Humanitäre Interventionen Nur zu eurem Besten
Haiti und Somalia, Kosovo und Afghanistan – der Westen schickt Militär, um zu helfen. Aber können Soldaten Retter sein?
© Chris Hondros/Getty Images

US-Soldaten in der vom Erdbeben zerstörten haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince
Es sind, geben wir es zu, beeindruckende Bilder: Amerikanische Soldaten regeln den Flugverkehr in Port-au-Prince, US-Marines patrouillieren in der haitianischen Hauptstadt, amerikanische Hubschrauberpiloten transportieren Hilfsgüter. Send in the marines!, baten die Haitianer nach dem Erdbeben vom 12. Januar. Barack Obama sandte nicht nur ein paar Marineinfanteristen, sondern startete einen gigantischen humanitären Einsatz seiner Streitkräfte. Aus richtigen Motiven – und mit einem Gestus, der sagen wollte: Seht her, wir können ganz anders. Keine Scharfschützen, keine Drohnen. Nur gute Absichten und Lebensmittelpakete.
Dieser Einsatz ist ethisch und rechtlich gerechtfertigt. Und zwingend. Nicht, weil das US-Militär als Nothelfer geeigneter als andere wäre, sondern weil es auf absehbare Zeit keine Alternativen geben wird. Für einen globalen zivilen Katastrophenschutz oder auch eine gut ausgestattete dauerhafte UN-Truppe fehlt es der Staatengemeinschaft an Willen und Geld.
Eben deswegen ist dieser Einsatz politisch problematisch. Der Soldat, der bei Bedarf übergangslos von seiner Rolle als Krieger in die des Not- und Aufbauhelfers schlüpft; der zivile Helfer, der ohne militärische Unterstützung hilflos scheint – das sind Medienbilder, die eine gefährliche Entwicklung markieren: die Militarisierung des Humanitären. Denn was bedeutet es, wenn die Grenzen zwischen Krieg und Frieden verwischt werden?
Diese Entwicklung begann nicht in Haiti, auch nicht in Afghanistan, sie begann vor bald achtzehn Jahren in Somalia mit der Landung amerikanischer Elitetruppen am Strand von Mogadischu. Operation Restore Hope – Operation Hoffnung wiedergeben – sollte »ein sicheres Umfeld« für die Versorgung der hungernden Zivilbevölkerung in Somalia und einen historischen Präzedenzfall herstellen. Erstmals hatte die Medienberichterstattung über eine humanitäre Katastrophe unmittelbare militärische Konsequenzen. Der UN-Sicherheitsrat erklärte die Hungersnot in Somalia zur Gefahr für Frieden und Sicherheit, die USA setzten sich an die Spitze einer militärischen UN-Mission – und die Weltöffentlichkeit wurde Zeuge der ersten humanitären Intervention. Eine »neue Weltordnung der guten Absichten« schien geboren.
Die Operation Hoffnung wiedergeben endete in einem Debakel, in einer »Operation Nichts-wie-raus-hier«. Die Gründe sind vielfältig, aber an einige lohnt es zu erinnern – schon allein deswegen, weil sich die Fehler bis heute wiederholen: Die UN-Blauhelme waren schlecht ausgestattet und überfordert; die US-Truppen, bar jeder Kenntnis über Konfliktursachen und Klanstrukturen, aber strotzend vor militärischer Kraft, erklärten einen Klanchef zum Bösewicht, ließen sich auf einen Minikrieg ein, erlitten vor laufenden Kameras kleine, aber demütigende Verluste und kehrten heim.
- Haiti nach dem Erdbeben
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Auch mitten im Horror entwickeln Menschen einen Alltag. In Port-au-Prince haben Geschäfte geöffnet, Bagger reißen Ruinen ein, übers Radio werden Angestellte im Staatsdienst aufgerufen, sich bei ihren Vorgesetzten zu melden – sofern diese noch leben. Gehälter sollen ausgezahlt werden. Amerikanische und UN-Soldaten patrouillieren zwischen Heerscharen von Obdachlosen. Das haitianische Rote Kreuz bittet um Blutspenden. Vor der US-Botschaft warten Hunderte in der Hoffnung auf ein Visum. Lokale Selbsthilfekomitees , die in diesem Land eine lange Tradition haben, organisieren kleine Gesundheitsstationen. Internationale Hilfsorganisationen verteilen Trinkwasser und Nahrungspakete. Es fehlt derzeit an Zelten und mittelfristig unter anderem an Prothesen. Notärzteteams aus aller Welt konnten und können viele Verletzte nur durch Amputation vor dem Tod retten.
Zu beklagen sind mindestens 112.000, wahrscheinlich 200.000 Tote und mehr als 200.000 Verletzte. 800.000 bis eine Million Menschen sind obdachlos. Das ist die vorläufige Bilanz, fast drei Wochen nach dem Erdbeben. Es fließt reichlich Geld für die Nothilfe. Wie der Wiederaufbau finanziert wird, ist jedoch noch ungewiss.
- Geberkonferenzen
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Auf einem ersten Treffen in Montreal haben Vertreter der Geberländer und der haitianischen Regierung noch keine Summen, aber einen Zeitraum genannt: Zehn Jahre lang will die internationale Gemeinschaft beim Staatsaufbau helfen. Es soll kein Protektorat, keine Interimsverwaltung wie in Ost-Timor oder im Kosovo geben. Man wolle »Partner sein, nicht Patron«, sagt die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton.
Für den März ist eine Geberkonferenz in New York geplant. Womöglich wird dort ein multinational verwalteter Aufbaufonds eingesetzt. Von einem »Marshallplan« ist inzwischen die Rede. Zehn bis 15 Milliarden Dollar, so schätzen Experten, dürfte der Wiederaufbau kosten – genau gesagt: die Schaffung einer neuen, solideren Infrastruktur und eines einigermaßen funktionierenden Staatswesens.
- Internationale Hilfe
Das kann funktionieren, sagen Vertreter von Alnap, eines Netzwerks von mehr als 60 internationalen Hilfsorganisationen und Regierungen, das regelmäßig humanitäre Einsätze auswertet. Haiti könnte als positives Beispiel für Staatsaufbau in die Geschichte eingehen, wenn die Lehren aus vergangenen Fehlern beherzigt werden. Zu den wichtigsten gehören: Kurzfristige Nothilfe und langfristiger Wiederaufbau müssen gemeinsam geplant werden. Und: Nichts geht ohne die Bevölkerung. Wie schon beim Tsunami haben auch in Haiti Einheimische weit mehr Menschen gerettet als internationale Suchtrupps. »Die wichtigste Ressource der Haitianer«, so das Alnap, »ist ihr eigenes soziales Kapital.« Wenn die Zusammenarbeit zwischen Geberländern, Hilfsorganisationen, Staat und Zivilgesellschaft nicht funktioniert, dann zementiert internationale Hilfe ebenjene soziale Ungleichheit, die schon vor der Naturkatastrophe herrschte. Viel Spielraum für Irrtümer bleibt nicht – auch nicht bei der Nothilfe. Im Mai beginnt die Hurrikan-Saison. ANB
Die Folgen dieses Debakels waren dramatisch. Für Somalia, das man so lange seinem Schicksal überließ, bis es Jahre später durch Piraten wieder auf sich aufmerksam machte. Für die Vereinten Nationen, deren Reputation schwer angeschlagen war – und zwei Jahre später für Ruanda: Denn als dort im April 1994 ein Genozid begann, weigerte sich die Clinton-Administration, und auf ihren Druck auch die Vereinten Nationen, einzugreifen – aus Angst vor einem »zweiten Somalia«. Die Weltgemeinschaft versagte also gerade in jenem Katastrophenfall, in dem es nur eine Reaktion geben konnte: die militärische.
In der noch jungen Geschichte der humanitären Intervention ist das Versagen in Ruanda der große Sündenfall. Wegen der horrenden Zahl der Toten und wegen des Verrats am Prinzip des Humanitären. Der Tatbestand des Genozids reichte nicht aus, die Staatengemeinschaft zu einer Intervention zu bewegen. Die geostrategischen Interessen waren nicht stark genug. Das Konzept der humanitären Intervention war unwiderruflich beschädigt – und die Beteuerungen des »Nie wieder« hörten sich ein Jahr später, nach dem Massaker an muslimischen Bosniern in Srebrenica, noch verlogener an.
- Datum 30.01.2010 - 16:35 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 28.01.2010 Nr. 05
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es mag schon richtig sein, dass die Grenze zwischen militärischen und zilem Wiederaufbau gerade in Afghanistan verschimmt. Aber wieso ist das tragisch? Ich denke, den Menschen, die die Hilfe annehmen, ist es egal, ob ein Zivilist oder ein US-Soladat ihnen Brücke, Brunnen oder Schule baut.
Ich persönlich präferiere sogar den militärischen Wiederaufbau, vor allem in unsicheren Gebieten, da sich Soldaten im Zweifelsfall noch verteidigen können. Die zivilen Helfer allerdings nicht. Diese werden dann entführt und evtl. gegen hohe Lösegelder wieder frei gekauft was sicher auch nicht im Sinne des Erfinders ist.
1) Der Einsatz von Uranwaffen durch die U.S.-amerikanischen und britischen Truppen und die daraus folgende radioaktive Verseuchung ganzer Landstriche und 2) das regelmäßige Foltern, das erfahrungsgemäß dazu führt, dass weitere --zumeist Unschuldige -- gefoltert werden sowie 3) die illegale Inhaftierung Verdächtiger in Geheimgefängnissen und 4) die Unterfinanzierung der Entwicklungshilfe in Afghanistan (derzeit nur höchstens 10% der Geldaufwendungen der NATO-Länder in diesem Konflikt) und schließlich 5) die hohen Opferzahlen in der afghanischen Zivilbevölkerung haben dafür gesorgt, dass die humanitäre Absicht des westlichen Eingreifens stark in Zweifel gezogen werden kann.
Ein Afghanistankenner, Christoph Hörstel, redet hier Klartext.
Eine andere Sicht auf diesen Militäreinsatz bieten auch dieses Interview mit Hörstel und jenes mit dem erfahrenen Kriegsreporter Peter Scholl Latour.
Lohnenswert sind auch die geschichtswissenschaftlichen Ausführungen des Schweizer Historikers Daniele Ganser in einem Vortrag an der Universität Basel über den Casus belli vom 11.09.2001.
In der Tat - ein Wechsel ist nötig; meines Erachtens vor allem das Besinnen auf die wahren humanistischen Werte der Aufklärung.
http://youtube.com/watch?...
1) Der Einsatz von Uranwaffen durch die U.S.-amerikanischen und britischen Truppen und die daraus folgende radioaktive Verseuchung ganzer Landstriche und 2) das regelmäßige Foltern, das erfahrungsgemäß dazu führt, dass weitere --zumeist Unschuldige -- gefoltert werden sowie 3) die illegale Inhaftierung Verdächtiger in Geheimgefängnissen und 4) die Unterfinanzierung der Entwicklungshilfe in Afghanistan (derzeit nur höchstens 10% der Geldaufwendungen der NATO-Länder in diesem Konflikt) und schließlich 5) die hohen Opferzahlen in der afghanischen Zivilbevölkerung haben dafür gesorgt, dass die humanitäre Absicht des westlichen Eingreifens stark in Zweifel gezogen werden kann.
Ein Afghanistankenner, Christoph Hörstel, redet hier Klartext.
Eine andere Sicht auf diesen Militäreinsatz bieten auch dieses Interview mit Hörstel und jenes mit dem erfahrenen Kriegsreporter Peter Scholl Latour.
Lohnenswert sind auch die geschichtswissenschaftlichen Ausführungen des Schweizer Historikers Daniele Ganser in einem Vortrag an der Universität Basel über den Casus belli vom 11.09.2001.
In der Tat - ein Wechsel ist nötig; meines Erachtens vor allem das Besinnen auf die wahren humanistischen Werte der Aufklärung.
http://youtube.com/watch?...
.... der die
- starken, fibnanziell bestens ausgestatteten nationalen militärischen Strukturen,
- die auch finanziell schwachen von den Nationen abhängigen UN-Strukturen und
- die welt-zivilgesellschaftlichen - völlig unzureichend ausgestatteten Hilfs-Organisations-Strukturen transparent macht und die üblichen politischen Statements ( - auch zu Afghanistan usw.) als Sprechblasen entlarvt!
Weiter so, sehr geehrte Frau Böhm und Herr Ladurner !
Offensichtlich ist ein dramatischer CHANGE notwendig,
in Richtung von verbesserten weltinnenpolitischen Friedensstrukturen!
Der gravierende Unterschied ist z.B. auch die Religion.
Haiti ist vorwiegend christlich - also eine völlig andere Basis als zu dem vorwiegend muslimischen Afghanistan.
Was an Soldaten, die Hilfsgüter transportieren und beim Katastrophenschutz arbeiten, falsch sein soll, verstehe ich nicht. Wichtig ist nur: wenn die Arbeit getan ist, sollten sie sich auch wieder verabschieden. Sonst wird der Hintergedanke bestätigt, daß die Hilfe nicht so uneigennützig war, sondern einen neuen strategischen Standort geschaffen hat.
Aus Afghanistan sollte man sich wirklich zurückziehen: denn man versteht dieses Land überhaupt nicht, wenn ein traditioneller Muslim im Turban und Bart sich seines Lebens nicht sicher sein kann, weil er für einen Taliban gehalten wird, dann geht das wirklich zu weit.
Und je weiter man sich in die Angelegenheiten des Landes einmischt, werden die Unterschiede zwischen Taliban und Nicht-Taliban immer mehr verschwinden, weil man auch ganz "normale" Muslime radikalisiert.
Wenn man es wirklich ehrlich mit der Hilfe meint, dann muß man das Militär reduzieren, so daß es lediglich den zivilen Aufbau schützt. Priorität muß der zivile Aufbau haben.
können sie nicht.
(Die Antwort auf Ihre Frage)
... wurde hier wieder zusammengerührt!
Man kann doch nicht allen Ernstes Nahrungsmittelhilfe mit zur Verfügung gestellter Transportkapazität nach Naturkatrastrophen als militärischen Einsatz bezeichnen.
Es ist ein Einsatz des Militärs, weil es keine geeigneten zivilen Kapazitäten in ausreichender Menge gibt. Das Militär verfügt über diese Kapazitäten, also wird es eingesetzt. Nahrungsmittel einfliegen und Schutt wegräumen greift nicht in die Hoheitsrechte des betroffenen Staats ein.
Tatsächlich militärische Einsätze gibt es auch, aber da macht es wiederum einen grossen Unterschied, ob sich gegenseitig abschlachtende Bürgerkriegsparteien getrennt und unbeteiligte Zuvilisten evakuiert werden, oder ob man eine Regierung stürzt.
Für all diese Zwecke ist das Militär (aus)gerüstet - Transport, schweres Räumgerät, Bewaffnung - nicht jedoch für die Schaffung gedeihlicher gesellschaftlicher Strukturen.
Es ist der Hauptfehler des Afghanistaneinsatzes, Entwicklungshilfe mittels Militär leisten zu wollen.
Soldaten können die Widerstände aus dem Weg räumen - darauf sind sie spezialisiert - strukturelle Hilfe müssen zivile Organisationen leisten.
"So wird nicht denen geholfen, die Not leiden, sondern jenen, die sich zur »richtigen« Seite bekennen"
Warum wird hier richtig in Anführungszeichen geschrieben ? Sind die Taliban etwa die echten Richtigen in diesem Krieg ?
Die Anführungszeichen sind absolut notwendig, denn sie heben hervor, dass das "Richtige" im Allgemeinen willkürlich ist. Normalerweise sollte das Gute das Richtige sein, und dementsprechend das Böse das Falsche. Aber nicht immer sind klar zwei Seiten zu trennen wie Schwarz und Weiß; sogar was 'gut' ist, ist immer auch subjektiv.
Wenn es dann die Besatzer sind, die - oftmals ohne den gesamten historischen und kulturellen Kontext zu kennen - einfach selbst festlegen, wer "richtig" und wer "falsch" ist, tun sie damit nicht nur vielen falsch klassifizierten Menschen immenses Unrecht, sondern geben sich selbst erhebliche, scheinbar legitime Macht, die Gesellschaft eines anderen Landes nach den eigenen Vorstellungen zu formen - das steht ihnen nicht zu.
Die Anführungszeichen sind absolut notwendig, denn sie heben hervor, dass das "Richtige" im Allgemeinen willkürlich ist. Normalerweise sollte das Gute das Richtige sein, und dementsprechend das Böse das Falsche. Aber nicht immer sind klar zwei Seiten zu trennen wie Schwarz und Weiß; sogar was 'gut' ist, ist immer auch subjektiv.
Wenn es dann die Besatzer sind, die - oftmals ohne den gesamten historischen und kulturellen Kontext zu kennen - einfach selbst festlegen, wer "richtig" und wer "falsch" ist, tun sie damit nicht nur vielen falsch klassifizierten Menschen immenses Unrecht, sondern geben sich selbst erhebliche, scheinbar legitime Macht, die Gesellschaft eines anderen Landes nach den eigenen Vorstellungen zu formen - das steht ihnen nicht zu.
Die Heritage Foundation sieht Chancen:
"In addition to providing immediate humanitarian assistance, the U.S. response to the tragic earthquake in Haiti earthquake offers opportunities to re-shape Haiti’s long-dysfunctional government and economy as well as to improve the public image of the United States in the region.
http://www.naomiklein.org...
Es gibt Reis (aus den USA)
"The IMF forced Haiti to open its market to imported, highly subsidized U.S. rice at the same time it prohibited Haiti from subsidizing its own farmers," declares the Web site of Global Exchange, one of the Third World advocacy groups organizing the Washington protests. "Haitian farmers have been forced off their land to seek work in sweatshops, and people are poorer than ever."
Over the past two decades, a period of growing IMF tutelage over the Haitian economy, exports of American rice to Haiti have grown from virtually zero to more than 200,000 tons a year, making the poverty-stricken country of 7 million people the fourth-largest market for American rice in the world after Japan, Mexico and Canada. According to U.S. and Haitian economists, the result has been a massive shift in local consumption habits, with many Haitians now choosing cheap imported rice at the expense of domestically grown staples, including rice, corn and millet.
http://www.hartford-hwp.c...
.....am Besten ziehen wir uns doch einfach zurück, aus Afghanistan und überhaupt, es reicht doch völlig wenn WIR satt zu Essen haben, in Wohlstand und relativem Frieden leben und unsere Frauen und Mädchen ohne Burka studieren können.
Denn dann........passieren garantiert keine Fehler, oder?
Wenn man allerdings das Unterlassen auch als Tun ansieht, wirds schon schwieriger, aber das wollen wir doch wirklich nicht!
.....am Besten ziehen wir uns doch einfach zurück, aus Afghanistan und überhaupt, es reicht doch völlig wenn WIR satt zu Essen haben, in Wohlstand und relativem Frieden leben und unsere Frauen und Mädchen ohne Burka studieren können.
Denn dann........passieren garantiert keine Fehler, oder?
Wenn man allerdings das Unterlassen auch als Tun ansieht, wirds schon schwieriger, aber das wollen wir doch wirklich nicht!
....und tun sie lieber heinzschmidt. Tag für Tag und nicht nur in Haiti. Auch unter Einsatz ihres Lebens und hochwillkommen von den Hilfsbedürftigen.
Hut ab und tiefe Verbeugung vor der Leistung der freiwilligen Hilfsorganisationen, der Selbstlosigkeit derer Mitarbeiter aber, wie im Artikel auch festgestellt, fehlt diesen Organisationen einfach die Logistik. Warum arbeiten militärische und zivile Helfer zusammen? Weil sie sich ergänzen.
Ja, der Soldat kann jetzt Krieger und gleich Helfer sein. Auch dazu sind wir ausgebildet.
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