IntegrationDeutscher geht’s nicht

Die Khateebs sind eine mustergültige hessische Familie. Doch nach 17 Jahren will die Ausländerbehörde sie nun abschieben. Nur – in welche Heimat? von 

Zwei junge Männer, beide Anfang 20, sitzen in der U-Bahn. Sie kommen aus einer Vorlesung an der Uni Frankfurt, Jura, zweites Semester. Sie kennen sich schon seit der Schulzeit, haben zusammen Abitur gemacht, spielen gemeinsam Fußball. Da Frankfurt eine teure Stadt ist, wohnen die Studenten in Dietzenbach, einer Kleinstadt, etwa 20 Kilometer entfernt. Die beiden unterhalten sich im breitesten hessischen Dialekt über den vergangenen Spieltag der Bundesliga und wie hart die Winterpause für sie werden wird, ganz ohne Fußball. Der eine hält zur Eintracht Frankfurt, der andere zum SC Freiburg. Der Freiburg-Fan sagt: »Ich selbst stehe jetzt lieber im Tor.« Warum? »Der Torwart braucht am meisten Disziplin von allen, er muss Ordnung schaffen – wenn der Ball durch ist, steht keiner hinter ihm, um seinen Fehler wiedergutzumachen.«

Zwei junge Männer in Deutschland. So weit alles normal. Fast.

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Denn der Torwart, Hassan Khateeb, dürfte eigentlich gar nicht hier sein. Zumindest nicht, wenn es nach der Ausländerbehörde im Landkreis Offenbach geht, die für Dietzenbach zuständig ist. Vor drei Jahren verfügte sie eine Ausweisung gegen Hassan Khateeb und seine Familie.

Die Khateebs

1992 fliehen die Eheleute Majed und Najah Khateeb mit drei Kindern ihren Kindern nach Deutschland. Sie geben an, Palästinenser zu sein.
1994 werden ihre Asylanträge abgelehnt. Sie klagen dagegen.
1995 stellt das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge der Familie eine »Registrierungskarte« aus.
1998 wird die Klage vom Verwaltungsgericht Frankfurt abgelehnt. Damit ist die Familie, mittlerweile achtköpfig, ausreisepflichtig. Eine Abschiebung allerdings folgt zunächst nicht.
2006 verfügt der Kreis Offenbach eine Ausweisung. Recherchen deutscher Beamter in Jordanien hätten ergeben, dass die Familie jordanischer Herkunft sei.

»Ich fühle mich als Teil dieser Gesellschaft. Hier ist unsere Heimat«

Als das Land 2006 gerade das Sommermärchen der Weltmeisterschaft feierte, standen eines Morgens Polizeibeamte vor der Tür der Familie. Sie hatten einen Durchsuchungsbefehl und den Auftrag, in der Wohnung der neunköpfigen Familie nach Dokumenten zu suchen – Dokumenten, die belegen sollen, dass die Familie jordanischer Herkunft sei und nicht palästinensischer. Sie hätten, so der Vorwurf, bei der Einreise 1992 und bei ihrem Asylantrag falsche Angaben gemacht. Deshalb sollten sie jetzt ausreisen. »Ich habe das alles für einen Irrtum gehalten. Für ein großes Missverständnis. Plötzlich sollten wir alle Jordanier sein«, sagt der 22-Jährige. Aber er war doch in Jenin im Westjordanland, also auf palästinensischem Boden, geboren worden. Das hatten ihm seine Eltern erzählt. Und jetzt waren er und seine Geschwister Deutsche. Dietzenbacher.

Als Hassan zusammen mit seinen Eltern und den beiden ältesten Geschwistern nach Deutschland kam, war er fünf Jahre alt. Sie hatten keine Pässe und galten deshalb als staatenlos. Ein Asylantrag der Eltern wurde abgelehnt, eine Klage gegen diese Ablehnung ebenfalls. Seit 1998 war die Familie »zur Ausreise verpflichtet«, wie es in der Verfügung der Ausländerbehörde des Kreises Offenbach heißt. Doch Klarheit über die Herkunft der Familie konnte sich die Behörde offensichtlich nicht verschaffen. Eine bizarre rechtliche Situation, die nun seit 17 Jahren besteht: Auch wenn viele Palästinenser die jordanische Staatsangehörigkeit besitzen, stellten die jordanischen Behörden den Khateebs keine Pässe aus, gleichzeitig wurden die Dokumente der Familie, die sie als Palästinenser auswiesen, in Deutschland nicht anerkannt – aber als Staatenlose durften sie nicht abgeschoben werden. Also blieben sie in Dietzenbach.

Die Kinder der Familie wuchsen auf, gingen in den Kindergarten und zur Schule, verbrachten ihre Freizeit in Dietzenbacher Schwimmhallen und Büchereien, spielten in Vereinen Fußball.

Hassan Khateeb hat dunkle, kurz geschnittene Haare, er trägt Jeans und Sneaker wie Hunderte andere Studenten. Er sagt: »Ich vertraue dem deutschen Rechtsstaat. Deshalb studiere ich Jura. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir gehen sollen.« Oder: »Ich fühle mich als Teil dieser Gesellschaft. Hier ist unsere Heimat.« Wie er es sagt, klingt es fast ein wenig überangepasst. Deutscher als deutsch. Aber kann das ein Vorwurf sein? Ein junger Mann, der schnell erwachsen geworden ist, Verantwortung für sich und seine Geschwister übernehmen will – ein Ausländer, wie ihn sich Deutschland schon immer gewünscht hat. Die Khateebs waren längst in Deutschland angekommen, als sie wieder gehen sollten. In einer Stadt, die viele andere gern verlassen würden, wie man hört.

Mittlerweile sind es mehr als 30 Prozent der Einwohner in Dietzenbach, die einen Migrationshintergrund haben. Die Hochhaussiedlung, das Projekt der »Sozialen Stadt« im Spessartviertel, verrät viel davon, dass hier nicht alles glattläuft. Unterschiedliche Kulturen mit unterschiedlichen Problemen, Arbeitslosigkeit, Armut, Verwahrlosung – auch das gibt es in Dietzenbach.

Leserkommentare
    • TDU
    • 26. Dezember 2009 11:50 Uhr

    Das zeigt, dass da, wo Normalität herrscht, am einfachsten zu verwalten ist. Man verhält sich wie gewünscht und wird ausgewiesen. Da wäre die Familie doch besser in "No Go Aereas" abgetaucht.

    Da ich die Einhaltung der Netiquétte beim Kommentieren für unverzichtbar halte, werde ich mich eines Urteils über den Landrat enthalten und nur meine Freude darüber bekunden, dass ich nicht mit ihm Weihnachten feiern muss.

  1. ....wo ich innere Aversionen gegenüber den "Doidschn" und ihren Spleens entwickle. Einer dieser Spleens ist dass scheinbar niemand "Doidscha" werden kann und man auch in dritter Generation, nachdem zB schon jemandes Eltern in der Bundesrepublik geboren wurden, noch "Ausländer" genannt wird. Obwohl hier geboren, aufgewachsen, deutsche Staatsbürgerschaft.. der "Boden" ist also da, nur das "Blut" fehlt, gemäß archaischem teutonischen Denken. Auch die ach so wohlmeinenden Gutmenschen sind auf ihre gönnerhafte Art nicht besser, wenn von "unseren ausländischen Mitbürgern" die Rede ist. Oder von "Fremdenhass", als seien diese Menschen "Fremde". Aber an dem dauernden Gejammer - "Doidsche" sind entweder in innerer Emigration und "leihen" sich fremde Identitäten über Speisen, Musik, Sprache und Flaggen die sie sich in die Wohnung hängen oder "wandern" gleich "aus" (was heißt dass sie innerhalb des geeinten Europa ihren Wohnort wechseln und das irgendwie mit der Pionierleistung echter "Auswanderer" nach Amerika im 19. Jahrhundert verwechseln) - scheinen die "Doidschn" eben zu vergessen dass dieses Land nicht nur durchaus lebenswert ist sondern es auch Leute gibt die nicht nur den ganzen Tag darüber nachdenken wie sie schnellstmöglich von hier fortkommen können. Wie wäre es denn damit einen dieser naiven "Auswanderungswilligen" die sich nach einem "authentischeren, echteren Leben" sehnen nach Jordanien zu lassen (mit Fernsehteam natürlich) und stattdessen diese Familie hierzubehalten? !

  2. [entfernt aufgrund von herabwürdigenden und diskriminierenden Inhalten. Die Redaktion/vv]

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    • bivi
    • 26. Dezember 2009 12:44 Uhr

    Wer das wort 'weihnachtlich' in diesem Zusammenhang in den Mund nimmt bzw. hier niederschreibt, sollte sich dessen bewusst sein, dass Jesus im heutigen Palästina geboren wurde.

    Frohe Weihnachten
    und vielleicht mal nachlesen und bedenken um was es dabei ging und geht!

    Vielleicht sollten sie sich mal das Grundgesetz durchlesen, in dem neben den anderen Grundrechten auch die Religionsfreiheit festgeschrieben ist.
    Schon aus diesem Grund ist ein Kopftuch, wenn man es denn als religiöses Symbol verstehen will, kein Hindernis "deutsch" zu sein oder nicht.

    es ist doch scheiß egal welche religion,hautfarbe oder nationalität jemand ist,wenn er sich angepasst hat,wenn er ein verständliches deutsch spricht und sogar sich um arbeit bemüht(eine arbeit kann man bei der arbeitslosen quote nich von jedem erwartem),zudem die deutschen gesetze achtet und deutschland sogar schon als seine heimat ansieht.
    dann soll er doch hier leben!was ist daran schlimm?
    ich finde es sogar interessant andere kulturen und menschen kennen zu lernen.
    schließlich würde ich einen anfangs fremden,der unterkunft sucht und durch seine hilfe meinen hof mitpflegen würde und ein wahrer freund wird der sich bald wie zuhause fühlt(zuhause gleichgesetzt mit familie),nich einfach auf die straße schmeißen nur weil er vergessen hat sonntag in die kirche zu gehen und somit den familienfrieden gebrochen hat.
    sowas ist doch unmenschlich,aber typisch bürokratisch.....

    • ogdan
    • 26. Dezember 2009 12:19 Uhr

    Im Artikel steht, daß die Familie bereits sehr kurz nach der illegalen Einreise nach Deutschland zur Ausreise verpflichtet war.
    .
    Sie ist nicht ausgereist! Jetzt zieht sich das schon weitere 11 Jahre hin - Taktik der arabischen / jordanischen Behörden, die natürlich lieber möchten, daß die Familie vom deutschen Staat versorgt wird, anstatt von ihrem Heimatland.
    .
    [...]!
    [entfernt. Bitte verzichten Sie auf herabwürdigende Kommentare. Danke, die Redaktion/vv]

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    Eine Frage nun an Sie, ogdan: Wie genau sieht denn eine typisch hessische Familie aus? Gibt es da genaue Merkmale? Muss man etwa Herrn Koch ähnlich sehen? Oder Ihnen?
    Das würde mich schon einmal interessieren...

    • bivi
    • 26. Dezember 2009 12:49 Uhr

    Wie Heinz Schenk, Roland Koch, J.W. von Goethe ...?

    Tut mir leid, aber ich habe selten einen solchen Schwachsinn gelesen!

    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

    Herr Obdan,

    Sie schrieben:

    Ich möchte ich noch anmerken: für mich sehen die abgebildeten Jordanier auf keinen Fall wie eine Hessische Familie aus! Wer seit 1992 in Hessen wohnt, ist dadurch noch kein Hesse!

    Meine Frage an Sie:

    Was denn dann, wenn kein Hesse?

    • RKiesl
    • 26. Dezember 2009 15:07 Uhr

    Das ist aus meiner Sicht Menschen verachtende Politik und es ist wahrscheinlich auch kein Zufall, dass das ausgerechnet in der Heimat des ewig Gestrigen und gefährlichen Demagogen Roland Koch passiert. Am schlimmsten ist die Ohnmacht, absolut nichts dagegen tun zu können (ausser die Faust in der Tasche zu ballen)!!!

    • bivi
    • 26. Dezember 2009 12:25 Uhr

    im Artikel positiv die erfolgreiche Integration beschreibend, gilt auch im negativen Sinn für die Ämter und Behörden: Deutscher geht's nimmer!

    Ohne menschliches Maß mit grundsätzlich negativer, ablehnender Einstellung und Blockwartmentalität treten Behörden solchen Menschen gegenüber.
    Wenn der Nahostkonflickt diese Familie noch nicht zerstören konnte, wir schaffen das schon mit unseren Vorschriften und einer akribischen Suche nach Unstimmigkeiten und Lust zu kriminalisieren. Das Gebot zum Schutz der Familie gilt halt nur für deutsche Staatsbürger.
    Im Zweifel entscheidet man gegen die Betroffenen.
    Da könnte ja jeder kommen und sich von unserem sauer verdienten Geld einen schönen Lenz machen.
    Wir verbuddeln unser Steuergeld doch lieber in zweifelhaften bis unsinnigen Projekten statt es in Menschen zu investieren, die statt Folgekosten zu produzieren, dieser Gesellschaft vieles wieder zurückgeben können und wahrscheinlich auch werden.
    Ohne menschliches Maß kann jeder Rechtsstaat (partiell) zum Unrechtsstaat werden, insbesonder dann, wenn im Zweifel nicht für, sondern gegen den/die Betroffenen entschieden wird.

    Singen wir heute nochmal 'Macht hoch die Tür, die Tor macht weit`,'Ihr Kinderlein kommet', Oh du fröhliche', machen einen auf Familie, verbrüdern uns mit Menschen weltweit, ab dem 4. Januar stellen wir uns dann wieder dem Ernst des Lebens, vergessen das alles, misstrauen einander und bekämpfen uns.

    Halleluja

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    s.o.

    • R.Heyer
    • 26. Dezember 2009 12:35 Uhr

    Hallo
    .. was hier schief gelaufen ist, das es ewig und drei Jahre dauert bist ein Asylantrag bearbeitet und entschieden wird.
    So etwas dürfte höchstens 2/3 Monate dauern und ohne gültige Papiere dürfte generell niemand einreisen.
    Gruss
    Rene

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    ...was so positiv ("schnell") und "unbürokratisch" klingt ist in Wahrheit nicht rechtsstaatlich, denn jeder muss die Möglichkeit haben den vollen Rechtsweg auszuschöpfen und das kann von Instanz zu Instanz dauern. Diese Möglichkeit muss es aber geben, sonst ist der Beamte vor dem man sitzt und sein Anliegen vorträgt in der Tat ein kleiner Halbgott der nach seinem Gusto entscheiden kann (gerade in Zweifelsfällen, das Gesetz kann unmöglich alle Eventualitäten des Lebens vorhersehen und en Detail regeln).

    Und sobald Kinder involviert sind sage ich "Im Zweifel für die Familie". Klar gibt es Leute die das ausnutzen, tun genug "Doidsche" ja auch. Das kann aber nicht der Maßstab sein, denn auch die Unschuldsvermutung - also dass die Beweislast bei den Behörden liegt - ist ein Teil des Rechtsstaates.

    • Deftone
    • 26. Dezember 2009 14:09 Uhr

    Leider gelten für "AUsländer" unsere deutschen Rechte nicht. Sie haben nicht den selben rechtsanspruch wie Deutsche, was sollange eine angeblich chrsitliche partei an der macht ist, sich auch nicht ändern wird.
    Schonwitzig, dass gerade die CDU so beliebt bei den rechten ist. Was hat es mit nächstenliebe zu tun menschen abzuschieben? Wie kann ess ein, dass wir, trotz Humanismus, Menschen danach messen was in Ihrem Geldbeutel ist?

    Was ich mich ausserdem Frage ist: Hat man nicht, wenn man Bildungsinländer ist, Bleiberecht? Sogar das recht eingebürgert zu werden?

    • meander
    • 27. Dezember 2009 7:55 Uhr

    Die Verfahren dürfen sich nicht über ein so lange Zeit hinziehen, das ist richtig.
    Aber das mit den fehlenden Papieren funktioniert eben nicht. Den Pass zu entziehen ist durchaus ein Repressionsmittel in diktarotischen Staaten. Ein fehlender Pass ist daher weder ein Grund für eine Ablehung eines Asylantrags, noch ein Grund für die Anerkennung.

    Schlimm erscheint mir aber die Zunahme der Ausweisungen von integrierten Menschen. Von in Deutschland aufgewachsenen und im lokalen Umfeld integrierten jungen Menschen, die in eine "Blutsheimat" zurückgeschickt werden von Beamten, die sich zwar auf gesetzliche Regelungen berufen können, aber lokal für mehr als Unmut sorgen, den wichtige Integrationspersonen werden vor Ort aus dem Leben gerissen.
    Menschen, die wir hier gerne aufgenommen hätten. Wir, die Menschen vor Ort, deren Teil des Lebens diese Menschen längtst geworden sind.
    Das es gerade diese Menschen trifft, sollte uns ein Alarmzeichen sein. Denn es ist nur eine Seite der Medaille. Denn es verweist auf eine perfide Taktik, deren Ursprung bestimmt nicht der einzelne Beamte darstellt.

  3. ...was so positiv ("schnell") und "unbürokratisch" klingt ist in Wahrheit nicht rechtsstaatlich, denn jeder muss die Möglichkeit haben den vollen Rechtsweg auszuschöpfen und das kann von Instanz zu Instanz dauern. Diese Möglichkeit muss es aber geben, sonst ist der Beamte vor dem man sitzt und sein Anliegen vorträgt in der Tat ein kleiner Halbgott der nach seinem Gusto entscheiden kann (gerade in Zweifelsfällen, das Gesetz kann unmöglich alle Eventualitäten des Lebens vorhersehen und en Detail regeln).

    Und sobald Kinder involviert sind sage ich "Im Zweifel für die Familie". Klar gibt es Leute die das ausnutzen, tun genug "Doidsche" ja auch. Das kann aber nicht der Maßstab sein, denn auch die Unschuldsvermutung - also dass die Beweislast bei den Behörden liegt - ist ein Teil des Rechtsstaates.

    Antwort auf "Das einzige..."
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    • lepkeb
    • 26. Dezember 2009 13:45 Uhr

    angeht überein. Dann müssen die Klagenden die Kosten aber auch selber tragen und diese dürften nicht durch den Steuerzahler getragen werden.

    • Deftone
    • 26. Dezember 2009 14:10 Uhr

    SO ein Schwachsin! WEnn die KLagenden sich das leistne könntne, wären sie keine Flüchtlinge mehr, die Asyl beantragen müssen, sondern einwanderer! Das reiche Deutschland hat sich um Menschen, die um hilfe bitten zu kümmern! Das gebieten die Menschenrechte!

    • R.Heyer
    • 26. Dezember 2009 16:32 Uhr

    Hallo
    Sie irren sich.
    Asyl ist ein Gnadenrecht was gewährt werden kann oder eben auch nicht. Niemand kann für sich das Recht beanspruchen das ein beliebiges ihm genehmes Gastland ihn auch aufnimmt.
    Sie sollten sich mal etwas näher mit den Bedingungen der "klassischen" Einwanderer Länder wie
    -USA
    -Kanada
    -Neuseeland
    -Australien
    beschäftigen, dann merken Sie ganz schnell was hier in Deutschland schief läuft.
    Gruss
    Rene

    nur 2 anmerkungen:
    - aus dem grundgesetz egibt sich kein anspruch auf einen mehrstufigen instanzenweg, im prinip könnte man das ag auch zum letztinstanzlichen gericht machen.
    - die unschuldsvermutung gilt so nur im strafrecht. wer hingegen einen anspruch gegen den staat - oder sonstwen - erhebt ist selber beweispflichtig.

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