Islamkritik Der Streit um den Islam

Die Grenzen der Toleranz: Warum in der hysterisch geführten Debatte derzeit so viel Verwirrung herrscht

Wie viel Dauerverdächtigung einer Weltreligion, die neben dem Terror noch viele andere Gesichter hat, kann sich der Westen leisten?

Wie viel Dauerverdächtigung einer Weltreligion, die neben dem Terror noch viele andere Gesichter hat, kann sich der Westen leisten?

Wie viel öffentliche Dauerempörung braucht der Westen über einen gewalttätigen Islam, um als glaubwürdiger Verteidiger seiner Freiheiten zu gelten? War es schon ein Zeichen von gefährlichem Appeasement, dass der versuchte Anschlag auf den dänischen Mohammed-Karikaturisten eher resignativ hingenommen wurde – als etwas, das seit der berüchtigten Fatwa gegen Salman Rushdie zu den bekannten Bedrohungen gerechnet werden muss? Manche Zeitgenossen sehen den Westen so: auf dem Weg zu einer feigen Anpassung an eine kriegerische Religion, die langsam, aber sicher seine Freiheiten terroristisch untergraben wird.

Man kann aber auch umgekehrt fragen: Wie viel Dauerverdächtigung einer Weltreligion, die neben dem Terror noch viele andere Gesichter hat, kann sich der Westen leisten, ohne seine Freiheiten selbst zu untergraben, zu denen schließlich auch die Religionsfreiheit gehört? Denn zu dem Angebot, das der Westen der Welt und die westlichen Staaten in ihren Verfassungen dem Bürger machen, gehört nun einmal, dass seine Freiheiten universell gelten sollen, nicht nur dem Angehörigen der eigenen, ursprünglich christlich geprägten Kultur, sondern jedem, der sich an Recht und Gesetze hält. Auch diese Position hat ihre erregten Verteidiger, die in der Dauerkritik am Islam eine Gefahr für die Integrationsfähigkeit des Westens sehen und übrigens auch für die Glaubwürdigkeit seiner Einladung an die Welt, die westlichen Freiheiten zu übernehmen.

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Islam und Islamismus dürfen nicht verwechselt werden

Der Streit, der hierzulande unter anderem zwischen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Keine Feigheit vor dem Feind!) und der Süddeutschen Zeitung (Kein Feindbild schaffen!) tobt, ist vor allem ein Kampf der Befürchtungen: Was ist schlimmer, den Islam zu verharmlosen oder ihn zu verteufeln? Es liegt auf der Hand, dass der Streit auf dieser Ebene, die vor allem eine des persönlichen Lebensgefühls ist, nicht entschieden werden kann. Es liegt ebenfalls auf der Hand, dass man prominenten Islamkritikern wie Necla Kelek, die selbst der islamischen Welt entstammen, keine westliche Arroganz unterstellen kann. Sie verfügen über Kenntnisse und mitunter schreckliche Erfahrungen, gegenüber denen eine Haltung religiöser Toleranz einzuklagen seltsam unangemessen ist. Wenn sie meinen, dass der liberale Deutsche nicht einmal ahne, was sich in seiner Nachbarschaft unter islamischen Einwanderern abspiele, dann ist dies zunächst zu akzeptieren. Im Übrigen muss man nur in die Türkei reisen, um nicht nur von Kemalisten, sondern auch von aufgeklärten Gläubigen zu hören, wie bedrohlich sie ein Vordringen des Islamismus sehen.

Und schließlich: Gerade der offene Austausch solcher Befürchtungen ist der beste Beweis für die unangefochtene Praxis westlicher Meinungsfreiheit. Allerdings sollte die Debatte von Unterstellungen frei bleiben; keiner, der die Konstruktion eines islamischen Feindbildes fürchtet, hat jemals Sympathie für Gewalttäter geäußert oder gar die Bereitschaft zur vorauseilenden Unterwerfung unter die Scharia zu erkennen gegeben. Vielleicht empfiehlt es sich, die Internetseite »Achse des Guten«, die besonders großzügig mit solchen Unterstellungen arbeitet, aus der Debatte herauszuhalten. Sie hat sich eher als Achse des Bösen gezeigt. Sie ist nicht an Aufklärung interessiert, sondern will den Westen in eine dem Islamismus analoge Hassposition emporpeitschen. Indes: Die Barbarei mit den Mitteln der Barbarei zu bekämpfen ist keine Option für den Westen. Sie würde seinen Anspruch auf menschenfreundliche Überlegenheit ruinieren.

Die entscheidende Frage lautet: Wie viel Gleichsetzung des Islams mit dem Islamismus verträgt die Debatte? Man darf zwar den Verdacht hegen, dass dem Islam ein Keim zur gewalttätigen Entgrenzung innewohnt – aber man darf nicht jedem einzelnen Gläubigen die nämliche Tendenz unterstellen. Es widerspricht jedem Grundsatz unserer Verfassung, von Rechtsstaat und freiheitlichem Menschenbild, einem Individuum ohne Ansehen der Person eine kollektive Identität oder gar Kollektivverantwortung unterzuschieben. Einen Muslim allein schon seines Glaubens halber als potenziellen Attentäter zu betrachten entspricht der Haltung, mit der seinerzeit alle Sinti und Roma für Diebe gehalten wurden. Es ist die Logik des Rassismus.

Es ist ja auch glücklich die Zeit überwunden, in der protestantische Gesellschaften dazu neigten, jedem einzelnen Katholiken alle historischen Verfehlungen oder aktuellen Haltungen des Vatikans schuldhaft anzulasten. Übrigens ist der Katholizismus ein gutes Stichwort: Der amerikanische Religionssoziologe José Casanova hat kürzlich in einem Büchlein die Verwandtschaft zwischen aktueller Islamfeindlichkeit und historischer Katholikendiskriminierung vorgeführt. Alles, was heute dem Islam zugeschrieben wird – das autoritäre Menschenbild, die Demokratieuntauglichkeit, die Missachtung individueller Freiheit und die Unterdrückung der Frau –, wurde im Amerika des 19. Jahrhunderts den Katholiken zugeschrieben. Sie galten als Gefahr für Gesellschaft und Staat. Ihre Loyalität stand stets infrage, sie wurden verfolgt und diskriminiert. Das ging so, mit langsamer Abschwächung, bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts.

Unabhängig davon, ob die antikatholischen Verdächtigungen jemals zu Recht bestanden, zeigt das Beispiel vor allem eines: dass sich das Bild einer Konfession im Laufe der Zeit wandelt. Nichts ist für ewig. Einmal unterstellt, wir hätten ein Interesse daran, dass sich der Islam unserer Gesellschaft, unserer Demokratie, unseren Vorstellungen von Geschlechtergleichheit anpassen möge – und wir wären gut beraten, dieses Interesse zu haben –, dann sollten wir nicht versuchen, den Islam auf ein unwandelbar autoritäres Erscheinungsbild festzulegen. Wir sollten im Gegenteil nach den besonderen aktuellen Bedingungen forschen, unter denen er noch oder vielleicht gerade jetzt Gewalt freisetzt.

Das heißt: Wir müssen den Islam verstehen. Nichts ist törichter, als die Verweigerung von Verständnis für einen Ausweis von Stärke zu halten oder für eine Bedingung der kämpferischen Verteidigung des Westens. Wenn es etwas gibt, womit der Westen stets seine Stärke bewiesen hat, dann in der Fähigkeit, auch zu Zeiten der Bedrohung das Fremde analytisch durchleuchten zu können. Mit Angst ist keine Überlegenheit zu demonstrieren.

Das heißt aber nicht: Toleranz gegenüber der Intoleranz zu zeigen. Wir müssen und dürfen keine Verstöße gegen unsere Rechtsordnung dulden und auch nicht das Ausgreifen einer Religion auf Felder der Öffentlichkeit, das über das Maß hinausgeht, das anderen Religionen auch zugebilligt wird. Wo Kirchen sind, dürfen auch Moscheen sein. Aber wo Kruzifixe nicht hängen sollen, kann auch kein Kopftuch getragen werden.

Es mag schon sein, das diese oder andere unserer Selbstverständlichkeiten (so auch das Verbot von Zwangsheiraten und dergleichen) dem Islam, zumindest in der Auslegung mancher Muslime, zuwiderlaufen. Aber das sollte uns nicht zu einem Generalverdacht gegen ihre Religion verleiten oder gar zu dem Wunsch, muslimische Einwanderer hinauszuekeln. Jedoch: Sollte sich der eine oder andere durch unsere Gesellschaftsordnung in seiner Glaubenspraxis empfindlich behindert fühlen, bleibt es ihm unbenommen, ein anderes Land zu suchen. Auch dies ist die Freiheit des Westens.

 
Leser-Kommentare
  1. Es bedarf wohl keiner Diskussion, dass Mohammed von Muslimen als Vorbild betrachtet wird. Dazu habe ich einige Fragen: War Mohammed der erste Muslim oder der erste Islamist? Er sagt zum Beispiel:

    Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Mir wurde der Befehl erteilt, daß ich gegen die Menschen solange kämpfe, bis sie sagen: la ilaha illal-lah (kein Gott ist da außer Allah).

    http://hadith.al-islam.co...

    Ist das ein Aufruf zu Gewalt, oder kann man das pazifistisch auslegen? Nächste Frage: Die Deutschen haben schon einmal 6Mio Juden vergast. Kann man dann als Deutsche einen solchen Propheten tolerieren:

    Der Prophet, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Ihr werdet gegen die Juden solange kämpfen und sie töten, bis der Stein sagt: O Muslim, dieser ist ein Jude, so komm und töte ihn.

    http://hadith.al-islam.co...

    Und es wird ja auch behauptet, dass Zwangsehe (=lebenslange Vergewaltigung) nichts mit dem Islam zu tun hat. Aber warum hat dann der Religionsgründer mit 50 Jahren ein Kind geheiratet? War es Liebe?

    Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, nahm seine Eheschließung mit mir vor, als ich sechs Jahre alt war, und mit mir ehelichen Beziehungen erst unterhielt, als ich neun Jahre alt war.

    http://hadith.al-islam.co...

    Übringens: In England wünschen sich 40% die Einführung der Scharia. Viel Spaß!

    Eine Leser-Empfehlung
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    "Übringens: In England wünschen sich 40% die Einführung der Scharia. Viel Spaß!"

    Das ist insofern seltsam, als gerade mal 3% der Einwohner der britischen Inseln Muslime sind. Aber vielleicht haben Sie auch absichtlich keine Quelle angegeben?

    • sharif
    • 12.04.2010 um 19:41 Uhr

    den ganzen Koran haben Sie sicher auch nicht gelesen... Und die Gegebenheiten zu dieser Zeit berücksichtigt? Es ist immer so schön einfach... Ein paar Suren aus dem Zusammenhang genommen und tata der neue Hitlerkult ist fertig...!

    "Übringens: In England wünschen sich 40% die Einführung der Scharia. Viel Spaß!"

    Das ist insofern seltsam, als gerade mal 3% der Einwohner der britischen Inseln Muslime sind. Aber vielleicht haben Sie auch absichtlich keine Quelle angegeben?

    • sharif
    • 12.04.2010 um 19:41 Uhr

    den ganzen Koran haben Sie sicher auch nicht gelesen... Und die Gegebenheiten zu dieser Zeit berücksichtigt? Es ist immer so schön einfach... Ein paar Suren aus dem Zusammenhang genommen und tata der neue Hitlerkult ist fertig...!

  2. bitte erstmal lesen was im alten Testament oder in der Tora steht, dagegen ist der Quran ein Kinderlied.

    Es waren eben nicht die Moslems die Juden vergast haben und auch nicht Moslems die die Bombe über Hiroshima abgeworfen haben. Der Islam verbietet Massenvernichtung sowie dessen Waffen.

    Die wirkliche Gefahr schlummert in Ihnen mein Herr.

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    @Mr. Plato: es wäre zielführender, wenn sie sich mit den argumenten auseinandersetzen und nicht einfach worthülsen ohne aussage hinschmeissen würden.

    @Mr. Plato: es wäre zielführender, wenn sie sich mit den argumenten auseinandersetzen und nicht einfach worthülsen ohne aussage hinschmeissen würden.

  3. außerdem ist im Islam kämpfen nicht immer gleichzusetzen mit bewaffnetem Kampf. Sowie das Wort Jihad nicht immer gleich heiliger Krieg heißt, sondern z. B. auch Krieg gegen sich Selbst, geg. das Schlechte in einem selbst.

    Gefährlich ist es Worte aus dem Zusammenhang zu nehmen oder rein wörtlich zu nehmen. Das ist dann ein Mittel mit dem Politik gemacht wird. Man sollte eher wenn man über den Islam spricht mit und über Moslems sprechen die die Religion praktizieren. Haben Sie mal mit einem gläubigen Moslem gesprochen ?

    (Derjenige, der mit der Tinte kämpft steht über dem der mit dem Schwert kämpft lt. Islam)

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    "(Derjenige, der mit der Tinte kämpft steht über dem der mit dem Schwert kämpft lt. Islam)"

    Das ist bei uns doch auch so: Die Papiertiger befehlen (=stehen über) dem Kanonenfutter. Militärische Hierarchie.

    "(Derjenige, der mit der Tinte kämpft steht über dem der mit dem Schwert kämpft lt. Islam)"

    Das ist bei uns doch auch so: Die Papiertiger befehlen (=stehen über) dem Kanonenfutter. Militärische Hierarchie.

  4. Solch gut recherchierte Worte sind eine Wohltat für die vernunftbegabte Seele, als Kontrastprogramm zu den ewig toleranzbeschwörenden Islamapologeten, mit deren sich immer wiederholenden Frage nach dem Zusammenhang Islam und Islamismus.
    [...] In jener Weise tolerieren Millionen Muslime weltweit, was im Namen ihres Propheten geschieht, oder hat irgendwer einen auch noch so leisen Aufschrei in der islamischen Welt als Reaktion auf die Terroranschläge vernommen. Eine linke deutsche Gruppierung verstieg sich sogar dazu zu behaupten, der Westen müsse 9/11 als Reaktion des unterdrückten Islams akzeptieren!

    Wieviel Ignoranz müssen die Vernunftbegabten Europas noch über sich ergehen lassen?
    Wie lange müssen wir uns noch ins rechte Eck stellen lassen, von selbsternannten Intellektuellen deren Geist nur um ihre eigene Glaubenswelt kreist, die sich keine Stunde mit den Lehren des Islams auseinandersetzten!
    Wie lange währt noch die Appeasement- Politik gegenüber den ewig beleidigten?

    Der Kampf für ein laizistisches, demokratisches Europa muss heute beginnen! Lasst die Frucht von Jahrhunderten nicht verwelken!

    [Gekürzt, bitte verzichten Sie auf Vergleiche dieser Art. Danke. /Die Redaktion pt.]

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    "Solch gut recherchierte Worte sind eine Wohltat für die vernunftbegabte Seele,"

    Wenn das Herauspicken fragwürdiger Stellen aus dem Koran (oder der Bibel?) schon als "gut recherchiert" betrachtet wird, muss man sich gar nicht mehr wundern, was hier so an Kommentaren abgelassen wird. Zumal sogleich die übliche Aggression folgt:

    "als Kontrastprogramm zu den ewig toleranzbeschwörenden Islamapologeten"

    Ich wäre gerne intoleranter gegenüber Leuten wie Ihnen, das dürfte ganz in Ihrem Sinne sein. Als wessen Apologet darf ich Sie diffamieren - suchen Sie sich was aus.

    "Solch gut recherchierte Worte sind eine Wohltat für die vernunftbegabte Seele,"

    Wenn das Herauspicken fragwürdiger Stellen aus dem Koran (oder der Bibel?) schon als "gut recherchiert" betrachtet wird, muss man sich gar nicht mehr wundern, was hier so an Kommentaren abgelassen wird. Zumal sogleich die übliche Aggression folgt:

    "als Kontrastprogramm zu den ewig toleranzbeschwörenden Islamapologeten"

    Ich wäre gerne intoleranter gegenüber Leuten wie Ihnen, das dürfte ganz in Ihrem Sinne sein. Als wessen Apologet darf ich Sie diffamieren - suchen Sie sich was aus.

  5. Doch, es war die Muslime, die am Holocaust beteiligt waren. Hitler hatte 2 moslemische Divisionen. Das steht sogar bei wikipedia, es kam im TV oder auf jüdischen Seiten:

    http://www.tellthechildre...

    Hitlers moslemische Truppen war zum Beispiel an der Niederschlagung der Austandes im Warschauer Ghetto beteiligt. Der Großmufti hat sich extra bei Hitler für die Vernichtung der Juden eingesetzt.

    Von daher ist es eine Unverschämtheit, wenn sich Moslems heute als "die neuen Juden" bezeichnen.

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    "Doch, es war die Muslime, die am Holocaust beteiligt waren."

    Sind Sie Revisionist? Die Familie Bush hat an Geschäften mit den Nazis gut verdient - würden Sie auch sagen, es waren _die Amerikaner_, die die Grundlagen für den Holocaust erst geschaffen haben?

    "Doch, es war die Muslime, die am Holocaust beteiligt waren."

    Sind Sie Revisionist? Die Familie Bush hat an Geschäften mit den Nazis gut verdient - würden Sie auch sagen, es waren _die Amerikaner_, die die Grundlagen für den Holocaust erst geschaffen haben?

  6. werden wir uns entscheiden müssen, entweder Religionfreiheit, oder einen immer mächtigeren Islam im eigenen Land, der Religionsfreiheit nur zu seiner Machterweiterung nutzt.
    Als Atheist opfere ich lieber gleich die Religionsfreiheit, als später meine Freiheit als Ungläubiger opfern zu müssen! Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Abgesehen davon, dass wir die Religionsfreiheit nicht nur nicht opfern müssen, könnten wir es aus verfassungsrechtlichen Gründen gar nicht tun (gleich welche Mehrheit sich dafür fände).
    Aber das dürfte eigentlich auch eher in ihrem Sinne sein: Schließlich sind sie als Atheist in der Minderheit. Wenn sie nun also die Religionsfreiheit opfern wollten, dann müssten sie wohl fortan die Relion der Mehrheit, sprich ein Form des Christentums, praktizieren. Denn bevor sich die Christen in Deutschland zum Schutz vor dem Islam selbst verböten, würden wohl eher alle anderen Glaubensformen untersagt...

    Abgesehen davon, dass wir die Religionsfreiheit nicht nur nicht opfern müssen, könnten wir es aus verfassungsrechtlichen Gründen gar nicht tun (gleich welche Mehrheit sich dafür fände).
    Aber das dürfte eigentlich auch eher in ihrem Sinne sein: Schließlich sind sie als Atheist in der Minderheit. Wenn sie nun also die Religionsfreiheit opfern wollten, dann müssten sie wohl fortan die Relion der Mehrheit, sprich ein Form des Christentums, praktizieren. Denn bevor sich die Christen in Deutschland zum Schutz vor dem Islam selbst verböten, würden wohl eher alle anderen Glaubensformen untersagt...

  7. „ Man darf zwar den Verdacht hegen, dass dem Islam ein Keim zur gewalttätigen Entgrenzung innewohnt – aber man darf nicht jedem einzelnen Gläubigen die nämliche Tendenz unterstellen.“

    Also die gewalttätigeee Entgrenzung ist kein Verdacht sondern die Realität der Suren und noch wichtiger der Historisch belegtenen Handlungen des Propheten und von seinen Nachfolgern.
    Der Islam hat sich von Anfang an das Schwert gebrauchend ausgedehnt, zum Beispiel bis auf die Iberische Halbinsel, bis nach Indien und wurde erst nach vielen Jahrhunderten der Auseinandersetzungen vorläufig vor den Toren Wiens gestoppt...

    Und der Versuch von Herr Jessen dieses vergessen zu machen,
    ist was der notwendigen Diskussion über die tatsächlichen oder eingebildeten Gefahren des Islam am wenigsten gut tut.

    Sure 9
    5. Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie finnndet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf...

    Sure 8
    39. Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist...

    ( Zu den Suren möge sich jeder natürlich die Koran-Übersetzung nehmen die er für die Wahre hält,und seine eigenen Schlüsse ziehen, ich glaube nicht das das was sie wesentlich wiedergeben
    sich in der Bedeutung verändert, insbesondere in Abgleich mit den Taten )

    Die Warheit als grundlage eigenes Denkens / Handelns hilft
    sicherlich eher ein so komplexes Thema anzugehen.

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    "Die Warheit als grundlage eigenes Denkens / Handelns hilft
    sicherlich eher ein so komplexes Thema anzugehen."

    Im Verhältnis der Religionen sind diejenigen am Gefährlichsten, die glauben im Besitz "der Wahrheit" zu sein ... selbst wenn diese imaginierte Wahrheit areligiös ist.

    Mir persönlich bereitet der Islamismus tiefe Sorge. Aber der Ton meiner Vorkommentatoren macht mir ANGST.

    Danke, Herr Jessen, für einen insgesamt sehr ausgewogenen Artikel.

    "Die Warheit als grundlage eigenes Denkens / Handelns hilft
    sicherlich eher ein so komplexes Thema anzugehen."

    Im Verhältnis der Religionen sind diejenigen am Gefährlichsten, die glauben im Besitz "der Wahrheit" zu sein ... selbst wenn diese imaginierte Wahrheit areligiös ist.

    Mir persönlich bereitet der Islamismus tiefe Sorge. Aber der Ton meiner Vorkommentatoren macht mir ANGST.

    Danke, Herr Jessen, für einen insgesamt sehr ausgewogenen Artikel.

  8. "Die Warheit als grundlage eigenes Denkens / Handelns hilft
    sicherlich eher ein so komplexes Thema anzugehen."

    Im Verhältnis der Religionen sind diejenigen am Gefährlichsten, die glauben im Besitz "der Wahrheit" zu sein ... selbst wenn diese imaginierte Wahrheit areligiös ist.

    Mir persönlich bereitet der Islamismus tiefe Sorge. Aber der Ton meiner Vorkommentatoren macht mir ANGST.

    Danke, Herr Jessen, für einen insgesamt sehr ausgewogenen Artikel.

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