsein. Denn der endgültige Nachweis, dass die Erde durch unsere Eingriffe lebensunfähig wird kann schlicht nicht erbracht werden.

    Grüße

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    MetaReaktor,

    herzlichen Dank für diese Einlassung. Es ist in letzter Zeit wirklich schwer zu ertragen, wie in derartigen Foren selbsternannte Experten mit Absolutheitsanspruch über die Unsinnigkeit des Klimaschutzes schwadronieren und dabei i.A. jeglichen Beleg für ihre Unterstellungen schuldig bleiben.

    Gruß

    SK

    Mag ja sein, dass ich ihren Geistesblitzen nicht folgen kann. Ich kann auch nicht an das "gerechtferttige Lügen" der sog. Klimaforscher glauben. Die verfolgen handfest ihre wirtschaftlichen Interessen, da machen sie sich mal nichts vor. "Its Money, Stupid" hat schon der Herr clinton gesagt, der ihnen ja unverdächtig allzu großer Wirtschaftsnähe sein müsste. Nein, sie sind sicher noch sehr jung und leben ziemlich weltfremd und fremdbestimmt durch den unheilsamen Eeinfluss rot-grüner Lehrer aus der 68-er Generation. Zahlen sie mal wirklich steuern und sie werden anders reden.

    • ngw16
    • 17.12.2009 um 15:45 Uhr

    zu sehen, wie sofort die Sachdiskussion verlassen wird, um auf persönlicher Ebene zu attackieren.
    Dieses ist mehr als nur mangelhafte Diskussionskultur.
    Und solche Kommentare kann man dann nach dem ersten Satz ignorieren.

    MetaReaktor,

    herzlichen Dank für diese Einlassung. Es ist in letzter Zeit wirklich schwer zu ertragen, wie in derartigen Foren selbsternannte Experten mit Absolutheitsanspruch über die Unsinnigkeit des Klimaschutzes schwadronieren und dabei i.A. jeglichen Beleg für ihre Unterstellungen schuldig bleiben.

    Gruß

    SK

    Mag ja sein, dass ich ihren Geistesblitzen nicht folgen kann. Ich kann auch nicht an das "gerechtferttige Lügen" der sog. Klimaforscher glauben. Die verfolgen handfest ihre wirtschaftlichen Interessen, da machen sie sich mal nichts vor. "Its Money, Stupid" hat schon der Herr clinton gesagt, der ihnen ja unverdächtig allzu großer Wirtschaftsnähe sein müsste. Nein, sie sind sicher noch sehr jung und leben ziemlich weltfremd und fremdbestimmt durch den unheilsamen Eeinfluss rot-grüner Lehrer aus der 68-er Generation. Zahlen sie mal wirklich steuern und sie werden anders reden.

    • ngw16
    • 17.12.2009 um 15:45 Uhr

    zu sehen, wie sofort die Sachdiskussion verlassen wird, um auf persönlicher Ebene zu attackieren.
    Dieses ist mehr als nur mangelhafte Diskussionskultur.
    Und solche Kommentare kann man dann nach dem ersten Satz ignorieren.

  4. MetaReaktor,

    herzlichen Dank für diese Einlassung. Es ist in letzter Zeit wirklich schwer zu ertragen, wie in derartigen Foren selbsternannte Experten mit Absolutheitsanspruch über die Unsinnigkeit des Klimaschutzes schwadronieren und dabei i.A. jeglichen Beleg für ihre Unterstellungen schuldig bleiben.

    Gruß

    SK

  5. Die Reaktionen auf Ihren Kommentar zeigen deutlich, dass es sich bei den Klimakatastrophenfanatikern um Anhänger einer Sekte handelt.

    Zudem lehnt diese Sekte auch noch die Trennung von Staat und Kirche ab. Sie will mit dem IPCC nicht nur einen Weltklimasektenrat haben, sie giert nach der Weltherrschaft. Schon auf Zeit.de konnten wir nachlesen, dass die Demokratie überwunden werden müsse und sich alle den hohen Priestern der Klimareligion unterwerfen sollen.

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    Julia09,

    darf ich Fragen, auf welche fachliche Qualifikation sich diese Einschätzung stützt? Schauen Sie sich z.B.

    http://www.cces.ethz.ch/k...

    an. Haben Sie irgendwelche *sachbezogenen* Argumente vorzubringen, mit denen sich Ihr Sektenpostulat stützen ließe?

    Es ist interessant, dass gerade der Vorwurf von Fanatismus und Sektierertum meist durch das vollständige Fehlen eines erkennbaren Verständnisses der Sachlage vorgebracht wird. Wo sind hier die Dogmatiker?

    Stellen Sie sich bitte einmal folgende Fragen:

    1. Wie müsste ein wissenschaftlicher Beleg für eine anthropogene Klimaveränderung aussehen, der von Ihnen als sachlich richtig und damit als Handlungsgrundlage für politische Entscheidungen akzeptiert würde?

    2. Wie wäre dieser Beleg durch der Wissenschaft zur Verfügung stehende Mittel zu erbringen?

    3. Wie sollte sich ein Wissenschafter verhalten, der durch Modellrechnungen (die durch die Natur der Sache nie ohne Restunsicherheit sein können) Hinweise auf Entwicklungen erkennt, die für bestimmte Teile der Weltbevölkerung zu einer existentiellen Bedrohung werden könnten?

    4. Wie hoch darf die Restunsicherheit solcher Modellrechnungen sein, damit die Wissenschaft mit Argumenten, die als gut begründet angesehen werden können, Empfehlungen für politische Handlungsweisen geben darf?

    Ich bin gespannt auf Ihre Expertise.

    MfG

    SK

    Julia09,

    darf ich Fragen, auf welche fachliche Qualifikation sich diese Einschätzung stützt? Schauen Sie sich z.B.

    http://www.cces.ethz.ch/k...

    an. Haben Sie irgendwelche *sachbezogenen* Argumente vorzubringen, mit denen sich Ihr Sektenpostulat stützen ließe?

    Es ist interessant, dass gerade der Vorwurf von Fanatismus und Sektierertum meist durch das vollständige Fehlen eines erkennbaren Verständnisses der Sachlage vorgebracht wird. Wo sind hier die Dogmatiker?

    Stellen Sie sich bitte einmal folgende Fragen:

    1. Wie müsste ein wissenschaftlicher Beleg für eine anthropogene Klimaveränderung aussehen, der von Ihnen als sachlich richtig und damit als Handlungsgrundlage für politische Entscheidungen akzeptiert würde?

    2. Wie wäre dieser Beleg durch der Wissenschaft zur Verfügung stehende Mittel zu erbringen?

    3. Wie sollte sich ein Wissenschafter verhalten, der durch Modellrechnungen (die durch die Natur der Sache nie ohne Restunsicherheit sein können) Hinweise auf Entwicklungen erkennt, die für bestimmte Teile der Weltbevölkerung zu einer existentiellen Bedrohung werden könnten?

    4. Wie hoch darf die Restunsicherheit solcher Modellrechnungen sein, damit die Wissenschaft mit Argumenten, die als gut begründet angesehen werden können, Empfehlungen für politische Handlungsweisen geben darf?

    Ich bin gespannt auf Ihre Expertise.

    MfG

    SK

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