Krieg im Irak "Der erste Schuss fällt nach fünf Minuten"

Sieben Jahre nach Kriegsausbruch: Eine Rückkehr in die irakische Stadt Kirkuk. Von Carolin Emcke

Das Erste, was im Krieg stirbt, ist die Gewissheit. Kein Tag, keine Stunde lässt sich berechnen, alle Erfahrung aus anderen Kriegen erweist sich als fragwürdig, was sicher geglaubt war, zerschellt und lässt sich nur noch unsicher und zweifelnd zusammensetzen.

Der Wagen, der uns am Checkpoint der Grenze zwischen der kurdischen Provinz des Nordiraks und dem nicht mehr kurdisch dominierten Irak abholt, ist nicht einfach ein Wagen, wie wir gedacht hatten, sondern ein Pick-up-Truck. Und die Begleiter, die uns nach Kirkuk bringen sollen, sind nicht uniformierte Beamte, sondern schwer bewaffnete Mitglieder einer Anti-Terror-Einheit der Polizei unter Leitung von Major Sakran Sroot. Auf der Ladezone sitzen sechs Männer mit schusshemmenden Westen, einer thront hinter einem aufgestützten Maschinengewehr, die anderen tragen Kalaschnikows über der Schulter und Pistolen am Gürtel.

Anzeige

Es macht kaum Sinn, abzuwägen, ob dieser Schutz wirklich nötig ist, ob er die Angst verringert oder steigert, wir können es nicht beurteilen, nur vertrauen, zudem ist es eine zuvorkommende Geste des Sicherheitschefs von Kirkuk, der uns den Wagen geschickt hat, also sitzen wir innen auf der Rückbank, unbeweglich in unseren massiven Westen, die wir angelegt haben, »Der, den ich liebe, / hat mir gesagt, / dass er mich braucht«, fällt mir auf einmal ein, Brecht, »darum achte ich auf meinen Weg / und fürchte von jedem Regentropfen, / dass er mich erschlagen könnte«, ab und an höre ich mich selbst auf meinen verschalten Bauch trommeln, um den beruhigenden Klang der harten Keramikplatten im Kern der Weste zu vernehmen, die Füße sind eingeklemmt, weil die Helme, die wir nun irgendwie doch nicht im Wageninneren aufziehen wollen, den Platz hinter dem Vordersitz einnehmen, nur die Knie sind einsetzbar, um die Balance zu halten bei dem, was jetzt folgt: Der Wagen rast über die Landstraße, Nashwan, der arabische Fahrer, der aus Bagdad fliehen musste, weil er für die Amerikaner gearbeitet hat, drängt zivile Fahrzeuge ab, er schlängelt sich an jedem Auto vorbei, das ihm in die Quere kommt, rechts vorbei, links vorbei, eine kleine Handbewegung von Major Sroot reicht, um die Richtung des nächsten irrwitzigen Manövers anzugeben, sie jagen dahin oder davon, das lässt sich gar nicht sagen, nur das Tempo nicht drosseln, selbst inmitten des Stadtverkehrs nicht, wie ein Eisbrecher dringt der Wagen ein in jede Ansammlung von Autos, Eselskarren, Fuhrwerken, Fußgängern, die Sirene wird eingesetzt, der Lautsprecher, immer wieder greift Sroot zu dem Mikrofon und erteilt Befehle, wer nicht beiseitespringt, gefährdet sich selbst.

Aus dem aktuellen ZEITmagazin

Ali Vahal, unser dreisprachiger kurdischer Übersetzer, der in Amerika aufgewachsen ist, hält sich schwankend in der Mitte zwischen dem Fotografen Sebastian Bolesch und mir und flüstert: »Das nennt man martial law ...«, und es ist ihm anzusehen, dass er dies für keinen guten Import aus den Vereinigten Staaten hält. Sebastian sagt gar nichts mehr, auch wenn dies eigentlich ein Moment wäre für einen seiner trockenen Klassiker (»Entspannt ist anders«).

Kaum im Polizeihauptquartier von Kirkuk, das wie eine Festung mit Betonblöcken vor dem Eingang gesichert ist, geht es weiter, eine Polizeistation soll eröffnet werden, Amerikaner, sunnitische Scheichs von den Awakening Councils, die die amerikanischen Truppen unterstützen, Kurden, alle sollen zusammenkommen zur Feier des Tages, unsere Einheit soll den Konvoi des Sicherheitschefs begleiten, und so reihen wir uns ein in eine Kolonne aus 15 Landcruisern auf dem Weg zur Polizeistation.

Der erste Schuss fällt nach fünf Minuten. Die Kugel zischt direkt an Sebastians Seitenfenster vorbei. Alle im Wagen erstarren für einen Augenblick. Sroot greift zum Funkgerät und fragt bei seinen Männern hinten nach, woher der Schuss kam, als plötzlich der uns zugewandte Soldat am Maschinengewehr auf dem Wagen vor uns mit seiner behandschuhten Hand winkt und lächelt, über den knatternden Funk kommt die Ansage, er habe nur mal die Waffe testen wollen. Ah ja.

Am Fenster ziehen sandige Landschaften vorbei, ab und an mal ein verwahrloster Esel, braun oder grau, ausgebrannte Trümmer von Autos von Selbstmordattentätern in denselben Farben, eine unscheinbare Ödnis, industrialisiert, aber brach, leere Gegenden, der Blick sucht haltlos nach einem Ort, nach Farbe, nach Leben, alles rauscht schemenhaft vorbei, bis auf einmal die linke Fahrspur abgeriegelt ist, ein Stau hat sich dahinter gebildet, es gibt Sperren, ein hektisches Treiben, das um einen ruhigen Mittelpunkt herumkreist, dem sich keiner nähert, ein rostrotes Fass liegt dort auf dem Asphalt, eine Bombe. Warum wollten sie gerade diese Stelle treffen? »Es gibt keine Logik«, sagt Sroot, »manchmal agieren die wie Tiere, die blind töten.« Tiere töten eigentlich gar nicht blind, denke ich im Stillen, aber was verstehe ich schon vom Töten. Der Wagen rast weiter, nur nicht stoppen, nur nicht eine Sekunde zum Stehen kommen neben einem Gegenstand, neben einem Fahrzeug, jedes Innehalten, so beginne nun auch ich zu denken, könnte den Tod bedeuten.

Ist das schon das Ende der kritischen Distanz? Fühlt es sich so an, das »embedded«, das ich nie erleben wollte? Geht es so schnell, dass einem Aggressivität nicht mehr aggressiv, sondern notwendig erscheint, nur weil wir mit denen, die da aggressiv sind, im Auto sitzen und weil ihre Aggressivität potenziell uns beschützt?

Immer wieder hat uns diese Region angezogen. Sebastian Bolesch und ich waren wochenlang während des Krieges dort, im Frühjahr 2003, als die kurdischen Peschmerga gemeinsam mit den amerikanischen Special Forces an der zweiten Front kämpften. Wir haben die Euphorie erlebt, als die ersten Städte fielen, erst Bagdad, dann Kirkuk, dann Mossul, als die Menschen nicht nur die kurdische, sondern auch die irakische Fahne schwenkten, wir haben die Hoffnung der Flüchtlinge erlebt, die im Zuge der »Arabisierungs«-Kampagne von Saddam Hussein aus der Region um Kirkuk vertrieben worden waren und die träumten von einer Rückkehr in ihre Stadt.

Leser-Kommentare
  1. 1. Alle?

    ich fuer meinen teil beteilige mich nicht an Gewalt. Die Invasion des Iraks war eine Allianz der Willigen - Weapons of mass destruction (wo waren die noch gleicht?). Die deutsche Regierung beteiligt sich an Gewalt in Afghanistan was nach meinem Gefühl von der Mehrheit der Deutschen abgelehnt wird. Der Irak ist fuer ca. 20 Jahre destabilisiert - wozu eigentlich? Ziehen eigentlich alle GIs ab oder verbleiben Militärbasen? Der Irak könnte sich sehr gut aus dem Schlamassel herausarbeiten, wenn ihm nur die Kontrolle über das Öl bliebe.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Hallo
    Ihr Glaube an den ach so friedfertigen Saddam Hussein ist leider ein Irrglaube.
    Der Irak hat im iranisch/irakischen Krieg sehr wohl chemische Waffen eingesetzt und diese auch gegen die Kurden im eigenen Land eingesetzt.
    Chemische Waffen sind Massenvernichtungswaffen.
    Diese können von jedem Land hergestellt werden das über eine petrochemische Industrie verfügt und der Aufwand dafür ist geringer als man denkt.
    Der Irak verfügt über einen chemische Industrie und auch die Fachleute waren vorhanden.
    Gruss
    Rene

    • joG
    • 07.01.2010 um 14:07 Uhr

    ...uninformierten Beitrag zu lesen, von dem der Autor glaubt er wäre witzig. Solche Sätze sind ein besonderer Genuss, sind sie doch hierin so entlarvend: "Weapons of mass destruction (wo waren die noch gleicht"

    • marxo
    • 07.01.2010 um 16:29 Uhr

    Würde man das korrekt übersetzt haben, würde es Koalition der Mutigen oder Entschlossenen heißen. Typische deutsche Eindimensionalität, die denkt, das engliche Wort stamme vom deutschen ab und habe dessen Bedeutung übernommen.

    Anyway. Auch sie waren beteiligt, denn Nichtkrieg ist in dieser Welt bisweilen mörderischer und schlimmer als Krieg. Was man zulässt, unterlassene Hilfeleistung, das ist ein Strafbestand.

    Hallo
    Ihr Glaube an den ach so friedfertigen Saddam Hussein ist leider ein Irrglaube.
    Der Irak hat im iranisch/irakischen Krieg sehr wohl chemische Waffen eingesetzt und diese auch gegen die Kurden im eigenen Land eingesetzt.
    Chemische Waffen sind Massenvernichtungswaffen.
    Diese können von jedem Land hergestellt werden das über eine petrochemische Industrie verfügt und der Aufwand dafür ist geringer als man denkt.
    Der Irak verfügt über einen chemische Industrie und auch die Fachleute waren vorhanden.
    Gruss
    Rene

    • joG
    • 07.01.2010 um 14:07 Uhr

    ...uninformierten Beitrag zu lesen, von dem der Autor glaubt er wäre witzig. Solche Sätze sind ein besonderer Genuss, sind sie doch hierin so entlarvend: "Weapons of mass destruction (wo waren die noch gleicht"

    • marxo
    • 07.01.2010 um 16:29 Uhr

    Würde man das korrekt übersetzt haben, würde es Koalition der Mutigen oder Entschlossenen heißen. Typische deutsche Eindimensionalität, die denkt, das engliche Wort stamme vom deutschen ab und habe dessen Bedeutung übernommen.

    Anyway. Auch sie waren beteiligt, denn Nichtkrieg ist in dieser Welt bisweilen mörderischer und schlimmer als Krieg. Was man zulässt, unterlassene Hilfeleistung, das ist ein Strafbestand.

  2. Hallo
    Ihr Glaube an den ach so friedfertigen Saddam Hussein ist leider ein Irrglaube.
    Der Irak hat im iranisch/irakischen Krieg sehr wohl chemische Waffen eingesetzt und diese auch gegen die Kurden im eigenen Land eingesetzt.
    Chemische Waffen sind Massenvernichtungswaffen.
    Diese können von jedem Land hergestellt werden das über eine petrochemische Industrie verfügt und der Aufwand dafür ist geringer als man denkt.
    Der Irak verfügt über einen chemische Industrie und auch die Fachleute waren vorhanden.
    Gruss
    Rene

    Antwort auf "Alle?"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    @Rene:
    Stimmt, aber wurde etwas außer Acht gelassen.
    Im Kalten Krieg wurde der Iran von der US-Regierung militärisch unterstützt. Als der der Schah gestürzt wurde hat die amerikanische Regierung den Irak hochgerüstet und auf den Iran gehetzt.
    Gruß

    @Rene:
    Stimmt, aber wurde etwas außer Acht gelassen.
    Im Kalten Krieg wurde der Iran von der US-Regierung militärisch unterstützt. Als der der Schah gestürzt wurde hat die amerikanische Regierung den Irak hochgerüstet und auf den Iran gehetzt.
    Gruß

    • MCP
    • 07.01.2010 um 10:12 Uhr

    Mir gefällt der Artikel sehr gut. Er regt stark zum Nachdenken und die gemischten Gefühle kommen auch gut dabei rüber.

    • dj23
    • 07.01.2010 um 11:28 Uhr

    Pflichtlektüre für alle, die über Kriegs(Friedens)einsätze entscheiden!!!!

    • Atan
    • 07.01.2010 um 12:25 Uhr

    Ich musste mir diesen Beitrag unwillkürlich mit dem Porträt von Ladurner über einen iranischen Beamten zusammendenken: dieser zog aus seinen fürchterlichen Erfahrungen des Irak-Iran-Krieges den Schluss, dass nur das anarchische Chaos schlimmer ist als der Krieg.
    Eine Bande völlig verantwortungssloser Fanatiker in der US-Regierung hat mutwillig einen Staat zertrümmert, ohne die geringste Vorstellung, was realistischerweise an dessen Stelle treten könne.
    Jahrzehntelang wurde der Irak Saddam Husseins zuvor belagert, ohne dass nennenswerte Forderungen in Bezug auf die Menschenrechtslage gestellt wurden, jahrzehntelang wurden sein Regime durch westliche Waffenhilfe am Leben erhalten.

  3. Liebe Frau Emcke, Glückwunsch zur unbeschadeten Rückkehr und vielen Dank für diesen sprach- und eindrucksmächtigen Artikel. Er beleuchtet neben vielen anderen Dingen eine sehr wesentliche Frage, die der persönlichen Distanz von Journalisten (und durchaus auch von politischen Repräsentanten) zum Objekt.

    "Eine distanzierte Beobachterperspektive brauche es [..., ...] unbeteiligt und vom Rande des Geschehens aus, das seien die Bedingungen guter Berichterstattung. Wer beteiligt ist und distanzlos, gerät in den Verdacht bloßer Parteinahme und Propaganda." So die Theorie. In Deutschland sehen wir auf dieser Basis oftmals eine Gespensterdebatte, geführt von Menschen, die sich dem Gegenstand über den sie sich äußern niemals ausgesetzt haben. Aus der Distanz erwachsen nicht nur Neutralität und objektiver Bericht, sondern auch (Selbst-)Gewißheit, Konsequenzfreiheit und Verantwortungslosigkeit. Nähe und im Extremfall persönliche Gefährdung können die neutrale Wahrnehmung verzerren, aber sie schaffen auch glaubwürdige Kritik am Gerede aus der Distanz, das Erleben der Gefühlswelt der Beteiligten und das Wissen um die Konsequenzen allzu "distanzierter" Patentrezepte. Nahes Herangehen ist auch Übernahme persönlicher Verantwortung, ob für den authentischen Bericht, die realitätsnahe Entscheidung oder einfach die persönliche Glaubwürdigkeit. Das würde man als Leser wie als Bürger gerne häufiger sehen, dann auch mit entsprechendem Respekt vor dem Einsatz des Journalisten oder Repräsentanten.

  4. Die Schilderungen aus der subjektiven Sicht der Autorin sind berührend und unheimlich wertvoll. Auch die Unterscheidung der lat. Begriffe zu Zeuge sind mehr als hilfreich. Frau Emke vermittelt sehr gut und nachvollziehbar, was sie erlebt und was es für sie heißt, dass es keinen distanzierten Rand mehr gibt. Ich wünsche ihr viel positive Resonanz, damit auch wieder das Gefühl eintritt, dass es einen Sinn hat, dass und worüber sie schreibt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Gerne schließe ich mich Ihrem Kommentar an.

    1.Mai 2003, G.W.Busch verkündet nach einem 6-wöchigen "Live-Bombardement": Der Krieg sei jetzt vorbei.

    NACH Verkündung des Kriegsendes starben bis heute über 4.400 willige Koalitionssoldaten bei Kampfhandlungen und Attentaten,
    weiterhin ca. 7.000 Irakische Soldaten und Polizisten (ca. 2500 ließen schon vorher, im "offiziellen" Krieg ihr Leben),
    weiterhin ca. 450 Angehörige "ziviler" Militärunternehmen,(ein großer Teil davon Blackwater-Söldner),
    weiterhin ca. 90.000 bis 190.000 Zivilisten, wovon die Mehrzahl durch Koalitionssoldaten getötet wurde und nicht durch Sprengstoffattentate.

    Auch kamen über 170 Journalisten ums Leben und über 50 ihrer Assistenten.

    --
    Soweit ich weiß, befinden sich noch immer über 100.000 amerikanische Soldaten im Irak (mehr als z.Z. in Afghanistan), was vielen vielleicht nicht bewusst ist.

    "Im Irak wütet der Terror jeden Tag"
    Aber:
    „Alle“ konzentrieren sich dieser Tage auf die Einführung von Nacktscanner.

    Gruß Max Stockhaus

    Gerne schließe ich mich Ihrem Kommentar an.

    1.Mai 2003, G.W.Busch verkündet nach einem 6-wöchigen "Live-Bombardement": Der Krieg sei jetzt vorbei.

    NACH Verkündung des Kriegsendes starben bis heute über 4.400 willige Koalitionssoldaten bei Kampfhandlungen und Attentaten,
    weiterhin ca. 7.000 Irakische Soldaten und Polizisten (ca. 2500 ließen schon vorher, im "offiziellen" Krieg ihr Leben),
    weiterhin ca. 450 Angehörige "ziviler" Militärunternehmen,(ein großer Teil davon Blackwater-Söldner),
    weiterhin ca. 90.000 bis 190.000 Zivilisten, wovon die Mehrzahl durch Koalitionssoldaten getötet wurde und nicht durch Sprengstoffattentate.

    Auch kamen über 170 Journalisten ums Leben und über 50 ihrer Assistenten.

    --
    Soweit ich weiß, befinden sich noch immer über 100.000 amerikanische Soldaten im Irak (mehr als z.Z. in Afghanistan), was vielen vielleicht nicht bewusst ist.

    "Im Irak wütet der Terror jeden Tag"
    Aber:
    „Alle“ konzentrieren sich dieser Tage auf die Einführung von Nacktscanner.

    Gruß Max Stockhaus

    • joG
    • 07.01.2010 um 14:07 Uhr

    ...uninformierten Beitrag zu lesen, von dem der Autor glaubt er wäre witzig. Solche Sätze sind ein besonderer Genuss, sind sie doch hierin so entlarvend: "Weapons of mass destruction (wo waren die noch gleicht"

    Antwort auf "Alle?"

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service