Transplantation Woher stammen die Organe?Seite 3/3
Internationale Verbände haben sich von Chinas Praktiken distanziert
Public Eye hält das für eine Schutzbehauptung. Die Herkunft von Organen zurückzuverfolgen erfordere auch nach Auffassung der Weltgesundheitsorganisation WHO nicht, dass die Anonymität der Spender verletzt und ihre Namen preisgegeben würden. Falls in konkreten Verdachtsfällen tatsächlich eine Aufhebung der Anonymität erforderlich wäre, könnte dies durch unabhängige Institutionen geschehen, die dem Datenschutz verpflichtet sind.
Die Organisation stützt sich auf die Prinzipien zahlreicher internationaler Dachverbände von Medizinern. So haben sich die Transplantation Society und die World Medical Association von den fragwürdigen Transplantationspraktiken in China distanziert und ihre eigene Position in Ethik-Richtlinien dargelegt. Laut der World Medical Association beruht die freiwillige Einwilligung in die Organspende auf der Abwesenheit von Zwang. "Weil Gefangene und andere Personen unter Bewachung nicht in der Lage sind, freiwillig zuzustimmen, und Zwang unterliegen können, dürfen ihre Organe nicht genutzt werden, außer für Mitglieder der eigenen Familie."
Die Transplantation Society, ein Dachverband der Transplantationsmedizin, äußert sich dezidiert auch zu Forschungsprojekten mit China: "Eine Zusammenarbeit im Rahmen klinischer Studien sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn die Studie ... die ethischen Grundsätze der Transplantation Society nicht verletzt, etwa indem Empfänger von Organen und Geweben hingerichteter Gefangener einbezogen werden."
- Datum 25.01.2010 - 07:51 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 21.01.2010 Nr. 04
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Ich sehe nicht ganz ein, warum das Unternehmen Roche der Bösewicht sein soll.
Moralisches Verhalten - wie eine freiwillige Überprüfung der Herkunft der transplantierten Organe - von Unternehmen zu erwarten, ist in einem kompetitiven Wirtschaftssystem fehl am Platze. Wäre es nicht Roche, wäre es ein anderes Unternehmen.
Wer dem Handel in menschlichen Organen grundsätzlich zustimmt, sollte sich demgemäß nicht wundern, wenn die Kräfte des Marktes wirksam werden. Und Märkte schaffen Profit, selbst wenn er auf Ausbeutung beruht; Ethik hat keinen Platz.
Statt ein Unternehmen an den Pranger zu stellen, müsste der Fokus doch eher auf der chinesischen Politik (wie auch der in anderen Ländern) liegen, die es versäumt, dem Markt effektive Grenzen zu setzen und die Menschen, hier in erster Linie die Gefangenen, zu schützen. Ein Verbot von (bezahltem) Organhandel oder sogar eine Einschränkung der Forschung von Pharmakonzernen (nach neuen Medikamenten, klar - aber eben immer auch nach zu erobernden Absatzmärkten) wäre denkbar. Geschieht dies nicht, ist das, was laut dem Artikel derzeit in China passiert schlichtweg der Preis für ein höheres "Angebot" an Organen, in dessen Sinne Bestimmungen gelockert und Marktkräfte genutzt worden sind.
Das sehe ich nicht so, ethische Werte sind dem des Marktes vorzuhiehen. Sie meinen, wenn Roche den Job in China erledigen würde, würden andere an seine Stelle treten und die Drecksarbeit machen und davon profitieren.
[...] Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Ausdrucksweise. Die Redaktion/sh
Wenn jemand dabei hilft gestohlene Ware besser weiter zu vertreiben, macht sich der Hehlerei schuldig. Wenn es dabei um Menschen geht, denen wahrscheinlich noch am lebenden od. gar beteubten Zustand Organe "gestohlen" wurden, die auch noch höchstwahrscheinlich zu unrecht danach sterben sollen, dann ist das ein Verbrechen. Wenn jemand das weiss und trotzdem wegen dem Profit mitmacht, dann ist dieser auch ein Verbrecher. Daher kann man Roche Beihilfe zum Mord sogar vorwerfen.
Ein Eintrag in der Bad Liste ist hier noch viel zu harmlos.
Das sehe ich nicht so, ethische Werte sind dem des Marktes vorzuhiehen. Sie meinen, wenn Roche den Job in China erledigen würde, würden andere an seine Stelle treten und die Drecksarbeit machen und davon profitieren.
[...] Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Ausdrucksweise. Die Redaktion/sh
Wenn jemand dabei hilft gestohlene Ware besser weiter zu vertreiben, macht sich der Hehlerei schuldig. Wenn es dabei um Menschen geht, denen wahrscheinlich noch am lebenden od. gar beteubten Zustand Organe "gestohlen" wurden, die auch noch höchstwahrscheinlich zu unrecht danach sterben sollen, dann ist das ein Verbrechen. Wenn jemand das weiss und trotzdem wegen dem Profit mitmacht, dann ist dieser auch ein Verbrecher. Daher kann man Roche Beihilfe zum Mord sogar vorwerfen.
Ein Eintrag in der Bad Liste ist hier noch viel zu harmlos.
Das sehe ich nicht so, ethische Werte sind dem des Marktes vorzuhiehen. Sie meinen, wenn Roche den Job in China erledigen würde, würden andere an seine Stelle treten und die Drecksarbeit machen und davon profitieren.
[...] Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Ausdrucksweise. Die Redaktion/sh
Wenn jemand dabei hilft gestohlene Ware besser weiter zu vertreiben, macht sich der Hehlerei schuldig. Wenn es dabei um Menschen geht, denen wahrscheinlich noch am lebenden od. gar beteubten Zustand Organe "gestohlen" wurden, die auch noch höchstwahrscheinlich zu unrecht danach sterben sollen, dann ist das ein Verbrechen. Wenn jemand das weiss und trotzdem wegen dem Profit mitmacht, dann ist dieser auch ein Verbrecher. Daher kann man Roche Beihilfe zum Mord sogar vorwerfen.
Ein Eintrag in der Bad Liste ist hier noch viel zu harmlos.
Vielleicht eine Richtigstellung: Ich bin ebenso der Meinung, dass ethische Werte gegenüber denen des Marktes hier Vorrang haben sollten - aber ich glaube, dass die Funktionsweise des Marktes, die Marktzwänge, dies nicht zulassen. Unternehmen, die nicht Profit maximieren (egal auf welche Kosten), gehen unter. Deshalb ist es aussichtslos zu hoffen, ein Unternehmen würde sich moralisch verhalten. Vielmehr sollte es gar nicht erst möglich sein, dass es gerade die Pharma-Unternehmen sind, die in Fragen um Leben und Tod mitmischen.
Vielleicht eine Richtigstellung: Ich bin ebenso der Meinung, dass ethische Werte gegenüber denen des Marktes hier Vorrang haben sollten - aber ich glaube, dass die Funktionsweise des Marktes, die Marktzwänge, dies nicht zulassen. Unternehmen, die nicht Profit maximieren (egal auf welche Kosten), gehen unter. Deshalb ist es aussichtslos zu hoffen, ein Unternehmen würde sich moralisch verhalten. Vielmehr sollte es gar nicht erst möglich sein, dass es gerade die Pharma-Unternehmen sind, die in Fragen um Leben und Tod mitmischen.
Vielleicht eine Richtigstellung: Ich bin ebenso der Meinung, dass ethische Werte gegenüber denen des Marktes hier Vorrang haben sollten - aber ich glaube, dass die Funktionsweise des Marktes, die Marktzwänge, dies nicht zulassen. Unternehmen, die nicht Profit maximieren (egal auf welche Kosten), gehen unter. Deshalb ist es aussichtslos zu hoffen, ein Unternehmen würde sich moralisch verhalten. Vielmehr sollte es gar nicht erst möglich sein, dass es gerade die Pharma-Unternehmen sind, die in Fragen um Leben und Tod mitmischen.
Das sehe ich nicht so,
der Argumentation der Marktwirtschaft als Leitidee nach, müssten Unternehmen auch mit Terroristen handeln, solange sie nicht dabei gegen irgendein Gesetz verstoßen. Das Problem dabei ist, dass Gesetze immer Spielraum haben und oft injustabel sind, und sich Unternehmen mittlerweile die Gesetzeslage selber aussuchen können, je nach Staat, in dem sie sich ansiedeln.
Die ethische Grundlange die sich die Marktwirtschaft, und damit alle Unternehmen die so Argumentieren, nimmt, nämlich Regierungen regeln den Handel und sie fügen sich in das System "Ethikfrei" ein, kann nicht so stehen gelassen werden. Manager sind Entscheidungsträger und Menschen und haben auch für sich eine ethische Verantwortung, unnabhängig davon was die Wirtschaft von ihnen verlangt.
Dh. Business is Business ist ein Irrglaube, Ethik gibt es überall, auch in der Wirtschaft.
...mit Terroristen handeln,"
Eigentlich nicht. Das wäre ein Straftatbestand und damit illegal.
...mit Terroristen handeln,"
Eigentlich nicht. Das wäre ein Straftatbestand und damit illegal.
...mit Terroristen handeln,"
Eigentlich nicht. Das wäre ein Straftatbestand und damit illegal.
betrachtet man den ganzen Vorgang einfach von Mensch zu Mensch, nach dem schlichten Grundsatz "was du nicht willst, das man dir tu..." erübrigen sich doch alle Diskussionen. Es gibt aus der mentalen Ebene heraus immer gute Gründe Für oder Wider ein bestimmtes Verhalten. Auch Euthanasie wurde begründet (ich will das hier nicht damit gleichsetzen - es geht nur ums Grundsätzliche)
Wenn wir in einer lebenswerten Welt leben möchten, muss auch das "Herz " mit einbezogen sein. Ich meine, die Welt ist überreif dafür. Und Aktivitäten wie dieser "Preis" sind ein Mittel, absurdes und extrem menschen-herabwürdigendes Verhalten medienwirksam darzustellen. Ohne die Medien geht es nicht. Wenn wir alle still sind und die Regeln der Konzerne nicht in Frage stellen und sie weiter gewähren lassen - ändert sich nichts.
Veränderungen sind aber unabdingbar.
In einer Welt, die unter der Vorherrschaft des Profitdenkens, angestimmt von unheilbringendem Sirenengesang der Techno-Wissenschaft, auseinanderbricht, führt die globalisierte Habgier der Macht zu einer Sklaverei..... schrieb Henri Cartier-Bresson am 15.5. 1998
er schrieb weiter...über all dies hinaus bestehen Freundschaft und Liebe weiter!
Wo sind ethische und moralische Grundsätze zu sehen, die sich die Pharmaindustrie, egal welchen Namens, in ihre Leitlinien geschrieben haben und die sie in ihren Werbeblogs der Menscheit versuchen betrügerisch, vorzuspielen?
Der Firma Roche sind mit Sicherheit der Untersuchungsbericht in Bezug auf den Organraub in China bekannt.Am Nachmittag des 16. November 2009 hielt die kanadische Organisation „Parlamentarische Freunde von Falun Gong“ (PFOFG) im Parlament eine Pressekonferenz zur Neuerscheinung des Buches „Blutige Ernte“ ab. Dies war auch die erste öffentliche Veranstaltung seit ihrer Gründung. Auf der Konferenz berichteten die beiden Ermittler von den neuen Beweisen für den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh).Die Autoren David Matas und David Kilgour berichteten auf der Konferenz von den neuen Beweisen des Organraubes an Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh. Sie berichteten, dass die Ermittlungen vom Januar 2006 bis Juli 2007 hauptsächlich auf die internationalen Reisegruppen für Organtransplantation gerichtet gewesen wären. David Matas sagte: „Dieser Markt hat sich bereits geändert. Jetzt legen wir den Schwerpunkt der Ermittlungen auf den lokalen Transplantations-Markt und die Situation der Transplantationen in China. Die hohe Anzahl von Ausländern, die zu Organtransplantationen nach China reisten, hat sich tatsächlich gravierend reduziert. Jedoch hat sich an der Transplantations-Situation selbst nichts geändert, sie hat sich für die Falun Gong-Praktizierenden noch verschlechtert. Das wird durch die Zahlen bestätigt. Die Zahl der Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden nimmt nicht ab, sondern nimmt zu.“
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