Deutschland-Frankreich Ab ins Nest
Deutschland und Frankreich driften auseinander – und müssen heute mehr denn je zusammengehalten werden
© Fred Dufour/AFP/Getty Images

Wenig Begeisterung für einander: Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den Feiern zum 91. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs am 11. November in Paris
Alarmruf in der jüngsten Ausgabe des Commentaire, des in Paris erscheinenden Zentralorgans der rechtsliberalen Intelligenz: Wenn Deutschland und Frankreich in ihrer »missachtenden Gleichgültigkeit« verharrten, unfähig, gemeinsam neue Initiativen zu ergreifen, dann »stirbt Europa«. Weshalb das einflussreiche Blatt Nicolas Sarkozy und Angela Merkel vor dem gemeinsamen Kabinettstreffen nächste Woche fast verzweifelt zuruft: »Überraschen Sie uns!«
Steht es wirklich so schlimm?
Es scheint so. In Frankreich gelten deutsche Unternehmer als doppelt unfair: zu ihren eigenen Arbeitern und deswegen auch zur französischen Konkurrenz. Deutschlands Lohnzurückhaltung schade überdies dem Export der Nachbarn, heißt es, und Berlin halte zum Nachteil aller an einem überbewerteten Euro fest. Heikel ist auch das Thema Klimaschutz: Die Europäer müssten nach ihrem Scheitern in Kopenhagen neue Anläufe unternehmen, doch die Interessen der kohleverbrennenden Deutschen und der nuklearversessenen Franzosen sind nicht deckungsgleich. Ein feiner Riss durchzieht auch die Front gegen das iranische Atomprogramm: Deutschland verdient gut in Iran und ist daher kein Freund von Sanktionen, die Franzosen hingegen sind eher mit Teherans arabischen Konkurrenten im Geschäft.
Aber braucht es das »Deutsch-Französische«, das altgediente Profis anrufen, als schwebte es irgendwo im Wertehimmel? Die Versöhnung mit Frankreich ist schließlich Geschichte, wir sind reif für ein normales Konkurrenzverhältnis. Deutsche Interessen bedürfen keiner Unbedenklichkeitsbescheinigung mehr in Form einer Herzensfreundschaft mit dem ehemaligen Erzfeind. Und die anderen Europäer, sind sie nicht allesamt Partner, mit denen die Deutschen von Fall zu Fall wechselnde Koalitionen schmieden können? Warum also einen von vielen Nachbarn als Verbündeten erster Klasse hervorheben?
Weil es da ein ungelöstes Problem gibt. Deutschland kann seine Interessen in der Welt nur als Teil Europas verfolgen. Allein ist es zu schwach. Aber das Europa der 27 ist ein komplexes Gebilde, das politisch geführt werden muss. Seine Institutionen sind dazu außerstande, nur Nationen können die Führungsaufgabe bewältigen. Im besten Fall die beiden stärksten: Deutschland und sein wichtigster Wirtschaftspartner, die Nummer zwei in Europa. Beide vereinigen fast die Hälfte des europäischen BIP auf sich und verfügen über mehr als 30 Prozent der Stimmen in der EU. Die deutsche Mittelmacht an der Grenze zu Osteuropa und das mediterran ausgerichtete Frankreich, immerhin Atomwaffenstaat mit Sitz im UN-Sicherheitsrat, ergänzen einander geopolitisch. Dass sie zusammen etwas bewegen können, zeigten sie in der Wirtschaftskrise Ende 2008; glaubt jemand, Deutschland hätte das allein gekonnt oder mit irgendeinem anderen Partner?
- Von Demütigungen und Erblasten
Drei Kriege, begleitet von Demütigungen, belasteten bis 1945 die deutsch-französischen Beziehungen – keine erfolgversprechende Grundlage für eine künftige Kooperation, wie sie heute besteht. Otto von Bismarck verkündete mit deutschen Fürsten im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles die Gründung des Deutschen Reichs, nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1871 wurde Wilhelm I. von Preußen dort zum deutschen Kaiser gekrönt. Die Deutschen annektierten Elsass und Lothringen – ein Verlust, der lange tief im französischen Bewusstsein saß. Nach dem Ersten Weltkrieg mussten die Deutschen als Verlierer in Versailles einen Friedensvertrag akzeptieren, dessen harte Bedingungen die Nationalsozialisten später zu instrumentalisieren wussten. Adolf Hitler zwang im Zweiten Weltkrieg Frankreich den Waffenstillstand auf, ausgerechnet im Wald von Compiègne , wo 1918 die Franzosen den Ersten Weltkrieg beendeten. Nach 1945 dann die Einsicht, dass für einen europäischen Frieden die Beziehungen langfristig von jeglicher Erbfeindschaft befreit werden müssten. 1963 unterzeichneten Präsident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer den Élysée-Vertrag, erneut im Versailler Spiegelsaal. Gegen die deutsche Wiedervereinigung ab dem Jahr 1989 hatte Frankreichs Präsident François Mitterrand Vorbehalte – die heute ausgeräumt sind. MAZ
Das strategische Interesse der beiden besteht darin, Europa und damit sich selbst sicher durch die Fährnisse der Globalisierung zu bringen. Und das ist wichtiger als jede Interessendifferenz. Eben deshalb wäre es sträflich, ließe Deutschlands Frankreichpolitik die Dinge treiben.
Die Franzosen wissen, dass sie allein in Europa nichts erreichen können, selbst wenn einige das nur mit Wehmut anerkennen. »Vor der Revolution, während der Revolution und im ersten Kaiserreich war Europa französisch«, sagte kürzlich der bedeutende Historiker Jean Tulard in einem Radiointerview, »aber 1815 hörte das leider auf.« Das »leider« rief keine Reaktion hervor. Doch niemand bezweifelt, dass Frankreich auf Freunde angewiesen ist. In der Geschichte der französischen Außenpolitik, auch der jüngsten, wanderte der Pariser Blick wiederholt über den Kanal, wandte sich aber noch jedes Mal enttäuscht ab. Denn britische Außenpolitik strebt seit je das Gleichgewicht in Europa an und kennt keine Sonderbindungen – außer zum Ex, zu Amerika. Für Frankreich ist das keine Option. Zu unbedeutend ist das Land aus amerikanischer Sicht, als dass es eine Sonderstellung verdient hätte.
Realistisch betrachtet, bleibt den Franzosen nur ein Verbündeter, mit dem zusammen sie dauerhaft stark sein können, Deutschland eben. Aber mit welchem Ziel? Frankreichs Außenpolitik wirkt defen- siv, als sei ihr ambitioniertestes Ansinnen, weitere Einflussverluste zu begrenzen. Sarkozys außenpolitischer Chefberater, Jean-David Levitte, ist freilich anspruchsvoller. Ihm zufolge leben wir in einer Übergangszeit, in der es offen sei, wohin die Dinge führen werden – und Europa habe da etwas anzubieten, nämlich eine Methode. »Wir pflegen seit 50 Jahren ein europäisches Familienleben«, sagt er, »wir begegnen einander pausenlos und haben gelernt, dass den nationalen Interessen besser gedient ist, wenn es Kompromisse gibt, für die jeder einen Schritt im europäischen Interesse geht.« Europa ist ein Lernprozess, außerdem etwas, das Levitte klugerweise nie so nennen würde: ein Modell für die Welt. Ginge es in ihr gesittet wie in Europa zu, dann dürften die Völker aufatmen. Insofern kann Europa seinem globalen Einfluss sehr wohl einen Sinn verleihen, der über den Status quo hinausgeht. Ein großes Ziel. Nach Ansicht von Levitte ist es nur zu erreichen, wenn Frankreich und Deutschland (»und England«, wie er diplomatisch hinzufügt) nicht lockerlassen.
So weit das Abstrakte. Das Konkrete ist mühevoller. Seit einigen Monaten beanspruchen französische Diplomaten ihre deutschen Kollegen unablässig mit Ideen, die nach reichlich Arbeit klingen, von gleichlautenden Gesetzen der Parlamente bis zum Ministertausch. Das stieß auf berechtig- te Bedenken und wenig Gegenvorschläge. Im Siemens-Konzern wiederum jauchzte niemand auf, als Sarkozy wissen ließ, dass er am liebsten die nukleare Zusammenarbeit von Siemens und Areva wieder aufwärmen würde, die vor Jahresfrist am französischen Industrienationalismus gescheitert war. Und wenn Franzosen von einem deutsch-französischen Bahnkonzern oder einer gemeinsamen Fluglinie sprechen, halten deutsche Manager das für eine Drohung. Sie erinnern daran, dass selbst im EADS-Konzern, wo ausreichend Zeit zum Kennenlernen war, Deutsche und Franzosen immer wieder aneinander vorbeiarbeiteten.
Und dann gibt es noch dieses Begeisterungsdefizit der Deutschen, das die Franzosen peinlich berührt. Unvergessen die Szene vom Mai vergangenen Jahres, als Sarkozy in Berlin die Junge Union besuchte. »Frankreich liebt euch!«, rief er aus, und seine Rede war wahrlich ergreifend. Danach tappte der JU-Chef Philipp Mißfelder ans Mikrofon: »Danke für die freundlichen Worte.« Autsch. Am 9. November des vergangenen Jahres feierte Frankreich das Jubiläum des Mauerfalls als europäischen Glücksmoment. Nicht bloß Politiker, die ganz normalen Franzosen sprachen so, es war ein Volksfest. Zwei Tage später stand Angela Merkel als Staatsgast unter dem Arc de Triomphe, als Paris den Waffenstillstand von 1918 feierte; der Erste Weltkrieg ist zwar in Deutschland vergessen, in Frankreich aber präsenter als der Zweite. Das symbolverliebte Land registrierte indessen ein weiteres Mal die irritierend kühle Reaktion der deutschen Öffentlichkeit.
Das kann nicht gut gehen für zwei Partner, die aufeinander angewiesen sind. Immerhin, Frankreichs Regierung hat seit Juni einen neuen Deutschlandpolitiker, Pierre Lellouche, und der ist ein Glücksfall. Anders als sein Vorgänger Bruno Le Maire spricht er zwar nicht die deutsche Sprache, ist aber ein erfahrener Geostratege und weiß, was der Blick auf Europas Landkarte lehrt. Für ihn, einen Mann starker Überzeugungen und der unverblümten Sprache, ist seine politische Karriere nur eine Phase; vorher war er Wissenschaftler, und danach will er in die Wirtschaft.
Der 58-Jährige, der immer ein bisschen wie Inspektor Columbo wirkt, steht mit deutschen Außenpolitikern auf Du und Du. Die erfahrenen unter ihnen erkennen ihn an der rauen Stimme, wenn er anruft. Was er mit ihnen derzeit bespricht, ist mehr als nur sterile Symbolpolitik. Gemeinsame Standards für Elektroautos und ein Klimasatellit stehen auf seinem Wunschzettel, die Verzahnung der Sachverständigenräte für Wirtschaftspolitik, Rüstungsprojekte, eine Initiative für die Einrichtung des Hauptquartiers für europäisch geführte Militäreinsätze. Lellouche war zuvor der Regierungsbeauftragte für Afghanistan, der Konflikt bewegt ihn, weshalb von gemeinsamen Einsatzplanungen und Debriefings die Rede ist. Es kam sogar die Frage auf, ob die Deutsch-Französische Brigade nicht auch in Afghanistan kämpfen könnte – aber die engen Einsatzgrundsätze der deutschen Parlamentsarmee lassen das utopisch erscheinen.
Jedenfalls scheint Lellouche verstanden zu haben, dass sich die Politik der Interessendrift entgegenstemmen muss, der beide Länder ausgesetzt sind. Ihm wird es zu verdanken sein, wenn die deutschen Bundesminister, die sich in der kommenden Woche turnusgemäß nach Paris zu ihren Amtskollegen begeben, eine Liste konkreter Ideen abzuarbeiten haben.
Und anstatt verstohlen am Handy zu knibbeln, sollten sie beherzigen, dass es tatsächlich um etwas geht.
- Datum 27.01.2010 - 18:24 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 28.01.2010 Nr. 05
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einzusehen, dass Deutschland in Europa keine Führungsrolle übernehmen wird. Wir sind dazu weder willens noch fähig. Man betrachte die deutsche Außenpolitik seit 2005. Merkel ist zu zahnlos und mit der Lobbybande namens FDP, deren Chef als Außenminister bevorzugt bei unbedeutenderen Ländern schleimt, wird das nur noch schlimmer.
Die Zeit arbeitet gegen Deutschland, je mehr Chancen wir an uns vorbeiziehen lassen, desto unwahrscheinlicher wird es.
Und der angestrebte ständige Sitz im Weltsicherheitsrat ist wohl auch eine Lachnummer. Ein Land, dass unfähig ist an der Seite seiner Verbündeten zu kämpfen (die Richtigkeit sei dahingestellt) und sich hinter den Amis versteckt, ist für ein solches Gremium aus gutem Grund nicht Vetoberechtigt!
im Weltsicherheitsrat wurde u.a. von den USA und Italien hintertrieben. Bleibt die Frage, ob es zu bedauern ist, nicht in einem zutiefst undemokratischen Verein ehemaliger Sieger- und hinzugekommener Großmächte eine Hauptrolle zu spielen.
Ich meine nicht, vielmehr sollte Deutschland lieber Vorschläge machen, wie eine UNO ohne Vetorecht aussehen sollte.
im Weltsicherheitsrat wurde u.a. von den USA und Italien hintertrieben. Bleibt die Frage, ob es zu bedauern ist, nicht in einem zutiefst undemokratischen Verein ehemaliger Sieger- und hinzugekommener Großmächte eine Hauptrolle zu spielen.
Ich meine nicht, vielmehr sollte Deutschland lieber Vorschläge machen, wie eine UNO ohne Vetorecht aussehen sollte.
im Weltsicherheitsrat wurde u.a. von den USA und Italien hintertrieben. Bleibt die Frage, ob es zu bedauern ist, nicht in einem zutiefst undemokratischen Verein ehemaliger Sieger- und hinzugekommener Großmächte eine Hauptrolle zu spielen.
Ich meine nicht, vielmehr sollte Deutschland lieber Vorschläge machen, wie eine UNO ohne Vetorecht aussehen sollte.
Wie soll bitte ein Sicherheitsrat ohne Veto aussehen?
Dann kann man die UNO völlig abschwachaffen, denn dann ist sie nichts anderes als eine Schwatzbude.
Keine "Großmacht" würde sie dann ernst nehmen.
Das Problem ist nicht die UNO, das Probem ist Deutschland.
Deutschland hat bis heute seine konkreten Interessen in der Welt nicht definiert, au0er dass es gerne viel exportierenn will.
Das kann man an jedem x-beliebigen Punkt runter deklinieren. Die Streitkräfte sind für ein Land der Größe der BRD lächerlich, wieso braucht Brasilien oder Thailand einen Träger ? Die Marine ist immer noch auf den Schutz des Nordatlantiks ausgelegt nicht für Globale Einsätze. Die 212-Boote sind primär Anti-Schiffs waffen. Man schickt Truppen ohne eigene taktische Aufklärung in die Welt und wundert sich wenn es Tote gibt. Die Sache ist doch die, man hat Angst wieder als der "böse Deutsche" da zu setehen in der Welt. Darum versucht man die Bundeswehr als ein besseres THW mit G36 darzustellen. Alles andere Versucht man via Cheque-Buch zu lösen.
Wie soll bitte ein Sicherheitsrat ohne Veto aussehen?
Dann kann man die UNO völlig abschwachaffen, denn dann ist sie nichts anderes als eine Schwatzbude.
Keine "Großmacht" würde sie dann ernst nehmen.
Das Problem ist nicht die UNO, das Probem ist Deutschland.
Deutschland hat bis heute seine konkreten Interessen in der Welt nicht definiert, au0er dass es gerne viel exportierenn will.
Das kann man an jedem x-beliebigen Punkt runter deklinieren. Die Streitkräfte sind für ein Land der Größe der BRD lächerlich, wieso braucht Brasilien oder Thailand einen Träger ? Die Marine ist immer noch auf den Schutz des Nordatlantiks ausgelegt nicht für Globale Einsätze. Die 212-Boote sind primär Anti-Schiffs waffen. Man schickt Truppen ohne eigene taktische Aufklärung in die Welt und wundert sich wenn es Tote gibt. Die Sache ist doch die, man hat Angst wieder als der "böse Deutsche" da zu setehen in der Welt. Darum versucht man die Bundeswehr als ein besseres THW mit G36 darzustellen. Alles andere Versucht man via Cheque-Buch zu lösen.
Die angesprochene kühle Reaktion der deutschen Öffentlichkeit basiert vor allem darauf, daß ihr seit 60 Jahren systematisch jeder Nationalstolz ausgetrieben wird. Deutsche Geschichte wird auf 12 Jahre Diktatur reduziert, alles andere scheint vergessen. Dies zeigt sich auch daran, daß der Autor von "Ab ins Nest" die deutsch-französische Geschichte 1871 mit der Wiederangliederung der deutschsprachigen Gebiete des Elsass und Lothringens an das Reich beginnen läßt. Die gemeinsame Geschichte begann aber schon 1000 Jahre früher. Es gab eben nicht nur drei Kriege, sondern auch drei Jahrhunderte französischer Aggressionskriege gegen Deutschland ("brûlez le Palatinat"), mit den Höhepunkten der Raubkriege Ludwigs XIV und der napoleonischen Kriege. Nicht zuletzt wollte der preussische Generalstab durch die Annexion von Elsass-Lothringen einen Puffer gegen Frankreich schaffen. 1871 war die Erinnerung an die Katastrophe von 25 Jahren (Welt-)Krieg zwischen 1789 und 1815, französischer Besatzung unter Napoleon und der knapp vermiedenen Vernichtung des Staates Preussens noch frisch.
(vergl. http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-französische_Erbfeindschaft)
"daß ihr seit 60 Jahren systematisch jeder Nationalstolz ausgetrieben wird."
-abgesehen welcher ominöse lenker dem charakterschwachen volk etwas austreibt (mit peitsche?) braucht nun wirklich niemand auf dieser welt sowas nutzloses, gefaehrliches und mörderisches wie "nationalstolz". ein land und seine menschen können viel mehr und viel nützlicheres ohne diese dummheit vollbringen
"Deutsche Geschichte wird auf 12 Jahre Diktatur reduziert, alles andere scheint vergessen."
-zurecht. weil eben alles vorangegangene in diese katastrophe geführt hat die millionen und abermillionen menschen bestialischst das leben gekostet hat, das leben ganzer generationen gekostet hat. das nach solch einem verbrechen eine zaesur angesagt ist ist ja wohl das mindeste. ist leider so. diese 12 jahre haben hunderte von jahren zerstört. unwiederruflich. aber es gibt ja noch sowas wie zukunft. und da sollte man es besser machen.
Was auch immer vergessen wird ist, dass Brandenburg Preußen lange Zeit verbündet waren.
Die Annäherung zwischen Österreich und Frankreich setzte erst unter Ludwig XV. ein, als Friedrich II. anfing sich für Schlesien zu interessieren.
Auch wird Vergessen, dass Deutschland durchaus ein Bündnis mit GB hätte haben können, wenn die Deutschen Diplomaten, inkluasive des Kaisers und des Reichskanzlers, völlige Flaschen waren.
"daß ihr seit 60 Jahren systematisch jeder Nationalstolz ausgetrieben wird."
-abgesehen welcher ominöse lenker dem charakterschwachen volk etwas austreibt (mit peitsche?) braucht nun wirklich niemand auf dieser welt sowas nutzloses, gefaehrliches und mörderisches wie "nationalstolz". ein land und seine menschen können viel mehr und viel nützlicheres ohne diese dummheit vollbringen
"Deutsche Geschichte wird auf 12 Jahre Diktatur reduziert, alles andere scheint vergessen."
-zurecht. weil eben alles vorangegangene in diese katastrophe geführt hat die millionen und abermillionen menschen bestialischst das leben gekostet hat, das leben ganzer generationen gekostet hat. das nach solch einem verbrechen eine zaesur angesagt ist ist ja wohl das mindeste. ist leider so. diese 12 jahre haben hunderte von jahren zerstört. unwiederruflich. aber es gibt ja noch sowas wie zukunft. und da sollte man es besser machen.
Was auch immer vergessen wird ist, dass Brandenburg Preußen lange Zeit verbündet waren.
Die Annäherung zwischen Österreich und Frankreich setzte erst unter Ludwig XV. ein, als Friedrich II. anfing sich für Schlesien zu interessieren.
Auch wird Vergessen, dass Deutschland durchaus ein Bündnis mit GB hätte haben können, wenn die Deutschen Diplomaten, inkluasive des Kaisers und des Reichskanzlers, völlige Flaschen waren.
Warum zwischen Deutschland und Frankreich nichts mehr geht und nie mehr gehen wird, ist ganz einfach zu erklären: Frankreich tricks seine sogenannten "Partner" andauernd aus. Will eine deutsche Firma eine französische übernehmen, schaltet sich der Staat ein und macht nationale Präferenzen für sein Veto geltend. EU-Vorschriften werden nicht eingehalten, mit dem gleichen Argument des nationalen Interesses. Die französische Staatsbahn darf in D fahren, die Deutsche Bahn in F nicht. So ist das eben.
P.S. Dass Commentaires viel beachtet sein soll, ist mir als Einwohner Frankreichs völlig neu.
braucht weder die Franzosen, noch die Amerikaner.
Die Rohstoffe kommen vom Osten, die Exporte gehen nach China und den Muslim Laendern.
"daß ihr seit 60 Jahren systematisch jeder Nationalstolz ausgetrieben wird."
-abgesehen welcher ominöse lenker dem charakterschwachen volk etwas austreibt (mit peitsche?) braucht nun wirklich niemand auf dieser welt sowas nutzloses, gefaehrliches und mörderisches wie "nationalstolz". ein land und seine menschen können viel mehr und viel nützlicheres ohne diese dummheit vollbringen
"Deutsche Geschichte wird auf 12 Jahre Diktatur reduziert, alles andere scheint vergessen."
-zurecht. weil eben alles vorangegangene in diese katastrophe geführt hat die millionen und abermillionen menschen bestialischst das leben gekostet hat, das leben ganzer generationen gekostet hat. das nach solch einem verbrechen eine zaesur angesagt ist ist ja wohl das mindeste. ist leider so. diese 12 jahre haben hunderte von jahren zerstört. unwiederruflich. aber es gibt ja noch sowas wie zukunft. und da sollte man es besser machen.
Sie sollten mal ein paar Proseminare über das "Alte Reich" von 966-1806 belegen.
Vielleicht erkennen Sie dann die Komplexität der "Deutschen Nation" und was sie anders machte als viele andere Nationen in Europa.
Dieser Determinus, dass alles zwangsläufig in die Jahre 1933-1945 führen musste ist völliger Schwachsinn und kein ernstzunehmender Historiker vertritt diese Meinung.
Wenn sie einen kennen bitte ich doch sehr um Nennung und Quellenangabe. Auch dieser Symbolismus Frankreichs, der um Elsass Lothringen gemacht ird ist lächerlich. Teile dieser Gebiete hat sich Frankreich im frühen 18. Jahrhundert kriegeriasch einverleibt. Dass man in einer halbwegs funktionierenden Demokratie angenehmer leben kann, als unter einer Militärverwaltung ist eine Sache für sich.
Sie sollten mal ein paar Proseminare über das "Alte Reich" von 966-1806 belegen.
Vielleicht erkennen Sie dann die Komplexität der "Deutschen Nation" und was sie anders machte als viele andere Nationen in Europa.
Dieser Determinus, dass alles zwangsläufig in die Jahre 1933-1945 führen musste ist völliger Schwachsinn und kein ernstzunehmender Historiker vertritt diese Meinung.
Wenn sie einen kennen bitte ich doch sehr um Nennung und Quellenangabe. Auch dieser Symbolismus Frankreichs, der um Elsass Lothringen gemacht ird ist lächerlich. Teile dieser Gebiete hat sich Frankreich im frühen 18. Jahrhundert kriegeriasch einverleibt. Dass man in einer halbwegs funktionierenden Demokratie angenehmer leben kann, als unter einer Militärverwaltung ist eine Sache für sich.
Zitat:
"In Frankreich gelten deutsche Unternehmer als doppelt unfair: zu ihren eigenen Arbeitern und deswegen auch zur französischen Konkurrenz. Deutschlands Lohnzurückhaltung schade überdies dem Export der Nachbarn, heißt es, und Berlin halte zum Nachteil aller an einem überbewerteten Euro fest."
Das ist ja auch so. Selbstverständlich wird in Deutschland eine solche "Beggar-Thy-Neighbour" Politik betrieben. Das wird in den Staaten des Euroraums auch schon intensiv diksutiert - nur in Deutschland ignoriert man dieses Thema konsequent.
Wie soll bitte ein Sicherheitsrat ohne Veto aussehen?
Dann kann man die UNO völlig abschwachaffen, denn dann ist sie nichts anderes als eine Schwatzbude.
Keine "Großmacht" würde sie dann ernst nehmen.
Das Problem ist nicht die UNO, das Probem ist Deutschland.
Deutschland hat bis heute seine konkreten Interessen in der Welt nicht definiert, au0er dass es gerne viel exportierenn will.
Das kann man an jedem x-beliebigen Punkt runter deklinieren. Die Streitkräfte sind für ein Land der Größe der BRD lächerlich, wieso braucht Brasilien oder Thailand einen Träger ? Die Marine ist immer noch auf den Schutz des Nordatlantiks ausgelegt nicht für Globale Einsätze. Die 212-Boote sind primär Anti-Schiffs waffen. Man schickt Truppen ohne eigene taktische Aufklärung in die Welt und wundert sich wenn es Tote gibt. Die Sache ist doch die, man hat Angst wieder als der "böse Deutsche" da zu setehen in der Welt. Darum versucht man die Bundeswehr als ein besseres THW mit G36 darzustellen. Alles andere Versucht man via Cheque-Buch zu lösen.
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