Gesundheitsreform Ein bisschen Schweden
Barack Obamas erster Sieg: Die USA bekommen ein verbessertes Gesundheitssystem
© Brendan Hoffman-Pool/ Getty Images

Ein historischer Moment: Eben hat der Senat das Gesundheitsgesetz beschlossen
Noch haben die Vereinigten Staaten kein gerechteres Gesundheitssystem. Bevor sich Millionen bedürftiger Amerikaner tatsächlich eine Krankenkasse und damit einen normalen Arztbesuch leisten können, müssen Senat und Abgeordnetenhaus ihre zwei getrennten Vorschläge erst einmal in eine einheitliche Empfehlung gießen. Doch die letzte Wegstrecke ist nicht mehr so steinig. Wenn alles nach Plan verläuft, wird Präsident Obama im Januar das Gesetz unterschreiben.
Was beide Parlamentskammern – zuletzt der Senat am Heiligen Abend – bereits jeweils für sich beschlossen haben, ist eine Jahrhundertreform. Nicht im Vergleich zu den Bismarckschen Sozialgesetzen des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die eine ganze Gesellschaft umkrempelten; auch nicht im Vergleich zu den ausgeklügelten modernen Wohlfahrtssystemen Europas. Amerika hat sich nicht in ein zweites Schweden verwandelt; es ist nicht plötzlich sozialistisch geworden, nicht einmal sozialdemokratisch, sondern nur ein wenig sozialer. Dennoch wird dieses Gesundheitsgesetz das Land revolutionieren.
Trotz mancher Ungereimtheiten: Amerika verabschiedet sich schrittweise von einem zutiefst unmoralischen System, das gegenwärtig etwa 47 Millionen Menschen im Krankheitsfall sich selber überlässt. Seit 1912, seit fast 100 Jahren, versprechen demokratische wie republikanische Präsidenten mehr Gerechtigkeit. Aber jeder Versuch scheiterte bislang an der Monstrosität des Vorhabens – und am erbitterten Widerstand der Konservativen gegen zu viel staatliche Fürsorge.
Doch wer nur für einen Augenblick die ideologische Brille absetzt, sieht die Ungerechtigkeit des bisherigen Systems mit greller Deutlichkeit. Da ist die Frau aus Pennsylvania, die von ihrer Versicherung ausgemustert wurde, weil die Krebstherapie zu teuer wurde; die 47-Jährige konnte die Bestrahlungen nicht aus eigener Tasche bezahlen und ist gestorben. Ein 53-jähriger, an multipler Sklerose leidender Stahlarbeiter aus Ohio verliert von einem Tag auf den anderen seine Arbeit und damit auch seine Krankenversicherung; keine andere Kasse nimmt ihn mehr auf. Ein kalifornisches Ehepaar muss sein Haus verkaufen, um 150000 Dollar für eine Herzoperation ihrer 21-jährigen Tochter aufzubringen; die Versicherung hatte sich für unzuständig erklärt, weil die Deckungssumme überschritten worden war.
Amerika, die immer noch größte Wirtschaftsmacht der Welt, das supermoderne Land mit Spitzenmedizinern und Spitzenkliniken, muss mit einem schweren Makel leben: Es hat nicht nur eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt, sondern auch eines der unfairsten. Das soll sich nun ändern, indem jeder krankenversichert wird. Jedenfalls mehr oder weniger. Das heißt: Fälle wie die geschilderten dürfen sich nicht wiederholen, das wird per Gesetz ausgeschlossen, eine staatliche Agentur wacht darüber. Außerdem will man ungefähr 31 der bislang 47 Millionen nicht versicherten Amerikaner den Weg in eine Kasse ebnen. Entweder muss ihr Arbeitgeber einen Teil der Prämie berappen, oder die Einzelnen erhalten staatliche Unterstützung. Wer sich nicht versichert, soll eine Strafe zahlen.
- Datum 30.12.2009 - 19:45 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 30.12.2009 Nr. 01
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hat wohl viel abgeschrieben: Von Pelosi's Gedanken und Aeusserungen.
Arzt Besuche in NJ kosten $60. Das ist 2 Mahlzeiten bei einem Restaurant. Einem Restaurant mit Bedienung, nicht McDonalds.
Zu teuer?
Was Klingst vielleicht nicht aufgefallen ist: Das Gesetz betrifft am meisten die Versicherungsgesellschaften.
Man gibt ihnen neue Regeln. Was gut ist.
Ein Grossteil der Vorteile des Gesetzes fuer Arbeitsnehmer, kommt von der Verkuerzung der Vorteile fuer Rentner ueber 65.
Eine Menge neue Stellen werden noetig werden, um die neuen Zettel und Papiere zu schreiben auf neue Rechner speichern, um alles zu untersuchen und zu pruefen. Es hilft der Arbeitslosigkeit. Was wohl gut ist.
Wieviel es helfen wird, Spezialisten nicht in Anspruch nehmen zu muessen oder zu sollen oder zu wollen (was ganz teuer ist und oft unnoetig), wieviel man sparen wird/kann, weil es schwerer wird Aerzte und Krankenhaeuser zu verklagen, wenn Erwartungen nicht erfuellt werden oder etwas schief geht, wieviel man sparen kann, weil man sich davor huetet, ganz alte Menschen am Leben zu halten, die nicht mehr vom Bett aufstehen koennen oder kaum noch heil gemacht werden koennen, diese Ergebnisse werden sich herausstellen in den naechsten 10 Jahren.
Eine Art Sozialismus ist endlich in Amerika angekommen. Sie sieht wohl anders aus als Klingst sie sich vorstellt. Was interessant wird: Wer bezahlt was der andere bekommt. Oekonomische Ausgleichung ist immer ein Teil des amerikanischen Leben gewesen.
"Wieviel es helfen wird, Spezialisten nicht in Anspruch nehmen zu muessen oder zu sollen oder zu wollen (was ganz teuer ist und oft unnoetig).."
Ohje. Wenn ich nicht oft eigenmächtig zu Spezialisten gegangen wäre - und selbst die hin und wieder gewechselt hätte, dann hätte ich mich allzuoft mit Fehldiagnosen herumärgern müssen. Zumal sich viele Ärzte oft gar nicht die Mühe machen, den Patienten individuel zu behandeln, sondern sie im Fließbandverfahren nach Schema F abzuarbeiten. Herein, was sind ihre Beschwerden, ich schreibe ihnen mal diese Salbe auf, wenn es nicht hilft, kommen sie wieder (natürlich mit 3 wöchiger Wartezeit).. der nächste Bitte.
"Wieviel es helfen wird, Spezialisten nicht in Anspruch nehmen zu muessen oder zu sollen oder zu wollen (was ganz teuer ist und oft unnoetig).."
Ohje. Wenn ich nicht oft eigenmächtig zu Spezialisten gegangen wäre - und selbst die hin und wieder gewechselt hätte, dann hätte ich mich allzuoft mit Fehldiagnosen herumärgern müssen. Zumal sich viele Ärzte oft gar nicht die Mühe machen, den Patienten individuel zu behandeln, sondern sie im Fließbandverfahren nach Schema F abzuarbeiten. Herein, was sind ihre Beschwerden, ich schreibe ihnen mal diese Salbe auf, wenn es nicht hilft, kommen sie wieder (natürlich mit 3 wöchiger Wartezeit).. der nächste Bitte.
"Wieviel es helfen wird, Spezialisten nicht in Anspruch nehmen zu muessen oder zu sollen oder zu wollen (was ganz teuer ist und oft unnoetig).."
Ohje. Wenn ich nicht oft eigenmächtig zu Spezialisten gegangen wäre - und selbst die hin und wieder gewechselt hätte, dann hätte ich mich allzuoft mit Fehldiagnosen herumärgern müssen. Zumal sich viele Ärzte oft gar nicht die Mühe machen, den Patienten individuel zu behandeln, sondern sie im Fließbandverfahren nach Schema F abzuarbeiten. Herein, was sind ihre Beschwerden, ich schreibe ihnen mal diese Salbe auf, wenn es nicht hilft, kommen sie wieder (natürlich mit 3 wöchiger Wartezeit).. der nächste Bitte.
dass in den USA Unversicherte auch behandelt werden (müssen!), wenn sie krank sind und offensichtlich nicht dafür zahlen können.
Mit diesen Kosten werden dann die Versicherten belastet, deren Behandlung wird dadurch teurer.
Auch deswegen sind Versicherungen in den USA sehr hoch im Preis.
(Zusatz: Ich weiß natürlich, dass einerseits viele US-Bürger unbehandelt bleiben und andererseits Krankenhäuser und Ärzte sich mit vielen Tricks dagegen wehren, behandeln zu müssen. Das Gesundheitssystem in den USA ist wirklich wenig sozial im Einzelfall!)
Eine Vermehrung der Versicherten ist
1. auch eine Entlastung für diese Allgemeinheit der Versicherten.
2. könnten die Beitragssätze der Versicherungen dadurch sinken und für Viele attraktiver werden, die (mit Recht!) bisher davon ausgehen, dass sie lieber das Geld behalten und für eventuelle Krankheiten (selbst bezahlt) aufbewahren.
Ein paar Zusatzgedanken:
Drittens muss aber auch festgestellt werden, dass Ärzte in den USA wirklich sehr viel verdienen bzw. verdient haben.
Das hat sich in den letzten Jahren etwas geändert (auch die Zahl der Ärzte ist gestiegen).
Viertens ist erwähnenswert, dass Ärzte in den USA sogar eine eigene Form der Versicherung anbieten dürfen: Für einen festen Monatssatz (nicht ein Mal sehr hoch!) bieten sie eine Behandlungsgarantie in ihrer Praxis an. Zu vermuten ist natürlich, dass diese Ärzte sehr genau wissen, wem sie dieses Angebot machen.
besteht das volk dort nicht zu 80% aus dicken und kranken?
es wird spannend zu sehen, welcher krieg diese ausgaben wieder kompensieren soll.
Es sind 182% und 107%.
Es sind 182% und 107%.
Es sind 182% und 107%.
...von einem zutiefst unmoralischen System"
Was ist das schon wieder für ein moralisierender Quatsch? Das bisherige System deckte Arme und Alte Personen. Generell kann man sagen, dass unversicherte Personen Arbeiteten und sich entschieden hatten keine Versicherung zu nehmen. Ab 65 waren sie auf jeden Fall versichert und brauchten keine Rücklage dafür zu bilden.
Bei akuten Gesundheitsproblemen konnte jeder in die Klinik und wurde auf Kosten des Staates behandelt.
Insgesamt war die Versorgung etwa wie in Deutschland für die Armen und für die meisten anderen überragend besser.
Das System war zu teuer. "Unmoralisch" war es nicht. Es "Unmoralisch" zu nennen verstärkt das hierzulande herrschende Vorurteil gegenüber Amerika und verleitet die Leute zu glauben das deutsche System wäre besser als es ist.
Was moralisch oder unmoralisch ist, hängt natürlich immer auch von den Moralvorstellungen des Beurteilers ab.
Als jemand, der im psychiatrischen Notdienst in den USA und daher regelmäßig in der Notaufnahme ("emergency room") des hiesigen Krankenhauses arbeitet, kann ich folgendes sagen:
Richtig ist, dass jeder mit akuten Problemen in der Notaufnahme behandelt wird, z.B. wegen Verletzungen, Herzstillstand oder suizidaler Überdosis. Unversicherte kriegen eine hohe Rechnung; wenn sie sie nicht bezahlen können, schreibt das Krankenhaus die Kosten ab. Manche werden für einige Monate regelmäßig von professionellen Schuldeintreibern belästigt und beschimpft. Die unbezahlten Kosten werden de facto von den Versicherten quersubventioniert.
Wer aber mit chronischen Problemen kommt, wie z.B. mit chronischen Herzproblemen, Diabetes, Krebs, eine Dialyse benötigt usw., wird wieder weggeschickt, auch wenn das Leiden zum Tode führt. Ob eine solche Person eine andere Behandlungsmöglichkeit findet oder, wegen dieser Krankheit, in die staatliche Medicaid- oder Medicare-Versicherung aufgenommen wird, hängt vom Einzelfall ab, ist je nach Region und Bundesstaat verschieden, und ist nicht garantiert. In vielen Fällen wird der Kranke in die Rolle des demütigen und gedemütigten Bittstellers gesteckt, der als Belästigung empfunden und oft auch so behandelt wird. Wer Pech hat, stirbt eben unversichert oder in der Zeit, in der der Medicaid-Antrag geprüft wird.
Fortsetung folgt...
Leute mit niedrigem Verdienst sind häufig nicht versichert, nicht weil sie freiwillig auf eine Versicherung verzichten, sondern weil die Firmen nur den besseren Angestellten, aber nicht den unteren Lohngruppen Versicherung anbieten. Eine selbstbezahlte Versicherung kommt für viele wegen der Kosten nicht in Frage.
Häufig ist noch ein anderes Szenario: Die Person ist versichert, wird krank, wird auf Grund der Krankheit entlassen, verliert auf Grund der Entlassung die Versicherung. Die Versicherung zahlt noch zwei Monate, und dann ist Schluss, selbst wenn der Kranke zu der Zeit auf der Intensivstation liegt. Der Kranke und seine Familie verlieren ihr Haus und die gesamten Ersparnisse, z.B. die, die für die College-Ausbildung der Kinder gedacht war. (Dieser Fall ist einem meiner Kollegen passiert. Er ist dann "zum Glück" ein paar Tage vor dem Termin gestorben, an dem die Versicherung ausgelaufen wäre.)
Ich selbst halte dieses System für unmoralisch. Aber ganz abhängig von der eigenen Moralvorstellung kann man hier natürlich anderer Meinung sein.
Was moralisch oder unmoralisch ist, hängt natürlich immer auch von den Moralvorstellungen des Beurteilers ab.
Als jemand, der im psychiatrischen Notdienst in den USA und daher regelmäßig in der Notaufnahme ("emergency room") des hiesigen Krankenhauses arbeitet, kann ich folgendes sagen:
Richtig ist, dass jeder mit akuten Problemen in der Notaufnahme behandelt wird, z.B. wegen Verletzungen, Herzstillstand oder suizidaler Überdosis. Unversicherte kriegen eine hohe Rechnung; wenn sie sie nicht bezahlen können, schreibt das Krankenhaus die Kosten ab. Manche werden für einige Monate regelmäßig von professionellen Schuldeintreibern belästigt und beschimpft. Die unbezahlten Kosten werden de facto von den Versicherten quersubventioniert.
Wer aber mit chronischen Problemen kommt, wie z.B. mit chronischen Herzproblemen, Diabetes, Krebs, eine Dialyse benötigt usw., wird wieder weggeschickt, auch wenn das Leiden zum Tode führt. Ob eine solche Person eine andere Behandlungsmöglichkeit findet oder, wegen dieser Krankheit, in die staatliche Medicaid- oder Medicare-Versicherung aufgenommen wird, hängt vom Einzelfall ab, ist je nach Region und Bundesstaat verschieden, und ist nicht garantiert. In vielen Fällen wird der Kranke in die Rolle des demütigen und gedemütigten Bittstellers gesteckt, der als Belästigung empfunden und oft auch so behandelt wird. Wer Pech hat, stirbt eben unversichert oder in der Zeit, in der der Medicaid-Antrag geprüft wird.
Fortsetung folgt...
Leute mit niedrigem Verdienst sind häufig nicht versichert, nicht weil sie freiwillig auf eine Versicherung verzichten, sondern weil die Firmen nur den besseren Angestellten, aber nicht den unteren Lohngruppen Versicherung anbieten. Eine selbstbezahlte Versicherung kommt für viele wegen der Kosten nicht in Frage.
Häufig ist noch ein anderes Szenario: Die Person ist versichert, wird krank, wird auf Grund der Krankheit entlassen, verliert auf Grund der Entlassung die Versicherung. Die Versicherung zahlt noch zwei Monate, und dann ist Schluss, selbst wenn der Kranke zu der Zeit auf der Intensivstation liegt. Der Kranke und seine Familie verlieren ihr Haus und die gesamten Ersparnisse, z.B. die, die für die College-Ausbildung der Kinder gedacht war. (Dieser Fall ist einem meiner Kollegen passiert. Er ist dann "zum Glück" ein paar Tage vor dem Termin gestorben, an dem die Versicherung ausgelaufen wäre.)
Ich selbst halte dieses System für unmoralisch. Aber ganz abhängig von der eigenen Moralvorstellung kann man hier natürlich anderer Meinung sein.
Bei einem Unfall:Weißer Mann-weißes Auto
Schwarzer Mann-Schwarzes Auto...
Es ist nicht zufällig,dass gerade diese riesige Untersuchung
mit 500 000 Menschen über 10 Jahre in der USA durchgeführt
wurde:
http://www.spiegel.de/wis...
Der Bauch der US Amerikaner ist wohl vielfach auch
ein Eiweiß Bauch,nicht nur ein"Fettbauch".
Wenn unbefangene Ärzte sich mit den ungenützten
Schätzen,die diese Untersuchungen ermöglichen,
beschäftigen,die Kosten des gesamten Gesundheitssystems
wären wesentlich geringer:
http://www.prof-wendt.de/...
Sein Sohn Prof.Thomas Wendt hat sich damit auch sehr
eingehend beschäftigt.
Wenn der Vergleich mit Schweden kommt,so ist trotz
viel tieferer Temperaturen auch die Art der Fortbewegung
sehr unterschiedlich:
http://www.adfc.de/1819_1
In Malmö oder Uppsala sind doch 30% bei den tiefen
Temperaturen eine gute Zahl.Während in der USA
das Fahrrad als ein Mittel,das zur Impotenz führt,gilt?
http://leben.freenet.de/g...
Es ist also der schlechte oder schlecht eingestellte
Sattel.
Reden wir lieber über den öffentlichen Verkehr:
Alle reden davon aber keiner traut sich.
http://www.focus.de/auto/...
Time is money ,oder doch nicht?
Ich habe selten jemanden beim Autofahren am Laptop
arbeiten oder ein Buch lesen sehen?
Was moralisch oder unmoralisch ist, hängt natürlich immer auch von den Moralvorstellungen des Beurteilers ab.
Als jemand, der im psychiatrischen Notdienst in den USA und daher regelmäßig in der Notaufnahme ("emergency room") des hiesigen Krankenhauses arbeitet, kann ich folgendes sagen:
Richtig ist, dass jeder mit akuten Problemen in der Notaufnahme behandelt wird, z.B. wegen Verletzungen, Herzstillstand oder suizidaler Überdosis. Unversicherte kriegen eine hohe Rechnung; wenn sie sie nicht bezahlen können, schreibt das Krankenhaus die Kosten ab. Manche werden für einige Monate regelmäßig von professionellen Schuldeintreibern belästigt und beschimpft. Die unbezahlten Kosten werden de facto von den Versicherten quersubventioniert.
Wer aber mit chronischen Problemen kommt, wie z.B. mit chronischen Herzproblemen, Diabetes, Krebs, eine Dialyse benötigt usw., wird wieder weggeschickt, auch wenn das Leiden zum Tode führt. Ob eine solche Person eine andere Behandlungsmöglichkeit findet oder, wegen dieser Krankheit, in die staatliche Medicaid- oder Medicare-Versicherung aufgenommen wird, hängt vom Einzelfall ab, ist je nach Region und Bundesstaat verschieden, und ist nicht garantiert. In vielen Fällen wird der Kranke in die Rolle des demütigen und gedemütigten Bittstellers gesteckt, der als Belästigung empfunden und oft auch so behandelt wird. Wer Pech hat, stirbt eben unversichert oder in der Zeit, in der der Medicaid-Antrag geprüft wird.
Fortsetung folgt...
Ich weiss nicht, ob Sie jemals in einem durchschnittlichen osteuropäischen Hospital mal waren, aber .... Warum sollten dann alle Staaten in den USA die gleichen Standards haben? Die Regierungen der Staaten sind in Bezug auf Medcaid frei und die jeweilige Bevölkerung wählt, wie sie die Fed Gelder verwenden will.
Aber auch für Deutschland kann man Anekdoten finden. Sie sagen aber nicht viel. Es gibt überall Personen, die unversichert sind, weil sie ihre ihre Jobs verloren und die Prämien nicht zahlen konnten und auch hier wird man schlecht behandelt, wenn man niemand ist (ich sah eine Frau in der Aufnahme der hiesigen Uni Klinik vor Schmerzen schreiend liegen. Sie wurde erst behandelt, als ich meinen Hausarzt, der dort Klinikchef war holte).
Die Struktur der Erniedrigungen ist anders und vielleicht auch Teilweise die Zahlen. Aber man wartet hier bei schlechter Diagnose auch Mal 2 Monate auf einen Kernspinn. In der Klinik eines anderen Freundes starb ein Mann innert 2 Monate nach Entdeckung des Krebs an der gleichen Stelle, sagte mir mein Freund, als ich ihm die 2 Monate Sache erzählte.
Ich weiss nicht, ob Sie jemals in einem durchschnittlichen osteuropäischen Hospital mal waren, aber .... Warum sollten dann alle Staaten in den USA die gleichen Standards haben? Die Regierungen der Staaten sind in Bezug auf Medcaid frei und die jeweilige Bevölkerung wählt, wie sie die Fed Gelder verwenden will.
Aber auch für Deutschland kann man Anekdoten finden. Sie sagen aber nicht viel. Es gibt überall Personen, die unversichert sind, weil sie ihre ihre Jobs verloren und die Prämien nicht zahlen konnten und auch hier wird man schlecht behandelt, wenn man niemand ist (ich sah eine Frau in der Aufnahme der hiesigen Uni Klinik vor Schmerzen schreiend liegen. Sie wurde erst behandelt, als ich meinen Hausarzt, der dort Klinikchef war holte).
Die Struktur der Erniedrigungen ist anders und vielleicht auch Teilweise die Zahlen. Aber man wartet hier bei schlechter Diagnose auch Mal 2 Monate auf einen Kernspinn. In der Klinik eines anderen Freundes starb ein Mann innert 2 Monate nach Entdeckung des Krebs an der gleichen Stelle, sagte mir mein Freund, als ich ihm die 2 Monate Sache erzählte.
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