Hartz IV-Gesetze Gesetz der AngstSeite 4/4

Auch das ist ein Teil der Hartz-Wirklichkeit. Das viel beschworene Fördern der Betroffenen. Es wird tatsächlich gefördert, auch wenn das immer noch zu kurz kommt. Jemand, der die Vergangenheit mit der Gegenwart vergleichen kann, ist Hermann Genz. Er baute schon 2002 in Köln ein Jobcenter auf, in dem das Sozialamt und das Arbeitsamt die radikale Idee ausprobierten, Erwerbslose nicht mehr nur zu verwalten. Es wurde zu einem Modell für die Hartz-Reform – die Mitglieder der Kommission besuchten das Jobcenter und waren beeindruckt. Heute leitet Genz das Jobcenter in Mannheim.

Wenn Genz über Hartz IV redet, spricht er nicht über die richtige Portion Druck auf Arbeitslose. Er erzählt, wie die Sachbearbeiter in den Sozialämtern früher damit beschäftigt waren, Bekleidungslisten zu führen, um zu entscheiden, wann jemandem wieder Geld zusteht. »Wir hatten sogar Vorschriften, wie lange Unterwäsche aufgetragen werden muss«, sagt Genz, »mit unterschiedlich langen Fristen für Männer und Frauen.« In diesem System bekamen die Menschen Geld und Laufzettel, die sie sich bei verschiedenen Behörden abstempeln lassen mussten. Auf Beratungstermine warteten sie aber oft monatelang.

Heute kommt, zumindest im Jobcenter Mannheim, schon zum ersten Gespräch gleich ein Arbeitsvermittler hinzu, ein Schuldenberater oder etwa ein Experte für Unterhaltsfragen. »Wir schicken die Menschen nicht irgendwohin«, sagt Genz. »Wir versuchen, ihre Probleme so schnell wie möglich zu lösen.«

Um Probleme geht es eben oft bei Hartz IV. Zwar ist die Hälfte der Empfänger gar nicht langzeitarbeitslos, wie immer geglaubt wird. Denn auch Uni-Absolventen oder Lehrlinge beantragen häufig Arbeitslosengeld II, wenn sie nach ihrer Ausbildung nicht gleich eine Stelle finden. Aber viele Menschen in den Jobcentern müssen tatsächlich mit mehr Problemen kämpfen als mit dem ersten Satz in ihrem Bewerbungsschreiben. Sie wissen nicht, wo sie ihre Kinder unterbringen sollen, wie Jasmin Franke, sie haben keinen Schulabschluss oder mangelhafte Deutschkenntnisse, manche hängen am Alkohol, fast die Hälfte gibt Gesundheitsprobleme an – ob als Ursache oder Folge langer Untätigkeit.

Die politische Debatte aber – sie dreht sich in diesen Tagen fast nie um diese Bedürftigen und ihre Probleme. Inzwischen sind jede Menge Verbesserungsvorschläge im Angebot, allen voran Roland Kochs Vorschlag, mehr Druck auf Arbeitslose auszuüben. Andere wollen weniger Druck (Linkspartei), bessere Zuverdienstmöglichkeiten (FDP), mehr Geld für langjährige Beitragszahler (Jürgen Rüttgers), eine bessere Schonung der angesparten Vermögen (quasi alle Parteien).

Viele solcher Vorschläge zielen vor allem auf die Wählerstimmen der qualifizierten, motivierten Arbeitnehmer der Mittelschicht. Die nach vielen Jahren ununterbrochener Berufstätigkeit plötzlich in Hartz IV zu fallen drohen. Die um ihr Erspartes bangen. Die nicht irgendwann genauso behandelt werden wollen wie ein Sozialhilfeempfänger. Nur: Für die große Masse der Hartz-IV-Fälle sind diese Vorschläge nicht relevant. Ein Beispiel: Nur 0,2 Prozent aller Anträge auf Arbeitslosengeld II werden wegen zu hoher Vermögen abgelehnt.

Selbst die Diskussionen um ein verlängertes Arbeitslosengeld I zielen eher auf die Psyche einer bestimmten Schicht als auf die wirklich Betroffenen. Für viele Arbeitslose macht es zumindest finanziell keinen großen Unterschied, ob sie Arbeitslosengeld I oder das viel umstrittenere Arbeitslosengeld II, die Grundsicherung, beziehen. Denn das normale Arbeitslosengeld (60 Prozent des letzten Nettolohns) liegt im Mittel viel tiefer, als die meisten ahnen: bei 770 Euro. So viel erhält zum Beispiel auch ein alleinstehender Hartz-IV-Empfänger in Frankfurt am Main (Regelsatz plus Unterkunftskosten).

Deutlich mehr – über 1500 Euro Arbeitslosengeld I im Monat – bekommt nur ein Bruchteil aller 3,3 Millionen Erwerbslosen, es sind 53.000. Arbeitslosigkeit trifft eben besonders häufig Geringverdiener, Saisonarbeiter, Teilzeitkräfte und viele andere, die sich mal mit diesem, mal mit jenem Job durchschlagen müssen. Ihnen helfen auch höhere Vermögensfreigrenzen wenig.

Was muss geschehen, damit aus den Hartz-IV-Gesetzen doch noch eine Jahrhundertreform wird? Es gibt Antworten, wenn man ernsthaft nach ihnen sucht. Was den Arbeitssuchenden am meisten fehlt, ist eine bessere Förderung – damit sie qualifiziertere Aufgaben übernehmen können, die besser bezahlt und stabiler sind.

Statt dies kontinuierlich auszubauen, statt neue und kreative Ideen ins Werk zu setzen, herrscht im Augenblick bei vielen Arbeitsvermittlern in den Jobcentern sogar große Verwirrung darüber, wie es an ihrem eigenen Arbeitsplatz weitergeht. Das Bundesverfassungsgericht verlangte vor zwei Jahren eine neue Rechtsgrundlage für die Jobcenter. Die Regierung hat erst jetzt einen Plan dafür vorgelegt, wie er in der Praxis funktioniert, weiß noch niemand. Das Fördern zu unterschätzen, sei der eigentliche Fehler der Hartz-Reformen gewesen, sagt heute die Grünen-Politikerin Katrin Göring-Eckardt: »Wir hätten mehr dafür tun müssen, damit das nicht nur im Gesetz steht, sondern vom Tag eins an auch in den Jobcentern geschieht.«

Doch greift an dieser Stelle eine brutale politische Logik. Fördern ist teuer. Die Idee des Förderns ist für Politiker im Wahlkampf ein viel zu sperriges Thema. In den kommenden Monaten wird es kaum im Vordergrund stehen. Kurzfristig dürfte die Bundesregierung einige Elemente der Reform ändern (siehe Kasten), die wenig kosten. Ansonsten dürfte nach Phase eins der Jobrhetorik (»Wer kann, muss ran«) und der nun beginnenden Phase zwei (»Wir kümmern uns«) spätestens im Juni eine dritte Phase folgen: Dann wird der Haushalt für das Jahr 2011 aufgestellt, dann muss gespart werden.

Werden die Steuereinnahmen nicht erhöht, müssen in dieser Legislaturperiode 60 Milliarden Euro irgendwo gestrichen werden. Ohne Kürzungen im Sozialetat wird es nicht gehen. Dann entscheidet sich, wer die Zeche für die Krise zahlt – und ob es viele Beschäftigte doppelt trifft. Erstens, weil sie ihren Job verlieren. Zweitens weil der Staat ausgerechnet jetzt Hilfen kürzt. Es wird auch darum gehen, ob die Arbeitsmarktgesetze einen neuen Namen bekommen sollen. Jürgen Rüttgers hat das vorgeschlagen. Bei einer Debatte im CDU-Präsidium zeigte sich kürzlich, wie wichtig den Politikern diese Reform-der-Reform-Debatte wirklich ist. »Jeder im Land weiß, dass vor allem drei Sozialdemokraten dieses Gesetz gemacht haben«, erklärte Kanzleramtschef Ronald Pofalla. »Gerhard Schröder, Franz Müntefering und Wolfgang Clement. Zwei davon kommen aus Nordrhein-Westfalen.« Die Runde war sich einig: Der Name bleibt, die Reformdebatte auch. Beides schadet ja vor allem der SPD.

* Name geändert

Mitarbeit: Wolfgang Uchatius

 
Leser-Kommentare
  1. sch.... "...Hartz IV hat den Arbeitsmarkt belebt..."
    -
    So wunderbar Windelweich umschreiben lassen ich 1 Euro Jobs, der Soziale Abstieg, Arbeitslosigkeit, Armut, Gettos, Quoten, Politische Spielchen mit den Armen, Sozial Randständigen, den Fussabtretern der Nation, Arbeitszwang und was weiss ich noch alles. Wahrlich Aspekte die allen, sich als modern und fortschrittlich deklarierenden, Nationen doch gut anstehen...
    -
    Bitte, für was bzw. wen ist den eine Belebung des Arbeitsmarktes am Vorteilhaftesten?

    • Piepe
    • 28.01.2010 um 15:24 Uhr

    die unverschämten Arbeitslosen.
    Jetzt werden die Arbeitslosen gefördert, denn einkommensschwach ist in Frau Niejahrs und der Bundesabgeordneten bei Nolte angelesenem Wissen immer sozial schwach.
    Und sozial Schwache sind verschuldet. Eine Ursache dafür dass sie es ablehnen Niedriglohnjobs anzunehmen.

    Hartz IV ist keine Jahrhundertreform sondern falsche Wirtschafts- und Finanzpolitik.

    Das Senken der Löhne, das Vergrößern der Lohnspreizung zerstören unweigerlich den Sozialstaat. Da er nicht mehr über die Löhne finanzierbar ist, müsste die Einkommenssteuer steigen.

    Da die SPD massiv Steuern gesenkt hat.

    Ist die Zerstörung des Sozialstaates von der SPD gewollt.

    PS:

    Machen sie doch mal eine Reise nach Köln und reden sie dort persönlich mit den Opfern von Genz. Und lesen sie nicht nur in den Büchern der neoliberalen Soziologen Nolte oder Heinz Bude.
    Die haben auch nie mit Menschen aus dem Niedriglohnsektor gesprochen.

    • mexi42
    • 28.01.2010 um 15:32 Uhr

    Aktion an Menschenverachtung und -Diskreditierung,
    die je in Deutschland ablief.
    Erdacht von Sozialdemokraten, umgesetzt durch
    Sozis und GRÜNE. Warum die GRÜNEN heute Wahl-
    ergebnisse über 5 % haben, ist nicht erklärbar.

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    • Yadgar
    • 28.01.2010 um 15:59 Uhr

    Da gab es mindestens eine Sache, die noch erheblich menschenverachtender als Hartz IV war, ist allerdings schon etwas länger her... ein Tipp: kleine Stadt in Oberschlesien!

    • th
    • 29.01.2010 um 13:39 Uhr

    doch noch angschärft - der Bundesrat mußte doch zustimmen. Eine große Dummheit der Sozialdemokraten war, nicht immer wieder darauf hingewiesen zu haben.

    • Yadgar
    • 28.01.2010 um 15:59 Uhr

    Da gab es mindestens eine Sache, die noch erheblich menschenverachtender als Hartz IV war, ist allerdings schon etwas länger her... ein Tipp: kleine Stadt in Oberschlesien!

    • th
    • 29.01.2010 um 13:39 Uhr

    doch noch angschärft - der Bundesrat mußte doch zustimmen. Eine große Dummheit der Sozialdemokraten war, nicht immer wieder darauf hingewiesen zu haben.

  2. ... der unsägliche Ausfluß von neolibealen U-Booten wie Wolfgang Clement (jetzt FDP). Da H4 ein umfangreiches Werk war, hat es natürlich auch positive Seiten, nichts ist nur negativ. Empfunden wird es jedoch überwiegend so, zu Recht:

    1) mangelnde Psychologie, alles ist darauf ausgelegt Druck auszuüben nicht zu helfen und das in einer Situation in der die meisten Menschen ohnehin am Boden sind

    2) Enteignung der Sparsamen, dauerhaftes abhängig machen vom Staat

    3) noch mehr extrem kleinliche und überbordende Bürokratie, in Folge mit haufenweise Rechtsstreitigkeiten

    4) bewusste Demütigungen, wie das Arbeiten für 1,- die Stunde

    Vielleicht wäre all das nur halb so schlimm empfunden worden, hätte man es nicht mit so Sachen wie der Steuerbefreiung für Heuschrecken, lockeren Zeitarbeitsregeln, sinkenden Spitzensteuersätzen und der Verhinderung von Mindestlöhnen flankiert.

    Wer Menschen in quasi-Sklavenarbeit zwingt und nichts anderes ist es, wenn man mit 40 Stunden lediglich Wohnung und Nahrung bezahlen kann, der muss keine Gnade erwarten und dessen Ausreden sind keinen Pfifferling wert.

  3. Statt hier Hartz IV philosophisch zu betrachten, sollte man lieber arbeiten gehen.

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    ... und was tun Sie zur Zeit ?

    ... na dann mach mal, oder ist für heute schon Feierabend?

    ...ich lass das Geld für mich arbeiten...

    [...] Bitte verzichten Sie auf die unkritische Wiedergabe nationalsozialistischer Parolen. Die Redaktion/sh

    Richtig?

    Sie geben keine fair bezahlte Arbeit ab.

    • iba123
    • 30.01.2010 um 2:13 Uhr

    Als ökonomisch denkender mensch sind löhne am Rande der Evxistenzsicherung Blödsinn-"Hauptsache Arbeit" gab es unter NAZIS.

    Diese Plattitüden sind menschenverachtend.

    • iba123
    • 31.01.2010 um 21:56 Uhr

    Statt Plattitüden der billigen populistischen Variante-ohne sachlichen Beitrag zu leisten-abzuleiern:

    Es ist definitiv keine Arbeitsleistung der bundesagentur für Arbeit, Millionen an Transfergeldern-allso sprich Steuermittel-für Scheinweiterbildungen zum exklusiven nutzen (kurzfristigen) eines bereits von den Steuerzahlern/innen, dem Arbeitsmarkt und arbeitslosen abgekoppelten Klüngels für nichts an realen Ergebnissen zu verschwenden-zu missbrauchen.

    An so etwas arbeitet kein gut ausgebildeter, seriöser deutscher Bürger.

    Für dieses Geld könnten wir dringend benötigte sinnvolle Weiterbildung-am Arbeitsmarkt orientiert-auch am Strukturwandel orientiert-an den Erwerbsbiografien der menschen orieniert-verwenden-auch für neue Arbeit.

    Welche Art der Arbeit meinen Sie ob dieses Misstands im Klüngel überhaupt? Aber sicherlich gehen Sie ja bereits schon kostenlos auch arbeiten oder brinegn noch geld mit, und überhaupt arbeiten zu dürfen-wir befinden uns jedoch-aus jenseits dieses korrupten Verschwendungsklünglels zum exklusiven Eigenvorteil (zum Schaden Deutschlands) auf der bürgerlichen und korrekten Seite.

    Auch nicht unter den Opfern der Volksaufhetzer namens Roland Koch-Bildung verhöütet dies nämlich.

    Gute Nacht, lesen Sie dazu den Bericht des Bundesrechnungshofes...und guten Schlaf weiterhin noch....

    • Zapp54
    • 09.02.2010 um 12:20 Uhr

    geh ich auch arbeiten - unter diesem Salär bleibe ich zu House.....is doch ganz einfach.

    ... und was tun Sie zur Zeit ?

    ... na dann mach mal, oder ist für heute schon Feierabend?

    ...ich lass das Geld für mich arbeiten...

    [...] Bitte verzichten Sie auf die unkritische Wiedergabe nationalsozialistischer Parolen. Die Redaktion/sh

    Richtig?

    Sie geben keine fair bezahlte Arbeit ab.

    • iba123
    • 30.01.2010 um 2:13 Uhr

    Als ökonomisch denkender mensch sind löhne am Rande der Evxistenzsicherung Blödsinn-"Hauptsache Arbeit" gab es unter NAZIS.

    Diese Plattitüden sind menschenverachtend.

    • iba123
    • 31.01.2010 um 21:56 Uhr

    Statt Plattitüden der billigen populistischen Variante-ohne sachlichen Beitrag zu leisten-abzuleiern:

    Es ist definitiv keine Arbeitsleistung der bundesagentur für Arbeit, Millionen an Transfergeldern-allso sprich Steuermittel-für Scheinweiterbildungen zum exklusiven nutzen (kurzfristigen) eines bereits von den Steuerzahlern/innen, dem Arbeitsmarkt und arbeitslosen abgekoppelten Klüngels für nichts an realen Ergebnissen zu verschwenden-zu missbrauchen.

    An so etwas arbeitet kein gut ausgebildeter, seriöser deutscher Bürger.

    Für dieses Geld könnten wir dringend benötigte sinnvolle Weiterbildung-am Arbeitsmarkt orientiert-auch am Strukturwandel orientiert-an den Erwerbsbiografien der menschen orieniert-verwenden-auch für neue Arbeit.

    Welche Art der Arbeit meinen Sie ob dieses Misstands im Klüngel überhaupt? Aber sicherlich gehen Sie ja bereits schon kostenlos auch arbeiten oder brinegn noch geld mit, und überhaupt arbeiten zu dürfen-wir befinden uns jedoch-aus jenseits dieses korrupten Verschwendungsklünglels zum exklusiven Eigenvorteil (zum Schaden Deutschlands) auf der bürgerlichen und korrekten Seite.

    Auch nicht unter den Opfern der Volksaufhetzer namens Roland Koch-Bildung verhöütet dies nämlich.

    Gute Nacht, lesen Sie dazu den Bericht des Bundesrechnungshofes...und guten Schlaf weiterhin noch....

    • Zapp54
    • 09.02.2010 um 12:20 Uhr

    geh ich auch arbeiten - unter diesem Salär bleibe ich zu House.....is doch ganz einfach.

  4. Wer ist "man"??
    Wann wird man den Namen des Profesors tilgen, der dieses Gesetz geschaffen hat - seinem Arbeitgeber tief in die Kasse gegriffen um andere Menschen zu bestechen, zu korrumpieren und dann die Mittäter verraten - lebt jetzt sicher nicht von "Hartz IV" - vielleicht in der Nähe von Zumwinkel und Co ?

    Ist HartzIV nicht de fakto Abstieg in die Armut ???
    Wann wird Koch bei Putin anfragen, ob er ein paar der alten Gulags in Workuta und Umgebung mieten kann für die arbeitsunwilligen Sozialschmarotzer, denn hier gibt es doch keine vernünftigen Arbeitsplätze. Es sind doch diese Brunnenvergifter, die eine sachliche Diskussion verhindern
    Und jetzt noch die Parolen "Mehr Netto vom Brutto " etc.
    Schäuble hat schon den Auftrag die Menschen auf Kürzungen vorzubereiten. Und wenn Westerwelle je ein Gewissen gshabt haben sollte, dann ist ihm das spätesten bei der letzte Wahlparty abhanden gekommen.

    Frau Merkel ist sicher die allererste Frau, die mit dem sonst dem männlichen Geschlecht vorbehaltenem Nasenring geführt wird - was die Emanzipation nicht so alles zustande bringt!!

    Nimmt die unter einer dicken Schneedecke liegende Landschaft eine zu erwartende Agonie vorweg - fragt sich mit einiger Bestürzung

    Wendelstein

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    • iba123
    • 31.01.2010 um 22:18 Uhr

    Hier ist eine sehr grosse Idiotenagonie in Deutschland im Gange!!!!

    Es werden gigantische Transfermittel-also Steuergelder-von Arbeitsagenturen missbraucht, verschwenndet für Scheinweiterbildungen (sog. "Feststellungsmassnahmen, angebliche Qualifizierungsmassnahmen, etc.)-wohin die Arbeitslosen unsinnigerwweise schikanös abgeschoben werden-ohne Nutzen, Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt.

    Um diese kurzfristig aus der Statistik zu mogeln-dieser Trick kostet den Steuerzahlern gigantische Summen...für NICHTS.(siehe auch Bericht des Bundesrechnungshofes dazu)

    Aber wehe, irgendein eigeninitiativ-ernsthaft nach Arbeit-suchender Arbeitsloser wagt es-gegen diesen korrupten Klüngel, der EUCH ALLEN HIER die hart erwirtschafteten Steuergelder für nichts aus der Tache leiert-missbraucht zum Selbstzweck-eine sinnvolle Weiterbildung mit realer joboption-realer Arbeit-von der Arbeitsagentur(via Bildungsgutschein)-für offenen stellen-zu erhalten.

    Dieswer kommt in Deutschland bereits in teufels Küche-die deutsche arbeitsagentur hasst nichts so sehr wie Menschen, die seriös nach vorhandener Arbeit suchen und dafür eine Anschlussqualifikation-für offenen Stellen-benötigen.

    AGONIE absurd in Deutschland-Arbeitsagentur bekämpft bereits aus bürokratischem Eigeninteresse (man hat sich dort abgekoppelt übrigens, und seit wann vermitteln diese gar Jobs?)Arbeitslose, Steuerzahler, die Wirtschaft.
    Wie dumm muss Deutschland sein und woran arbeitet die Arbeitsagentur?

    • iba123
    • 31.01.2010 um 22:20 Uhr

    Juristen pflegen zu schlafen, wegen dieses Missbrauchs, Staatsanwälte, Politiker....verschwwenden weiter gigantische Steuersummen für Mogelpackungen in den Arbeitsagenturen...oh armes kaputtes korruptes absurdes Schlafland...ab in den Bankrott, im vorrauseilendem Gehorsam.

    Das bei leeren kassen, au weia....aber nichts geschieht, mogeln, schummeln, tricksen, täuschen....

    • iba123
    • 31.01.2010 um 22:18 Uhr

    Hier ist eine sehr grosse Idiotenagonie in Deutschland im Gange!!!!

    Es werden gigantische Transfermittel-also Steuergelder-von Arbeitsagenturen missbraucht, verschwenndet für Scheinweiterbildungen (sog. "Feststellungsmassnahmen, angebliche Qualifizierungsmassnahmen, etc.)-wohin die Arbeitslosen unsinnigerwweise schikanös abgeschoben werden-ohne Nutzen, Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt.

    Um diese kurzfristig aus der Statistik zu mogeln-dieser Trick kostet den Steuerzahlern gigantische Summen...für NICHTS.(siehe auch Bericht des Bundesrechnungshofes dazu)

    Aber wehe, irgendein eigeninitiativ-ernsthaft nach Arbeit-suchender Arbeitsloser wagt es-gegen diesen korrupten Klüngel, der EUCH ALLEN HIER die hart erwirtschafteten Steuergelder für nichts aus der Tache leiert-missbraucht zum Selbstzweck-eine sinnvolle Weiterbildung mit realer joboption-realer Arbeit-von der Arbeitsagentur(via Bildungsgutschein)-für offenen stellen-zu erhalten.

    Dieswer kommt in Deutschland bereits in teufels Küche-die deutsche arbeitsagentur hasst nichts so sehr wie Menschen, die seriös nach vorhandener Arbeit suchen und dafür eine Anschlussqualifikation-für offenen Stellen-benötigen.

    AGONIE absurd in Deutschland-Arbeitsagentur bekämpft bereits aus bürokratischem Eigeninteresse (man hat sich dort abgekoppelt übrigens, und seit wann vermitteln diese gar Jobs?)Arbeitslose, Steuerzahler, die Wirtschaft.
    Wie dumm muss Deutschland sein und woran arbeitet die Arbeitsagentur?

    • iba123
    • 31.01.2010 um 22:20 Uhr

    Juristen pflegen zu schlafen, wegen dieses Missbrauchs, Staatsanwälte, Politiker....verschwwenden weiter gigantische Steuersummen für Mogelpackungen in den Arbeitsagenturen...oh armes kaputtes korruptes absurdes Schlafland...ab in den Bankrott, im vorrauseilendem Gehorsam.

    Das bei leeren kassen, au weia....aber nichts geschieht, mogeln, schummeln, tricksen, täuschen....

    • Yadgar
    • 28.01.2010 um 15:59 Uhr

    Da gab es mindestens eine Sache, die noch erheblich menschenverachtender als Hartz IV war, ist allerdings schon etwas länger her... ein Tipp: kleine Stadt in Oberschlesien!

    Antwort auf "Die größte ..."
  5. ...50 Mrd Euro kosten, 3 Mio Arbeitslose zu einem Jahresgehalt von 17k Euro einzustellen (Brutto- Existenzminimum, nach http://de.wikipedia.org/w...). Ein Großteil davon würde letztlich als Steuern wieder zurückfließen, von der Konjunkturspritze die das bedeutete mal ganz abgesehen.

    Wäre der Staat zusätzlich fair, würde er gescheite Stundenlöhne zahlen, damit man nicht fürs absolute Minimum buckeln muss wie ein Verrückter, sagen wir 15,-/h (ist immer noch unter dem Durchschnittsstundenlohn) macht dann so um die 20h Arbeit pro Woche. Die restliche Zeit können die Leute beliebig dazuverdienen, sich weiterbilden etc.
    Gleichzeitig würde man massenweise Verwaltungsbeamte frei bekommen für nützlichere Tätigkeiten.

    Wichtig ist nur, dass auch wirklich der Staat in den Genuß der Arbeitsleistung kommt und nicht, wie bei den 1,-Jobs über Tricks auch die Privatwirtschaft, die dann anderswo Leute einspart.

    Arbeitsbeschaffung zu vernünftigen Löhnen, statt Arbeitszwang fürs Minimum und schon klappt das mit der Aktzeptanz und die Gedanken über den Abstand von Lohn und Alimentation oder die Faulheit der Leute kann man sich auch sparen. Und behaupte niemand das sei nicht bezahlbar.

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    • iba123
    • 30.01.2010 um 2:18 Uhr

    das ist aber politisch nicht gewollt, es interessiert diese nicht-ob wir Arbeit schaffen oder von was wir durch Arbeit leben sollen, gar auch mal konsumieren dürfen.

    Das ist menschenverachtend, aber sie haben sich längst abgekoppelt. Klar erkannt.Wählt diese nicht, es verstösst auch gegen das Grundgesetz.

    George W. Bush wurde auch endlich abgewählt, hier ist es jetzt so arg wie unter diesem.....der wrackte auch alles wirtschaftlich ab, für Lobbies-einfach andere wählen, die Arbeitsplätze schaffen, zu vernünftigen Löhnen. Keine andere Wahl mehr.

    • iba123
    • 30.01.2010 um 2:18 Uhr

    das ist aber politisch nicht gewollt, es interessiert diese nicht-ob wir Arbeit schaffen oder von was wir durch Arbeit leben sollen, gar auch mal konsumieren dürfen.

    Das ist menschenverachtend, aber sie haben sich längst abgekoppelt. Klar erkannt.Wählt diese nicht, es verstösst auch gegen das Grundgesetz.

    George W. Bush wurde auch endlich abgewählt, hier ist es jetzt so arg wie unter diesem.....der wrackte auch alles wirtschaftlich ab, für Lobbies-einfach andere wählen, die Arbeitsplätze schaffen, zu vernünftigen Löhnen. Keine andere Wahl mehr.

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