Karrikaturist Kurt Westergaard Ein einsamer Mann
Ein dänischer Künstler zeichnet eine Karikatur: Mohammed, mit einer Bombe als Turban. Vor wenigen Tagen sollte er ermordet werden
Was könnte er auf diese kalkweißen Wände malen? Nicht ein einziges Bild hängt in dem Haus, in dem Kurt Westergaard seit ein paar Tagen lebt, und wenn ein Zeichner einen Ort ohne Zeichnungen bewohnt, dann spricht das sehr dafür, dass etwas schiefgelaufen ist. Von einer bezaubernden Fee würde er sich gerne anschauen lassen, von wundersamen Vögeln, einem Einhorn. Kurt Westergaard liebt Einhörner. Aber wie soll er sie malen, wenn es hier nirgendwo eine Dose Farbe gibt, keinen Pinsel, nicht einmal eine Stift?
Rufen ihn Freunde auf dem Handy an, dann versucht er das Gespräch mit einem kleinen Scherz aufzulockern, aber der hält nicht lange vor. »Kurt, wo bist du denn?«, fragen die Anrufer, und Westergaard antwortet: »Darf ich nicht sagen. Ich lebe in einem sicheren Haus.« Sicheres Haus, das Wort hat er von den Geheimdienstleuten der dänischen Polizei übernommen. Vielleicht wird er einige von ihnen im Juli zu seinem 75. Geburtstag einladen. Er sagt: »Wir sind ja Freunde geworden.«
Polizisten haben ihm das Leben gerettet, als ein Mann aus Somalia, der Kontakte zum Terrornetzwerk al-Qaida haben soll, am vergangenen Freitag in Westergaards Haus in der dänischen Stadt Århus eindrang. Der Fremde schlug die Terrassentür ein, rannte durch den Korridor, in dem neben den Aquarellen mit entblößten Frauenkörpern Karikaturen des Propheten Mohammed hängen, und hämmerte mit einer Axt gegen die verschlossene Stahltür des Badezimmers, wo Westergaard auf einen Alarmknopf drückte. Minuten später waren die Polizisten da. Westergaard lebt seither an einem geheim gehaltenen Ort.
- Der Karikaturenstreit
Nach einem Zeitungsbericht über den vergeblichen Versuch eines Buchautors, Illustratoren für ein Kinderbuch über den Propheten Mohammed zu finden, greift die Tageszeitung Jyllands-Posten das Thema am 30. September 2005 auf und druckt zwölf Mohammed-Karikaturen.
- Weltweite Proteste
Zunächst regt sich kaum Protest, doch am 14. Oktober 2005 treten 3500 Muslime friedlich auf die Straßen in Kopenhagen, um eine Entschuldigung von der Zeitung zu fordern. Die ägyptische Wochenzeitung al-Fagr veröffentlicht am 17. Oktober sechs der zwölf Karikaturen. Am 19. Oktober verlangen elf Botschafter aus islamischen Ländern ein Gespräch mit dem dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen. Dieser lehnt ab. Im Dezember 2005 reist eine Delegation dänischer Imame nach Ägypten, Syrien und in den Libanon. Sie haben die zwölf Karikaturen sowie weitere, besonders gehässige Zeichnungen im Gepäck, die in Dänemark nicht veröffentlicht wurden. Am 9. Dezember verurteilen die Arabische Liga und der Islamische Weltkongress die Karikaturen. Im Programm des Senders al-Dschasira ruft Scheich Jussuf al-Kardawi zum weltweiten Protest am 3. Februar 2006 auf.
- Bedrohung für Westergaard
Von November 2007 an lebt Kurt Westergaard, einer der Zeichner, unter Polizeischutz. Am 12. Februar 2008 nimmt die Polizei drei Verdächtige in Århus fest. Ein Überfall auf Westergaard in seinem Haus am 1. Januar 2010 geht glimpflich aus. DZ
Manchmal, wenn er in seinem neuen, anonymen Zuhause am großen Esstisch sitzt und den vier Leibwächtern zuhört, die ihn über »diskretes Benehmen in der Öffentlichkeit« aufklären wollen, lächelt er in sich hinein: reizende Burschen, wie brav sie da sitzen und ihn von der Tugend der Unauffälligkeit überzeugen wollen, ihn, Kurt Westergaard, einen bockigen Künstler mit roten Pullovern, roten Hosen und einem schwarzen Lederhut, einen fünffachen Vater und achtfachen Großvater, einen Mann mit einem hölzernen Gehstock und einem hinkenden Bein. Wie treu diese Männer ihn begleiten, sogar ins Fitnesscenter, wo er etwas gegen sein Problem am rechten Knie unternimmt. Wie geduldig sie ihm beibringen, dass er jetzt auf unterschiedlichen Routen zum Training fahren müsse, zu unterschiedlichen Tageszeiten, damit ihm niemand auflauern kann. Wenn das noch länger so gehen sollte mit ihm und seinen Beschützern, dann wird er wohl auch sie zu seinem Geburtstagsfest einladen. Vielleicht werden dann alle zusammenkommen, die sich um sein Leben sorgen.
Für die Zeitung Jyllands-Posten zeichnet er im September 2005 eine Karikatur, die Mohammed mit einer Bombe als Turban zeigt. Monate vergehen, bis Westergaard die Folgen spürt. Es ist der 3. Februar 2006, als Scheich Jussuf al-Kardawi in Qatar verkündet, der Tag des Zorns breche an. Von diesem Scheich, der später einmal fordern wird, das christliche Weihnachtsfest zu verbieten, hat Westergaard noch nie gehört. Er lässt sich acht Zeitzonen weiter westlich in einen Liegestuhl fallen und sonnt sich. Er hat Urlaub. Neben einem Swimmingpool döst er auf einer Veranda in Florida, wo einer seiner Söhne in einer Kleinstadt ein Haus besitzt. Drinnen im Wohnzimmer schaltet seine peruanische Schwiegertochter den Fernsehapparat ein. Maria Dolores sieht dänische Flaggen in Nigeria brennen, sie sieht das Gesicht ihres Schwiegervaters auf Transparenten in Beirut, in Pakistan wollen sie den Dänen enthaupten. Maria Dolores öffnet die Verandatür und schreit: »Kurt, fahr nicht nach Hause!« Mit einem Mal ist er ein weltberühmter, geächteter Mann. Aber weil er keine Lust hat, wegen ein paar durchgeknallter Religionsführer Umbuchungsgebühren zu zahlen, fliegt er einfach heim. Was hat er schon verbrochen, ein dänischer Atheist, den es nicht einmal kümmert, dass eine seiner Nichten einen Iraner heiratete?
Sein Land gerät ins Grübeln: Wie teuer darf die Meinungsfreiheit werden?
Kurt Westergaard wuchs in einem Dorf in Nordjütland auf, als Sohn eines Kaufmanns, umgeben von Menschen, die er »christliche Fundamentalisten« nennt. Damals, in der Sonntagsschule, sprachen sie ständig von der Hölle, während sich Kurt Westergaard den Himmel ausmalte. Er war angewidert von der Strenge des Dorfes, der geistigen Freiheitsberaubung.
- Datum 08.01.2010 - 16:47 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 07.01.2010 Nr. 02
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Zitat "Was hat er schon verbrochen, ein dänischer Atheist, den es nicht einmal kümmert, dass eine seiner Nichten einen Iraner heiratete?"
Ein schönes Detail. Es zeigt dass man etwas durchaus kritisch sehen und trotzdem damit auskommen kann. Soviel zum "Kampf der Kulturen" ;-)
So wie der aussieht, würde ich mich nicht wundern wenn er Alkoholiker ist.
[Anmerkung: Bitte vermeiden Sie vorschnelle Behauptungen, um ggf. Missverständnisse oder auf falschen Informationen basierende Diskussionen zu vermeiden. Vielen Dank, die Redaktion/vv]
Das ist doch alles Show, seit wann geht es denn den Fundamentalisten um Inhalte oder um die Wahrheit. Die "Islamisten" verwenden jeglichen Anlass um ihren Hass zu verbreiten.
Dagegen müssen sowohl die Staaten Europas etwas unternehmen, als auch wir Menschen müssen uns dagegen zur Wehr setzen, dass eine Minderheit von Radikalen die wichtigsten Grundrechte eines freien Landes(auch Volkes) in Frage stellen kann.
Es geht nicht, dass ein friedlicher alter Mann nur weil er seine Meinung geäußert hat versteckt leben muss.
So wie der aussieht, würde ich mich nicht wundern wenn er Alkoholiker ist.
[Anmerkung: Bitte vermeiden Sie vorschnelle Behauptungen, um ggf. Missverständnisse oder auf falschen Informationen basierende Diskussionen zu vermeiden. Vielen Dank, die Redaktion/vv]
Das ist doch alles Show, seit wann geht es denn den Fundamentalisten um Inhalte oder um die Wahrheit. Die "Islamisten" verwenden jeglichen Anlass um ihren Hass zu verbreiten.
Dagegen müssen sowohl die Staaten Europas etwas unternehmen, als auch wir Menschen müssen uns dagegen zur Wehr setzen, dass eine Minderheit von Radikalen die wichtigsten Grundrechte eines freien Landes(auch Volkes) in Frage stellen kann.
Es geht nicht, dass ein friedlicher alter Mann nur weil er seine Meinung geäußert hat versteckt leben muss.
Und ich beglückwünsche die Dänen zu ihrem Land, in dem man Verbrecher noch Verbrecher nennen darf ohne gleich ein Nazi zu sein.
Fokko vom Fantasy-Blog/Selbstversorger-Blog
-------------------------------------------
http://fokko.wordpress.com/
http://selbstversorger-bl...
Ich bewundere diesen Menschen sicher nicht, weil er mit Hass Geld verdient. Ich behaupte nicht einmal, daß er selber haßt. Aber er bedient mit seiner Arbeit eine Klientel, die es tut.
Ich bewundere diesen Menschen sicher nicht, weil er mit Hass Geld verdient. Ich behaupte nicht einmal, daß er selber haßt. Aber er bedient mit seiner Arbeit eine Klientel, die es tut.
So wie der aussieht, würde ich mich nicht wundern wenn er Alkoholiker ist.
[Anmerkung: Bitte vermeiden Sie vorschnelle Behauptungen, um ggf. Missverständnisse oder auf falschen Informationen basierende Diskussionen zu vermeiden. Vielen Dank, die Redaktion/vv]
[entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten Sie auf Provokationen. Danke. Die Redaktion/ew]
[entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten Sie auf Provokationen. Danke. Die Redaktion/ew]
Ich bewundere diesen Menschen sicher nicht, weil er mit Hass Geld verdient. Ich behaupte nicht einmal, daß er selber haßt. Aber er bedient mit seiner Arbeit eine Klientel, die es tut.
"Ich bewundere diesen Menschen sicher nicht, weil er mit Hass Geld verdient. Ich behaupte nicht einmal, daß er selber haßt. Aber er bedient mit seiner Arbeit eine Klientel, die es tut."
Geistige Brandstifter wie Sie sind es, die zu Haß und Gewalt ermuntern. So etwas haben die europäischen Staaten in viel zu großen Zahlen hereingelassen. Höchste Zeit, den umgekehrten Weg zu gehen.
"Eine Meinung, so wurde uns in der Schule erklärt, sei die Frucht ernsthaften Nachdenkens. Sie erst frei entwickeln und dann auch frei äußern zu können, bedeute, nicht mehr dem Chefdenker, sondern der Wahrheit selbst verantwortlich zu sein und sich wie Luther mit einem "hier stehe ich, ich kann nicht anders" in ihren alleinigen Dienst zu stellen. Eine Bombe unter der Burka, eine Bombe auf dem Turban des höchsten Propheten ist nicht die einzige Möglichkeit, sein Missfallen daran zu äußern, dass islamistische Terroristen im Namen ihrer Religion Unschuldige töten. Es ist nur diejenige, die am meisten beleidigt. Unser Lehrer hat uns davor gewarnt, die Nazis seien nicht einfach diejenigen gewesen, die einen beispiellosen Genozid zu verantworten hätten, sondern es seien vor allem und in erster Linie diejenigen gewesen, die die Wahrheit des Geistes, die Klarheit der Begriffe am teuflischsten missbraucht und verraten haben."
Wenn Sie in einem westlichen Land leben, sollten Sie langsam begriffen haben, daß man hier auch die Freiheit hat zu beleidigen, ohne vom Tod bedroht zu werden. Das trifft auch für Religionsführer zu. Es ist der größte Skandal, daß hier Leute im Westen um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie von diesem Recht Gebrauch machen. Diejenigen, die hier mit Drohungen und Gewalt dieses Recht mit Füßen treten, haben mit staatlichen Sanktionen zu rechnen. So etwas hat hier in den europäischen Ländern nichts verloren.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
Ich bewundere diesen Mann! Wo sind wir in Europa wieder hingekommen, dass man seine Meinung nicht mehr kundgeben kann ohne Angst haben zu müssen umgebracht zu werden.
Erschreckend ist auch, dass es Menschen gibt die einen Mord noch gerechtfertigt hätten.
Hallo wp,
Sie diffamieren Kurt Westergaard in ihrem ersten Posting als Alkoholiker. In Ihrem zweiten Posting unterstellen Sie ihm, aus Profitgier eine haßerfüllte Klientel zu bedienen.
Wer so etwas über ihm völlig unbekannte Menschen schreibt, scheint selbst von Haß gegenüber seinen Mitmenschen erfüllt zu sein -- um nicht zu sagen: zerfressen. Traurig.
"Ich bewundere diesen Menschen sicher nicht, weil er mit Hass Geld verdient. Ich behaupte nicht einmal, daß er selber haßt. Aber er bedient mit seiner Arbeit eine Klientel, die es tut."
Geistige Brandstifter wie Sie sind es, die zu Haß und Gewalt ermuntern. So etwas haben die europäischen Staaten in viel zu großen Zahlen hereingelassen. Höchste Zeit, den umgekehrten Weg zu gehen.
"Eine Meinung, so wurde uns in der Schule erklärt, sei die Frucht ernsthaften Nachdenkens. Sie erst frei entwickeln und dann auch frei äußern zu können, bedeute, nicht mehr dem Chefdenker, sondern der Wahrheit selbst verantwortlich zu sein und sich wie Luther mit einem "hier stehe ich, ich kann nicht anders" in ihren alleinigen Dienst zu stellen. Eine Bombe unter der Burka, eine Bombe auf dem Turban des höchsten Propheten ist nicht die einzige Möglichkeit, sein Missfallen daran zu äußern, dass islamistische Terroristen im Namen ihrer Religion Unschuldige töten. Es ist nur diejenige, die am meisten beleidigt. Unser Lehrer hat uns davor gewarnt, die Nazis seien nicht einfach diejenigen gewesen, die einen beispiellosen Genozid zu verantworten hätten, sondern es seien vor allem und in erster Linie diejenigen gewesen, die die Wahrheit des Geistes, die Klarheit der Begriffe am teuflischsten missbraucht und verraten haben."
Wenn Sie in einem westlichen Land leben, sollten Sie langsam begriffen haben, daß man hier auch die Freiheit hat zu beleidigen, ohne vom Tod bedroht zu werden. Das trifft auch für Religionsführer zu. Es ist der größte Skandal, daß hier Leute im Westen um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie von diesem Recht Gebrauch machen. Diejenigen, die hier mit Drohungen und Gewalt dieses Recht mit Füßen treten, haben mit staatlichen Sanktionen zu rechnen. So etwas hat hier in den europäischen Ländern nichts verloren.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe und formulieren Sie Ihre Kritik sachlich. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
Ich bewundere diesen Mann! Wo sind wir in Europa wieder hingekommen, dass man seine Meinung nicht mehr kundgeben kann ohne Angst haben zu müssen umgebracht zu werden.
Erschreckend ist auch, dass es Menschen gibt die einen Mord noch gerechtfertigt hätten.
Hallo wp,
Sie diffamieren Kurt Westergaard in ihrem ersten Posting als Alkoholiker. In Ihrem zweiten Posting unterstellen Sie ihm, aus Profitgier eine haßerfüllte Klientel zu bedienen.
Wer so etwas über ihm völlig unbekannte Menschen schreibt, scheint selbst von Haß gegenüber seinen Mitmenschen erfüllt zu sein -- um nicht zu sagen: zerfressen. Traurig.
Eine Meinung, so wurde uns in der Schule erklärt, sei die Frucht ernsthaften Nachdenkens. Sie erst frei entwickeln und dann auch frei äußern zu können, bedeute, nicht mehr dem Chefdenker, sondern der Wahrheit selbst verantwortlich zu sein und sich wie Luther mit einem "hier stehe ich, ich kann nicht anders" in ihren alleinigen Dienst zu stellen. Eine Bombe unter der Burka, eine Bombe auf dem Turban des höchsten Propheten ist nicht die einzige Möglichkeit, sein Missfallen daran zu äußern, dass islamistische Terroristen im Namen ihrer Religion Unschuldige töten. Es ist nur diejenige, die am meisten beleidigt. Unser Lehrer hat uns davor gewarnt, die Nazis seien nicht einfach diejenigen gewesen, die einen beispiellosen Genozid zu verantworten hätten, sondern es seien vor allem und in erster Linie diejenigen gewesen, die die Wahrheit des Geistes, die Klarheit der Begriffe am teuflischsten missbraucht und verraten haben. DAS dürfe nie wieder geschehen, sagte er, DAS sei der Anfang von allem gewesen. Die Zeiten, in denen man anfing, die „Freiheit“ zu beleidigen als Meinungsfreiheit zu bezeichnen, hat er nicht mehr erlebt...
Jesus, ob man ihn nun wie im Islam als Prophet sieht oder wie im Christentum als Sohn Gottes, hat gesagt, was für beide Religionen gilt: Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, halte ihm auch die linke hin. Füge dich also, verteidige dich nicht. Mohammed hat das viele Male präzisiert und gesagt, dass es darum geht, Allah zu verteidigen, Allah zu lieben und Allah von ganzem Herzen ergeben zu sein - und nicht dem Ego. Allah ist mit Bomben nicht zu verteidigen, das weiß man folglich als Muslim und als Christ könnte man es ebenfalls wissen. Als Muslim weiß man außerdem, dass man, was man nicht selber verursacht hat, als Schickung Allahs hinzunehmen hat. Angesichts beleidigender Karikaturen verteidigen die einen mit Bomben, Mordanschlägen oder Brandsätzen ihre Ideologie, die weitaus größere Mehrheit aber nimmt hin, was sie nicht verursacht hat, und erleidet es als Geschick – sowohl die Bomben, durch die so viele Muslime sterben, als auch die Karikaturen, für die diese Bomben der Vorwand sind, ihren Glauben anzugreifen.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/ew]
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Danke. Die Redaktion/ew]
Das Grundübel am Islamismus ist die Frauenverachtung und die Männerverherrlichung. Das geht schon auf den “Propheten” mit seinem selbstgedichteten Büchlein zurück, und zeugt auch, von seinem primitiven, despotischen, ungerechten Egoismus. Dieser erstmal scheinbar, bequeme Fehler für die islamische Männerwelt setzt sich dann in der gesamten Kultur weiter fort.
Dieses Übel vergiftet die Keimzelle der Gesellschaft - die Familie- die Söhne, Väter, Töchter und Mütter in ihrer grundlegendsten psychologischen Struktur, von Kindesbeinen an. Wenn man irgendwo etwas verändern will, an dieser Kultur und ihren Menschen, dann muss man es genau in diesem Punkt tun und ihnen nicht mit Minaretten gut zureden!
Aus berechtigten Minderwertigkeitskomplexen dieser Kultur, entsteht die weitere Aggression, die eine harmlose Kritik - wie z.B. eine Karikatur- hervorruft.
Die Söhne Mohammeds, haben nicht gelernt ihre Mütter zu achten! Das ist die Sünde dieser Menschen!
Unabhängig von jeglicher verlogenen, und vom Menschen selbst erfundenen, und in seinem Sinne selbst interpretierten Religion, wird sich eines Tages die Frage stellen: wer war Gott und somit der Gerechtigkeit, denn nun wirklich am nächsten.
“Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäher” Die Bibel wird aber als heiliges Buch, alle Kirchen und Religionen dieser Welt, durch Gottes noch verborgenen Willen und noch verborgener Kraft vernichten, denn das böse wird vergessen!
Hoffentlich sehr bald!
[Anmerkung: Bitte vermeiden Sie Polemik sowie die Darstellung teilweise falscher Fakten. Vielen Dank, die Redaktion/vv]
Die Freiheit der Meinung, der Forschung und auch die der Kunst sind schützenswert, völlig unabhängig vom Inhalt.
Diese Idee ist zentral für jegliche Form von freier Gesellschaft. Denn dann, wenn diese Freiheiten nur noch für bestimmte Inhalte gelten, dann stellt sich schnell die Frage: Wer definiert diese Inhalte. Und schneller als man denkt sind die Freiheiten keine Freiheiten mehr.
Das zentrale Problem geht über den Einzelfall hinaus. Wenn nur genügend irregeleitete Mosleme (oder Mitglieder anderer Religionen in anderen Fällen) sich nur lange und ausdauernd genug aggressiv zeigen, dann wird schnell überlegt, ob die Meinungsfreiheit den Ärger noch Wert ist.
Klingt unwahrscheinlich? Keinesfalls!
Irland stellt seit neuestem Gotteslästerung mit 25.000 Euro unter Strafe.
http://www.spiegel.de/pan...
Die Konsequenz solcher politischer Feigheit ist, dass mächtige Gesellschaftliche Institutionen (Kirchen) sich zunehmend demokratischer Kontrolle und Kritik entziehen können. Das ist ein Zustand den auch der gläubigste Christ oder der gläubigste Moslem nicht wollte, könnten sie alle Konsequenzen überblicken.
Die Botschaft der Regierungen dieser Welt muss lauten: "Wir verteidigen die Freiheiten unserer Bürger aus überzeugung und werden nicht dem Druck angedrohter Gewalt nachgeben." Stattdessen lautet die Botschaft derzeit: "Terrorismus funktioniert und lohnt sich. Weiter so!"
Dabei ist jedes Gewitter gefährlicher als der internationale Terror.
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