Für Barack Obama wird es ernst: Die Krise drückt das Land nieder, und doch begleitet den Präsidenten bei seiner Amtsübernahme am Dienstag große Zuversicht.
Entsetzen in der katholischen Kirche: Auch nach der Aufforderung zum Widerruf an Holocaust-Leugner Williamson gibt es nur einen Weg, das Debakel des Papstes abzumildern
Wie Deutschland durch die Krise kommen kann: Wir alle müssen teilen – die Arbeit und den Lohn. Die Regierung allein kann die steigende Arbeitslosigkeit nicht verhindern.
Die Wirtschaft bringt ihren eigenen Wortschatz hervor, der mit einer brutalen Deutlichkeit aufwartet, wie sie in der Finanzbranche bisher nicht üblich war. Ein Auszug.
Der US-Präsident will plötzlich auch mit Fundamentalisten und Diktatoren reden. Doch manchmal werden dadurch weder die Bösen gut noch die Amerikaner zu Friedensengeln.
Sie waren die Helden der Krise – jetzt müssen auch die ersten kommunalen Banken gestützt werden. Und die großen Verluste durch Kreditausfälle kommen erst noch.
Die Institute sagen, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um sechs Prozent schrumpft. Das ist schlimm. Nicht nur, weil unser Wohlstand dann irgendwann dahin ist
Die Angst vor dem H1N1-Virus lässt nach. Die Welt hat Glück gehabt – aber sie war auch gut vorbereitet, dank besonnener Bürger und einer guten Krisenorganisation
Auch wenn die deutsche Wirtschaft abrutscht wie seit Jahrzehnten nicht: Ohne die massiven Eingriffe des Staates wäre die Volkswirtschaft längst zusammengebrochen.
Die CSU fordert mehr Mitsprache in der Europapolitik und bedient damit die Skepsis in der Bevölkerung. Aber Deutschland darf nicht zum Bremser in der EU werden.
Die Amerikagrippe sorgt unentwegt für neue Meldungen. Bisher verläuft sie aber ebenso milde wie vorhersehbar. Wie ist der Stand der Dinge, was erwartet uns im Winter?
Im Kampf der Fabrikanten spiegelt sich eine Konfrontation zweier Welten: Piëch reizt der Autobau, Wiedeking der Gewinn. Von der Übernahme könnten beide profitieren.
Kaum hat der Staat die Finanzindustrie gerettet, drehen Banken wieder das große Rad. Die Politik will jetzt die Boni begrenzen. Doch sie muss mehr tun.
Wenn der Wahlkampf allzu beliebig wird, schlägt die Stunde von Parodisten wie Hape Kerkeling oder Martin Sonneborn. Für die Politik ist das allerdings nicht lustig.
Nach den Wahlen in Afghanistan muss der Westen erkennen, dass er an seine Grenzen stößt: Militärisch, politisch und kulturell. Er sollte seine Truppen abziehen.
Finanzkrise, Terror, Klima: Die Menschheit rückt zusammen. Doch ein Jahr nach der Lehman-Pleite zeigt sich, dass die Einsicht nie von Dauer ist. Von Uwe Jean Heuser
Wer kümmert sich eigentlich um die großen Zukunftsthemen? Eine kluge Regierung müsste die Zuständigkeiten am Kabinettstisch neu verteilen. Von Petra Pinzler.
Aller Aufregung zum Trotz: Die Impfung gegen das Schweinegrippe-Virus H1N1 hilft – und die angeblich schlechtere ist die bessere. Ein Kommentar von Harro Albrecht
Schwarz-Gelb könnte so unangefochten regieren wie kaum eine Koalition zuvor. Umso erstaunlicher ist der verzagte Start. Ein Kommentar von Matthias Geis
Zwei fiktive Chinesen, "Gang und Dong", bereisen in der Marketingkampagne "Studieren in Fernost" ostdeutsche Unis. Ihre Darsteller erzählen was sie im Osten erlebt haben
Nach der gescheiterten Stichwahl steht Afghanistan am Pranger. Doch könnte sich das Unglück noch als Glück erweisen - für das Land wie für den Westen. Von Ulrich Ladurner
Wird der Mensch wegen 600 Euro Steuersenkung fleißiger? In ihrer Regierungserklärung setzt Merkel zu sehr aufs Geld - und widerspricht sich dabei noch. Von Bernd Ulrich
Selbst wenn ein neuer Weltklimavertrag in Kopenhagen scheitert: Die Politik muss klare Vorgaben machen, wie sie die Erderwärmung begrenzen will. Von Fritz Vorholz