Gesellschaft Ausgesorgt
Ob Babyklappen oder Pflegenotstand: Warum der Umgang mit Kindern und Alten nicht mehr selbstverständlich ist
Ob es hart wird für Cem Özdemir? Eher nicht. Als ehemaliger Europaparlamentarier mit Pendelerfahrung dürfte er frühes Aufstehen gewohnt sein. Als langjähriges Parteimitglied der Grünen verfügt er über Techniken nervlicher Selbstberuhigung, mit deren Hilfe sich Alltagssituationen ertragen lassen, die von unkontrolliert schreienden Lebewesen dominiert werden.
Und davon abgesehen: Die Baby-Pause, in die sich der Parteivorsitzende und frischgebackene Vater seines zweiten Kindes verabschiedet hat, soll nicht drei Jahre währen, sondern nur sechs Wochen. Damit bleibt Cem Özdemir um vierzehn Tage hinter dem Pensum der sogenannten Vätermonate zurück, welches für eine Verlängerung der Elterngeldzeit auf vierzehn Monate erforderlich ist. Sechs Wochen Abstinenz von der politischen Bühne genügen jedoch, um ihn mit dem Titel »Von-der-Leyen-Vater« zu adeln. Er werde sich, äußerte Özdemir, in seinen Vaterwochen vor allem intensiv um seine vierjährige Tochter kümmern. Es werde ihm Spaß machen, ihr viel vorzulesen und statt beim Kopenhagener Klimagipfel ganz privat in seinen vier Wänden zu sein.
So erfreulich diese Nachrichten aus dem Hause Özdemir sind, so unmittelbar ihre Vorbildhaftigkeit einleuchtet – etwas Irritierendes haben sie auch. Sie lassen sich ebenso gut als Notsignale einer nervösen, entmutigten Gesellschaft verstehen, der in Sachen Elternschaft jede PR-Gelegenheit recht ist; die es nötig hat, sich permanent die Qualitäten eines Produkts vor Augen zu führen, das auf dem Markt der Lebensgestaltung in Wahrheit so viel nicht zählen kann: Sorge. Sorgendes Handeln. Es vergeht keine Woche, in der uns nicht irgendein Wirbel oder eine Debatte daran erinnern, dass sich die Gegenwart durch ein eher gestörtes als gelassenes Verhältnis zur Kultur der Sorge auszeichnet. Dass es diesem Verhältnis in erster Linie an einem mangelt: jener Selbstverständlichkeit, die nicht ständiger Selbstermahnungen, Selbstermutigungen und Appelle bedarf.
Mal ist es die Ethikkommission, die (dankenswerterweise) Bedenken gegen Babyklappen vorbringt. Mal ist es der Einspruch aus Straßburg gegen fehlende Rechte deutscher unverheirateter Väter. Mal ist es ein Jubelschrei aus dem Familienministerium, die Geburtenrate habe sich leicht erhöht. Mal die Meldung über ein verhungertes Neugeborenes. Mal die tausendste Reportage über die Vereinbarkeit von Arbeit und Kindern. Mal die quälende Ratlosigkeit, wie, wo und von wem eigentlich in Zukunft die Pflege alter Menschen geleistet werden soll. Mal das schiere Entsetzen über Mitbürger, die es vorziehen, sich aus dem Staub zu machen, wenn vor ihren Augen ein Mann auf einem S-Bahnhof von Jugendlichen erschlagen wird. Denn auch dies, der Reflex der Zivilcourage, gehört in das weite Feld gesellschaftlicher Sorgekultur und individueller Sorgebereitschaft. Oder es sind die notorischen Parteikontroversen über sogenannte »finanzielle Anreize« wie Elterngeld, Erziehungsgeld et cetera, mit denen 36-jährige Mittelständler animiert werden sollen, doch wenigstens ein Kind in die Welt zu setzen und sich achtzehn Jahre lang, mithin weniger als ein Viertel ihrer erwartbaren Lebenszeit, darum zu kümmern.
Ob die Animation gelingt oder nicht, ob Menschen, die es gewohnt sind, ihren Alltag mit einer Joggingrunde morgens um sieben zu beginnen und nach zehn Stunden Berufsarbeit mit einem Happy-hour-Gläschen zu beschließen, tatsächlich geneigt sind, diese Gewohnheiten gegen Wickeln, Füttern, Basteln, Fiebermessen, Schimpfen, Loben und Erziehen einzutauschen, weil sich der Staat kurzfristig spendabel zeigt, das sei dahingestellt. Bedenkenswert ist allerdings der Begriff »finanzieller Anreiz«. Er klingt nach Supersparpreis- Ticket der Bundesbahn. Nach Versüßung einer Pille, von der jeder weiß, dass sie bitter schmeckt.
Und eben hier liegt das Problem. Je heftiger die Gesellschaft ihre Fähigkeit zu sorgendem Handeln beschwört, desto stärker betont sie das zweifelhafte Prestige solchen Handelns: als Pflicht, demografisch notwendig und moralisch hochstehend. Aber eben eine Pflicht, die in unsere Vorstellungen vom erfahrungsreichen, erfolgreichen, abwechslungsreichen Leben nicht fraglos integriert ist, sondern – seien wir ehrlich – in Opposition dazu steht. Eine ehrenwerte Anstrengung, die den Nachteil besitzt, interessanteren Bereichen des Lebens Zeit und Energie zu rauben. Wäre es anders, hätte nicht jene Lebensform mehr als jede andere ihr gesellschaftliches Ansehen eingebüßt, die mit dem Titel »Hausfrau« unschön und ungenau beschrieben wird. Wäre es anders, müsste niemand darum bangen,, wer ihn auf seiner letzten Lebensstrecke wäscht und wendet, füttert und frisiert, weil dies kulturell so selbstverständlich gewährleistet wäre, wie es selbstverständlich ist, dass wir zur Schule gehen, den Führerschein machen, uns glücklich oder unglücklich verlieben, und alle vier Jahre die Regierung wählen. So ist es aber nicht.
Von der Annahme, Sorge und Egoismus stünden im Widerspruch zueinander, kann niemand behaupten, ganz frei zu sein. Denn diese Annahme ist in der Ausstattung eines kapitalistischen Zeitgeists gleichsam verankert. Natürlich gibt es auch zahlreiche Menschen, die mehr Spaß daran haben, vor einer Badewanne zu sitzen und quietschende Plastikenten aus dem Schaum hüpfen zu lassen, als in grauen Büros vor grauen Computern zu sitzen. Aber in der gesellschaftlichen Außenwahrnehmung leisten sie Verzicht. Hocken im Bad und draußen ziehen Abenteuer vorbei, an denen sie nicht teilnehmen: Beruf- und Karrierechancen, Kontakte und Empfänge, Reisen und Affären, geistige Anregung und soziale Bestätigung. Über diese Wahrnehmung sollten wir uns nicht die geringsten Illusionen machen. Aber auch nicht darüber, dass sie für eine Gesellschaft, die in den rauen Zeiten wirtschaftlicher und sozialstaatlicher Krise persönlicher Sorgebereitschaft bedarf, ein echtes Problem darstellt.
Das 20. Jahrhundert und seine Philosophie haben den Gegensatz von Selbstsorge und Fürsorge forciert. Und noch etwas hat dazu beigetragen, der Sorge das Selbstverständliche zu nehmen: die Säkularisierung. Sie nahm uns die Gewissheit, selbst umsorgt, von göttlicher Sorge getragen zu sein. Summiert man das Palaver, gewinnt man den Eindruck, bei der Kultur der Sorge handele es sich um ein normatives Programm, das vom Über-Ich des Gemeinwesens allwöchentlich konstruiert und abgearbeitet werden muss. Daher rührt wohl auch der etwas ätzende moralische Unterton dieser Ermutigungen: Bekommt Kinder! Kümmert euch um die Alten! Schaut nicht tatenlos zu, wenn jemand zu Tode geprügelt wird! Seid sorgende Bürger!
Und wenn wir es mit etwas weniger Moral versuchten? Stattdessen etwas mehr mit den Prinzipien von Lust und Egoismus? Die Wahrnehmung ein wenig verschöben und der Happy-hour-Generation zuriefen: »Leute, wenn ihr nicht selbst drauf kommt, dass Kinder schneller im Handeln, unneurotischer im Kopf, effizienter im Alltag machen, dann lasst’s halt bleiben!« Wenn Vätermonate, finanzielle Anreize und die Aufstockung von Krippenplätzen funktionieren, ist nicht das Geringste dagegen zu sagen. Aber es handelt sich um technisches Instrumentarium der Sorge. Ihr Wesen und ihr Prestige erreicht es nicht.
Studien haben ergeben, dass Menschen, die sich als Zeugen öffentlicher Gewaltsituationen zum mutigen Eingreifen entschließen, dies nicht nur aus moralischer Charakterstärke heraus tun. Sondern aus einem gesunden Egoismus. Sie ahnen im Moment der Entscheidung zwischen Flucht und Hilfe, dass die Erinnerung an die eigene Feigheit sie noch Jahre später aus dem Schlaf reißen wird. Und dazu haben sie einfach keine Lust.
- Datum 27.12.2009 - 18:54 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 22.12.2009 Nr. 53
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kann niemals ermessen, welchen Reichtum sie bescheren können.
Allerdings ist es in meiner eigenen Wahrnehmung so: nicht das Umsorgen ist das Problem, sondern ELTERNABEND! Wenn ich demnächst wieder auf diese Welt kommen sollte, muß hier ein anderes Schulssystem herrschen, sonst verzichte ich lieber auf Kinder. Schule mit seinen oft gnadenlos ungeeigneten Darstellern (Lehrer genannt), hinter den Hausaufgaben her sein und Elternabende sind das Ätzendste, was wir erlebt haben. Schule in seiner heutigen Form erzeugt viel Ärger und dadurch Aggression und Wut.
Alte zu umsorgen erfordert sehr viel Liebe, Hingabe und Toleranz, das kann man kaum woanders in solch einer intensiven Form lernen. Sie die Alten dement, ist es konkret Arbeit mit geistig Behinderten. Hier stehen die Chancen sehr gut, seine eigenen Grenzen zu erfahren.
Wer nun meint, sein Leben mit Kneipe, Oper oder Urlaub zu zweit definieren zu können, spart sich einen Teil der möglichen Realität aus. Wer sich nicht so einrichtet, daß jemand da ist, der einen im Alter umsorgen könnte, entweder durch Geld oder durch Kinderglück, kann sich schon mal mit Zyankali eindecken.
Die einzige Einrichtung, die beides leisten könnte, Kindererziehung und Altenpflege, ist die Großfamilie. Großeltern wären im Idealfall nicht zu alt, um auf die Enkel aufzupassen, und sie könnten auch noch teilweise ihre eigenen Eltern umsorgen. Je kleiner eine Familie ist, umso schwieriger wird es, Familienarbeit zu leisten.
Sie schreiben: "Die einzige Einrichtung, die beides leisten könnte, Kindererziehung und Altenpflege, ist die Großfamilie" - die es in der Wirklichkeit nie gegeben hat, die aber als Legend unsterblich scheint.
Sie schreiben: "Die einzige Einrichtung, die beides leisten könnte, Kindererziehung und Altenpflege, ist die Großfamilie" - die es in der Wirklichkeit nie gegeben hat, die aber als Legend unsterblich scheint.
sein erstes kind bekommt, hat wahrscheinlich keine eltern mehr, die geeignet sind, die enkel zu hüten.
im pflegeheim machen sich die kleinen sonnenscheine schlecht.
das hört sich übel an, ist aber in meinem bekanntenkreis leider die regel.
wenn die Großeltern ein paar hundert km weit weg wohnen. Da kann man dann auch noch mit 45 ein Kind bekommen, an der Situation ändert sich dadurch nichts.
wenn die Großeltern ein paar hundert km weit weg wohnen. Da kann man dann auch noch mit 45 ein Kind bekommen, an der Situation ändert sich dadurch nichts.
Sie schreiben: "Die einzige Einrichtung, die beides leisten könnte, Kindererziehung und Altenpflege, ist die Großfamilie" - die es in der Wirklichkeit nie gegeben hat, die aber als Legend unsterblich scheint.
Kinder in die Welt zu setzen, ist purer Egoismus.
Denn es ist ganz einfach: wer keine Kinder hat, verhungert im Alter. (So war es früher)
Der Satz auf heutige Zeiten gemünzt lautet: Wer keine Kinder hat, verreckt einsam und allein im Altenheim.
Man muss sich aber mal die Perversion klar machen, die hinter der Kinderlosigkeit steckt: der Mensch hat als hoch entwickeltes Tier zwei biologische Aufgaben eingeprägt: Überleben und Fortpflanzung.
Was müssen das für defekte Charaktere sein, die mitten in D leben und glauben, sie müssten so für ihr Überleben kämpfen, dass sie keine Kinder bekommen können.
Gut geschrieben! Genau das war es - und ist es in der dritten Welt noch heute: Kinder wurden zur eigenen Altersvorsorge gezeugt! Und die andere große Lüge: Die Liebesheirat! Wenn die erste Ehefrau am Kindbettfieber verstorben war, wurde ruckzuck neu geheiratet. Nicht aus Liebe, sondern aus reiner Notwendigkeit! Jenseits aller Romantik: Nicht umsonst hieß es, dass die Bismark'schen Sozialgesetze der Niedergang der Gesellschaft sein sollten. Weil mit der Rentenversicherung die Gründe für die Zeugung von Kindern entfielen.
Dass heute Kinder so "verhalten" gezeugt werden (und man muss es sagen: Zumeist von den "Falschen") hat vielerlei Gründe. Da spielt der Arbeitsstress eine Rolle. Wir haben doch das Kuriosum, dass wie eine hohe Arbeitslosenzahl haben. Auf der anderen Seite haben wir die Berufstätigen, die vor Überstunden kaum aus den Augen gucken können - und deren Produktivität massiv gestiegen ist, weil sie 60 Minuten das doppelte von dem ableisten müssen, was ein Vorgänger in den 70ern ableisten musste. Aber es kommt auch der Erziehungsstressfaktor hinzu: Wenn man unter Berufs- und Familienstress den erzieherischen Kotau erlebt und einem, weil die Kleinen so gar nicht folgen wollen, die Hand ausrutscht, klopft im günstigsten Fall das Jugendamt an die Tür, im ungünstigsten der Staatsanwalt. Und selbstverständlich genügt für die Kinder nicht der Schulbesuch und heimische Gesellschaftsspiele und die Vermittlung, dass man Bücher auch zum Lesen verwenden kann. Nein: Die Süßen müssen gemanagt werden. Um die Zukunft der Kleinen sicherzustellen, müssen sie frühzeitig zum Klavier-, Reit-, Ballett-, Yoga-, Frühsprachen-, usw-Unterricht. Und weil man wegen der unendlich vielen Sexualstraftäter, der bösen Nachbarn, des bösen Straßenverkehrs und weil man die Kleinen gern hat, dieselben auf keinen Fall einfach Mal zu Fuß zur Schule latschen lassen darf, müssen sie morgens mit dem Auto hingebracht, mittags abgeholt werden, dann müssen sie zum Klavier-, usw.-Unterricht gefahren werden.
Und am Wochenende wird's dann richtig stressig: Da kommen die diversen Treffen mit den Freunden hinzu. Da man ja frühzeitig zum Exklusiven neigt, reichen da nicht Nachbarssohn oder -tochter. Nein, man pflegt Beziehungen am anderen Ende der Stadt. Da müssen die Süßen natürlich auch noch hingegurkt werden.
Ich wollte immer fünf Kinder haben, ein kleines Häuschen im Grünen, damit die Süßen Auslauf haben. Nichts von alle dem habe ich realisieren können - weil ich mit Arbeit zugeschüttet worden bin. Und statt sie - wie andere Kollegen - liegen zu lassen, habe ich sie mit Nachtschichten weggeschafft - in der stillen Erwartung, dann Freizeit zu haben! Irrtum: Kaum hatte man meine Leistungsfähigkeit und den Umstand, dass ich im Verhältnis der Kollegen bis zu 180 % Leistung erbrachte, zur Kenntnis genommen, landeten die Akten der Kollegen auf meinem Schreibtisch!
Kinder werden heute vor allem in den sozial schwachen Familien gezeugt. Die Fünfkinderfamilie ist bei Sozialhilfeempfängern kein Problem. Erst damit rechnet sich die Sozialhilfe! Kinder zur Lebensvorsorge! Ganz wie in alten Zeiten!
Deswegen: Schafft das Kindergeld ab! Führt wie in Frankreich die Ganztagesschule ein (damit aus Kindern von Sozialhilfempfängern nicht die nächsten Sozialhilfeempfänger werden!
Gut geschrieben! Genau das war es - und ist es in der dritten Welt noch heute: Kinder wurden zur eigenen Altersvorsorge gezeugt! Und die andere große Lüge: Die Liebesheirat! Wenn die erste Ehefrau am Kindbettfieber verstorben war, wurde ruckzuck neu geheiratet. Nicht aus Liebe, sondern aus reiner Notwendigkeit! Jenseits aller Romantik: Nicht umsonst hieß es, dass die Bismark'schen Sozialgesetze der Niedergang der Gesellschaft sein sollten. Weil mit der Rentenversicherung die Gründe für die Zeugung von Kindern entfielen.
Dass heute Kinder so "verhalten" gezeugt werden (und man muss es sagen: Zumeist von den "Falschen") hat vielerlei Gründe. Da spielt der Arbeitsstress eine Rolle. Wir haben doch das Kuriosum, dass wie eine hohe Arbeitslosenzahl haben. Auf der anderen Seite haben wir die Berufstätigen, die vor Überstunden kaum aus den Augen gucken können - und deren Produktivität massiv gestiegen ist, weil sie 60 Minuten das doppelte von dem ableisten müssen, was ein Vorgänger in den 70ern ableisten musste. Aber es kommt auch der Erziehungsstressfaktor hinzu: Wenn man unter Berufs- und Familienstress den erzieherischen Kotau erlebt und einem, weil die Kleinen so gar nicht folgen wollen, die Hand ausrutscht, klopft im günstigsten Fall das Jugendamt an die Tür, im ungünstigsten der Staatsanwalt. Und selbstverständlich genügt für die Kinder nicht der Schulbesuch und heimische Gesellschaftsspiele und die Vermittlung, dass man Bücher auch zum Lesen verwenden kann. Nein: Die Süßen müssen gemanagt werden. Um die Zukunft der Kleinen sicherzustellen, müssen sie frühzeitig zum Klavier-, Reit-, Ballett-, Yoga-, Frühsprachen-, usw-Unterricht. Und weil man wegen der unendlich vielen Sexualstraftäter, der bösen Nachbarn, des bösen Straßenverkehrs und weil man die Kleinen gern hat, dieselben auf keinen Fall einfach Mal zu Fuß zur Schule latschen lassen darf, müssen sie morgens mit dem Auto hingebracht, mittags abgeholt werden, dann müssen sie zum Klavier-, usw.-Unterricht gefahren werden.
Und am Wochenende wird's dann richtig stressig: Da kommen die diversen Treffen mit den Freunden hinzu. Da man ja frühzeitig zum Exklusiven neigt, reichen da nicht Nachbarssohn oder -tochter. Nein, man pflegt Beziehungen am anderen Ende der Stadt. Da müssen die Süßen natürlich auch noch hingegurkt werden.
Ich wollte immer fünf Kinder haben, ein kleines Häuschen im Grünen, damit die Süßen Auslauf haben. Nichts von alle dem habe ich realisieren können - weil ich mit Arbeit zugeschüttet worden bin. Und statt sie - wie andere Kollegen - liegen zu lassen, habe ich sie mit Nachtschichten weggeschafft - in der stillen Erwartung, dann Freizeit zu haben! Irrtum: Kaum hatte man meine Leistungsfähigkeit und den Umstand, dass ich im Verhältnis der Kollegen bis zu 180 % Leistung erbrachte, zur Kenntnis genommen, landeten die Akten der Kollegen auf meinem Schreibtisch!
Kinder werden heute vor allem in den sozial schwachen Familien gezeugt. Die Fünfkinderfamilie ist bei Sozialhilfeempfängern kein Problem. Erst damit rechnet sich die Sozialhilfe! Kinder zur Lebensvorsorge! Ganz wie in alten Zeiten!
Deswegen: Schafft das Kindergeld ab! Führt wie in Frankreich die Ganztagesschule ein (damit aus Kindern von Sozialhilfempfängern nicht die nächsten Sozialhilfeempfänger werden!
auch in d. BRD. Kinder werden, sollten zumindest m.E., nicht allein od. vordergründig z. Alterssicherung d. Eltern gezeugt werden, dann schon eher zum Erhalt der Art, wie uns dies die bzw. die von uns begründete Biologie sagt - die hiermit ja im Widerspruch zu d. Grundaussagen d. Religionen, d. heutigen Endzeitreligionen, steht. Die Sorgen um Kinder Alte sind heute vielleicht doch so groß wie in früheren Not(!)zeiten. Wie soll es sich in dieser hochkomplexen Welt noch zurechtfinden, wo wir dies schon nicht mehr wirklich können (sogar "unsere" Politiker), wie sich noch wohlfühlen, bei all dem Müll u. all d. Waffen u. Risikotechniken. Dann noch d. heutigen Möglichkeiten d. Altenpflege - allein dabei könnte "es" zusammenbrechen!
auch wegen dem Streß, dem man sogar fast schon unbewusst ausgesetzt ist, z.B. durch das nächtliche Licht, Autos, Flugzeuge, gesellschaftliche Verpflichtungen (wie eben auch Elternabende - also Rechenschaftslegungen über d. Leistungen seiner Kinder gegenüber relativ hohen Anforderungen d. Gesellschaft an diese), dann eben wegen der immer stärker zunehmenden Umweltverschmutzung u. d. immer stärker werdenden Rüstung, das wird in Medien wie der Zeit und anderen (Regierungs-nahen Medien und eben der Regierung) hier(!) immer wieder gern ignoriert. (Wohl weil man die immer noch Kinderzeuger nicht mal ansatzweise irritieren will). Ja, der Staat will Steuerzahler - die Medien sollten hier aber objektiver, neutral, sein!
könnte man hierzu sagen. Dass nicht immer die Kinder-Nichtzeuger sich hierzu erklären müssen, sondern dass am Ende gar die Kinderzeuger gefragt werden, sag mal, wie kannst Du eigentlich noch ein Kind in diese Welt setzen. Das muss quasi mit aller Macht verhindert werden, da dies wohl noch weniger Kinder zur Folge hätte, und all die schönen Menschenrechte bis zum immer mehr herausgeschobenen letzten Atemzug dann vielleichtwohl noch schlechter gewährleistet werden könnten. Gerade wegen d. demographischen Krise werden immer mehr Lasten ja auf immer weniger Schultern verteilt. Die "Kinderaufzucht" ist hier noch das Schönste - man muss aber eben auch dem Jungerwachsenen noch in`s Gesicht sehen können...!
Gut geschrieben! Genau das war es - und ist es in der dritten Welt noch heute: Kinder wurden zur eigenen Altersvorsorge gezeugt! Und die andere große Lüge: Die Liebesheirat! Wenn die erste Ehefrau am Kindbettfieber verstorben war, wurde ruckzuck neu geheiratet. Nicht aus Liebe, sondern aus reiner Notwendigkeit! Jenseits aller Romantik: Nicht umsonst hieß es, dass die Bismark'schen Sozialgesetze der Niedergang der Gesellschaft sein sollten. Weil mit der Rentenversicherung die Gründe für die Zeugung von Kindern entfielen.
denn die Rentenversicherung wurde eingeführt, weil Bismarck die Sozialisten in Schacht halten wollte und gleichzeit die Politik es leid war, sich um die Alten in den Armenhäusern kümmern zu müssen. Ursache? Die Jungen haben sich nämlich einen [...] um Ihre Alten gekümmert, weil sie mit ihrer eigenen [ entfernt: achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke. Die Redaktion/m.e. ] beschäftig waren und für alten Eltzern weder Zeit noch Geld übrig hatten (zwar nicht alle, aber die meisten). Und wer damals keine Kinder hatte, aber Vermögen erwirtschaften konnte, konnte sich im Alter gut versorgen lassen. So einigen Leuten mit Kindern würden heute die Augen aufgehen, wenn diese Zeiten wiederkämen. Bei den Löhnen und Arbeitslosen-Quote hätte die gar keine Chance ihre Alten zu versorgen. Und wie wäre dies erst nbei Arbeitslosen und deren Kindern. Verhungern die dann zusammen mit Ihren Kindern? Oder gibt es wieder Kinderarbeit? Sie solten mal alles beleuchten, bevor Sie wieder die Tastatur bemühen.
denn die Rentenversicherung wurde eingeführt, weil Bismarck die Sozialisten in Schacht halten wollte und gleichzeit die Politik es leid war, sich um die Alten in den Armenhäusern kümmern zu müssen. Ursache? Die Jungen haben sich nämlich einen [...] um Ihre Alten gekümmert, weil sie mit ihrer eigenen [ entfernt: achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke. Die Redaktion/m.e. ] beschäftig waren und für alten Eltzern weder Zeit noch Geld übrig hatten (zwar nicht alle, aber die meisten). Und wer damals keine Kinder hatte, aber Vermögen erwirtschaften konnte, konnte sich im Alter gut versorgen lassen. So einigen Leuten mit Kindern würden heute die Augen aufgehen, wenn diese Zeiten wiederkämen. Bei den Löhnen und Arbeitslosen-Quote hätte die gar keine Chance ihre Alten zu versorgen. Und wie wäre dies erst nbei Arbeitslosen und deren Kindern. Verhungern die dann zusammen mit Ihren Kindern? Oder gibt es wieder Kinderarbeit? Sie solten mal alles beleuchten, bevor Sie wieder die Tastatur bemühen.
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