Apple Der Kern des Erfolges
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Abschottung vor außen

Um das Unternehmen vor Industriespionen zu schützen und ihm einen Vorsprung zu bewahren, gingen Steve Jobs und seine Vertrauten also dazu über, die Mitarbeiter von der Außenwelt abzuschotten. Sie drohten ihnen so glaubhaft, wer nur in den Verdacht komme, zu plaudern, werde hinausgeworfen, dass es heute zum ABC der Firmenkultur gehört. An einen konkreten Fall kann sich kein Gesprächspartner erinnern, und doch wollen derzeitige und ehemalige Mitarbeiter nur unter der Voraussetzung reden, dass ihre Namen nicht auftauchen. So bleiben in der Regel nur anonyme Quellen.

Selbst die deutsche Pressestelle sagt sinngemäß, über die Schönheit einzelner Produkte und was sie leisten könne man gern reden, nicht aber über das Unternehmen.

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Tägliche Praxis auf dem Apple-Campus in Cupertino ist auch, dass Mitarbeiter nicht mal dem Zimmernachbarn genau erzählen, woran sie arbeiten. Wird ein Prototyp durchs Haus gefahren, liegt ein schwarzes Tuch darüber. Als damals der erste iPod entstand, ließ Jobs die Platine sogar in einer schuhkartongroßen Box versiegeln und den Bildschirm wie auch die Bedienelemente an verschiedenen Stellen anbringen, um alle zu täuschen. Das erzählen die Autoren Jeffrey Young und William Simon in einem Buch.

So ist Jobs. So war er schon lange, wie ein Plakat aus dem Zweiten Weltkrieg beweist, das in den Neunzigern in seinem Büro hing. Darauf stand: » Loose Lips sink Ships«. Plappern kann Schiffe versenken.

Der Mann hat Apple 1976 mitgegründet, doch neun Jahre später wurde er hinausgedrängt. Die vom ihm als Verbannung empfundene Zeit sollte bis 1997 dauern. Erst als der Konzern fast pleite war, bekam Jobs eine zweite Chance, und er sagte dazu im Jahr 2005 in einer sehr persönlichen Rede an der Stanford-Universität: »Manchmal schlägt dir das Leben einen Ziegelstein auf den Kopf. Aber du darfst nicht den Glauben an dich verlieren.«

Wie Apple die Krise überstand, darüber gibt es ganze Bücher. Sie beschreiben Jobs als Menschenfänger und Menschenverachter. Als den »guten Steve« und den »bösen Steve«. Schon früher hatte seine Schwester den manisch Arbeitswütigen und privat oft wechselhaften Steve in einem eigenen Roman ( A Regular Guy ) verarbeitet, in dem sie seine Beziehungen und deren Scheitern kaum verhüllt wiedergab. Anekdoten, die ihn als anfangs geschmacksunsicheren, dann designverliebten und diktatorischen Chef beschreiben, gibt es zu Hunderten.

Er selbst sagt: »Du kannst nur Großartiges vollbringen, wenn du liebst, was du tust.« Sobald Jobs wieder bei Apple war, ließ er sich jedes Gerät und jedes Programm vorführen und strich zunächst die Entwicklungsprojekte von etwa 350 auf rund zehn zusammen.Eines davon war der iMac, ein farbenfroher, preiswerter Computer, der nur aus einem bauchigen Bildschirmgehäuse bestand. Alle Bauteile passten dort hinein, und auf dieses Gerät konzentrierte sich Jobs.

Es rettete Apple.

Er rettete Apple.

Und deshalb wird die Frage, wie krank er ist, so intensiv diskutiert. 2004 wurde Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert, und vergangenes Jahr nahm Jobs erneut eine Auszeit.

Deshalb ist auch ungewiss, ob er selbst den Magic Slate vorstellen wird, wenn er denn Ende Januar herauskommt. Ehemalige Entwickler erzählen, die Vorbereitungen liefen seit etwa fünf Jahren. Doch mal habe Jobs das Produkt, mal die Zeit nicht für reif gehalten. Jetzt scheint beides zu stimmen. Sagen die Gerüchteverbreiter. Hoffen die Apple-Fans. Glauben die Strategen der Verlage.

In der Time-Gruppe ( Sports Illustrated, Fortune und Time ), bei Condé Nast ( Vanity Fair, Wired, The New Yorker ) und der New York Times arbeiten sie bereits daran, ihren Journalismus für Tablet-Computer neu zu gestalten. Sie alle hoffen, dass sie endlich ein solides Geschäftsmodell fürs digitale Zeitalter bekommen, weil der Tablet in der Größe fast einer Magazinseite gleicht und sie auf ihm ihre bisherigen optischen Stärken ausspielen könnten.

Im Grunde also nichts Neues. Alle hoffen – auf Apple.

 
Leser-Kommentare
  1. ... habe ich dafür, dass die ZEIT innnerhalb kürzester abermals einen Artikel über Apple verfasst und sich seitenweise über Haupt- und Nebensächliches/Trivialitäten auslässt. Gibt es im IT-Sektor nicht andere interessante Entwicklungen, oder ist alles rund um Apple so schön leicht an den Mann zu bringen.

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    Wenn sie kein Verständnis für die wiederholte Berichterstattung über Apple haben, lesen sie doch einfach mal die Kommentare an Nr 2.

    Wo sonst im IT Bereich gibt es so wunderschöne Hasstiraden von leicht paranoiden Windows-Nutzern? Ein sehr schönes Beispiel bietet hier Lapje, der immer noch versucht den Rest der Welt von der Überlegenheit seiner "was auch immer" Maschinen zu überzeugen. Das jeder sich halt den Computer kauft, der ihm gefällt, so einfach kann die Welt für einen Testberichtfetischisten natürlich nicht sein. Und wenn alles nichts mehr hilft, kommt wieder die Sektenarie und das Stockholmsyndrom. Wenigstens droht keiner der Windows-Fundamentalisten mit Selbstmordanschlägen...

    Apple-Produkte polarisieren, das ist ja in der sonst mausgrauen Branche nicht üblich. Das macht einen Teil der Medienwirksamkeit. Das Apple auf dieser Tastatur virtuos spielt, ist eine andere Sache.

    P.S. Geschrieben auf meinem MacBook

    Wenn sie kein Verständnis für die wiederholte Berichterstattung über Apple haben, lesen sie doch einfach mal die Kommentare an Nr 2.

    Wo sonst im IT Bereich gibt es so wunderschöne Hasstiraden von leicht paranoiden Windows-Nutzern? Ein sehr schönes Beispiel bietet hier Lapje, der immer noch versucht den Rest der Welt von der Überlegenheit seiner "was auch immer" Maschinen zu überzeugen. Das jeder sich halt den Computer kauft, der ihm gefällt, so einfach kann die Welt für einen Testberichtfetischisten natürlich nicht sein. Und wenn alles nichts mehr hilft, kommt wieder die Sektenarie und das Stockholmsyndrom. Wenigstens droht keiner der Windows-Fundamentalisten mit Selbstmordanschlägen...

    Apple-Produkte polarisieren, das ist ja in der sonst mausgrauen Branche nicht üblich. Das macht einen Teil der Medienwirksamkeit. Das Apple auf dieser Tastatur virtuos spielt, ist eine andere Sache.

    P.S. Geschrieben auf meinem MacBook

  2. Ein solches Tablett wäre nur sinnvoll wenn es unter Vollbelastung ( Heller Bildschirm Grafik ) mindestens 8 Arbeitsstunden läuft. Aber so wie ich Apple kenne wird es noch nicht mal für die Hälfte langen.

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    • Lapje
    • 16.01.2010 um 17:09 Uhr

    ...wird der Akku nicht selber wechselbar sein, so dass ich wie beim MacBook keinen Akku selber tauschen kann. Bei meinem Notebook mache ich meinen vollen Ersatzakku rein und kann weiterarbeiten. Ist der Akku mal hin, bestelle ich einfach einen neuen. Beim Apple? Da muss ich erst mal zum Service laufen und kann dafür auch noch Beträge zahlen, die fern von gut und böse liegen...

    • Lapje
    • 16.01.2010 um 17:09 Uhr

    ...wird der Akku nicht selber wechselbar sein, so dass ich wie beim MacBook keinen Akku selber tauschen kann. Bei meinem Notebook mache ich meinen vollen Ersatzakku rein und kann weiterarbeiten. Ist der Akku mal hin, bestelle ich einfach einen neuen. Beim Apple? Da muss ich erst mal zum Service laufen und kann dafür auch noch Beträge zahlen, die fern von gut und böse liegen...

    • max106
    • 16.01.2010 um 16:04 Uhr
    3. Akku

    Naja, da die Batterielaufzeit bei den (jetzt nicht mehr ganz so) neuen MacBook Pros rund sieben Stund beträgt, ist es auf jeden Fall vorstellbar, dass das Tablet mit ausreichender Batterielaufzeit versorgt ist. Also, ich gehe nicht davon aus, dass nach fünfjähriger Entwicklung am Akku gespart wird...

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    • Lapje
    • 16.01.2010 um 17:11 Uhr

    7 Stunden? Bei weilcher Leistung? Wenn ich bei meinem Notebook die Helligkeit runterschraube, die Festplatten so schnell als möglich ausschalte, WLAN und sonstiges Zubehör abschalte udn den Prozessor runtertakte, dann komme ich auch auf 7 Stunden...

    • Lapje
    • 16.01.2010 um 17:13 Uhr

    ach ja, wenn ich dann noch dazu rechne, was ein MacBook bei gleicher Leistung mehr kostet, bekomme ich einige zusätzliche Akkus dazu...und kann damit wesentlich länger arbeiten als Sie es mit Ihrem MacBook jemals schaffen würden...

    • Lapje
    • 16.01.2010 um 17:11 Uhr

    7 Stunden? Bei weilcher Leistung? Wenn ich bei meinem Notebook die Helligkeit runterschraube, die Festplatten so schnell als möglich ausschalte, WLAN und sonstiges Zubehör abschalte udn den Prozessor runtertakte, dann komme ich auch auf 7 Stunden...

    • Lapje
    • 16.01.2010 um 17:13 Uhr

    ach ja, wenn ich dann noch dazu rechne, was ein MacBook bei gleicher Leistung mehr kostet, bekomme ich einige zusätzliche Akkus dazu...und kann damit wesentlich länger arbeiten als Sie es mit Ihrem MacBook jemals schaffen würden...

    • Lapje
    • 16.01.2010 um 17:09 Uhr

    ...wird der Akku nicht selber wechselbar sein, so dass ich wie beim MacBook keinen Akku selber tauschen kann. Bei meinem Notebook mache ich meinen vollen Ersatzakku rein und kann weiterarbeiten. Ist der Akku mal hin, bestelle ich einfach einen neuen. Beim Apple? Da muss ich erst mal zum Service laufen und kann dafür auch noch Beträge zahlen, die fern von gut und böse liegen...

    Antwort auf "Batterielaufzeit"
    • Lapje
    • 16.01.2010 um 17:11 Uhr
    5. ???

    7 Stunden? Bei weilcher Leistung? Wenn ich bei meinem Notebook die Helligkeit runterschraube, die Festplatten so schnell als möglich ausschalte, WLAN und sonstiges Zubehör abschalte udn den Prozessor runtertakte, dann komme ich auch auf 7 Stunden...

    Antwort auf "Akku"
    • Lapje
    • 16.01.2010 um 17:13 Uhr

    ach ja, wenn ich dann noch dazu rechne, was ein MacBook bei gleicher Leistung mehr kostet, bekomme ich einige zusätzliche Akkus dazu...und kann damit wesentlich länger arbeiten als Sie es mit Ihrem MacBook jemals schaffen würden...

    Antwort auf "Akku"
    • max106
    • 16.01.2010 um 18:49 Uhr

    Ja, in dem Fall würde man in der Summe mehr Akkuleistung haben.
    Abgesehen davon, hat man dann nichts von dem, was einen zu einem Kauf eines MacBooks bewegt hat. Wenn man außer der Akkuleistung kein Kaufgrund sieht und diese allein nicht zu einer Entscheidung fürs MB reicht, kauft man es sich eh nicht.

    Und falsch war, dass man alles runterschrauben muss für die 7 Stunden. Mit W-Lan und moderatem Surfen/arbeiten funktioniert das. Und die 1000 Ladezyklen muss man auch erstmal vollbekommen....und wenn man den Akku danach wechseln lassen will, wird das dem Geldbeutel nicht allzu weh tun.

    Aber am Ende man muss für sich wissen mit was man arbeiten will und mit was man zufrieden ist. Die einen sind bereit für Design und einfache/praktische Bedienung mehr auszugeben - die anderen sparen lieber ... also spielt es eigentlich keine Rolle, weil jeder in beiden Fällen hat, was er möchte.

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    • Lapje
    • 16.01.2010 um 19:15 Uhr

    Ich habe gerade mal nachgeschaut: Für ein MacBook mit gleicher Ausstattung wie mein Notebook würde ich knapp 800 Euro mehr zahlen. Nennen Sie dann doch bitte Argumente für den Kauf - außer das OS. 800 Euro mehr nur für ein angeblich besseres (angeblich weil ich es selber nicht ausprobiert habe)OS sind mir dann doch etwas zu hoch.

    1000 Ladezyklen? Jedesmal wenn der Netzstecker angeschlossen wird. Die sind schnell zusammen. Und laut Aplle kostet der Akku incl Wechsel 179.- Euro. Das sind 100 Euro mehr als für einen Akku bei mir, den ich selber einsetzen kann. Ich kann gemütlich per Net bestellen und mir wird das Teil nach Hause geliefert. Ich muss nicht zum Apple-Service. Zudem kann ich meinen Akku rausnehmen wenn ich ihn nicht brauche. So brauche ich für die 1000 Zyklen wesentlich länger.

    Oder was ist, wenn es eine Rückrufaktion gibt? Ich muss nur meinen Akku zurückschicken...

    Also nochmal: Warum sollte ich mir ein MacBook kaufen, was bei gleicher Ausstattung knapp 800 Euro teurer ist?

    Wenn viele der Apple-Jünger mal ehrlich sind, dann würden sie sich eingestehen, dass ein großer Teil des Anschaffungsgedanken das Statussymbol ist - man meint mit dem Mac zu einer elitären Gruppe zu gehören die halt das beste hat. Und selbst offensichtliche Fehler werden von der Fan-Gemeinde dermaßen runtergespielt, das es schon fast ans Stockholm-Syndrom grenzt...

    • Lapje
    • 16.01.2010 um 19:18 Uhr

    Ich hatte mir auch mal einen iMac gekauft. Weil ich mich im Grafik-Bereich selbstständig machen wollte wollte ich es mal probieren. Mal davon abgesehen, dass dieser iMac (22") schwächer ausgestattet war als mein PC und trotzdem 700 Euro mehr gekostet hat, war das Ding wesentlich lauter als mein Rechner, den ich einfach mit einem vernünftigen Gehäuse, entkoppelten Festplatten und gutem Netzteil fast auf das Geräuschniveau eines Passivsystemes bekommen habe (50cm davon weg und man hört nur noch ganz leise die Festplatten). Zudem hat am Mac die Festplatte vibriert. Diese Vibrationen haben sich dann über den schweren Fuß auf den Schreibtisch übertragen, so dass der Schreibtisch als guter Resonanzkörper fungierte. Arbeiten bei der Lautstärke war nur nervig. Im Laden sagte man mir dann dass das normal sei, der Mac wäre trotzdem das leiseste Gerät am Markt. Das ich nicht lache. Für den Preis kann ich wohl eine vernünftig entkoppelte Festplatte erwarten.

    Vom iPod will ich erst gar nicht anfangen...

    • Lapje
    • 16.01.2010 um 19:15 Uhr

    Ich habe gerade mal nachgeschaut: Für ein MacBook mit gleicher Ausstattung wie mein Notebook würde ich knapp 800 Euro mehr zahlen. Nennen Sie dann doch bitte Argumente für den Kauf - außer das OS. 800 Euro mehr nur für ein angeblich besseres (angeblich weil ich es selber nicht ausprobiert habe)OS sind mir dann doch etwas zu hoch.

    1000 Ladezyklen? Jedesmal wenn der Netzstecker angeschlossen wird. Die sind schnell zusammen. Und laut Aplle kostet der Akku incl Wechsel 179.- Euro. Das sind 100 Euro mehr als für einen Akku bei mir, den ich selber einsetzen kann. Ich kann gemütlich per Net bestellen und mir wird das Teil nach Hause geliefert. Ich muss nicht zum Apple-Service. Zudem kann ich meinen Akku rausnehmen wenn ich ihn nicht brauche. So brauche ich für die 1000 Zyklen wesentlich länger.

    Oder was ist, wenn es eine Rückrufaktion gibt? Ich muss nur meinen Akku zurückschicken...

    Also nochmal: Warum sollte ich mir ein MacBook kaufen, was bei gleicher Ausstattung knapp 800 Euro teurer ist?

    Wenn viele der Apple-Jünger mal ehrlich sind, dann würden sie sich eingestehen, dass ein großer Teil des Anschaffungsgedanken das Statussymbol ist - man meint mit dem Mac zu einer elitären Gruppe zu gehören die halt das beste hat. Und selbst offensichtliche Fehler werden von der Fan-Gemeinde dermaßen runtergespielt, das es schon fast ans Stockholm-Syndrom grenzt...

    • Lapje
    • 16.01.2010 um 19:18 Uhr

    Ich hatte mir auch mal einen iMac gekauft. Weil ich mich im Grafik-Bereich selbstständig machen wollte wollte ich es mal probieren. Mal davon abgesehen, dass dieser iMac (22") schwächer ausgestattet war als mein PC und trotzdem 700 Euro mehr gekostet hat, war das Ding wesentlich lauter als mein Rechner, den ich einfach mit einem vernünftigen Gehäuse, entkoppelten Festplatten und gutem Netzteil fast auf das Geräuschniveau eines Passivsystemes bekommen habe (50cm davon weg und man hört nur noch ganz leise die Festplatten). Zudem hat am Mac die Festplatte vibriert. Diese Vibrationen haben sich dann über den schweren Fuß auf den Schreibtisch übertragen, so dass der Schreibtisch als guter Resonanzkörper fungierte. Arbeiten bei der Lautstärke war nur nervig. Im Laden sagte man mir dann dass das normal sei, der Mac wäre trotzdem das leiseste Gerät am Markt. Das ich nicht lache. Für den Preis kann ich wohl eine vernünftig entkoppelte Festplatte erwarten.

    Vom iPod will ich erst gar nicht anfangen...

    • Lapje
    • 16.01.2010 um 19:15 Uhr
    8. Zu 7:

    Ich habe gerade mal nachgeschaut: Für ein MacBook mit gleicher Ausstattung wie mein Notebook würde ich knapp 800 Euro mehr zahlen. Nennen Sie dann doch bitte Argumente für den Kauf - außer das OS. 800 Euro mehr nur für ein angeblich besseres (angeblich weil ich es selber nicht ausprobiert habe)OS sind mir dann doch etwas zu hoch.

    1000 Ladezyklen? Jedesmal wenn der Netzstecker angeschlossen wird. Die sind schnell zusammen. Und laut Aplle kostet der Akku incl Wechsel 179.- Euro. Das sind 100 Euro mehr als für einen Akku bei mir, den ich selber einsetzen kann. Ich kann gemütlich per Net bestellen und mir wird das Teil nach Hause geliefert. Ich muss nicht zum Apple-Service. Zudem kann ich meinen Akku rausnehmen wenn ich ihn nicht brauche. So brauche ich für die 1000 Zyklen wesentlich länger.

    Oder was ist, wenn es eine Rückrufaktion gibt? Ich muss nur meinen Akku zurückschicken...

    Also nochmal: Warum sollte ich mir ein MacBook kaufen, was bei gleicher Ausstattung knapp 800 Euro teurer ist?

    Wenn viele der Apple-Jünger mal ehrlich sind, dann würden sie sich eingestehen, dass ein großer Teil des Anschaffungsgedanken das Statussymbol ist - man meint mit dem Mac zu einer elitären Gruppe zu gehören die halt das beste hat. Und selbst offensichtliche Fehler werden von der Fan-Gemeinde dermaßen runtergespielt, das es schon fast ans Stockholm-Syndrom grenzt...

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