Waffenlieferung an Taiwan Gelbe Karte

Obama rüstet Taiwan auf – muss das sein? Ja!

Waffenlieferung: Taiwan wird unter anderem Black-Hawk-Hubschrauber von den USA bekommen

Waffenlieferung: Taiwan wird unter anderem Black-Hawk-Hubschrauber von den USA bekommen

Rüstungsexporte sind eine fragwürdige Sache. Sie machen skrupellose Rüstungskonzerne reich. Sie führen zu Wettrüsten und verleiten zu militärischem Übermut. Sie gefährden den Weltfrieden. Nun hat die amerikanische Regierung angekündigt, Waffen im Wert von 6,4 Milliarden US-Dollar an Taiwan zu liefern. Sogleich machte die Volksrepublik China lautstark ihrer Empörung Luft, der Vizeaußenminister drohte gar mit »ernsten Konsequenzen«. Peking will den militärischen Austausch mit den USA zumindest teilweise einfrieren und die am Waffengeschäft beteiligten Rüstungskonzerne mit Sanktionen belegen. Es ist der neueste in einer ganzen Reihe chinesisch-amerikanischer Streitpunkte. So scharf wie heute war der Ton zwischen den beiden Großmächten seit Jahren nicht.

Warum all der Ärger um eine Insel im südchinesischen Meer, die gerade mal so groß ist wie Baden-Württemberg? Die Chinesen sehen Taiwan nun einmal als unveräußerlichen Teil ihres Staatsgebietes, müssen sich die USA da wirklich einmischen?

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Die Antwort lautet: Ja. Amerika trägt eine besondere Verantwortung für Taiwan. Und solange Taiwan von chinesischen Raketen bedroht wird, muss es dieser Verantwortung auch mit Rüstungsexporten nachkommen. 1949 waren die Nationalisten der Kuomintang auf die Insel geflohen, nachdem sie von den Kommunisten im chinesischen Bürgerkrieg vernichtend geschlagen worden waren. Jahrzehntelang sahen die USA in ihnen die rechtmäßigen Vertreter Chinas, die Kommunisten auf dem Festland ignorierten sie hingegen. Das änderte sich in den siebziger Jahren, als Richard Nixon China besuchte. Die Volksrepublik war längst zu mächtig geworden, um sie weiter zu übergehen. Fortan galt sie auch bei den meisten westlichen Staaten als rechtmäßige Vertreterin Chinas. 1979 kündigten die USA und der größte Teil der Völkergemeinschaft Taiwan die diplomatischen Beziehungen auf und verbannten die Insel in internationales Niemandsland.

Teils aus schlechtem Gewissen, teils aus strategischem Interesse verpflichteten sich die USA 1979 im sogenannten Taiwan Relations Act, die Insel mit defensiven Waffen zu versorgen. Schließlich hat China nie ein Hehl daraus gemacht, Taiwan notfalls mit Gewalt einzunehmen.

Seither halten die USA offen, ob sie bereit wären, zur Verteidigung Taiwans einen Krieg mit China zu riskieren. Die strategische Zweideutigkeit ist erfolgreich. Bislang hat China darauf verzichtet, die amerikanische Bereitschaft, Taiwan zu verteidigen, zu testen. Zwar hat China etwa 1500 Kurz- und Mittelstreckenraketen auf Taiwan gerichtet, jedes Jahr werden es mehr. Zugleich aber arbeitet es wirtschaftlich und kulturell immer enger mit dem Nachbarn zusammen, derzeit verhandeln beide Länder über ein Freihandelsabkommen. Seit 2008 in Taipei der Nationalist Ma Ying-jeou an die Macht kam, sind die Beziehungen zwischen Taiwan und China so gut wie lange nicht mehr.

War es früher einfach nur riskant für China, Taiwan anzugreifen, wäre es heute schlichtweg dumm – das Land hätte mehr zu verlieren, als es mit einer allmählichen Aussöhnung gewinnen kann. Möglich, dass es eines fernen Tages doch noch zu einer Wiedervereinigung beider Länder kommt – dann aber zu ganz anderen Konditionen als jenen, die eine chinesische Invasion gebracht hätte.

Die Waffenlieferungen, vor allem aber die strategische Zweideutigkeit der USA sind also nicht nur eine Überlebensversicherung für Taiwan; sie haben China auch auf einen Weg der Annäherung gezwungen, den es andernfalls vielleicht gar nicht beschritten hätte.

Auch in der Vergangenheit haben sich die Chinesen empört, wenn die USA an Taiwan Waffen lieferten – doch nie zuvor haben sie offen mit Sanktionen gedroht. Und nie zuvor haben sie sich so sehr auf Augenhöhe mit den Amerikanern gefühlt wie jetzt. Die beiden Großmächte zeigen einander die Zähne, ohne dass die eine die andere zum Nachgeben zwingen könnte. Und so dürfte es wohl kein Zufall sein, dass Obama den Waffendeal seines Vorgängers George W. Bush ausgerechnet jetzt abwickelt.

Obama scheint es mit China genau andersherum zu ergehen als George W. Bush. Der hatte zu Beginn seiner Amtszeit einigen Ärger mit der chinesischen Führung, später hat er sie im gemeinsamen »Kampf gegen den Terror« umworben. Obama hingegen reiste im Herbst mit viel gutem Willen nach Peking, um danach zu erleben, wie sich das Verhältnis von Monat zu Monat verschlechterte. Wäre er Chinese, vielleicht würde er sagen, er habe sein Gesicht verloren.

Nun zeigt Obama den Chinesen Grenzen. Den Aufstieg Pekings hatte er begrüßt, doch alles gefallen lassen will er sich nicht.

 
Leser-Kommentare
  1. Sie sagen es, es wäre dumm von China, Taiwan anzugreifen. China würde es selbst dann nicht tun, wenn dort gar keine Waffen wären, denn es würde der chinesischen Wirtschaft massiv schaden.

    Warum also den Chinesen ins Gesicht spucken, indem man Waffen an Taiwan liefert? "Verantwortung der USA"? Das ich nicht lache!

    Taiwan wird sich früher oder später ohnehin mit der PRC wiedervereinigen, beide Seiten wissen das. Warum also sollte die VRC beide Länder durch einen Krieg um Jahrzehnte zurückwerfen?

    Hier geht es nur um eine weitere, mit Arroganz überladene westliche Machtdemonstration im Pazifik. Das ist dumm, denn den Preis (in Form von schlechteren Beziehungen zum erstarkenden China) werden unsere Kinder in 30 Jahren zahlen.

    Dann wird sich China der fortgesetzten Demütigungen, insbesondere durch die USA, erinnern. So wie es sich heute der Massenmorde und Erniedrigungen während der Kolonialzeit erinnert (die der Westen so gerne vergisst).

    PS: Wie hätten Sie denn argumentiert, wenn China Waffen an Kuba geliefert hätte, und die USA nun protestierten?

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    • WuDang
    • 06.02.2010 um 19:38 Uhr

    was passiert ist: China sagt NEIN zu den Kriegsgelüsten des Westens gegen Iran und China weiß, dass nichts auf der Welt den Westen in Schranken verweisen kann außer er hat Angst vor zu massiven Konsequenzen, wenn er einmal Blut geleckt hat, keine Atomabkommen, Keine Atomuntersuchungen, nichts.
    Aber wenn ein gigantisches China darauf besteht, dass dieser Krieg nicht stattfinden wird, darf der Hollywoodstar im Weißen Haus nicht zum Angriff blasen.
    Also rasselt er wie ein verzogener Flegel dem man die Zigaretten weggenommen hat gegen China mit dem Säbel.

    • Midway
    • 06.02.2010 um 20:33 Uhr

    Na na na! Also bleiben wir doch mal bei den Tatsachen.

    China wird sich sicherlich nicht so schnell mit Taiwan vereinigen, da zumal die Taiwanesen in ihrer großen Mehrheit sich nicht mit China verbunden fühlen.

    Außerdem handelt es sich hierbei um Defensiv-waffen. Diese könnten Sie ruhig auf Kuba stationieren.

    "Dann wird sich China der fortgesetzten Demütigungen, insbesondere durch die USA, erinnern. So wie es sich heute der Massenmorde und Erniedrigungen während der Kolonialzeit erinnert"

    Wer erinnert dann die Tibeter durch die gewaltsame Besetzung seitens VR China?!

    • joG
    • 08.02.2010 um 17:06 Uhr

    ....wenn China Waffen an Kuba geliefert hätte, und die USA nun protestierten?"

    Sollen sie. Wenn es keine Waffengattungen sind, die in den USA großen Schaden anrichten können ist das die Sache der Kubaner. Wenn ihr Volk das Geld nicht braucht, ist das ok und auf jeden Fall deren Sache.

    • th
    • 19.07.2010 um 16:47 Uhr

    Nicht die USA, oder Taiwan wollen China angreifen, sondern China bedroht den Frieden, weil es Taiwan annektieren will.

    Da Taiwan eine Demokratie ist, China jedoch nicht, ist klar, auf welcher Seite der Platz des Westens sein sollte. Die USA haben West-berlin vor den Annexionsgelüsten der DDR und der UdSSR geschützt, sie haben dfür gesorgt, dass die Kosovo-Albaner nicht von Serbien unterrdrückt werden - so ist es nur konsequent, dass sie den Taiwanesen helfen, sich gegen Grossmachtgelüste der VR China rechtzeitig zur Wher zu setzen.

    • WuDang
    • 06.02.2010 um 19:38 Uhr

    was passiert ist: China sagt NEIN zu den Kriegsgelüsten des Westens gegen Iran und China weiß, dass nichts auf der Welt den Westen in Schranken verweisen kann außer er hat Angst vor zu massiven Konsequenzen, wenn er einmal Blut geleckt hat, keine Atomabkommen, Keine Atomuntersuchungen, nichts.
    Aber wenn ein gigantisches China darauf besteht, dass dieser Krieg nicht stattfinden wird, darf der Hollywoodstar im Weißen Haus nicht zum Angriff blasen.
    Also rasselt er wie ein verzogener Flegel dem man die Zigaretten weggenommen hat gegen China mit dem Säbel.

    • Midway
    • 06.02.2010 um 20:33 Uhr

    Na na na! Also bleiben wir doch mal bei den Tatsachen.

    China wird sich sicherlich nicht so schnell mit Taiwan vereinigen, da zumal die Taiwanesen in ihrer großen Mehrheit sich nicht mit China verbunden fühlen.

    Außerdem handelt es sich hierbei um Defensiv-waffen. Diese könnten Sie ruhig auf Kuba stationieren.

    "Dann wird sich China der fortgesetzten Demütigungen, insbesondere durch die USA, erinnern. So wie es sich heute der Massenmorde und Erniedrigungen während der Kolonialzeit erinnert"

    Wer erinnert dann die Tibeter durch die gewaltsame Besetzung seitens VR China?!

    • joG
    • 08.02.2010 um 17:06 Uhr

    ....wenn China Waffen an Kuba geliefert hätte, und die USA nun protestierten?"

    Sollen sie. Wenn es keine Waffengattungen sind, die in den USA großen Schaden anrichten können ist das die Sache der Kubaner. Wenn ihr Volk das Geld nicht braucht, ist das ok und auf jeden Fall deren Sache.

    • th
    • 19.07.2010 um 16:47 Uhr

    Nicht die USA, oder Taiwan wollen China angreifen, sondern China bedroht den Frieden, weil es Taiwan annektieren will.

    Da Taiwan eine Demokratie ist, China jedoch nicht, ist klar, auf welcher Seite der Platz des Westens sein sollte. Die USA haben West-berlin vor den Annexionsgelüsten der DDR und der UdSSR geschützt, sie haben dfür gesorgt, dass die Kosovo-Albaner nicht von Serbien unterrdrückt werden - so ist es nur konsequent, dass sie den Taiwanesen helfen, sich gegen Grossmachtgelüste der VR China rechtzeitig zur Wher zu setzen.

    • WuDang
    • 06.02.2010 um 19:38 Uhr

    was passiert ist: China sagt NEIN zu den Kriegsgelüsten des Westens gegen Iran und China weiß, dass nichts auf der Welt den Westen in Schranken verweisen kann außer er hat Angst vor zu massiven Konsequenzen, wenn er einmal Blut geleckt hat, keine Atomabkommen, Keine Atomuntersuchungen, nichts.
    Aber wenn ein gigantisches China darauf besteht, dass dieser Krieg nicht stattfinden wird, darf der Hollywoodstar im Weißen Haus nicht zum Angriff blasen.
    Also rasselt er wie ein verzogener Flegel dem man die Zigaretten weggenommen hat gegen China mit dem Säbel.

  2. Ob die Taiwanesen zur Volksrepublik China gehören
    wollen oder nicht, sollten die Taiwanesen entscheiden.
    Die Mehrheit will es offenbar nicht, folglich sind
    die Waffenlieferungen zur Abschreckung richtig.
    Noch ist die chinesische Wirtschaft kleiner als die
    japanische, doch China zeigt schon Großmachtallüren,
    so daß man ihnen ihre Grenze zeigen muß.

    Das hat nichts mit westlicher Arroganz zu tun,
    die Taiwanesen sind auch Asiaten.

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    Konnten Großteile des ehemaligen mexikanischen Staatsgebietes entscheiden, ob sie zu den USA gehören wollten oder nicht doch lieber souverän geblieben wären?

    Konnten Großteile des ehemaligen mexikanischen Staatsgebietes entscheiden, ob sie zu den USA gehören wollten oder nicht doch lieber souverän geblieben wären?

    • luccas
    • 06.02.2010 um 19:57 Uhr

    alguien schrieb:
    "...denn den Preis (in Form von schlechteren Beziehungen zum erstarkenden China) werden unsere Kinder in 30 Jahren zahlen."

    Wenn sie weiter so an chinesischen Plastikspielzeugen lecken - garantiert.

  3. 5. @3

    @3 Das ist nicht richtig. Sie wollen es nur nicht, solange China nicht demokratisch ist. Denn Taiwan hat ja selbst lange Zeit unter einer recht brutalen (übrigens USA-gestützten) Diktatur gelitten.

    Die Unterstützung der USA für die brutale ehemalige Diktatur in Taiwan macht übrigens das "Demokratie"-Argument umso unglaubwürdiger.

    Mir ist noch kein Taiwaner begegnet, der sich nicht als Chinese sieht (obwohl es sie sicher auch geben mag).

    Es hat also sehr wohl mit westlicher Arroganz zu tun. Schnappen Sie sich mal einen Atlas, und kreisen alle asiatischen Länder ein, auf denen die USA größere Militärbasen unterhält.

    Wie durch ein Wunder besteht bereits ein ziemlich dichter Ring um China. Und Taiwan ist eben ein wichtiger Punkt in diesem westlichen "Aggressions-Ring" (um dem Kind mal einen Namen zu geben).

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    Mir ist noch kein Taiwaner begegnet der "eingemeindet"
    werden will.

    Sie sollten "RTI Radio Taiwan International – Die Stimme Taiwans" (im Internet)hören, gut gemacht und interessant.

    mvG Peter333

    Ihre Argumentation macht wenig Sinn. Abgesehn von den Gebieten, die China als zu China gehoerend ansieht, zb Taiwan, hat China wohl kaum Interesse daran seine Nachbarlaender zu erobern, genauso wenig, wie die USA erwaegen, China direkt anzugreifen. Die grossen Militaerbasen sind nur ein Ueberbleibsel aus dem Kalten Krieg, die eine weitere Ausbreitung des Kommunismus verhindern sollten. Aber einmal errichtet, will man sie natuerlich nicht so gern wieder abgeben.

    Mir ist noch kein Taiwaner begegnet der "eingemeindet"
    werden will.

    Sie sollten "RTI Radio Taiwan International – Die Stimme Taiwans" (im Internet)hören, gut gemacht und interessant.

    mvG Peter333

    Ihre Argumentation macht wenig Sinn. Abgesehn von den Gebieten, die China als zu China gehoerend ansieht, zb Taiwan, hat China wohl kaum Interesse daran seine Nachbarlaender zu erobern, genauso wenig, wie die USA erwaegen, China direkt anzugreifen. Die grossen Militaerbasen sind nur ein Ueberbleibsel aus dem Kalten Krieg, die eine weitere Ausbreitung des Kommunismus verhindern sollten. Aber einmal errichtet, will man sie natuerlich nicht so gern wieder abgeben.

  4. Es geht den USA in erster Line nicht um irgendeine Verantwortung gegenüber Taiwan. Die VRC strebt eine weltweite Handlungsfähigkeit an, dazu gehört unbedingt ein gesicherter und offener Zugang zu einem Weltmeer. Solange Taiwan eine eigene Militärstruktur aufweist hat die VRC keinen freien Zugang zum Pazifik!!!! Die USA nutzen Taiwan als Riegel vor der chinesischen Küste, welcher sich bei Bedarf in einen riesigen natürlichen Flugzeigträger verwandeln könnte.

    Diese Ansicht ist nicht aus der Luft gegriffen, sie wird immer wieder von chinesischen Militärs wiederholt. Nur stellen sich die USA lieber als Schutzmacht einer bedrohten Nation dar.

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    Wieso sollten es nicht einfach "nur" wirtschaftliche Interessen sein? Ein direkter Krieg zwischen China und den USA ist voellig utopisch, da kann keiner gewinnen. Wenn sich China aber doch noch entschliessen sollte, Taiwan mit Gewalt zu uebernehmen, wuerden die USA diese Gefaerdung ihrer wirtschaftlichen Interessen vielleicht mit militaerischen Mitteln verteidigen.

    • Midway
    • 06.02.2010 um 20:24 Uhr

    Ihr Username hat doch wohl nicht wirklich was mit der wahren Realität zu tun oder? Ich mag die USA auch nicht besonders. Was ich noch weniger mag, sind Märchen.

    Sie wollen jetzt uns allen klar machen, dass Taiwan mit seinen Defensivwaffen China gefährdet?!

    Nunja äußert fraglich zumal Japan und Südkorea seit einigen Jahren ihre Streitkräfte auf eine Invasion seitens VR China vorbereiten. Vor einigen Monaten hat auch die australische Regierung angekündigt, ihre militärischen Kapazitäten extrem zu erhöhen.
    Raten sie mal aus welchem Grund...

    Wieso sollten es nicht einfach "nur" wirtschaftliche Interessen sein? Ein direkter Krieg zwischen China und den USA ist voellig utopisch, da kann keiner gewinnen. Wenn sich China aber doch noch entschliessen sollte, Taiwan mit Gewalt zu uebernehmen, wuerden die USA diese Gefaerdung ihrer wirtschaftlichen Interessen vielleicht mit militaerischen Mitteln verteidigen.

    • Midway
    • 06.02.2010 um 20:24 Uhr

    Ihr Username hat doch wohl nicht wirklich was mit der wahren Realität zu tun oder? Ich mag die USA auch nicht besonders. Was ich noch weniger mag, sind Märchen.

    Sie wollen jetzt uns allen klar machen, dass Taiwan mit seinen Defensivwaffen China gefährdet?!

    Nunja äußert fraglich zumal Japan und Südkorea seit einigen Jahren ihre Streitkräfte auf eine Invasion seitens VR China vorbereiten. Vor einigen Monaten hat auch die australische Regierung angekündigt, ihre militärischen Kapazitäten extrem zu erhöhen.
    Raten sie mal aus welchem Grund...

  5. 7. RTI

    Mir ist noch kein Taiwaner begegnet der "eingemeindet"
    werden will.

    Sie sollten "RTI Radio Taiwan International – Die Stimme Taiwans" (im Internet)hören, gut gemacht und interessant.

    mvG Peter333

    Antwort auf "@3"
  6. Ihre Argumentation macht wenig Sinn. Abgesehn von den Gebieten, die China als zu China gehoerend ansieht, zb Taiwan, hat China wohl kaum Interesse daran seine Nachbarlaender zu erobern, genauso wenig, wie die USA erwaegen, China direkt anzugreifen. Die grossen Militaerbasen sind nur ein Ueberbleibsel aus dem Kalten Krieg, die eine weitere Ausbreitung des Kommunismus verhindern sollten. Aber einmal errichtet, will man sie natuerlich nicht so gern wieder abgeben.

    Antwort auf "@3"

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