Deutschtürken und der Holocaust Geteilte ErinnerungSeite 2/2
Und was folgt aus dieser Haltung für die politische Gegenwart? Die offizielle Antwort lautet, aus der Erinnerung an den Holocaust erwachse für die Bundesrepublik eine besondere Verantwortung, vor allem gegenüber Israel. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Sicherheit Israels sogar wiederholt als Teil der deutschen Staatsräson bezeichnet. Diesem Axiom deutscher Politik stehen die befragten Deutschtürken eher skeptisch gegenüber. Die Aussage, für die Bundesrepublik sei die Existenz des Staates Israel ein »ganz wichtiges Anliegen«, trifft auf ein geteiltes Echo. 40 Prozent halten die Aussage für »sehr« oder »eher richtig«, 39 Prozent finden sie »eher« oder »völlig falsch«. Bezieht man hingegen den Palästinakonflikt mit ein, ergibt sich ein klareres Bild. 53 Prozent stimmen der Forderung zu, »die Deutschen sollten sich heute weniger mit der Judenverfolgung, dafür mehr mit der Politik Israels gegenüber den Palästinensern beschäftigen«; 14 Prozent finden diese Einschätzung »eher falsch«, 17 Prozent sogar »völlig falsch«.
Teilhabe an der Erinnerung an den Holocaust, Empathie mit den Opfern, aber kein automatisches Bekenntnis zu Israel – das könnte, auf eine Formel gebracht, die Haltung der Deutschtürken zum Holocaust sein, wie sie sich in der Umfrage der ZEIT spiegelt.
Das ist ein erstaunlicher Befund, aber einer, der womöglich in einen größeren Trend passt. Spätestens seit die Vereinten Nationen den 27. Januar eines jeden Jahres zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt haben, ist die Erinnerung an den nationalsozialistischen Völkermord universell geworden: Sie soll nicht mehr nur Sache von Tätern und Opfern sein, von Deutschen und Juden, sondern Teil des Menschheitsgedächtnisses, das alle Völker, einschließt. Was eine solche Universalisierung des Gedenkens freilich für das künftige Verhältnis Deutschlands und Israels bedeutet, ist noch völlig ungeklärt.
- Datum 21.01.2010 - 16:09 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 21.01.2010 Nr. 04
- Kommentare 33
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Ich habe noch einmal die Suchfunktion über den Text laufen lassen. Das Wort "Armenier" kommt nicht vor.
(Das ist jetzt keine Kritik an den Befragten, sondern an den Fragestellern)
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
Eine Stichprobe von 400 Menschen kann kaum als zuverlässig betrachtet werden. Auch müsste man wissen genau welche Fragen gestellt wurden. Je nach dem wie die Fragen gestellt werden, bekommt man verschiedene Antworten.
Ich denke was eher wichtig ist - jeder der sich für einen deutschen Pass entscheidet sollte die deutsche Geschichte wahren - aber auch wer sich nur für ein Leben in Deutschland entscheidet sollte dies tun.
In dieser Hinsicht ist Geschichtskentnis eigenltich gleichzustellen mit der Akzeptanz der Monarchie in England - und etventuell etwas Wissen über die Monarchie.
Hier geht es nicht um Schuld sonder um die Wahrung der Erinnerungen an die Schrecken in der Hoffnung dass sie sich so nicht wiederholen.
Eigenlich sollten dies alle Länder tun - aber vor allem Deutschland.
Schon vor 20 Jahren konnte ich als Lehrer erleben, dass zwei türkische Schüler meiner Klasse (Gymnasium) unverhohlen Sympathien mit dem Massenmord der Nazis äußerten. Einer der Schüler zerstörte dann auch noch eine Plakatwand zum Thema Anne Frank in der Pausenhalle. Reaktion der Schulleitung: nur ein schriftlicher Verweis (unterste Stufe der Disziplinarmaßnahmen), da es ja ein Türke war..
Genau dieselbe Erfahrung in 20jähriger Tätigkeit an einem NRW-Gymnasium mit bis zu 80 Prozent Multikulti-Schülern gemacht.
Und genau diese Erfahrung hat mir schon früh gezeigt, wohin die Reise in und mit Deutschland geht.
"Faust"?
Mit muslimischen Schülern im Kurs beinahe unmöglich. Alles, was mit Christentum und Bibel zu tun hat, hätte man in einem eigenen Zusatz-Schuljahr noch erarbeiten müssen.
Bittere Beschwerden der muslimischen Schüler, warum man dieses Zeug überhaupt durchnimmt ...
Für mich beschlossen:
Na, das war's dann mit Deutschland.
Hello & Good bye.
Genau dieselbe Erfahrung in 20jähriger Tätigkeit an einem NRW-Gymnasium mit bis zu 80 Prozent Multikulti-Schülern gemacht.
Und genau diese Erfahrung hat mir schon früh gezeigt, wohin die Reise in und mit Deutschland geht.
"Faust"?
Mit muslimischen Schülern im Kurs beinahe unmöglich. Alles, was mit Christentum und Bibel zu tun hat, hätte man in einem eigenen Zusatz-Schuljahr noch erarbeiten müssen.
Bittere Beschwerden der muslimischen Schüler, warum man dieses Zeug überhaupt durchnimmt ...
Für mich beschlossen:
Na, das war's dann mit Deutschland.
Hello & Good bye.
Zur Zeit der Judenverfolgung in Deutschland wurde genauso wie heute jeder, der nicht dem Deutschen Bild eines anständigen Bürgers entsprach, als Volksfeind gebrandtmarkt.
Auch heute nimmt die Tendenz zu, nicht mehr am Charakter eines Menschen zu unterscheiden, sondern an seiner Herkunft und Religion. Deutschland entwickelt sich wieder zurück. Leider...
Der Holocaustneid
von Philipp Kurowski
"(...) wie kommen die [Moslems] zu so absurden Vergleichen, so
ungeheuerlichen Aussagen und so widerlichen Geschmacklosigkeiten? Es gibt nur eine Antwort: Holocaustneid. Die Juden, die haben friedlich integriert in Europa gelebt, sie wurden trotzdem verfolgt und zu Hunderttausenden, ja Millionen ermordet, dann gründeten sie ihren eigenen Staat im Orient und waren erfolgreich, sie wurden Freunde Amerikas, schufen demokratische Strukturen und eine Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur auf Weltniveau. (Über den Sport reden wir andermal). Und eigentlich wollen die Islamisten das auch. Sie wollen auch so einen Staat. Am liebsten auf dem selben Stück Land. Mit den Heiligen Stätten. Mit Fortschritt in Wirtschaft, Wissenschaft und
Kultur. Weltniveau. Und sie glauben: So etwas kriegt man nur für
einen Holocaust (das ist historisch gesehen zwar ein gutes Stück
neben der Wahrheit, aber es ist ja Glauben, nicht Wissen). Also
wollen sie auch einen. Und sie kriegen ihn nicht. Schon gar nicht wenn sie friedlich und integriert in Europa leben. Sie kriegen ihn ja nicht einmal, wenn sie aufhören friedlich zu sein, und unsere S-Bahnen und Busse zur Hauptverkehrszeit in die Luft sprengen. (...)"
http://www.achgut.de/dadg...
siehe auch:
http://www.achgut.de/dadg...
Der Holocaustneid
von Philipp Kurowski
"(...) wie kommen die [Moslems] zu so absurden Vergleichen, so
ungeheuerlichen Aussagen und so widerlichen Geschmacklosigkeiten? Es gibt nur eine Antwort: Holocaustneid. Die Juden, die haben friedlich integriert in Europa gelebt, sie wurden trotzdem verfolgt und zu Hunderttausenden, ja Millionen ermordet, dann gründeten sie ihren eigenen Staat im Orient und waren erfolgreich, sie wurden Freunde Amerikas, schufen demokratische Strukturen und eine Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur auf Weltniveau. (Über den Sport reden wir andermal). Und eigentlich wollen die Islamisten das auch. Sie wollen auch so einen Staat. Am liebsten auf dem selben Stück Land. Mit den Heiligen Stätten. Mit Fortschritt in Wirtschaft, Wissenschaft und
Kultur. Weltniveau. Und sie glauben: So etwas kriegt man nur für
einen Holocaust (das ist historisch gesehen zwar ein gutes Stück
neben der Wahrheit, aber es ist ja Glauben, nicht Wissen). Also
wollen sie auch einen. Und sie kriegen ihn nicht. Schon gar nicht wenn sie friedlich und integriert in Europa leben. Sie kriegen ihn ja nicht einmal, wenn sie aufhören friedlich zu sein, und unsere S-Bahnen und Busse zur Hauptverkehrszeit in die Luft sprengen. (...)"
http://www.achgut.de/dadg...
siehe auch:
http://www.achgut.de/dadg...
Was hat die Abstammung mit der persönlichen und politischen Einstellung zum Staat Isreal zu tun?
Wer moralisch und ethisch noch halbwegs da ist, kann die Politik Israels nur kritisch betrachten. Das hat erstmal nichts mit der Religion oder einer Volksgruppe zu tun. Es ist einfach Unrecht was da passiert und wir nehmen es nicht nur stillschweigend hin, wir unterstützen es sogar. Die subventionierten Atom-U-Boote sind da nur die Spitze des Eisbergs aus Waffenlieferungen, Geldern und Technologie.
Wenn die heutige deutsche Bevölkerung, um mal beim Thema zu bleiben, etwas aus dem Holocaust gelernt haben muss, dann dies: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus und auch: Der Tod ist ein Meister aus Deutschland. Beides sollte uns zu Frieden, Akzeptanz und Verständigung ermahnen. Nicht ewiger Schuldeingeständnis und dem Verschließen unserer Augen vor Unrecht und Völkerrechtsverletzungen.
"Der Tod ist ein Meister aus Deutschland." Auf diesen Unsinn kann auch nur jemand kommen, den den türkischen Genozid an den Armeniern genauso ignoriert wie die über 100 Mio. Opfer des Kommunismus.
"Der Tod ist ein Meister aus Deutschland." Auf diesen Unsinn kann auch nur jemand kommen, den den türkischen Genozid an den Armeniern genauso ignoriert wie die über 100 Mio. Opfer des Kommunismus.
Wie viele Türken die hier in Deutschland leben sich weigern "Deutsche" zu sein.
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