Würgespiel Nicht neu, aber sehr gefährlichSeite 2/2

ZEIT: Macht man ein unwissendes Kind nicht erst neugierig, wenn man das Gespräch darauf bringt?

Cochet: Nehmen wir an, Sie haben eine zwölfjährige Tochter. Sie haben noch nie mit ihr über das Spiel gesprochen, weil Sie Angst haben, sie auf dumme Gedanken zu bringen. Sie geht ins Internet und stolpert über Beschreibungen des Würgespiels in den Blogs ihrer Freunde, die das total lustig finden. Sie fährt in die Ferien nach Spanien oder Großbritannien und probiert es dort mit ihnen aus. Von den Gefahren hat keiner eine Ahnung. Alle glauben, es sei nicht gefährlich. Man muss mit ihnen darüber sprechen! Wenn man ihnen sehr genau erklärt, was im Körper passiert, spielen sie es nie wieder.

ZEIT: Waren Sie wütend auf Ihren Sohn, als Sie erfuhren, wie er starb?

Cochet: Er wusste nicht um die Gefahr. Er fand es lustig.

Die Fragen stellte Sigrid Neudecker

Françoise Cochet hat vor neun Jahren ihren Sohn verloren. Seither warnt sie andere Eltern

 
Leser-Kommentare
  1. Hätte Pausenfüller hier was zur zwingenden Notwendigkeit
    der Qualität der Schulen und der Verantwortung der Politik
    gesagt ? Er sagt hier nichts mehr. ZEIT ohnelinie hat einen
    aktiven, interessanten Foristen stillos beleidigt u. ist entschuldigungsunfähig. Links aus dem Leserblog werden im redaktionellen Teil nicht aktiviert. Deshalb : auf Profil Findling (gleich rechts/rot) klicken, runter zu Leserartikel, da auf "SO" klicken. Dort unter SO link zu Pausenfüllers Abschiedsartikel.

    Kein Verschwinden im www.

  2. Für nähere Informationen, siehe Wikipedia:

    http://de.wikipedia.org/w...

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    Auch mein erster Gedanke war Darwin-Award. :)

    Selig sind die Dummen...

    Auch mein erster Gedanke war Darwin-Award. :)

    Selig sind die Dummen...

  3. ...tut es Not über solche Dummheiten zu berichten ?

    Eine Notwendigkeit zu warnen sehe ich nicht, aber der Streisand-Effekt führt dazu das sich noch ein paar .... finden, die das unbedingt ausprobieren müssen.

    Ich möchte nicht pietätlos sein, aber wer sich selbst nahezu erwürgt ist ein Darwin-Award-Kandidat.

    Zitat:
    "Cochet: Es gibt im Internet sogar Erwachsene, die den Kindern vorschlagen, dieses Spiel zu spielen. Einige Eltern versuchen gerade, auf YouTube derartige Videos löschen zu lassen. In dem Kinderbuch eines großen Verlagshauses wird das »Tomatenspiel« beschrieben. Die Kinder sollen hyperventilieren und dann den Atem anhalten. Aufgrund der Zeichnung glauben die Kinder, dass man dann einschläft. Sie wissen nicht, dass sie in Wirklichkeit bewusstlos werden. Bei McDonald’s gab es im Winter 2002 zu den Kindermenüs kleine Geschichten. Unter anderem eine, die hieß: »Wie man einen lustigen Schlaf hat«."

    Das glaube ich nicht. Das soll mir jemand belegen.

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    Ich habe sowohl das Buch als auch die McDonald's-Geschichte mit eigenen Augen gesehen. Sie können also mir - und Madame Cochet - glauben.

    Ich habe sowohl das Buch als auch die McDonald's-Beigabe mit eigenen Augen gesehen. Sie können mir und Madame Cochet also glauben, dass beides wirklich existiert.

    Ich habe sowohl das Buch als auch die McDonald's-Geschichte mit eigenen Augen gesehen. Sie können also mir - und Madame Cochet - glauben.

    Ich habe sowohl das Buch als auch die McDonald's-Beigabe mit eigenen Augen gesehen. Sie können mir und Madame Cochet also glauben, dass beides wirklich existiert.

  4. 4.

    Auch mein erster Gedanke war Darwin-Award. :)

    Antwort auf "Darwin Award?"
  5. 6.

    oh. eben sehe ich in die kommentare. da waren einige schneller als ich ;-PPP

  6. Selig sind die Dummen...

    Antwort auf "Darwin Award?"
  7. für meine Vorkommentatoren.
    Absolut herzlos und unfähig bestimmte Dinge zu begreifen. Wer "Darwin-Award" schreibt und dann einen Link auf den dazugehörigen Wikipediaartikel setzt (für die, die das noch nicht kennen, ";-) ;-)"), dem kann man Idiotie vorwerfen. Da lacht die Scherbe über den kaputten Topf.

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    idiotie kann man niemandem vorwerfen. idiotie ist keine verwerfliche handlung an sich.
    und zwölfjährige wissen im allgemeinen, daß der menschliche organismus zum überleben luft braucht bzw. daß die blutzufuhr zum hirn nicht gestört werden sollte.

    idiotie kann man niemandem vorwerfen. idiotie ist keine verwerfliche handlung an sich.
    und zwölfjährige wissen im allgemeinen, daß der menschliche organismus zum überleben luft braucht bzw. daß die blutzufuhr zum hirn nicht gestört werden sollte.

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