FDP Geistig-politische LeereSeite 4/4
Offenbar ist sich die Führung nicht bewusst, warum die FDP unter besonderer Medienbeobachtung steht. Dabei ist es ganz einfach: Die Liberalen changieren zwischen zwei politischen Zielen: Bürgertum für alle, heißt das eine; alles für das Bürgertum, das andere. Ob die FDP bürgerlich ist oder bourgeois, ob sie liberal ist oder klientelistisch, das ist oft nicht mit einem Blick zu erkennen und steht darum unter scharfer Beobachtung.
Die andere sich bürgerlich nennende Partei hat einen anderen Weg eingeschlagen. Angesichts einer sich ständig verändernden Gesellschaft mit einer unendlichen Zahl von Mitspielern hat die CDU damit begonnen, sich zu einem lernenden System umzubauen, das von einigen Werten und der Macht lose zusammengehalten wird – und eben vom Lernen selber.
Ähnlich wie die Westerwelle-Partei machen es die Grünen, die mit ihrem Ökologismus so umgehen wie die FDP mit dem Liberalismus. Allerdings ist die Nachhaltigkeit ein historisch junger Gedanke, der bislang nicht gesiegt hat und der noch nicht von seinen inneren Widersprüchen eingeholt werden konnte. Die grüne Ideologie ist sozusagen noch nicht so weit. Darum wirkt die Partei jünger, obwohl ihre Protagonisten es nicht mehr sind.
Die FDP steht in Zukunft, auch wenn es ihr nicht passt, in einem politischen und geistigen Wettbewerb mit den Grünen – um die CDU. In ihrem jetzigen Zustand kann sie diesen Kampf nicht gewinnen.
- Datum 14.02.2010 - 21:19 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 11.02.2010 Nr. 07
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Die Zeit-Schreiberling haben die FDP nie gemocht, mögen die FDP nicht und werden die FDP nicht mögen. [...]
Bitte begründen Sie Ihre Kritik mit sachlichen Argumenten. Danke. Die Redaktion/sh
Die lese ich aus deinem Kommentar, und sie reiht sich in die pauschalen Aburteilungen der ZEIT ein: Mal ist sie zu neoliberal, mal zu linkspopulistisch, und sowieso ist es immer "die" ZEIT, als gäbe es keine Vielzahl von politischen Meinungen und Köpfen innerhalb der Redaktionen.
Mit denen müsste man sich ja inhaltlich auseinandersetzen.
Ich kann Bernd Ulrich jedenfalls zustimmen und bin ihm auch dankbar dafür, die Gelegenheit nicht für ein momentan doch sehr wohlfeiles FDP-Bashing, sondern für ein paar Gedanken über die Verfassung des Liberalismus (der politischen Strömung) als solchen genutzt zu haben.
Wenn die FDP nicht zur Kenntnis nimmt, dass der Rückzug des Staates kein Allheilmittel ist, und wenn die FDP nicht endlich auch die Schwachen der Gesellschaft affirmativ in ihre Rhetorik mitaufnmmt - dann wird die FDP kein zweites Ergebnis wie das von 2009 erhalten.
Überbewertet ist die FDP wegen ihrer Rolle als Mehrheitsbeschaffer immer schon gewesen. Einen so überhitzten Vorsitzenden hatte sie bisher nicht. Als liberales Ausgleichsmoment zweier Blöcke ist sie in gewisser Weise Arbeitslos. Die Blöcke exitieren im Moment nicht. Daß Herr Westerwelle den Platz der FDP am rechten Rand, mit unter weiter rechts als die CSU, sucht, macht sie am Ende überflüssig. Zumindest wird aus der momentanen Situation dann eine Langzeitarbeitslosigkeit. Denn rechts von der CSU wird es geschmacklos. Und aus früher mal rechtschaffenden Liberalen werden wohl politische Harz IV Empfänger oder Asylbewerber in einer der Parteien, die sich so sehr um die Mitte bemühen.
Mit meiner Wortwahl möchte ich übrigens in keiner Weise die realen Harz IV Empfänger oder Asylbewerber diskreditieren(ihnen gilt eher meine Solidarität), die Begriffe passen nur so schön ins Bild des Herrn Westerwelle.
Lieber wp,
ich finde weder etwas liebens- noch begehrenswertes an dieser Partei. Mir erscheint die FDP als ziemlich retardierte Gruppierung. Die penetranten Äusserungen des Herrn Westerwelle verstärken meine negativen Gefühle und Empfindungen mehr, als mir das eigentlich lieb ist. Ich habe auch überhaupt kein Verständnis an der Kritik von Westerwelle an der Hartz-IV-Debatte. Die Attacke von WW befremdet mich zunehmend und hinterlässt mehr als nur einen schalen Geschmack. Entweder geht WW in der nächsten Zeit vermehrt aus der Deckung und erklärt uns seine Republik, oder der Spuk hat bald ein Ende.
dass die ZEIT-redakteure sich noch einen rest politischen denkens erhalten haben.
nebenbei bemerkt, geht es nicht mdehr um die FDP, es geht um die renegaten, die die FDP für persönliche zwecke missbrauchen.
....das ist ein wirklich schlechter Artikel (s.u.). Er ist ein hervorragendes Beispiel der Vermischung von Meinung und Fakten, um Meinung zu machen. Das ist ein hier weit verbreitetes Instrument der gesellschaftlichen Gleichschaltung, weil die meisten Leser die Fakten nicht kennen und sie nicht gegenchecken. Meistens werden allerdings die Fakten nicht ganz so dreist verfälscht. Es ist auch ein Beispiel der fatalen Art des Journalismus, die zu der Liberalitätsfeindlichkeit des Autors gut passt.
Wenn Ihnen auf die Kritik an der FDP nichts weiter einfällt, als eine absurde Medien-Verschwörungstheorie, scheinen Sie immer mir im Hinblick auf Argumente, milde gesprochen, ein wenig überfordert.
Aber das macht ja nichts. Der FDP geht es ja nicht anders.
Da die Medienlandschaft in Deutschland wie überall überwiegend von bürgerlich konservativen Weltbild beherrscht wird, muss diesen Anhängern jede liberale Zeitung oder Zeitschrift links erscheinen.
Vielleicht bemerken einige Leser angesichts der jetzigen Regierung wie ungerecht und fragwürdig die Kritik an führenden Politikern in der SPD gewesen ist. Viele liberale Geister müssen nun wohl erkennen, dass sie sich in dieser auf Klientelpolitik reduzierten Gemeinschaft nicht mehr wiederfinden.
Der liberale Geist weht leider nur in ganz wenigen Medien in Deutschland. Die ZEIT ist weiterhin eines davon.
Die lese ich aus deinem Kommentar, und sie reiht sich in die pauschalen Aburteilungen der ZEIT ein: Mal ist sie zu neoliberal, mal zu linkspopulistisch, und sowieso ist es immer "die" ZEIT, als gäbe es keine Vielzahl von politischen Meinungen und Köpfen innerhalb der Redaktionen.
Mit denen müsste man sich ja inhaltlich auseinandersetzen.
Ich kann Bernd Ulrich jedenfalls zustimmen und bin ihm auch dankbar dafür, die Gelegenheit nicht für ein momentan doch sehr wohlfeiles FDP-Bashing, sondern für ein paar Gedanken über die Verfassung des Liberalismus (der politischen Strömung) als solchen genutzt zu haben.
Wenn die FDP nicht zur Kenntnis nimmt, dass der Rückzug des Staates kein Allheilmittel ist, und wenn die FDP nicht endlich auch die Schwachen der Gesellschaft affirmativ in ihre Rhetorik mitaufnmmt - dann wird die FDP kein zweites Ergebnis wie das von 2009 erhalten.
Überbewertet ist die FDP wegen ihrer Rolle als Mehrheitsbeschaffer immer schon gewesen. Einen so überhitzten Vorsitzenden hatte sie bisher nicht. Als liberales Ausgleichsmoment zweier Blöcke ist sie in gewisser Weise Arbeitslos. Die Blöcke exitieren im Moment nicht. Daß Herr Westerwelle den Platz der FDP am rechten Rand, mit unter weiter rechts als die CSU, sucht, macht sie am Ende überflüssig. Zumindest wird aus der momentanen Situation dann eine Langzeitarbeitslosigkeit. Denn rechts von der CSU wird es geschmacklos. Und aus früher mal rechtschaffenden Liberalen werden wohl politische Harz IV Empfänger oder Asylbewerber in einer der Parteien, die sich so sehr um die Mitte bemühen.
Mit meiner Wortwahl möchte ich übrigens in keiner Weise die realen Harz IV Empfänger oder Asylbewerber diskreditieren(ihnen gilt eher meine Solidarität), die Begriffe passen nur so schön ins Bild des Herrn Westerwelle.
Lieber wp,
ich finde weder etwas liebens- noch begehrenswertes an dieser Partei. Mir erscheint die FDP als ziemlich retardierte Gruppierung. Die penetranten Äusserungen des Herrn Westerwelle verstärken meine negativen Gefühle und Empfindungen mehr, als mir das eigentlich lieb ist. Ich habe auch überhaupt kein Verständnis an der Kritik von Westerwelle an der Hartz-IV-Debatte. Die Attacke von WW befremdet mich zunehmend und hinterlässt mehr als nur einen schalen Geschmack. Entweder geht WW in der nächsten Zeit vermehrt aus der Deckung und erklärt uns seine Republik, oder der Spuk hat bald ein Ende.
dass die ZEIT-redakteure sich noch einen rest politischen denkens erhalten haben.
nebenbei bemerkt, geht es nicht mdehr um die FDP, es geht um die renegaten, die die FDP für persönliche zwecke missbrauchen.
....das ist ein wirklich schlechter Artikel (s.u.). Er ist ein hervorragendes Beispiel der Vermischung von Meinung und Fakten, um Meinung zu machen. Das ist ein hier weit verbreitetes Instrument der gesellschaftlichen Gleichschaltung, weil die meisten Leser die Fakten nicht kennen und sie nicht gegenchecken. Meistens werden allerdings die Fakten nicht ganz so dreist verfälscht. Es ist auch ein Beispiel der fatalen Art des Journalismus, die zu der Liberalitätsfeindlichkeit des Autors gut passt.
Wenn Ihnen auf die Kritik an der FDP nichts weiter einfällt, als eine absurde Medien-Verschwörungstheorie, scheinen Sie immer mir im Hinblick auf Argumente, milde gesprochen, ein wenig überfordert.
Aber das macht ja nichts. Der FDP geht es ja nicht anders.
Da die Medienlandschaft in Deutschland wie überall überwiegend von bürgerlich konservativen Weltbild beherrscht wird, muss diesen Anhängern jede liberale Zeitung oder Zeitschrift links erscheinen.
Vielleicht bemerken einige Leser angesichts der jetzigen Regierung wie ungerecht und fragwürdig die Kritik an führenden Politikern in der SPD gewesen ist. Viele liberale Geister müssen nun wohl erkennen, dass sie sich in dieser auf Klientelpolitik reduzierten Gemeinschaft nicht mehr wiederfinden.
Der liberale Geist weht leider nur in ganz wenigen Medien in Deutschland. Die ZEIT ist weiterhin eines davon.
Die lese ich aus deinem Kommentar, und sie reiht sich in die pauschalen Aburteilungen der ZEIT ein: Mal ist sie zu neoliberal, mal zu linkspopulistisch, und sowieso ist es immer "die" ZEIT, als gäbe es keine Vielzahl von politischen Meinungen und Köpfen innerhalb der Redaktionen.
Mit denen müsste man sich ja inhaltlich auseinandersetzen.
Ich kann Bernd Ulrich jedenfalls zustimmen und bin ihm auch dankbar dafür, die Gelegenheit nicht für ein momentan doch sehr wohlfeiles FDP-Bashing, sondern für ein paar Gedanken über die Verfassung des Liberalismus (der politischen Strömung) als solchen genutzt zu haben.
Wenn die FDP nicht zur Kenntnis nimmt, dass der Rückzug des Staates kein Allheilmittel ist, und wenn die FDP nicht endlich auch die Schwachen der Gesellschaft affirmativ in ihre Rhetorik mitaufnmmt - dann wird die FDP kein zweites Ergebnis wie das von 2009 erhalten.
....wenn in einer Zeitung viele Meinungen Platz haben und vertreten werden dürfen. Schade ist es, wenn eine dargelegte Meinung so viele Falschaussagen und -Ableitungen enthält, dass man nur vermuten kann, es wäre eine Satire gewollt.
Sätze wie:
"Mit der Klimakatastrophe hat ein Thema existenzielle Bedeutung erlangt, das sich den gewöhnlichen Schemata liberalen Denkens widersetzt."
sind groteske Verzerrungen liberalen Geistesguts. Ob der Autor lügt oder falsch informiert bleibt unklar. Hat der Mann denn nie den Economist gelesen?
Wenn er dann aber sagt:
"Ein deregulierter, freier, globaler Finanzmarkt hat die ganze Welt von einer Stunde auf die andere in die Nähe des wirtschaftlichen Abgrunds geführt. Nur mit äußerster Anstrengung ist es den Regierungen der gottlob noch einigermaßen starken Staaten gelungen, das Schlimmste zu verhindern."
ist es offensichtlich, dass er nicht begreift, was die Ursachen waren noch wie intensiv die Regulierungen durch Staaten sein mussten, um zu den massiven weltweiten wirtschaftlichen Ungleichgewichten zu führen, die so mächtig wurden durch die mangelhafte Anpassungsfähigkeit zentraler, politischer Entscheidungsstellen, dass sie in den dafür vorgesehenen Märkten keinen Ausgleich mehr finden konnten.
Sie entluden sich dann lediglich im Finanzmarkt zerstörerisch, weil die Kräfte dort zusammenlaufen.
Ein sehr Kritik würdiger Artikel, der voll ist von falschen Annahmen und Vorstellungen. Meinung halt, die sich gibt als Wissen.
....wenn in einer Zeitung viele Meinungen Platz haben und vertreten werden dürfen. Schade ist es, wenn eine dargelegte Meinung so viele Falschaussagen und -Ableitungen enthält, dass man nur vermuten kann, es wäre eine Satire gewollt.
Sätze wie:
"Mit der Klimakatastrophe hat ein Thema existenzielle Bedeutung erlangt, das sich den gewöhnlichen Schemata liberalen Denkens widersetzt."
sind groteske Verzerrungen liberalen Geistesguts. Ob der Autor lügt oder falsch informiert bleibt unklar. Hat der Mann denn nie den Economist gelesen?
Wenn er dann aber sagt:
"Ein deregulierter, freier, globaler Finanzmarkt hat die ganze Welt von einer Stunde auf die andere in die Nähe des wirtschaftlichen Abgrunds geführt. Nur mit äußerster Anstrengung ist es den Regierungen der gottlob noch einigermaßen starken Staaten gelungen, das Schlimmste zu verhindern."
ist es offensichtlich, dass er nicht begreift, was die Ursachen waren noch wie intensiv die Regulierungen durch Staaten sein mussten, um zu den massiven weltweiten wirtschaftlichen Ungleichgewichten zu führen, die so mächtig wurden durch die mangelhafte Anpassungsfähigkeit zentraler, politischer Entscheidungsstellen, dass sie in den dafür vorgesehenen Märkten keinen Ausgleich mehr finden konnten.
Sie entluden sich dann lediglich im Finanzmarkt zerstörerisch, weil die Kräfte dort zusammenlaufen.
Ein sehr Kritik würdiger Artikel, der voll ist von falschen Annahmen und Vorstellungen. Meinung halt, die sich gibt als Wissen.
Überbewertet ist die FDP wegen ihrer Rolle als Mehrheitsbeschaffer immer schon gewesen. Einen so überhitzten Vorsitzenden hatte sie bisher nicht. Als liberales Ausgleichsmoment zweier Blöcke ist sie in gewisser Weise Arbeitslos. Die Blöcke exitieren im Moment nicht. Daß Herr Westerwelle den Platz der FDP am rechten Rand, mit unter weiter rechts als die CSU, sucht, macht sie am Ende überflüssig. Zumindest wird aus der momentanen Situation dann eine Langzeitarbeitslosigkeit. Denn rechts von der CSU wird es geschmacklos. Und aus früher mal rechtschaffenden Liberalen werden wohl politische Harz IV Empfänger oder Asylbewerber in einer der Parteien, die sich so sehr um die Mitte bemühen.
Mit meiner Wortwahl möchte ich übrigens in keiner Weise die realen Harz IV Empfänger oder Asylbewerber diskreditieren(ihnen gilt eher meine Solidarität), die Begriffe passen nur so schön ins Bild des Herrn Westerwelle.
Lieber wp,
ich finde weder etwas liebens- noch begehrenswertes an dieser Partei. Mir erscheint die FDP als ziemlich retardierte Gruppierung. Die penetranten Äusserungen des Herrn Westerwelle verstärken meine negativen Gefühle und Empfindungen mehr, als mir das eigentlich lieb ist. Ich habe auch überhaupt kein Verständnis an der Kritik von Westerwelle an der Hartz-IV-Debatte. Die Attacke von WW befremdet mich zunehmend und hinterlässt mehr als nur einen schalen Geschmack. Entweder geht WW in der nächsten Zeit vermehrt aus der Deckung und erklärt uns seine Republik, oder der Spuk hat bald ein Ende.
Greife den Nackten zu tief ins' Gesäß und die roten Backen sind garantiert!
ist vergleichbar dem Wort demokratisch in der Staatsbezeichnung der ehemaligen DDR.
Es ist ein okkupierter Name, sonst nichts.
Die FDP versteht unter dem Wort liberal lediglich, dass man eine bestimmte, sehr kleine, sehr reiche, sehr arrogante, sehr ichbezogene, sehr neidische, sehr geizige und sehr raffgierige Bevölkerungsgruppe machen lassen soll, was sie will. Wer dagegen ist, ist nach der Definition der FDP unliberal.
Genau und auf den Punkt gebracht. Eine schöne Truppe diese FDP, ich darf noch ergänzend anfügen: liberal (vom lat. liber ‚frei‘), ist bei denen immer die Freiheit der Bessergestellten. Inhalte gibts bei denen nur im Portemonnaie, und wenn die Schweiz uns den Gefallen tun sollte die Politikerkonton offenzulegen, weden die FDP Leutchen garantiert am schlechtesten dastehen.
naja - wer WW´s Bild nicht entspricht, ist SOZIALISTISCH - wenn ich mich nicht irre hat er sogar das BVG so bezeichnet (oder nur das Hartz IV Urteil?)
Ich denke geistige Armut zeigt sich am deutlichsten in einem schwarz/weiß denken: Die guten, reichen "Leistungsträger" gegen
(das ist besonders wichtig bei (neo-)liberalen: Alle stehen in Konkurrenz zueinander!)
das arbeitsscheue Pack, das WW´s (noch) nicht so nennt, aber offensichtlich meint.
Genau und auf den Punkt gebracht. Eine schöne Truppe diese FDP, ich darf noch ergänzend anfügen: liberal (vom lat. liber ‚frei‘), ist bei denen immer die Freiheit der Bessergestellten. Inhalte gibts bei denen nur im Portemonnaie, und wenn die Schweiz uns den Gefallen tun sollte die Politikerkonton offenzulegen, weden die FDP Leutchen garantiert am schlechtesten dastehen.
naja - wer WW´s Bild nicht entspricht, ist SOZIALISTISCH - wenn ich mich nicht irre hat er sogar das BVG so bezeichnet (oder nur das Hartz IV Urteil?)
Ich denke geistige Armut zeigt sich am deutlichsten in einem schwarz/weiß denken: Die guten, reichen "Leistungsträger" gegen
(das ist besonders wichtig bei (neo-)liberalen: Alle stehen in Konkurrenz zueinander!)
das arbeitsscheue Pack, das WW´s (noch) nicht so nennt, aber offensichtlich meint.
Liberalismus ist das Eine, die Auswüchse des Sozialstaates das Andere. Hartz IV als einer der Auswüchse des überbordenden Sozialstaates zu kritisieren hat nichts mit der FDP oder dem Liberalismus zu tun. Endlich hat jemand den Mut diese Misere anzusprechen. Schon viel zu lange wird unser Sozialstaat missbraucht, [...]
Bitte verzichten Sie auf Pauschalisierungen. Danke. Die Redaktion/sh
.. sehr richtig .. vor allem von der Klientel der Mövenpick-Partei
Nun,wer sich die Mühe macht, näher hinzusehen und die rosarote bzw. gelbe Brille und die Scheuklappen abzunehmen, muß dann wohl erkennen, das das Klientel der FDP ausgerechnet Die armen Millionen Steuerhinterzieher sind,die vor lauter Habgier, Arbeitsplätze ins Ausland verlegt haben , oder nach dem sie ihr Geld in die Schweiz geschafft hatten, einen gesunden Konkurs angemeldet hatten ! Und nicht zu vergessen, wenn die Kanzlerin ins Ausland fliegt, begleiten sie immer Leute aus der Hochfinanz , die keine neuen Absatzmärkte suchen, sondern wo sie neue Werke eröffnen können, um dann in der BRD zuschließen ! Überings,als ich Kind war, gab es Salamander Schuhe, heute sehe ich keine Geschäfte mehr, aber in Ungarn habe ich eines in einem Einkaufszentrum gefunden ! Das gleiche gilt für Stollwerck-Produkte ! Welche Firma stellt denn noch Schuhe in der BRD her ? Wer trägt also die Schuld für die schwindenden Arbeitsplätze, der Arbeiter oder die jeweilige Regierung ?
Und schon wieder ist jemand reingefallen auf die Polemik der Rosstäuscher.
(1) Der Mißbrauch beträgt in der Regel weniger als drei Prozent. Das ist statistisch normal und bei jedem Gesetz unausweislich.
(2) Der Mißbrauch von Subventionen oder Regelungen im Steuerrecht liegt häufig bei zehn und mehr Prozent und übertrifft den Betrug im Sozialbereich regelmäßig absoluten Einzel- wie auch Gesamtsummen. Viele dieser "Mißbräuche" sind jedoch legal (Landwirtschaftssubventionen, die in den Etats von Nestle oder Coca Cola landen). Strafrechtliche Mißbräuche liegen wahrscheinlich auch hier bei etwa drei Prozent.
(3) Es wird gern mit falschen Zahlen operiert. Das neue Elterngeld, Eliteförderung usw. gehören statistisch in den Bereich der "sozialen" Ausgaben. Die Renten- und Pensionszahlungen des Staates ebenso. Diese werden ja aus den jeweils aktuellen Steuereinnahmen bezahlt, Rückstellungen und Pensionsfonds hat es hierfür in der Vergangenheit nicht gegeben.
Diese drei Punkte allen leichtfertigen Schuldzuweisern bitte einmal zum Nachdenken.
Und: In einer Demokratie werden wir übrigens von uns selbst regiert. Die Regierung für etwas zu beschuldigen, bedeutet in einer Demokratie für die Mehrheit der Gesellschaft einzugestehen, selbst etwas verkehrt gemacht zu haben. Durch Wahlen haben wir die Gelegenheit, einen Teil dieses Fehlers wieder zu korrigieren.
.. sehr richtig .. vor allem von der Klientel der Mövenpick-Partei
Nun,wer sich die Mühe macht, näher hinzusehen und die rosarote bzw. gelbe Brille und die Scheuklappen abzunehmen, muß dann wohl erkennen, das das Klientel der FDP ausgerechnet Die armen Millionen Steuerhinterzieher sind,die vor lauter Habgier, Arbeitsplätze ins Ausland verlegt haben , oder nach dem sie ihr Geld in die Schweiz geschafft hatten, einen gesunden Konkurs angemeldet hatten ! Und nicht zu vergessen, wenn die Kanzlerin ins Ausland fliegt, begleiten sie immer Leute aus der Hochfinanz , die keine neuen Absatzmärkte suchen, sondern wo sie neue Werke eröffnen können, um dann in der BRD zuschließen ! Überings,als ich Kind war, gab es Salamander Schuhe, heute sehe ich keine Geschäfte mehr, aber in Ungarn habe ich eines in einem Einkaufszentrum gefunden ! Das gleiche gilt für Stollwerck-Produkte ! Welche Firma stellt denn noch Schuhe in der BRD her ? Wer trägt also die Schuld für die schwindenden Arbeitsplätze, der Arbeiter oder die jeweilige Regierung ?
Und schon wieder ist jemand reingefallen auf die Polemik der Rosstäuscher.
(1) Der Mißbrauch beträgt in der Regel weniger als drei Prozent. Das ist statistisch normal und bei jedem Gesetz unausweislich.
(2) Der Mißbrauch von Subventionen oder Regelungen im Steuerrecht liegt häufig bei zehn und mehr Prozent und übertrifft den Betrug im Sozialbereich regelmäßig absoluten Einzel- wie auch Gesamtsummen. Viele dieser "Mißbräuche" sind jedoch legal (Landwirtschaftssubventionen, die in den Etats von Nestle oder Coca Cola landen). Strafrechtliche Mißbräuche liegen wahrscheinlich auch hier bei etwa drei Prozent.
(3) Es wird gern mit falschen Zahlen operiert. Das neue Elterngeld, Eliteförderung usw. gehören statistisch in den Bereich der "sozialen" Ausgaben. Die Renten- und Pensionszahlungen des Staates ebenso. Diese werden ja aus den jeweils aktuellen Steuereinnahmen bezahlt, Rückstellungen und Pensionsfonds hat es hierfür in der Vergangenheit nicht gegeben.
Diese drei Punkte allen leichtfertigen Schuldzuweisern bitte einmal zum Nachdenken.
Und: In einer Demokratie werden wir übrigens von uns selbst regiert. Die Regierung für etwas zu beschuldigen, bedeutet in einer Demokratie für die Mehrheit der Gesellschaft einzugestehen, selbst etwas verkehrt gemacht zu haben. Durch Wahlen haben wir die Gelegenheit, einen Teil dieses Fehlers wieder zu korrigieren.
Made my day und /sign
Deswegen kann ich auch als eher liberaler Mensch diese Partei nicht ersntnehmen.
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