Netzneutralität Knoten im Netz
Politiker und Provider wollen mehr Einfluss auf den Datenverkehr. Web-Aktivisten wittern das Ende des freien Netzes.

Der erste Server von Google steht heute in einem Museum. Im Einsatz war er ungefähr 1999. Heute ist Google einer der vehementesten Streit für Netzneutralität
Schon bei seinem Erscheinen 1976 sorgte das Rock-Album Virgin Killer von den Scorpions aus Hannover für reichlich Ärger. Ein unbekleidetes junges Mädchen, das sich lasziv rekelte, zierte das geschmacklose Cover. In den Vereinigten Staaten musste die Platte in einer alternativen Hülle verkauft werden. 32 Jahre später, im Dezember 2008, sorgte das Coverfoto erneut für Schlagzeilen – und zwar in Sachen Internetzensur. Um zu verhindern, dass ihre Kunden das obszöne Bild zu sehen bekamen, sperrten die britischen Unternehmen O₂, Virgin Media, Easynet und drei weitere Internetprovider mit einem Softwarefilter den Zugang zu einem Artikel über die Platte im Onlinelexikon Wikipedia.
Es war nicht das erste Mal, dass Internetprovider in den Netzverkehr eingriffen. Der Provider Freenet blendete 2004 sogar die komplette Webseite eines verärgerten Kunden aus – statt Kritik an Freenet wurde den Surfern eine harmlose Ersatzseite gezeigt.
Internetprovider spielen eine zentrale Rolle in der digitalen Gesellschaft. Ursprünglich beschränkte sich ihre Aufgabe darauf, Daten möglichst zuverlässig weiterzuleiten, ohne sich für ihren Inhalt zu interessieren. »Die sogenannte Netzneutralität ist ein Grundprinzip, mit dem das Internet zu so einem bedeutenden Teil unseres Lebens geworden ist«, sagt Markus Beckedahl, Gründer des Blogs netzpolitik.org.
Dieses Prinzip bedeutet aber nicht nur, dass Zugangsanbieter weltanschaulich neutral agieren sollten. Auch aus technischer Sicht sollten alle Dienste gleichwertig sein. Die Bits und Bytes einer Webseite haben dasselbe Recht, so schnell wie möglich durchs Netz geleitet zu werden, wie der Datenstrom eines Onlinefilmportals oder die digitalisierten Sprachpakete, die eine Internet-Telefonie-Software wie Skype erzeugt.
Doch nun wird dieses Prinzip infrage gestellt. »Die Provider überlegen zunehmend, wie sie von den Einflussmöglichkeiten, die sie auf das Netz haben, profitieren können«, sagt die Politikwissenschaftlerin und Netzexpertin Jeanette Hofmann von der London School of Economics.
Zensur ist dabei allerdings nicht das Motiv. Es geht den Providern nicht um das Filtern von Inhalten, sondern um neue Einnahmequellen. Die Infrastruktur-Unternehmen beobachten seit Jahren, dass ihre Margen sinken, während die Anbieter von Inhalten und Dienstleistungen prächtig verdienen. Videoportale wie YouTube sorgen Jahr für Jahr für mehr Verkehr in den Leitungen und damit für höhere Kosten bei den Leitungsbetreibern. »Da stellt sich durchaus die Frage, wer diese Kosten dann trägt«, sagt Mark Nierwetberg, Sprecher der Deutschen Telekom in Bonn. Dort wird darüber nachgedacht, ob nicht bestimmte Anbieter für Premiumleitungen bezahlen sollten. Videodaten könnten dann zum Beispiel gegen Gebühr bevorzugt durchs Netz geleitet werden. »Weil das Internet so nützlich ist und so große gesellschaftliche Effekte hat, ist es eine Art Allgemeingut geworden«, sagt Nierwetberg. »Es ist aber de facto ein auf Leitungen betriebenes Netzwerk, das private Unternehmen finanzieren.«
Nicht nur die Telekom denkt darüber nach, die zentrale Position im Datenverkehr stärker als bisher zu Geld zu machen. »Die meisten Provider träumen davon, nicht nur die Nutzer, sondern auch die Inhalte-Anbieter zahlen zu lassen«, sagt J. Scott Marcus, Direktor beim Beratungsunternehmen WIK Consult in Bad Honnef. Ihr Vorbild seien die Kabelfernseh-Anbieter, die nicht nur die Abonnenten, sondern auch die Sender zur Kasse bitten.
Solche Szenarien versetzen viele Netzaktivisten in Unruhe. Sie befürchten ein Zweiklasseninternet, in dem Daten aus zahlenden Premiumdiensten mit Vollgas durch die Leitungen rasen, während der Rest der Netzwelt um die verbleibenden Kapazitäten rangeln muss. Markus Beckedahl beobachtet mit Sorge, dass die Provider bei der Modernisierung ihrer Netze immer mehr Steuerungstechnik einbauen. »Damit steigen die Möglichkeiten, den Netzverkehr zu managen und zu filtern.«
Besonders umstritten ist dabei die sogenannte Deep Packet Inspection. Dabei schauen die Provider direkt in den Datenstrom und erkennen, was gerade von A nach B übertragen wird. Ist es ein Softwarecode, ein Onlinevideo oder ein digitalisiertes Musikstück? Und wenn ja, welches? Ist es womöglich urheberrechtlich geschützt?
Der britische Provider Virgin Media möchte diese Fragen mithilfe der Software Cview beantworten und so ermitteln, welche Auswirkungen illegales Filesharing auf den Netzverkehr hat. »Ich sorge mich sehr, dass Cview, wenn es auf diese Weise genutzt wird, das Recht der Kunden auf Privatsphäre verletzten wird«, sagt Alexander Hanff, Vorsitzender der Londoner Datenschutzorganisation Privacy International (PI). Er erinnert daran, dass die British Telecom, die 2006 monatelang die Netznutzung von 18.000 Kunden im Detail mitverfolgte, Gegenstand einer Untersuchung durch die Europäische Kommission ist.
Zugleich wachsen aber auch die Begehrlichkeiten in Ministerien und anderen Behörden, in das bislang neutrale Netz einzugreifen – und zwar mithilfe der Provider. »Sie werden von der Politik als Hebel gesehen, um die staatliche Steuerungsfähigkeit wieder herzustellen, die durch die Vernetzung ein Stück weit verloren gegangen ist«, beobachtet Hofmann.
Jüngstes Beispiel dafür ist der Entwurf zur Überarbeitung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages. Über ihn diskutierten am vergangenen Mittwoch Politiker der Länder und Vertreter der Provider in der Mainzer Staatskanzlei. Einige missverständliche Formulierungen in dem Papier legten den Verdacht nahe, dass die Provider in Zukunft alle Inhalte untersuchen und Jugendgefährdendes aus dem Netz filtern sollten. Juristen des Providers 1und1 warnten angesichts des Entwurfs in ihrem Firmenblog bereits vor dem »Ende der freien Kommunikation im Internet«.
Zwar betont Hans Ernst Hanten, der als Ministerialdirigent beim Bundesbeauftragten für Kultur und Medien den Dialog zwischen Politik und Providern organisiert, dass es »keineswegs darum geht, dass irgendwo zwangsweise Filter vorgeschaltet werden«. Die Vision der Jugendschützer ist aber, dass Provider und Inhalte-Anbieter gemeinsam ein Kennzeichnungssystem entwickeln. Webseitenbetreiber sollen freiwillig angeben, ob ihre Angebote jugendfrei sind. Die Provider könnten dann auf Wunsch von Eltern Jugendgefährdendes automatisch ausblenden.
Der Streit um den Jugendschutzentwurf zeigt, wie empfindlich die Netzgemeinde auf alle Eingriffsversuche reagiert. »In Iran ist die Filterung des Internets auch zuerst mit dem Kampf gegen Pornografie begründet worden«, sagt Markus Beckedahl. »Am Ende stand die totale Filterung des Netzes.« Auch Chinas Zensoren begründen ihre Eingriffe zumeist mit dem Kampf gegen digitale Schmuddeleien.
Ein Grund für die hitzigen Diskussionen ist auch, dass die Netzneutralität als Prinzip nirgendwo gesetzlich verankert ist. Zwar bekennt sich die Bundesregierung im schwarz-gelben Koalitionsvertrag grundsätzlich zur »neutralen Datenübermittlung im Internet«. Verbindliche Regelungen, um die Netzneutralität zu garantieren, gibt es aber weder auf Deutschland- noch auf europäischer Ebene. Auch das im November 2009 verabschiedete Telekommunikationspaket der Europäischen Union enthält Hofmann zufolge »beim Thema Netzneutralität statt verbindlicher Regelungen vor allem hehre Grundsätze mit großem Auslegungsspielraum«.
Der Berliner Medienwissenschaftler und Berater Robin Meyer-Lucht hat in der vergangenen Woche eine Onlinepetition zur Sicherung der Netzneutralität gestartet. »Das Internet ist mittlerweile die wichtigste Infrastruktur des demokratischen Austauschs«, sagt er. Deshalb möchte er im Telemediengesetz festschreiben lassen, dass Netzzugang und Datenübermittlung »neutral, diskriminierungsfrei und anbieterunabhängig« erfolgen müssen. »Es ist keineswegs selbstverständlich, dass die Regeln so bleiben, wie sie sind«, sagt er. So hätten die Betreiber von Mobilfunknetzen, die inzwischen alle auch den Zugang zum Internet anbieten, »einen stärkeren Hang zur Diskriminierung einzelner Dienste als die klassischen Netzanbieter«. Drei der vier deutschen Mobilnetzbetreiber verhindern, dass ihre Kunden etwa kostenlos über Skype telefonieren. Nur O₂ erlaubt seinen Kunden, mit dem Mobiltelefon zu skypen.
- Datum 06.02.2010 - 17:25 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 04.02.2010 Nr. 06
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"So hätten die Betreiber von Mobilfunknetzen, die inzwischen alle auch den Zugang zum Internet anbieten..."
Korrektur. Die Angebote der (zumindest mir bekannten) Mobilfunkanbieter sind Zugaenge zu deren jeweiligen Intranets, keine Internet-Zugaenge. Das Mobilfunkgeraet bekommt lediglich eine IP aus deren jeweiligen Intranet zugewiesen, keine Internet IP.
Die Angebote werden jedoch faelschlicherweise als Internetanschluesse beworben. Der Nutzer hat damit jedoch keinen echten Zugang und unterliegt so vielen Einschraenkungen, da er hinter der Firewall des Anbieters ist.
Auch wenn Sie über einen "richtigen" ISP ins Netz gehen sind Sie von dessen Strukturen abhängig und bekommen auch immer nur eine IP in dessen Adressraum.
Dies kann dann z.B. auch wie bei T-Online und der automatischen Weiterleitung zu einer T-Online Suche nach dem HTTP Status 404 seitens des ISP ausgenutzt werden.
"Richtiges" Internet wird schwierig zu finden sein. Außer Sie betreiben einen eigenen Provider inkl. DNS Server.
Auch wenn Sie über einen "richtigen" ISP ins Netz gehen sind Sie von dessen Strukturen abhängig und bekommen auch immer nur eine IP in dessen Adressraum.
Dies kann dann z.B. auch wie bei T-Online und der automatischen Weiterleitung zu einer T-Online Suche nach dem HTTP Status 404 seitens des ISP ausgenutzt werden.
"Richtiges" Internet wird schwierig zu finden sein. Außer Sie betreiben einen eigenen Provider inkl. DNS Server.
"Dabei schauen die Provider direkt in den Datenstrom und erkennen, was gerade von A nach B übertragen wird." wenn es das gaebe, dann haetten es nicht die provider sondern die geheimdienste dieser welt ... nein kinder, man muss immer noch den server hacken . um an daten zu kommen ... und wenn es das gaeber , dann gaebe es auch keine "illegales filesharing" mehr, vorausgesetzt irgendeiner weiss ueberhaupt, was da ist.
als ich dazu neulich meinen auf urheberrecht spezialisierten anwalt befragte ( er vertritt meine urheberrechte) , sagte dieser , dass es ganz klar nicht illegal sei eine datei ( welche auch immer) zu kopieren und ohne Kommerzielle ziele zb an freunde weiterzugeben. da habe sich seit jahrzehnten nichts an der rechtslage geaendert. nur kommerzieller missbrauch von , also oeffentliche aufführeungen oder der verkauf von kopiebn ohne entsprechende urheberrechtsabgaben zu zahlen ist strafbar.
man lasse sich hier also nicht erzaehlen, dass datentausch zu privaten zwecken stafbar bzw illegal sei. völliger humbug. hier wird unserioes angst geschürt . dabei muss man nur vor einem angst haben : vor der mittlerweile angetretenden abmahnmaffia , die auf willkürrecht und verdrehter beweisslast basierender grundlage die simpelsten bürgerrechte zur geldquelle erklaeren und missbrauchen.
"... nein kinder, man muss immer noch den server hacken" - Jeder ISP braucht keine Server "hacken", um Zugang zur Paketebene des Datenverkehrs zu bekommen, denn er BETREIBT die Server bereits.
Und ja, man kann den Inhalt eines jeden nicht verschlüsselten Datenpakets ohne weiteres zweckentfremden. Stichwort Packet Analyzer or Sniffer (http://en.wikipedia.org/w...) --> Das kann jedes Skcript-Kiddie, da braucht man keinen Geheimdienst.
"... nein kinder, man muss immer noch den server hacken" - Jeder ISP braucht keine Server "hacken", um Zugang zur Paketebene des Datenverkehrs zu bekommen, denn er BETREIBT die Server bereits.
Und ja, man kann den Inhalt eines jeden nicht verschlüsselten Datenpakets ohne weiteres zweckentfremden. Stichwort Packet Analyzer or Sniffer (http://en.wikipedia.org/w...) --> Das kann jedes Skcript-Kiddie, da braucht man keinen Geheimdienst.
Auch wenn Sie über einen "richtigen" ISP ins Netz gehen sind Sie von dessen Strukturen abhängig und bekommen auch immer nur eine IP in dessen Adressraum.
Dies kann dann z.B. auch wie bei T-Online und der automatischen Weiterleitung zu einer T-Online Suche nach dem HTTP Status 404 seitens des ISP ausgenutzt werden.
"Richtiges" Internet wird schwierig zu finden sein. Außer Sie betreiben einen eigenen Provider inkl. DNS Server.
Mir scheint als wurde hier DNS und Provider sinnfrei miteinander vermengt.
Wieso brauche ich einen Provider um einen DNS-Server zu betreiben?
Und um die 404 zu sehen, reicht es einen anderen DNS-Server einzutragen, als den vom Provider zugewiesenen.
Mir scheint als wurde hier DNS und Provider sinnfrei miteinander vermengt.
Wieso brauche ich einen Provider um einen DNS-Server zu betreiben?
Und um die 404 zu sehen, reicht es einen anderen DNS-Server einzutragen, als den vom Provider zugewiesenen.
"... nein kinder, man muss immer noch den server hacken" - Jeder ISP braucht keine Server "hacken", um Zugang zur Paketebene des Datenverkehrs zu bekommen, denn er BETREIBT die Server bereits.
Und ja, man kann den Inhalt eines jeden nicht verschlüsselten Datenpakets ohne weiteres zweckentfremden. Stichwort Packet Analyzer or Sniffer (http://en.wikipedia.org/w...) --> Das kann jedes Skcript-Kiddie, da braucht man keinen Geheimdienst.
Mir scheint als wurde hier DNS und Provider sinnfrei miteinander vermengt.
Wieso brauche ich einen Provider um einen DNS-Server zu betreiben?
Und um die 404 zu sehen, reicht es einen anderen DNS-Server einzutragen, als den vom Provider zugewiesenen.
Wenn ich nicht abhängig sein möchte bei der Namensauflösung von irgendwelchen anderen (ich erinnere an die Arcor Porno Sperre), dann bleibt nix anderes, als auch einen DNS Server zu betreiben und genau das machen auch viele ISPs, obwohl das erst einmal nichts mit dem Kerngescchäft "stelle eine Verbindung ins Netz" her.
Unter dem Aspekt der Unabhängigkeit sind ISP und DNS nicht sinnfrei miteinander vermengt.
Wenn ich nicht abhängig sein möchte bei der Namensauflösung von irgendwelchen anderen (ich erinnere an die Arcor Porno Sperre), dann bleibt nix anderes, als auch einen DNS Server zu betreiben und genau das machen auch viele ISPs, obwohl das erst einmal nichts mit dem Kerngescchäft "stelle eine Verbindung ins Netz" her.
Unter dem Aspekt der Unabhängigkeit sind ISP und DNS nicht sinnfrei miteinander vermengt.
.. wer im Netz ist bleibt sichtbar. Man kann sich sicher sein, dass viele mithören könnten.
( Wenn nicht heute, dann die Daten mitschneiden und in 10 Jahren mit schnelleren Computer hacken lassen. )
Man kann seine Messages nur codieren.
Zum Beispiel in "schwäbischer Mundart" schreiben. Dadurch wird diese Sprache gefördert, denn die Schnüffler müssen sich diesen Code erst aneignen, oder einen Übersetzer einstellen.
;-)
Wie in den Diktaturen, da konnte man aufs Protokoll schreiben verzichten, das hat der Staat für einen übernommen.
Dabei entwickeltn sich Sprachregelungen die mehrdeutig sind. Die erste Ebene bleibt politically correct, und die zweite Ebene verstehen die Insider.
Hier wird ja so zielich alles durcheinandergeworfen.
Richtig ist, dass natürlich jeder unverschlüsselte Datenstrom mitgelesen werden kann. Somit wäre es technisch auch sehr einfach, (unverschlüsseltes) Filesharing zu verhindern. Deutlich schwieriger wäre es, das nur für bestimmte Inhalte zu tun. Schon irgend einen Namen der übertragenen Dateien zu ermitteln, könnte schwierig sein. Da diese beim Übertragen der Daten der Dateien vermutlich gar nicht mehr ausgetauscht werden. Man müsste also wirklich erkennen, dass die dort übertragenen Daten beispielsweise einem geschützten Film gleichen. Das ist natürlich mit enormem Aufwand verbunden und die gängigen Protokolle unterstützen zudem Verschlüsselung
Falsch ist, dass jedes Scriptkiddie das kann. Das gilt natürlich für ein LAN-Segment an dem der Rechner des Scriptkiddies hängt. Um andere Datenpakete abzufangen, muss man erstmal Zugriff auf die Infrastruktur haben, die diese überträgt oder es schaffen zentrale Router so zu manipulieren, dass sie die Daten falsch weiterleiten. Beides dürfte nicht so einfach zu bewerkstelligen sein.
HTTP und DNS:
404 ist ein Statuscode des HTTP-Protokolls. Wenn man eine solche Seite angezeigt bekommt, wurde der Domainnamen erfolgreich aufgelöst, eine Verbindung zum Server aufgebaut und dieser hat durch den Statuscode 404 mitgeteilt, dass es die angeforderte Resource nicht gibt.
Um 404-Seiten umzuleiten auf Suchmaschinen muss man nun also entweder Browserhersteller sein oder tatsächlich den HTTP-Datenverkehr mitlesen um den 404-Statuscode zu erkennen.
Mit DNS kann man nur bei der Namensauflösung eingreifen, man kann also nicht existierende Domainnamen auf die eigene Suche umleiten (oder auch existierende natürlich).
Gegen einen Provider, der tatsächlich unverschlüsselte Datenströme analysiert und manipuliert könnte man recht wenig tun (außer verschlüsselt irgendwo hin zu tunneln).
HTTP und DNS:
404 ist ein Statuscode des HTTP-Protokolls. Wenn man eine solche Seite angezeigt bekommt, wurde der Domainnamen erfolgreich aufgelöst, eine Verbindung zum Server aufgebaut und dieser hat durch den Statuscode 404 mitgeteilt, dass es die angeforderte Resource nicht gibt.
Um 404-Seiten umzuleiten auf Suchmaschinen muss man nun also entweder Browserhersteller sein oder tatsächlich den HTTP-Datenverkehr mitlesen um den 404-Statuscode zu erkennen.
Mit DNS kann man nur bei der Namensauflösung eingreifen, man kann also nicht existierende Domainnamen auf die eigene Suche umleiten (oder auch existierende natürlich).
Gegen einen Provider, der tatsächlich unverschlüsselte Datenströme analysiert und manipuliert könnte man recht wenig tun (außer verschlüsselt irgendwo hin zu tunneln).
HTTP und DNS:
404 ist ein Statuscode des HTTP-Protokolls. Wenn man eine solche Seite angezeigt bekommt, wurde der Domainnamen erfolgreich aufgelöst, eine Verbindung zum Server aufgebaut und dieser hat durch den Statuscode 404 mitgeteilt, dass es die angeforderte Resource nicht gibt.
Um 404-Seiten umzuleiten auf Suchmaschinen muss man nun also entweder Browserhersteller sein oder tatsächlich den HTTP-Datenverkehr mitlesen um den 404-Statuscode zu erkennen.
Mit DNS kann man nur bei der Namensauflösung eingreifen, man kann also nicht existierende Domainnamen auf die eigene Suche umleiten (oder auch existierende natürlich).
Gegen einen Provider, der tatsächlich unverschlüsselte Datenströme analysiert und manipuliert könnte man recht wenig tun (außer verschlüsselt irgendwo hin zu tunneln).
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