Luxushotels So viel Service muss sein
Sie waschen Münzen oder schreiben Musikstücke für die Gäste – vier besondere Akteure in der Welt der allerbesten Hotels
© The Peninsula Hotels

Martin Oxley inspiziert einen Rolls Royce
Der Rolls-Royce- Manager: Martin Oxley, 52, The Peninsula Hotel, Hongkong
Ich sorge dafür, dass unsere 15 Rolls-Royce-Wagen den Gästen Tag und Nacht in einwandfreiem Zustand zur Verfügung stehen. Aber, ganz ehrlich, am glücklichsten bin ich, wenn unsere alte Lady einmal streikt. Die alte Lady, das ist ein Phantom II aus dem Jahr 1934, von dem es weltweit nur drei baugleiche Modelle gibt. Ein wunderschönes Auto, mit Charakter und Temperament! Es ist das Flaggschiff unserer Flotte, war sogar schon Nebendarsteller in einem James-Bond-Film – und wird nur von mir persönlich repariert. Es ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl, unter so einem alten Auto zu liegen!
Die neueren Autos, Phantom-Spezialanfertigungen aus dem Jahr 2006, werden in Werkstätten betreut. Sie sind, zur Annehmlichkeit der Gäste des Peninsula-Hotels, mit besonders leisen Klimaanlagen, Eisfächern, wertvollen Teppichböden, DVD-Geräten, Laptop- und MP3-Anschlüssen ausgestattet und rund 50.000 Kilometer im Jahr unterwegs. Das ist in unserem feuchten Klima extrem viel – da haben auch die besten Autos der Welt immer mal wieder ein Problem. Ich wähle jede unserer Werkstätten selbst aus, da Rolls-Royce keine Vertragswerkstatt in Hongkong hat. Meine Aufgabe ist es, darauf zu achten, dass unsere technischen Ansprüche erfüllt werden. Nicht leicht in Asien.
Ähnlich schwierig ist es übrigens, die richtigen Fahrer zu finden. Nach einer Stunde Testfahrt entscheide ich allein, wer sich eignet, und trainiere ihn mehrere Tage. Die Gäste sollen sich während der Fahrt schließlich so sicher und wohlig fühlen wie in einem Bett im Peninsula. Für den Chauffeur bedeutet das: langsam anfahren, langsam bremsen, vorausschauend lenken. Europäern mag das selbstverständlich erscheinen, aber der Fahrstil in Asien ist ein völlig anderer.
Bevor ich im Peninsula-Hotel angefangen habe, war ich 22 Jahre lang bei Rolls-Royce in England. Ich habe dort als kleiner Stift in der Fabrik begonnen und mich hochgearbeitet. Eines Abends wurde ich zu Hause in London angerufen und gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, die Wagenflotte eines Hotels zu betreuen. »Warum nicht?«, dachte ich und schlug vor, am nächsten Tag zum Vorstellungsgespräch vorbeizukommen. »Das wird nicht gehen, wir sitzen in Hongkong«, hörte ich dann. Nun, ein paar Tage später waren wir uns telefonisch einig geworden. Jetzt arbeite ich schon seit fast 15 Jahren im Peninsula-Hotel. Ein großartiger Job! Für meine Königin habe ich seither allerdings ein wenig Mitleid: Wenn sie Hongkong besucht, wird sie mit dem Konsulatswagen gefahren. Und der ist nicht halb so komfortabel wie ein Rolls-Royce aus meiner Flotte.
- Datum 25.01.2010 - 07:40 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 21.01.2010 Nr. 04
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Die Plünderung der Staatsfinanzen, der Sozialismus für die Reichen hat einen neuen Superfeudalismus geschaffen mit entsprechenden Aufenthaltsorten für die "Leistungsträger".
Milliarden hin oder her, so werden Arbeitsplätze geschaffen. Würden wir alle als Backpacker verreisen, gäbe es ein paar Millionen Arbeitslose mehr. Zudem werden dabei auch wieder Steuern generiert, obwohl es seit diesem Jahr ein paar Millionen weniger sind.
Milliarden hin oder her, so werden Arbeitsplätze geschaffen. Würden wir alle als Backpacker verreisen, gäbe es ein paar Millionen Arbeitslose mehr. Zudem werden dabei auch wieder Steuern generiert, obwohl es seit diesem Jahr ein paar Millionen weniger sind.
müssen die eingenommen Millairden ja verpulvert werden.
Milliarden hin oder her, so werden Arbeitsplätze geschaffen. Würden wir alle als Backpacker verreisen, gäbe es ein paar Millionen Arbeitslose mehr. Zudem werden dabei auch wieder Steuern generiert, obwohl es seit diesem Jahr ein paar Millionen weniger sind.
Ich habe mir das gerade mal in Youtube angeschaut... mir fehlen immer noch die Worte :-)
http://www.youtube.com/wa...
Seid doch froh, dass es eine große Konkurrenz bei den ganzen Luxushotels in Berlin gibt. So bekommen die Gäste immer etwas neues geboten, da sich die Hotelbetrieber immer etwas neues ausdenken und an ihren alten Ideen feilen müssen.
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