Rothirsch Im Himmel der Hirsche
Ein weitläufiger Nato-Übungsplatz in Bayern gilt als Paradies für Rotwild. Im Rest von Deutschland wird es intensiv gejagt und in den Wald gedrängt, wo es nicht hingehört.
© Ingo Arndt/Deutsche Wildtier Stiftung

Ein adulter Rothirsch mit mächtigem Geweih röhrt im Schnee. Auf dem Nato-Übungsplatz in Grafenwöhr finden sich ideale Bedingungen für die Paarhufer
Nelson, Trude, Sarah und Thekla leben im Naturparadies, manche sagen gar: im »Himmel«. Deer heaven, Hirschhimmel, nennen die hier stationierten US-Soldaten das Biotop und meinen den größten europäischen Nato-Übungsplatz, Grafenwöhr im Nordosten Bayerns. Hier feuern 2500 Soldaten auf 49 Schießständen rund um die Uhr aus ihren Gewehren, Panzer, Kampfhubschrauber und Artillerie donnern mit schweren Geschossen und Raketen. So unglaublich es klingt: Das scheue Rotwild gedeiht hier prächtig! In riesigen Rudeln durchstreifen 7000 Tiere die teils steppenartige Landschaft, äsen in der »bayerischen Serengeti« am helllichten Tag und zeigen sich dabei vom martialischen Lärm völlig unbeeindruckt.
Für die Hege von Wild und Wald ist in Grafenwöhr die Bundesforstverwaltung zuständig. Weil sie gern mehr über diese vorbildliche Koexistenz wüsste, haben Forscher einigen der Rothirsche Namen verpasst – und elektronische Halsbänder mit Positionssendern. Denn im zivilen Deutschland flüchten Hirsche meist panisch vor jedem harmlosen Spaziergänger oder Skifahrer.
Obwohl es in Europa mehr Rothirsche gibt als Elefanten in Afrika, sehen wir unsere größten Wildtiere nur, wenn sie tot am Straßenrand liegen oder als Braten auf dem Tisch. Warum verstecken sie sich im Wald und wagen sich nur nachts auf die offene Flur? Andersherum gefragt: Was ist das Geheimnis des deer heaven – was macht einen Schießplatz fürs Rotwild zum »Himmel«, und wie ließe sich die Panik der Tiere in unserer Nähe lindern?
© Deutsche Wildtier Stiftung

Rothirsche (Cervus elaphus) sind die größte einheimische Hirschart. Die Paarhufer leben über die gesamte Nordhalbkugel verteilt
Das wollen Marcus Meißner vom Institut für Wildbiologie e. V. in Göttingen und Sven Herzog, Professor für Wildökologie und Jagdwirtschaft an der TU Dresden, erforschen. Insbesondere interessiert sie der prägende Einfluss von Mensch und Jagd auf das Verhalten des Rotwilds. Zusammen mit der Bundesforstverwaltung haben sie eingeladen zur Beobachtung der Hirsche anlässlich einer großen zweitägigen Drückjagd in Grafenwöhr. Dann gönnt sich das US-Militär eine Schießpause und öffnet ausnahmsweise die Tore zum deer heaven für Fremde.
- Rotwildgebiete
Die meisten Bundesländer weisen noch gesetzliche Rotwildgebiete (rot) aus. Nur hier dürfen Hirsche leben, außerhalb sind sie abzuschießen, daher ist Süddeutschland weitgehend rotwildfrei. In Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Brandenburg hingegen können die Tiere seit Kurzem frei wandern.
- Jagdschutzverband
Die Deutsche Wildtier Stiftung und Naturschutzverbände fordern die anderen Bundesländer auf, ihr Jagdrecht gleichfalls zu entrümpeln, Hirsche artgerechter zu behandeln, den Jagddruck zu reduzieren und ihnen mehr Freiraum zu bieten. Auch Wolfgang Bethe, Rotwildexperte und Vizepräsident des Deutschen Jagdschutz-Verbandes (DJV), befürwortet dieses Vorgehen. Doch die Dachorganisation verliert an Einfluss. Die Jäger in Bayern haben Anfang 2010 den DJV verlassen.
- Jagddruck
Nirgendwo in Europa ist die Schonzeit für den Rothirsch so kurz wie in Deutschland. Der hohe Jagddruck macht ihn zum extrem scheuen, nachtaktiven Waldtier. Eine Zwangsrolle, wie schon der Blick auf sein mächtiges Geweih zeigt. Im dichten Wald ist es hinderlich, es kann seine imponierende Wirkung nur im Offenland entfalten. Dort findet auch die Brunft statt. Sie kann Tausende Touristen anlocken, wie etwa im jagdfreien Schweizer Nationalpark im Engadin. Die Hirsche fühlen sich hier sicher, brunften am hellen Tag vor staunenden, nur mit Fernrohren bewaffneten Zuschauern.
Im Morgengrauen rauscht eine lange Autokolonne durch geöffnete Panzersperren an Wachen vorbei zum Sammelplatz. Es ist kalt, Jagdhörner erklingen. Bundesforstdirektor Ulrich Maushake ruft 70 Jäger namentlich auf und ordnet sie zu kleinen Gruppen unter Führung ortskundiger Förster. »Wir müssen den hohen Rotwildbestand reduzieren«, sagt Maushake. »Weidmannsheil!«
Die Anfahrt zum Hochsitz verläuft über breite Panzerstraßen, dann auf holprigen Waldwegen hinab in den Forst. Marcus Meißner deutet auf hüfthohe, kräftige Jungbuchen. »Dass die hier bei dieser Rotwilddichte ohne Zaun hochkommen, ist eine Sensation«, sagt er. Hirsche fressen gern zarte Jungbäume, zerstören sie sogar noch, wenn sie bereits mehrere Meter hoch sind. Meißner zeigt auf ellenlange, handbreite Wunden voller Harztropfen an Stämmen. »Mit dem Unterkiefer beißen sie tief in die Rinde und reißen sie nach oben ab«, erklärt er das Schadbild. Das Forschungsprojekt liefere wichtige Ergebnisse zur Optimierung des Verhältnisses von Wild und Wald.
- Datum 08.01.2010 - 13:33 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 07.01.2010 Nr. 02
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...ein widerlicher Sport der äusserst wenig, wenn nicht garnichts mit Naturschutz zu tun hat.
http://www.tierschutzbund...
http://www.abschaffung-de...
In deutschland darf ohnehin ein Tier nur dann getötet werden wenn es zb krank ist und leidet oder wenn es dem Menschen existentiell nützt. Jagd ist daher in jeder Form abzulehnen. Sinnvoller sind NAturhabitate in denen das Eingreifen der menschen verboten ist, so dass ein Gefüge entstehen kann. Der Mord an emotionalen und intelligenten Tieren ist ganz sicher nicht rechtens.
es soll natürlich JagD heissen...
Deftone, ganz ehrlich: Wenn man von etwas so offensichtlich keine Ahnung hat, dann sollte man auch einfach mal still halten können. Ohne die Jagd würde das ökosystemare Gefüge unserer Wälder völlig aus den Fugen geraten. Das Schalenwild würde ein Aufkommen des Jungwuchses von Bäumen völlig verhindern. Rot- und Schwarzwild sind im übrigen im wahrsten Sinne des Wortes im Überfluss vorhanden. Seit Jahrzehnten wird seitens der Forstwirtschaft versucht, die Wildstrecke zu erhöhen. Jedoch streuben sich die Jäger - eben weil sie einen hohen Wildbestand erhalten möchten, um bei Gelegenheit auch etwas vor die Flinte zu kriegen. Jagd hierzulande hat nichts mit der in Afrika zu tun! Das Jagdrecht ist äußerst streng und ausgeklügelt. Ohne natürliche Feinde würden verschiedene Großsäuger zu elementaren Gefährdung für den Menschen (z.B. Wildschwein in Berlin), die Wirtschaft und die Ökosysteme werden. Ich hoffe ich konnte dir ein kleines Startwissen vermitteln. Wildtiergehe sehe ich kritisch: Eine geeignete Größe lässt sich hier nicht herstellen. Sinnvoller sind integrative Projekte, bei denen die Bevölkerung aufgeklärt wird (z.B. Auerhuhn im Schwarzwald). Dass dies nötig ist, sieht man unter anderem an Deinem Kommentar. Dennoch viele Grüße!
Naturhabitate: Erstens gibt es diese in kleinem Umfang bereits. Diese geben Sinn um stationäre, bzw. wenig mobile Arten zu schützen und besonders erhaltenswerte Ökosysteme zu schützen. Sie werden immer ungeeignet sein, um wandernde Arten ausreichend zu schützden. Denn es lässt sich aufgrund des Waldbesitzgefüges schlichtweg nicht eine notwendige Größe unter Totalschutz stellen (dazu ist höchstens das Militär in der Lage).
Nein. Ersteinmal sollte es, so steht es im Tiershcutzgesetz, jedem Tier vergönnt sien zu leben, und zwar seinetwegen, des individuum Tier wegen, und nicht seiner Art wegen. Tiershcutz ist auch Naturschutz und umgekehrt, doch der Tiershcutz ist auch für sich genommen ethisch und rechtlich geboten! Das heisst, dass eine Flinte ins Museum gehört und nicht vors "Wild". Wenn Sie diesen Gedanken nicht verstehen, sollten Sie sich nocheinmal genauer mit Tierethik und dem Tierschutzgesetz auseinandersetzen. Tiershcutz steht sogar im grundgestez, Jagd nicht.
Dann vertsehe ich nicht wie der Wald es jahrtausende und länger ohne den menschen ausgehalten hat. Müsste nach ihrer Logik nicht shcon alles voller Schweine und Hirsche sein? Und kein Bäumlein mehr blühen? Nein, denn die NAtur reguliert sich slebst (Anders als die WIrtschaft). Wir haben Riesige Waldflächen in deutschland, Jäger sollten da raus gehalten werden, genauso wie Bulldozer und Kettensägen, dann ahben wir auch keine probleme mit den Tieren.
Und diese ewige Laier von Wildtiere die Menschen Bedrohen, wenn es zu viele daovn gibt. Wenn der Mensch so weitermacht wird es igrendwann kein Tier mehr geben, dass größer ist als er slebst, weil der Mensch solche Tiere als Gefahr ansieht, knallt er sie in einer testosterongeladenen Sekunde ab. Fakt sit doch, dass der mensch ein viel größeres Problem für den planeten und für andere Tiere ist als umgekehrt.
es soll natürlich JagD heissen...
Deftone, ganz ehrlich: Wenn man von etwas so offensichtlich keine Ahnung hat, dann sollte man auch einfach mal still halten können. Ohne die Jagd würde das ökosystemare Gefüge unserer Wälder völlig aus den Fugen geraten. Das Schalenwild würde ein Aufkommen des Jungwuchses von Bäumen völlig verhindern. Rot- und Schwarzwild sind im übrigen im wahrsten Sinne des Wortes im Überfluss vorhanden. Seit Jahrzehnten wird seitens der Forstwirtschaft versucht, die Wildstrecke zu erhöhen. Jedoch streuben sich die Jäger - eben weil sie einen hohen Wildbestand erhalten möchten, um bei Gelegenheit auch etwas vor die Flinte zu kriegen. Jagd hierzulande hat nichts mit der in Afrika zu tun! Das Jagdrecht ist äußerst streng und ausgeklügelt. Ohne natürliche Feinde würden verschiedene Großsäuger zu elementaren Gefährdung für den Menschen (z.B. Wildschwein in Berlin), die Wirtschaft und die Ökosysteme werden. Ich hoffe ich konnte dir ein kleines Startwissen vermitteln. Wildtiergehe sehe ich kritisch: Eine geeignete Größe lässt sich hier nicht herstellen. Sinnvoller sind integrative Projekte, bei denen die Bevölkerung aufgeklärt wird (z.B. Auerhuhn im Schwarzwald). Dass dies nötig ist, sieht man unter anderem an Deinem Kommentar. Dennoch viele Grüße!
Naturhabitate: Erstens gibt es diese in kleinem Umfang bereits. Diese geben Sinn um stationäre, bzw. wenig mobile Arten zu schützen und besonders erhaltenswerte Ökosysteme zu schützen. Sie werden immer ungeeignet sein, um wandernde Arten ausreichend zu schützden. Denn es lässt sich aufgrund des Waldbesitzgefüges schlichtweg nicht eine notwendige Größe unter Totalschutz stellen (dazu ist höchstens das Militär in der Lage).
Nein. Ersteinmal sollte es, so steht es im Tiershcutzgesetz, jedem Tier vergönnt sien zu leben, und zwar seinetwegen, des individuum Tier wegen, und nicht seiner Art wegen. Tiershcutz ist auch Naturschutz und umgekehrt, doch der Tiershcutz ist auch für sich genommen ethisch und rechtlich geboten! Das heisst, dass eine Flinte ins Museum gehört und nicht vors "Wild". Wenn Sie diesen Gedanken nicht verstehen, sollten Sie sich nocheinmal genauer mit Tierethik und dem Tierschutzgesetz auseinandersetzen. Tiershcutz steht sogar im grundgestez, Jagd nicht.
Dann vertsehe ich nicht wie der Wald es jahrtausende und länger ohne den menschen ausgehalten hat. Müsste nach ihrer Logik nicht shcon alles voller Schweine und Hirsche sein? Und kein Bäumlein mehr blühen? Nein, denn die NAtur reguliert sich slebst (Anders als die WIrtschaft). Wir haben Riesige Waldflächen in deutschland, Jäger sollten da raus gehalten werden, genauso wie Bulldozer und Kettensägen, dann ahben wir auch keine probleme mit den Tieren.
Und diese ewige Laier von Wildtiere die Menschen Bedrohen, wenn es zu viele daovn gibt. Wenn der Mensch so weitermacht wird es igrendwann kein Tier mehr geben, dass größer ist als er slebst, weil der Mensch solche Tiere als Gefahr ansieht, knallt er sie in einer testosterongeladenen Sekunde ab. Fakt sit doch, dass der mensch ein viel größeres Problem für den planeten und für andere Tiere ist als umgekehrt.
es soll natürlich JagD heissen...
Danke für diesen guten Artikel.
Rothirsche sind schon beeidruckende Tiere, vor allem, wenn sie unvermutet vor einem auftauchen. Das haben wir mitunter beim Paddeln in ruhigen Naturlandschaften, z.B. an der Oberen Havel oder an der Randow nahe der polnischen Grenze.
Nur nicht über die Jagd.
1. Wild erkennt wenn es gejagd wird und von wem keine Gefahr ausgeht. Also verscheuchen Jäger aber nicht Waldbesucher das wild.
2. Rotwild richtet keine Schäden an die die Natur nicht selbst regulieren kann.
3. Sommerjagd führt zu höheren Wildschäden
4. Wild braucht im Winter Ruhe, somit sind Drückjagden Tierquälerei
[...] Alle Fakten im Bericht sprechen dafür das sich die Natur völlig ohne Jäger regulieren könnte wenn man sie ließe.
Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er
Deftone, ganz ehrlich: Wenn man von etwas so offensichtlich keine Ahnung hat, dann sollte man auch einfach mal still halten können. Ohne die Jagd würde das ökosystemare Gefüge unserer Wälder völlig aus den Fugen geraten. Das Schalenwild würde ein Aufkommen des Jungwuchses von Bäumen völlig verhindern. Rot- und Schwarzwild sind im übrigen im wahrsten Sinne des Wortes im Überfluss vorhanden. Seit Jahrzehnten wird seitens der Forstwirtschaft versucht, die Wildstrecke zu erhöhen. Jedoch streuben sich die Jäger - eben weil sie einen hohen Wildbestand erhalten möchten, um bei Gelegenheit auch etwas vor die Flinte zu kriegen. Jagd hierzulande hat nichts mit der in Afrika zu tun! Das Jagdrecht ist äußerst streng und ausgeklügelt. Ohne natürliche Feinde würden verschiedene Großsäuger zu elementaren Gefährdung für den Menschen (z.B. Wildschwein in Berlin), die Wirtschaft und die Ökosysteme werden. Ich hoffe ich konnte dir ein kleines Startwissen vermitteln. Wildtiergehe sehe ich kritisch: Eine geeignete Größe lässt sich hier nicht herstellen. Sinnvoller sind integrative Projekte, bei denen die Bevölkerung aufgeklärt wird (z.B. Auerhuhn im Schwarzwald). Dass dies nötig ist, sieht man unter anderem an Deinem Kommentar. Dennoch viele Grüße!
Naturhabitate: Erstens gibt es diese in kleinem Umfang bereits. Diese geben Sinn um stationäre, bzw. wenig mobile Arten zu schützen und besonders erhaltenswerte Ökosysteme zu schützen. Sie werden immer ungeeignet sein, um wandernde Arten ausreichend zu schützden. Denn es lässt sich aufgrund des Waldbesitzgefüges schlichtweg nicht eine notwendige Größe unter Totalschutz stellen (dazu ist höchstens das Militär in der Lage).
meine persönliche Meinung: Ich finde es obzön, dass jemand ein Stück natur besitzen kann. Wald und See...das sind keine Dinge die der mensch unter sich aufteilend arf. Das sind Lebensräuem von Tieren und Pflanzen. Wir müssen endlich aufhören alles zu zerstören und zu töten. Bäume werden wegen Klopapier gefällt, und Tiere wegen ihrem Fleisch gejagt. Nichts davon ist vernünfitg, es ist reines wirtschaftliches Kalkül. Wozu nur?
meine persönliche Meinung: Ich finde es obzön, dass jemand ein Stück natur besitzen kann. Wald und See...das sind keine Dinge die der mensch unter sich aufteilend arf. Das sind Lebensräuem von Tieren und Pflanzen. Wir müssen endlich aufhören alles zu zerstören und zu töten. Bäume werden wegen Klopapier gefällt, und Tiere wegen ihrem Fleisch gejagt. Nichts davon ist vernünfitg, es ist reines wirtschaftliches Kalkül. Wozu nur?
60.000 von 200.000 Tieren des Rotwildbestandes werden jährlich erlegt. Bei der Lebenserwartung und Abschussrate könnte man eher von Nutztieren sprechen. Zu viele Menschen schaffen eben ein irgendwie perverses System bzgl. Nahrungsmittelerzeugung und Natur.
Wenn jeder jeden zweiten Tag sein dickes Stück Fleisch für 1 EUR auf dem Teller haben will wird sich daran leider auch nichts ändern.
Nein. Ersteinmal sollte es, so steht es im Tiershcutzgesetz, jedem Tier vergönnt sien zu leben, und zwar seinetwegen, des individuum Tier wegen, und nicht seiner Art wegen. Tiershcutz ist auch Naturschutz und umgekehrt, doch der Tiershcutz ist auch für sich genommen ethisch und rechtlich geboten! Das heisst, dass eine Flinte ins Museum gehört und nicht vors "Wild". Wenn Sie diesen Gedanken nicht verstehen, sollten Sie sich nocheinmal genauer mit Tierethik und dem Tierschutzgesetz auseinandersetzen. Tiershcutz steht sogar im grundgestez, Jagd nicht.
Dann vertsehe ich nicht wie der Wald es jahrtausende und länger ohne den menschen ausgehalten hat. Müsste nach ihrer Logik nicht shcon alles voller Schweine und Hirsche sein? Und kein Bäumlein mehr blühen? Nein, denn die NAtur reguliert sich slebst (Anders als die WIrtschaft). Wir haben Riesige Waldflächen in deutschland, Jäger sollten da raus gehalten werden, genauso wie Bulldozer und Kettensägen, dann ahben wir auch keine probleme mit den Tieren.
Und diese ewige Laier von Wildtiere die Menschen Bedrohen, wenn es zu viele daovn gibt. Wenn der Mensch so weitermacht wird es igrendwann kein Tier mehr geben, dass größer ist als er slebst, weil der Mensch solche Tiere als Gefahr ansieht, knallt er sie in einer testosterongeladenen Sekunde ab. Fakt sit doch, dass der mensch ein viel größeres Problem für den planeten und für andere Tiere ist als umgekehrt.
Lieber deftone,
um es vorwegzunehmen: Ich habe (offenbar im Gegensatz zu nicolasfabian) nicht besonders viel Ahnung von ökologischen Zusammenhängen. Daher kann es auch sein, dass ich vollkommen daneben liege. Aber...
...Sie behaupten, dass die Natur sich selbst reguliert. Dabei frage ich mich jedoch, wer das Regulieren übernehmen soll, wenn nicht a) Raubtiere (Wölfe, Bären, Luchse), deren Vorkommen in Deutschland in keinem zahlenmäßigen Verhältnis zum Wild steht, oder b) der Mensch.
Auf die Antwort bin ich gespannt.
Wir müssen schon festlegen, über was wir reden: Sprechen wir über die heimische Waldfauna! Dass wir Korallenriffe z.B. durch Taucher zerstören - völlig Ihrer Meinung. Außerdem haben Sie absolut recht, dass es ein Sau anthropogenes Argument ist, dass WIldviecher uns schädigen können -sie nutzen nur den gebotenen Raum. Stimmt absolut. Bevor die Steinkohle gefunden wurde war der Wald auf 4% der Landesfläche geschrumpf - heute 30%. Der noch vorhandene Wald wurde nicht abgeholzt, weil er durch die Jagd geschützt war. Seisdrum. Natürliche Feinde existieren für unser Schalenwild nicht mehr. Die Natur kann sich also nicht mehr selbst regulieren. Bzw. eine Regulung würde stark in Richtung Verbuschung verlaufen. Diesen Status wollen alle Tierschützer nicht. Wenn Sie sagen, dass das doch okay ist - sicherlich gibt es dort kein richtig oder Falsch. Man könnte auch argumentieren, dass der Mensch nun mal ein Lebewesen ist, dass seiner Bestimmung folgt und alle Kolateralschäden somit natürlich sind. Das ist Definitionssache. Was keine Definitionssache ist, ist dass es zu viel Wild gibt. Auch die Naturschütz regen sich darüber auf, dass z.B. durch die hohe Individuendichte der Wildschweine nicht zum Anwuchs seltener Pflanzen kommt, etc. Die Sache mit der Ethik steht jedem frei. Ich habe selbst schon Tiere geschossen. Sie leiden in der Regel nicht. Es geht auch nicht um den Nahrungserwerb, sondern einzig darum die Individuenzahl in ökologishc tolerierbaren Grenzen zu halt.
Sie haben keine bweise dafür, dass die Jagd in irgendeiner weise intelligent bestände reguliert. Sie haben auch keine beweise dafür, dass bestände reguliert werden müssen. was wir hingegen brauchen ist der schutz aller übrigen Wälder und wiesen.
Jagd als solche sit eifnach nicht mit dem Grundsatz des Tierchutzgesetzes vereinbar. Sie ist nicht wissenschaftlich begründet und schon garnicht zentral geregelt. Seit Jahrzehnten drängen die Tier- und Naturschutzverbände in Deutschland darauf, das Bundesjagdgesetz, das in wesentlichen Teilen noch dem Reichstierschutzgesetz von 1934 entspricht, grundsätzlich zu novellieren, da es weder den modernen Anforderungen des Tierschutzes noch des Naturschutzes gerecht wird. Jäger dürfen dem Jagdrecht zufolge immer noch Hunde und Katzen abschießen!!
Jede Jagdmesse verrät die absichten der Jagd. Sie ist ein Sport und nich tnotwendig.
Nein der Mensh folgt nich teifnahc nur seinen bestimmungen. Der Mensch ist willens und handlungsfrei und daher für sein tun verantworlich, anders wäre unser justizsystem auch nicht denkbar. Der Mensch ist kein tier in einem harmonischen gefüge sonderne in kultuviertes, domestiziertes tier in einem kulturellen, artifiziellen gefüge.
http://www.tierschutzbund...
Ausserdem: es ist doch wie mit den Stadtauben: Umbringen, verjagen, verletzen! Das ist doch das einzige was dem Mensch in den Sinn kommt wenn es um kontrolle geht. Anstatt andere Strategien zur bestandskontrolle in erwägung zu ziehen und zu entwickeln, muss immer gleich umgebrahct werden als wäre der mensch ein raubtier und dumm.
Lieber deftone,
um es vorwegzunehmen: Ich habe (offenbar im Gegensatz zu nicolasfabian) nicht besonders viel Ahnung von ökologischen Zusammenhängen. Daher kann es auch sein, dass ich vollkommen daneben liege. Aber...
...Sie behaupten, dass die Natur sich selbst reguliert. Dabei frage ich mich jedoch, wer das Regulieren übernehmen soll, wenn nicht a) Raubtiere (Wölfe, Bären, Luchse), deren Vorkommen in Deutschland in keinem zahlenmäßigen Verhältnis zum Wild steht, oder b) der Mensch.
Auf die Antwort bin ich gespannt.
Wir müssen schon festlegen, über was wir reden: Sprechen wir über die heimische Waldfauna! Dass wir Korallenriffe z.B. durch Taucher zerstören - völlig Ihrer Meinung. Außerdem haben Sie absolut recht, dass es ein Sau anthropogenes Argument ist, dass WIldviecher uns schädigen können -sie nutzen nur den gebotenen Raum. Stimmt absolut. Bevor die Steinkohle gefunden wurde war der Wald auf 4% der Landesfläche geschrumpf - heute 30%. Der noch vorhandene Wald wurde nicht abgeholzt, weil er durch die Jagd geschützt war. Seisdrum. Natürliche Feinde existieren für unser Schalenwild nicht mehr. Die Natur kann sich also nicht mehr selbst regulieren. Bzw. eine Regulung würde stark in Richtung Verbuschung verlaufen. Diesen Status wollen alle Tierschützer nicht. Wenn Sie sagen, dass das doch okay ist - sicherlich gibt es dort kein richtig oder Falsch. Man könnte auch argumentieren, dass der Mensch nun mal ein Lebewesen ist, dass seiner Bestimmung folgt und alle Kolateralschäden somit natürlich sind. Das ist Definitionssache. Was keine Definitionssache ist, ist dass es zu viel Wild gibt. Auch die Naturschütz regen sich darüber auf, dass z.B. durch die hohe Individuendichte der Wildschweine nicht zum Anwuchs seltener Pflanzen kommt, etc. Die Sache mit der Ethik steht jedem frei. Ich habe selbst schon Tiere geschossen. Sie leiden in der Regel nicht. Es geht auch nicht um den Nahrungserwerb, sondern einzig darum die Individuenzahl in ökologishc tolerierbaren Grenzen zu halt.
Sie haben keine bweise dafür, dass die Jagd in irgendeiner weise intelligent bestände reguliert. Sie haben auch keine beweise dafür, dass bestände reguliert werden müssen. was wir hingegen brauchen ist der schutz aller übrigen Wälder und wiesen.
Jagd als solche sit eifnach nicht mit dem Grundsatz des Tierchutzgesetzes vereinbar. Sie ist nicht wissenschaftlich begründet und schon garnicht zentral geregelt. Seit Jahrzehnten drängen die Tier- und Naturschutzverbände in Deutschland darauf, das Bundesjagdgesetz, das in wesentlichen Teilen noch dem Reichstierschutzgesetz von 1934 entspricht, grundsätzlich zu novellieren, da es weder den modernen Anforderungen des Tierschutzes noch des Naturschutzes gerecht wird. Jäger dürfen dem Jagdrecht zufolge immer noch Hunde und Katzen abschießen!!
Jede Jagdmesse verrät die absichten der Jagd. Sie ist ein Sport und nich tnotwendig.
Nein der Mensh folgt nich teifnahc nur seinen bestimmungen. Der Mensch ist willens und handlungsfrei und daher für sein tun verantworlich, anders wäre unser justizsystem auch nicht denkbar. Der Mensch ist kein tier in einem harmonischen gefüge sonderne in kultuviertes, domestiziertes tier in einem kulturellen, artifiziellen gefüge.
http://www.tierschutzbund...
Ausserdem: es ist doch wie mit den Stadtauben: Umbringen, verjagen, verletzen! Das ist doch das einzige was dem Mensch in den Sinn kommt wenn es um kontrolle geht. Anstatt andere Strategien zur bestandskontrolle in erwägung zu ziehen und zu entwickeln, muss immer gleich umgebrahct werden als wäre der mensch ein raubtier und dumm.
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