Holocaust-Überlebender Thomas Blatt "Die Kugel blieb in meinem Kiefer stecken"Seite 2/2
ZEITmagazin: Warum haben Sie Ihr Versteck nach fünf Monaten verlassen?
Blatt: Weil die Knechte des Bauern versucht haben, uns zu erschießen. Der Bauer hatte wohl Angst bekommen. Auf der einen Seite fürchtete er, dass herauskommt, dass er Juden versteckt hat, und auf der anderen Seite, dass wir das Geld zurückwollen, wenn die Russen uns befreien. Vielleicht wollte er auch an den Rest unseres Geldes. Viele Tausend Juden sind auf diese Weise vernichtet worden. Die Bauern haben sie ermordet wegen Geld, wegen Schuhen, wegen Kleidern. Einen Juden zu töten war, wie einen Hund zu töten, keine große Sache.
- Louis Lewitan
gehört neben der Fotografin Herlinde Koelbl und dem ZEIT-Redakteur Ijoma Mangold zu den Interviewern unserer Gesprächsreihe. Lewitan ist Coach und einer der renommiertesten Stressexperten Deutschlands. Gerade erschien sein Buch »Die Kunst, gelassen zu bleiben«
ZEITmagazin: Einen Menschen zu töten war, wie einen Hund zu töten?
Blatt: Es war wie eine Jagd. Für einen toten Juden gaben die Deutschen fünf Kilo Zucker, manchmal Wodka. Die Deutschen haben die Juden ja nicht gekannt. Polen haben ihnen gezeigt, wer von ihren Nachbarn Jude war und wer nicht.
ZEITmagazin: Sie meinen, Polen haben sich auch schuldig gemacht?
Blatt: Ja, wie die Rumänen, die Ungarn, die Ukrainer, die KZ-Wachmänner waren. Darum geht es ja in dem Prozess gegen John Demjanjuk. Wenn sie keine Demjanjuks gehabt hätten, hätten sie keine Wachmänner gehabt. Das sind keine Gehilfen, das sind Mörder.
ZEITmagazin: Wie haben Sie überlebt?
Blatt: Die Knechte schossen auf mich und dachten, ich sei tot, aber ich war nur verwundet. Die Kugel ist in meinem Unterkiefer stecken geblieben. Dort ist sie heute noch − als Erinnerung.
ZEITmagazin: Das war Ihre Rettung.
Blatt: Ja, ich habe mich tot gestellt und bin abgehauen, als die Knechte weg waren. Ich entkam in ein Versteck in der Stadt.
ZEITmagazin: Wie viele von den 570 Insassen von Sobibór haben den Krieg überlebt?
Blatt: Etwa 48, soweit meine Erinnerung reicht.
Das Gespräch führte Louis Lewitan
- Datum 06.02.2010 - 19:37 Uhr
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- Serie Das war meine Rettung
- Quelle ZEITmagazin, 04.02.2010 Nr. 06
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Meine Großmutter war in Bergen Belsen. Zwei oder drei Wochen lang, 1945, es war wohl der letzte Transport. Als ich sie einmal nach meinem Opa fragte, sagte sie, sie sei ein "Findelkind" gewesen, und Findelkinder hätten keine Väter. Trotzdem war 1938 die Gestapo gekommen. Sie nahmen merkwürdigerweise niemanden mit. Mein Großvater jedenfalls verstand den Wink und haute ab. Nach Philadelphia. 1944 kam er als amerikanischer Soldat zurück und starb in den ersten Stunden des D-Days an irgendeinem Strand in Nordfrankreich. Meine Großmutter hat davon nie erfahren. Ich habe über 20 Jahre gebraucht, es rauszukriegen.
"Die Deutschen haben die Juden ja nicht gekannt. Polen haben ihnen gezeigt, wer von ihren Nachbarn Jude war und wer nicht."
Das stimmt eben nicht.
Ich bin Polin, meine Familie kommt aus Wloclawek, zu Deutsch Leslau, in der Nähe von Thorn.
Meine Mutter hatte vor dem Kriege im Gymnasium Schulfreundinnen unterschiedlicher Nationalität, sowohl Deutsche als auch Jüdinnen.
Als die Deutschen 1939 gekommen seien, erzählte sie einmal mit größter Empörung, hätten die Schulfreundinnen deutscher Herkunft sofort alle Jüdinnen angezeigt, wahrscheinlich um als Volksdeutsche anerkannt zu werden.
Was dann mit den jüdischen Mädchen geschehen war, ist mir unbekannt; aber meine Mutter hatte leblang eine jüdische Freundin, die ich (geb. 1951) mit "Tante Roma" angeredet hatte und die sehr nett war.
Ich lebe jetzt woanders in Polen, habe einen seltenen merkwürdigen Kontakt mit der Familie dieser Jüdin. Vielleicht, wenn ich nächstes Mal nach Wloclawek zu Allerheiligen komme und die Überbliebenen der Frau neben dem Grab meiner Eltern treffe, vielleicht getraue ich mich dann, nach so vielen Jahren, zu fragen, wie es dieser Frau als Jüdin gelungen ist, zu überleben.
Aber ich wüßte eigentlich nicht, wie ein Mensch einem anderen Menschen eine solche Frage stellen kann. Ich lasse das.
Und die Erlebnisse Ihrer Mutter sind Repräsentativ für alle Fälle, in denen Juden von der Bevölkerung an die Deutschen ausgeliefert wurden? Ich denke nicht.
Und die Erlebnisse Ihrer Mutter sind Repräsentativ für alle Fälle, in denen Juden von der Bevölkerung an die Deutschen ausgeliefert wurden? Ich denke nicht.
Und die Erlebnisse Ihrer Mutter sind Repräsentativ für alle Fälle, in denen Juden von der Bevölkerung an die Deutschen ausgeliefert wurden? Ich denke nicht.
"Ich denke nicht."
Vielleicht sind sie auch einfach nicht gut im Denken.
Frau elzbietamaria hat auch gar nicht behauptet, dass das was sie sagt repräsentativ ist, sie hat nur das was sie erlebt hat geschildert. Dass sie aber gleich darauf beharren müssen, dass das was sie sagt gar nicht wahr ist, enttarnt sie nur. Waren sie eigentlich dabei und haben miterlebt wie Polen Juden verraten haben? Selbst wenn das so wäre, die Schächter waren immer noch die Deutschen. Das ist eine absolute Frechheit und ein Unding ohne Gleichen, dass sie deutsche so unverschämt wie es nur geht versuchen jetz Polen, Ukrainer, Rumänen usw. als Mitschuldige am Holocaust darzustellen!
"Ich denke nicht."
Vielleicht sind sie auch einfach nicht gut im Denken.
Frau elzbietamaria hat auch gar nicht behauptet, dass das was sie sagt repräsentativ ist, sie hat nur das was sie erlebt hat geschildert. Dass sie aber gleich darauf beharren müssen, dass das was sie sagt gar nicht wahr ist, enttarnt sie nur. Waren sie eigentlich dabei und haben miterlebt wie Polen Juden verraten haben? Selbst wenn das so wäre, die Schächter waren immer noch die Deutschen. Das ist eine absolute Frechheit und ein Unding ohne Gleichen, dass sie deutsche so unverschämt wie es nur geht versuchen jetz Polen, Ukrainer, Rumänen usw. als Mitschuldige am Holocaust darzustellen!
Eben repräsentativ!!! Denn ich lebe 59 Jahre in Polen, und kenne niemand, der je etwas gegen einen Juden unternommen hätte!!!
Erst als erwachsene, verheiratete Frau habe ich von meinem Mann gehört, dass nach dem Ende des Krieges noch eine junge jüdische Frau in der Nähe seines Dorfes vergewaltigt und getötet worden sein sollte.
Damit konnte ich lange Zeit nicht zurechtkommen. Ich glaube, gegen solche Verbrechen sollte man nie immun bleiben, unabhängig davon, wen sie treffen.
Aber wenn Sie andere Erfahrungen haben, kann ich nur mitleiden.
"Denn ich lebe 59 Jahre in Polen, und kenne niemand, der je etwas gegen einen Juden unternommen hätte!!!"
Ich lebe schon mein ganzes Leben in Deutschland und kenne auch niemanden der je etwas gegen einen Juden unternommen hätte! Natürlich nicht denn wer würde sich mit solchen Taten rühmen?
Es ist schlicht und ergreifend falsch "die Polen" hätten nichts gegen die Juden getan, genauso wie es falsch ist "die Deutschen" seinen alle Nazis gewesen!
Klar, damit werden die Leute auch sicher hausieren gehen und es jedem erzählen, der es hören will... oder eben nicht.
Sie werden kaum glauben, wieviele Deutsche nach dem Krieg plötzlich nie Nazis waren. Eigentlich bestand die NSDAP nur aus einem Mitglied, nämlich Adolf Hitler. Alle anderen waren im Widerstand aktiv.
"Denn ich lebe 59 Jahre in Polen, und kenne niemand, der je etwas gegen einen Juden unternommen hätte!!!"
Ich lebe schon mein ganzes Leben in Deutschland und kenne auch niemanden der je etwas gegen einen Juden unternommen hätte! Natürlich nicht denn wer würde sich mit solchen Taten rühmen?
Es ist schlicht und ergreifend falsch "die Polen" hätten nichts gegen die Juden getan, genauso wie es falsch ist "die Deutschen" seinen alle Nazis gewesen!
Klar, damit werden die Leute auch sicher hausieren gehen und es jedem erzählen, der es hören will... oder eben nicht.
Sie werden kaum glauben, wieviele Deutsche nach dem Krieg plötzlich nie Nazis waren. Eigentlich bestand die NSDAP nur aus einem Mitglied, nämlich Adolf Hitler. Alle anderen waren im Widerstand aktiv.
"Denn ich lebe 59 Jahre in Polen, und kenne niemand, der je etwas gegen einen Juden unternommen hätte!!!"
Ich lebe schon mein ganzes Leben in Deutschland und kenne auch niemanden der je etwas gegen einen Juden unternommen hätte! Natürlich nicht denn wer würde sich mit solchen Taten rühmen?
Es ist schlicht und ergreifend falsch "die Polen" hätten nichts gegen die Juden getan, genauso wie es falsch ist "die Deutschen" seinen alle Nazis gewesen!
so ein scheiss Bericht, in dem versucht wird Ukrainer oder Polen mitschuldig am Holocaust zu machen. Das finde ich absolut ungeheurlich!
Waren Ukrainer, Polen... Wärter in deutschen KZ's, dann wahrscheinlich aus dem Grund, dass das für sie die einzige Überlebenschance war. Selbst wenn sie gemordet haben, wieso sind sie damit deutscher Rechtsprechung unterstellt, wenn das deutsche Recht nicht mal alle deutschen Nazi-Verbrecher bestraft? Wer bitte steuert das alles und wieso wird das auch noch von scheinbar vernünftigen MEdien unterstützt?
die deutschen ahben das alles ausgelöst und vielleich tnicht 100% davon zu verantworten, aber bestimmt 98%. Die 2% die sie nicht zu verantworten haben, wären ohne das Auslösen der Deutschen auch nicht passiert!
so ein scheiss Bericht, in dem versucht wird Ukrainer oder Polen mitschuldig am Holocaust zu machen. Das finde ich absolut ungeheurlich!
Waren Ukrainer, Polen... Wärter in deutschen KZ's, dann wahrscheinlich aus dem Grund, dass das für sie die einzige Überlebenschance war. Selbst wenn sie gemordet haben, wieso sind sie damit deutscher Rechtsprechung unterstellt, wenn das deutsche Recht nicht mal alle deutschen Nazi-Verbrecher bestraft? Wer bitte steuert das alles und wieso wird das auch noch von scheinbar vernünftigen MEdien unterstützt?
die deutschen ahben das alles ausgelöst und vielleich tnicht 100% davon zu verantworten, aber bestimmt 98%. Die 2% die sie nicht zu verantworten haben, wären ohne das Auslösen der Deutschen auch nicht passiert!
Klar, damit werden die Leute auch sicher hausieren gehen und es jedem erzählen, der es hören will... oder eben nicht.
Sie werden kaum glauben, wieviele Deutsche nach dem Krieg plötzlich nie Nazis waren. Eigentlich bestand die NSDAP nur aus einem Mitglied, nämlich Adolf Hitler. Alle anderen waren im Widerstand aktiv.
"Wir wussten es nicht. Wir haben Licht gesehen und unser Glück versucht."
wow. ich lese gerne Artikel von aelteren Leuten, die durch Extremsituation gehen mussten.
Es ist manchmal ganz erstaunlich, welch inspirierenden Worte sie finden.
...auch mein Eindruck. Nur die welche dabei waren können sagen was hier passiert ist. Das aber auch nicht immer objektiv.
Wer spricht über das damalige Chaos in zBsp. Österreich. Die unglaubliche Arbeitslosigkeit. Den Hunger und die Angst. Über den Kampf der Sozialisten gegen die Austrofaschisten und deren gemeinsamen Kampf gegen die Nationalsozialisten.
Wer wirklich glaubt man wäre damals aufgestanden und hätte straflos gesagt "das ist Unrecht!" der täuscht sich sicher.
In unserer Zeit schauen deutsche Passanten Jugendlichen dabei zu wie sie einen heldenhaften Mann zu Tode prügeln der Kinder beschützen wollte. Das ist die heutige Courage. Dieser Vorwurf betrifft alle, egal welche Religion.
Es gab damals Helden welche unter Einsatz ihres Lebens Ihre Schergen niedergeworfen haben.
Und es gab ungleich größere Helden egal welcher Nation welche als Unbeteiligte unter Einsatz Ihres eigenen und sogar unter Einsatz des Lebens Ihrer gesamten Familie Menschen beschützt haben.
Ohne Eigennutz! Einfach weil sie anständige Menschen waren!
Sind wir sicher, dass wir das auch tun würden? Oder würden wir die Tür zuschlagen und hoffen, dass niemand gesehen hat wer davor gestanden ist? Oder besser gleich die Behörden anrufen. Damit wenn´s der Nachbar gesehen hat.......
...auch mein Eindruck. Nur die welche dabei waren können sagen was hier passiert ist. Das aber auch nicht immer objektiv.
Wer spricht über das damalige Chaos in zBsp. Österreich. Die unglaubliche Arbeitslosigkeit. Den Hunger und die Angst. Über den Kampf der Sozialisten gegen die Austrofaschisten und deren gemeinsamen Kampf gegen die Nationalsozialisten.
Wer wirklich glaubt man wäre damals aufgestanden und hätte straflos gesagt "das ist Unrecht!" der täuscht sich sicher.
In unserer Zeit schauen deutsche Passanten Jugendlichen dabei zu wie sie einen heldenhaften Mann zu Tode prügeln der Kinder beschützen wollte. Das ist die heutige Courage. Dieser Vorwurf betrifft alle, egal welche Religion.
Es gab damals Helden welche unter Einsatz ihres Lebens Ihre Schergen niedergeworfen haben.
Und es gab ungleich größere Helden egal welcher Nation welche als Unbeteiligte unter Einsatz Ihres eigenen und sogar unter Einsatz des Lebens Ihrer gesamten Familie Menschen beschützt haben.
Ohne Eigennutz! Einfach weil sie anständige Menschen waren!
Sind wir sicher, dass wir das auch tun würden? Oder würden wir die Tür zuschlagen und hoffen, dass niemand gesehen hat wer davor gestanden ist? Oder besser gleich die Behörden anrufen. Damit wenn´s der Nachbar gesehen hat.......
"Ich denke nicht."
Vielleicht sind sie auch einfach nicht gut im Denken.
Frau elzbietamaria hat auch gar nicht behauptet, dass das was sie sagt repräsentativ ist, sie hat nur das was sie erlebt hat geschildert. Dass sie aber gleich darauf beharren müssen, dass das was sie sagt gar nicht wahr ist, enttarnt sie nur. Waren sie eigentlich dabei und haben miterlebt wie Polen Juden verraten haben? Selbst wenn das so wäre, die Schächter waren immer noch die Deutschen. Das ist eine absolute Frechheit und ein Unding ohne Gleichen, dass sie deutsche so unverschämt wie es nur geht versuchen jetz Polen, Ukrainer, Rumänen usw. als Mitschuldige am Holocaust darzustellen!
Haben sie den Kommentar von "elzbietamaria" eigentlich gelesen? Sie behauptet nämlich bereits in ihrer Überschrift das ihre Erfahrung repräsentativ ist! Und keiner hat behauptet das es nicht wahr ist das ihre Mutter eine jüdische Freundin hatte, es ist nur falsch zu behauten es wären keine Verfolgten von Polen verraten worden.
Und es hat hier auch keiner gesagt das das Unglück nicht von Deutschland aus ging, aber Pauschalurteile sind einfach in allen Fällen falsch, im positiven wie im negativen.
Herr Blatt hat die Erfahrung gemacht das er von Polen verraten wurde, das war sicher nicht richtig von den Leuten, bleibt aber dennoch wahr.
"Frau elzbietamaria hat auch gar nicht behauptet, dass das was sie sagt repräsentativ ist[...]"
Doch, hat sie: "Das stimmt eben nicht." & "Eben repräsentativ!!!"
"Dass sie aber gleich darauf beharren müssen, dass das was sie sagt gar nicht wahr ist[...]"
Ich bezichtigte sie mit keinem Wort der Lüge, ich zweifelte nur die logische Konsistenz ihrer Argumentation an.
"Waren sie eigentlich dabei und haben miterlebt wie Polen Juden verraten haben?"
Nein, das würde meine Kompetenz dieses Thema betreffend allerdings auch nur geringfügig erhöhen, da Erlebnisse von Einzelpersonen für sich genommen keine empirische Aussagekraft besitzen.
"die Schächter waren immer noch die Deutschen."
Die Initiatoren und "Haupttäter" mit Sicherheit, allerdings darf die Wahrheitsfindung nicht von emotionalem Firlefanz behindert werden.
Ich zitiere aus http://de.wikipedia.org/w... "Dennoch gilt festzustellen, dass auch wenn es vereinzelt die Mitwirkung von Polen an der Judenverfolgung gegeben hat, diese doch nicht mit der Kollaboration der baltischen Völker oder der Ukrainer verglichen werden kann."
"Vielleicht sind sie auch einfach nicht gut im Denken."
Vielleicht sollten Sie etwas unvoreingenommener an die Sache herangehen. Mit keinem Wort - ich wiederhole mich - bezichtigte ich jemandem der Lüge und mit keinem Wort unterstelle ich "den Polen" eine Mitschuld am Holocaust. Ich kommentierte einzig die fehlerhafte Schlussfolgerung meiner Vorposterin.
Haben sie den Kommentar von "elzbietamaria" eigentlich gelesen? Sie behauptet nämlich bereits in ihrer Überschrift das ihre Erfahrung repräsentativ ist! Und keiner hat behauptet das es nicht wahr ist das ihre Mutter eine jüdische Freundin hatte, es ist nur falsch zu behauten es wären keine Verfolgten von Polen verraten worden.
Und es hat hier auch keiner gesagt das das Unglück nicht von Deutschland aus ging, aber Pauschalurteile sind einfach in allen Fällen falsch, im positiven wie im negativen.
Herr Blatt hat die Erfahrung gemacht das er von Polen verraten wurde, das war sicher nicht richtig von den Leuten, bleibt aber dennoch wahr.
"Frau elzbietamaria hat auch gar nicht behauptet, dass das was sie sagt repräsentativ ist[...]"
Doch, hat sie: "Das stimmt eben nicht." & "Eben repräsentativ!!!"
"Dass sie aber gleich darauf beharren müssen, dass das was sie sagt gar nicht wahr ist[...]"
Ich bezichtigte sie mit keinem Wort der Lüge, ich zweifelte nur die logische Konsistenz ihrer Argumentation an.
"Waren sie eigentlich dabei und haben miterlebt wie Polen Juden verraten haben?"
Nein, das würde meine Kompetenz dieses Thema betreffend allerdings auch nur geringfügig erhöhen, da Erlebnisse von Einzelpersonen für sich genommen keine empirische Aussagekraft besitzen.
"die Schächter waren immer noch die Deutschen."
Die Initiatoren und "Haupttäter" mit Sicherheit, allerdings darf die Wahrheitsfindung nicht von emotionalem Firlefanz behindert werden.
Ich zitiere aus http://de.wikipedia.org/w... "Dennoch gilt festzustellen, dass auch wenn es vereinzelt die Mitwirkung von Polen an der Judenverfolgung gegeben hat, diese doch nicht mit der Kollaboration der baltischen Völker oder der Ukrainer verglichen werden kann."
"Vielleicht sind sie auch einfach nicht gut im Denken."
Vielleicht sollten Sie etwas unvoreingenommener an die Sache herangehen. Mit keinem Wort - ich wiederhole mich - bezichtigte ich jemandem der Lüge und mit keinem Wort unterstelle ich "den Polen" eine Mitschuld am Holocaust. Ich kommentierte einzig die fehlerhafte Schlussfolgerung meiner Vorposterin.
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