Ausprobiert Sanfter Nachtwächter
"Schlafphasenwecker" sollen helfen, leichter aus dem Bett zu kommen. Sleep Cycle, ein iPhone-Programm, erkundet über Sensoren den optimalen Weckzeitpunkt.
© NetConcepte

Gut schlafen, und noch besser aufwachen: Freundliche Wecker klingeln nicht in der Tiefschlafphase
Es gibt angeblich Menschen, denen morgens das Aufstehen leichtfällt. Es muss auch viele andere geben, denn Anfang des Jahres schoss Sleep Cycle auf Platz eins der Verkaufsliste für iPhone-Programme (»Apps«), in Deutschland und anderswo. Der Grund für diesen Chart-Erfolg? Mit der App wird das Handy zum »Schlafphasenwecker«: Solche Geräte fußen auf der Erkenntnis, dass sich nächtens unterschiedliche Zustände abwechseln.
Auf traumlosen Tiefschlaf folgen Phasen heftiger Träume. Und beim Übergang rumort der Schläfer stärker im Bett, zappelt, dreht sich. Auf jene Momente lauert ein Schlafphasenwecker morgens, um zu klingeln. Vielen Schläfern fällt dann das Aufwachen leichter.
Das erste Gerät dieser Art, den Axbo, testete ich vor drei Jahren. Mein Rumoren verfolgte er per Bewegungssensor. Den musste ich damals am Handgelenk tragen, eingelegt in ein Frottee-Schweißband. Das fühlte sich komisch an. Beim konkurrierenden Zeo Sleep Coach war der Sensor in ein Stirnband verpackt, der Sleeptracker kam gleich als Armbanduhr daher. Das war ziemlich albern, störend – und ist überflüssig, seit Bewegungssensoren in fast jedem Smartphone stecken.
Diese zum sanften Nachtwächter aufzumotzen ist nun eine reine Softwarefrage. Für Handys mit Android-Betriebssystem leisten dies Programme wie Smart Alarm Clock und fürs iPhone eben Sleep Cycle, das ich ausprobiert habe.
Stellt man den Wecker auf halb acht, wartet Sleep Cycle ab sieben Uhr auf eine Übergangsphase und zwitschert dann los. Ein paar Minuten früher geweckt werden, dafür aber sanft, lautet der Deal, und es funktioniert. Die perfekte Lösung eines Menschheitsproblems?
- Datum 24.01.2010 - 14:41 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Serie Ausprobiert
- Quelle DIE ZEIT, 21.01.2010 Nr. 04
- Kommentare 5
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






Mensch legt sich jede Nacht eine Strahlungsquelle unter das Kopfkissen um dann morgens möglichst natürlich und entspannt aufstehen zu können?
Flugmodus ein, Strahlung aus. Der Rest ist genauso tödlich wie das E-Feld vom Stromkabel der Schreibtischlampe, das neben dem Kopfkissen hängt.
Flugmodus ein, Strahlung aus. Der Rest ist genauso tödlich wie das E-Feld vom Stromkabel der Schreibtischlampe, das neben dem Kopfkissen hängt.
Liebe Zeit, ich weiß nicht, wie viele Leute ein I-Irgendwas haben, aber die Mehrheit hat keins. Und diejenigen, die eins haben, werden sicherlich anderes als die Zeit nach solchen Artikeln durchsuchen.
Flugmodus ein, Strahlung aus. Der Rest ist genauso tödlich wie das E-Feld vom Stromkabel der Schreibtischlampe, das neben dem Kopfkissen hängt.
... oder einfach genug schlafen. Wenn man jeden Tag erst um 2 Uhr ins Bett geht und dann um 6:30 wieder aufstehen muss und am Wochenende um 4 von der Party kommt und ab 8 Uhr unruhig schläft weil die Welt um einen herum erwacht und krach macht, dann - ja, dann muss man sicht nicht wundern, wenn man morgens nicht aufwachen kann, in der U-Bahn fast einschläft und den ganzen Tag "im Arsch" ist.
Wer jeden Tag 8-9 Stunden schläft und um 23 oder 24 Uhr ins Bett geht, baut kein Schlafdefizit auf und wacht jeden Tag von selbst auf bevor der Wecker klingelt.
jedem das seine.
ihnen ihr geruhsames, in ruhigen bahnen verlaufendes leben, anderen die durchzächten nächte. beides sollte man mal genießen.
und @zaitberg
ah ja, und sie als nicht besitzer lesens dann? interessant.
jedem das seine.
ihnen ihr geruhsames, in ruhigen bahnen verlaufendes leben, anderen die durchzächten nächte. beides sollte man mal genießen.
und @zaitberg
ah ja, und sie als nicht besitzer lesens dann? interessant.
jedem das seine.
ihnen ihr geruhsames, in ruhigen bahnen verlaufendes leben, anderen die durchzächten nächte. beides sollte man mal genießen.
und @zaitberg
ah ja, und sie als nicht besitzer lesens dann? interessant.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren