Schüler an einer Jesuitenschule "Wir fühlen uns bedrängt"

Wie Schüler des Aloisiuskollegs in Bad Godesberg die Berichte und Gerüchte um sexuellen Missbrauch an ihrer Schule erleben. Ein Gespräch

In der vergangenen Woche erreichte die ZEIT-Redaktion der Anruf einer Mutter, deren Tochter auf das Aloisiuskolleg in Bad Godesberg geht, ein Gymnasium des Jesuitenordens mit Internat. Sie berichtete davon, wie verzweifelt die Schüler über den Rücktritt ihres Rektors Pater Theo Schneider seien, dem vorgeworfen wird, er habe von sexuellen Übergriffen am Internat in den achtziger Jahren gewusst. Diese Geschichte reiht sich ein in die Diskussionen um zurückliegende Missbrauchsfälle, die in den vergangenen Tagen am Canisius-Kolleg in Berlin und an anderen katholischen Schulen in Deutschland aufgedeckt wurden. Wir haben den Hinweis der Mutter aufgegriffen und sprachen in Anwesenheit eines Lehrers mit den 19-jährigen Schülern vom Aloisiuskolleg: Marie Dewitz, Katharina Huber, Alexander Lagrèze und Darius Krämer.

DIE ZEIT: Vor zehn Tagen trat euer Rektor, Pater Theo Schneider, zurück. Trotz der Anschuldigungen gegen ihn habt ihr ihn mit einer Lichterkette verabschiedet und Dankesreden gehalten. Warum?

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Darius Krämer: Dieser Abend war einfach nur Pater Schneiders Abend. Es ging nicht darum, ob er etwas falsch gemacht hat oder nicht. Die Welt da draußen und die ganzen Medienberichte haben in diesem Moment keine Rolle für uns gespielt.

Marie Dewitz: Dieser Abend sollte auch kein Abschied sein, wir hoffen ja, dass Pater Schneider wieder zurückkehrt, wenn alles aufgeklärt ist. Wir wollten ihm einfach zeigen, dass wir bei ihm sind und ihn nicht verlieren wollen. Ich habe ihm in meiner Rede für alles gedankt, was er uns beigebracht hat. Danach formierten wir uns zu einem Lichterweg, durch den er dann gegangen ist. Er war in Tränen aufgelöst und viele andere auch: Schüler, Ehemalige, Eltern und Lehrer.

Katharina Huber: Eigentlich kann ich all das immer noch nicht glauben. Pater Schneider ist für uns sehr wichtig, er war jemand, zu dem wir immer kommen konnten. Er ist das Herz des Aloisiuskollegs. Die letzten Tage war hier immer so eine Hektik. Erst die Gerüchte auf dem Pausenhof, dann immer wieder Versammlungen in der Oberkirche, in denen wir über die Vorwürfe informiert wurden. Aber die Situation bleibt verschwommen, wir sind ein bisschen orientierungslos. Erst war ja nur die Rede von Missbrauchsfällen Anfang der sechziger Jahre. Das war für uns sehr weit weg. Dann gab es plötzlich Vorwürfe gegen Pater S., den wir alle kennen, weil er bis 2007 am Aloisiuskolleg war und jetzt in einem Altersheim lebt. Als es dann noch hieß, Pater Schneider habe davon gewusst, war das eine vollkommen neue Dimension für uns.

ZEIT: Seit seinem Rücktritt schweigt Pater Schneider. Seid ihr nicht maßlos enttäuscht?

Katharina: Ich glaube, er will wirklich, dass das aufgeklärt wird, und vielleicht denkt er, dass das besser geht, wenn er nicht mehr Rektor ist. Er kann sich ja trotzdem noch zu Wort melden.

Alexander Lagrèze: Ich bin der Meinung, dass sein Rücktritt übereilt gekommen ist. Wer Pater Schneider nicht kennt, könnte das als Schuldgeständnis werten. Auch wenn wir Schüler darin eher eine sehr persönliche Entscheidung sehen, denn er war mit dem beschuldigten Pater S. gut befreundet. Man kann ja schwer gegen eine Institution ermitteln, deren Teil man ist. Man muss sich das so vorstellen, als würde man versuchen, in der eigenen Familie einen Fall zu klären.

Darius: Seit Pater Schneiders Rücktritt beschäftigt mich die Frage, inwieweit ich mich möglicherweise in ihm getäuscht habe.

ZEIT: In der Bild- Zeitung hat sich ein Junge anonym zu Wort gemeldet, der noch vor fünf Jahren von Pater S. in der Jungen-Dusche des Internats sexuell belästigt worden sein soll. Haltet ihr es für möglich, dass irgendeiner eurer Mitschüler so etwas erlebt hat?

Darius: Genau darüber haben wir in den vergangenen Tagen geredet. Ich bin seit sieben Jahren hier am Internat und habe Pater S. gekannt. Aber so etwas habe ich nie erlebt und hätte so etwas auch niemals von ihm gedacht. Es hat auch keine Gerüchte gegeben, dass mit ihm irgendwas nicht stimmt. Für uns war er eben einfach eine Aufsichtsperson.

ZEIT: Wie sah diese Aufsicht genau aus?

Darius: Pater S. saß in der Umkleide vor dem Duschraum der jüngeren Internatsschüler und hat aufgepasst, dass nichts passiert und dass alle pünktlich zum Unterricht kommen. In die Duschkabinen konnte er von da aus aber nicht hineinsehen.

Leser-Kommentare
  1. Die myzelartigen Unter- und Hintergrundstrukturen, welche in den Reihen dieser katholischen Elitekader existieren und die schon fast totalitäre "Verschwiegenheit", welche den Charakter der Omerta trägt, wenn man "Tod" gegen die auch bei den Zeugen Jehovas und der Scientolgy Organisation praktizierte "Ausgrenzungsisolation" austauscht, die im Falle von Kritik oder gar öffentlicher Klage gegen innere Missstände gegen solche "Verräter" praktiziert, lässt ein solches "Interview" einfach nur als ein, mit den Mitteln der subtilen Beeinflussung von jungen Menschen manipuliertes, Ablenkungsmanöver erscheinen.

    Gerade in dieser "Gesellschaft" wird doch strukturell immer die Frage erörtert, ob da nicht der Teufel in das missbrauchte Kind gefahren ist, dass den "seelsorgenden" Seelsorger "mit seiner teuflichen Verführungmacht" dem Einfluss unseres Herrgottes entzogen und dem Satan zugeführt hat.

    Mit dieser Logik hat speziell das System der Jesuiten die Instrumente der Unterwerfung und des Kadavergehorsams institutionalisiert. Nicht ohne Grund hat Loyola definiert: „Ich werde glauben, dass Weiß Schwarz ist, wenn es die Kirche so definiert.“

    Was also will uns dieses Interview vermitteln, wenn wir doch die Geschichte, die Philosophie, die Logik und die Methoden der Manipulation und absolute Herrschaft der Oberen kennen?

    Sie predigen Wasser und saufen Wein. Sie predigen Enthaltsamkeit und ..........?

  2. Sagen die Schueler die ganze Wahrheit oder kontrolliert der Lehrer, wer was sagt?

    Ich will nichts unterstellen, aber die Schueler klingen so, als wenn eigentlich alles optimal war und jetzt ploetzlich voellig ueberraschende Dinge passiert waeren. Von ihrer Seite gibt es ueberhaupt keine Kritik, ausser an den Medien. Die kann ich zwar nachvollziehen, aber wo bleibt die Meinung er Schueler zu den Ursachen? Was sind deren Meinung nach die "tieferen" Ursachen fuer dei Belaestigung?

    Das Zoellibat foerdert keine sexuellen Uebergriffe? Das kann nur durch Glaube begruendet werden, aber nicht rational. Einem natuerlicher Trieb bleibt bei absolutem Verbot nur der Weg ins geheime und am einfachsten zu leichten Opfern. Die Wahrscheinlichkeit fuer Belaestigung steigt also.

    Was mich auch befremdet, ist die konsequente Loyalitaet ihrem Lehrer gegenueber:

    "DIE ZEIT: Vor zehn Tagen trat euer Rektor, Pater Theo Schneider, zurück. Trotz der Anschuldigungen gegen ihn habt ihr ihn mit einer Lichterkette verabschiedet und Dankesreden gehalten. Warum?

    Darius Krämer: Dieser Abend war einfach nur Pater Schneiders Abend. Es ging nicht darum, ob er etwas falsch gemacht hat oder nicht. Die Welt da draußen und die ganzen Medienberichte haben in diesem Moment keine Rolle für uns gespielt.

    Marie Dewitz: Dieser Abend sollte auch kein Abschied sein, wir hoffen ja, dass Pater Schneider wieder zurückkehrt, wenn alles aufgeklärt ist."

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    • mick08
    • 20.02.2010 um 0:53 Uhr

    @cyqurayte Ist doch erfreulich, dass die Schüler nicht in vorschnelle und pauschale Urteile verfallen und ihre Lehrer nicht pauschal aburteilen, ist reifer als was so einige Erwachsene tun.

    Das Zölibat fördert nicht zwangsläufig sexuelle Übergriffe, wie wollen Sie das denn begründen, somal es sexuell Übergriffe auch massenhaft bei nicht-zölibatär lebenden Menschen gibt. Die Jugdendlichen haben recht, denke ich, dass Missbrauch tiefere Ursachen hat.

    • mick08
    • 20.02.2010 um 0:53 Uhr

    @cyqurayte Ist doch erfreulich, dass die Schüler nicht in vorschnelle und pauschale Urteile verfallen und ihre Lehrer nicht pauschal aburteilen, ist reifer als was so einige Erwachsene tun.

    Das Zölibat fördert nicht zwangsläufig sexuelle Übergriffe, wie wollen Sie das denn begründen, somal es sexuell Übergriffe auch massenhaft bei nicht-zölibatär lebenden Menschen gibt. Die Jugdendlichen haben recht, denke ich, dass Missbrauch tiefere Ursachen hat.

  3. Und was ist, wenn die Vorwuerfe stimmen? Was, wenn die letzten Faelle erst ein paar Jahre zurueckliegen? Wenn alles geklaert ist, soll er einfach zurueckkommen? Wie kann man als Schueler nur diese Position vertreten?

    Ich will nicht bezweifeln, dass Pater Schneider ansonsten vielleicht ein ausgezeichneter Lehrer und Prediger war, zu dem viele aufschauen konnten. Das sollte man nicht vergessen. Aber Verbrechen koennen nicht durch gute Taten neutralisiert werden. Ich bin zwar der Meinung, das Zoelibat koennte als strafabmildernder Umstand betrachtet werden, was implizieren wuerde, dass dieses nicht rechtskonform sei.

    Aber an eine Rueckkehr an die normale Tagesordnung kann bei einer Ueberfuehrung wohl kaum zu denken sein. Aber vielleicht (hoffentlich) taeusche ich mich auch.

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    Warum sollte der Schulleiter Pater Schneider nicht zurück kommen können. Er ist ja nicht der verdächtige Pater S.

    Die ganze Angelegenheit wird untersucht und wenn die Wahrheit feststeht, kann abschließend entschieden werden.
    Für die Schülerinnen und Schüler ist er ein wertvoller Mensch, den sie gerne wieder bei sich hätten.

    Ich befürchte, Außenstehende machen sich ein vollkommen falsches Bild. Der "geile Pfaffe mit den kalten, gierigen Fingern" der existiert nur in der Vorstellung.
    Ich selbst habe ein katholisches Internat besucht. Es war sehr streng, wir lernten viel und die Ordenspriester waren uns auch später noch Ratgeber im Leben.
    Einen Übergriff hat es während der 9 Jahre dort nicht gegeben.
    Ich zweifele nicht daran, dass Missbrauch vorgekommen ist. Aber die allgemeine Hysterie ist unangebracht.

    Warum sollte der Schulleiter Pater Schneider nicht zurück kommen können. Er ist ja nicht der verdächtige Pater S.

    Die ganze Angelegenheit wird untersucht und wenn die Wahrheit feststeht, kann abschließend entschieden werden.
    Für die Schülerinnen und Schüler ist er ein wertvoller Mensch, den sie gerne wieder bei sich hätten.

    Ich befürchte, Außenstehende machen sich ein vollkommen falsches Bild. Der "geile Pfaffe mit den kalten, gierigen Fingern" der existiert nur in der Vorstellung.
    Ich selbst habe ein katholisches Internat besucht. Es war sehr streng, wir lernten viel und die Ordenspriester waren uns auch später noch Ratgeber im Leben.
    Einen Übergriff hat es während der 9 Jahre dort nicht gegeben.
    Ich zweifele nicht daran, dass Missbrauch vorgekommen ist. Aber die allgemeine Hysterie ist unangebracht.

  4. Man sollte mit dem Thema sehr vorsichtig umgehen, weil es ohne jeden akuten Anlass plötzlich von unseren Medien hochgespielt wurde. Inzwischen erinnern einen die täglichen Dramatisierungen ja an die vergleichbare Behandlung der Schweinegrippe oder der Klimakatastrophe und vermutlich ist die Wahrheit ebenso weit von den Presseberichten entfernt, wie in den anderen Fällen.

    Medienkampagnen sind immer eine ganz schmutzige Sache und haben meist ganz andere Hintergründe, als was das Publikum glaubt. Selber bin ich übrigens Atheist und pflege die katholische Kirche höchstens gegen unsere Qualitätspresse zu verteidigen, wenn mir wie hier die Sache langsam zu bunt wird. Das Thema wird jeden Tag wieder künstlich hochgespielt, da muss man doch misstrauisch werden, anstatt darauf anzuspringen.

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    Ich muss Ihnen weitestgehend zustimmen, aber diese Medienkampagne macht endlich mal auf die durch inherente Widersprueche des katholischen Systems verursachten Probleme aufmerksam. Es liegt nun an uns, die Medien geistig zu filtern, um selbst eine differenzierte Meinung zu bilden.

    Ich muss Ihnen weitestgehend zustimmen, aber diese Medienkampagne macht endlich mal auf die durch inherente Widersprueche des katholischen Systems verursachten Probleme aufmerksam. Es liegt nun an uns, die Medien geistig zu filtern, um selbst eine differenzierte Meinung zu bilden.

  5. Warum sollte der Schulleiter Pater Schneider nicht zurück kommen können. Er ist ja nicht der verdächtige Pater S.

    Die ganze Angelegenheit wird untersucht und wenn die Wahrheit feststeht, kann abschließend entschieden werden.
    Für die Schülerinnen und Schüler ist er ein wertvoller Mensch, den sie gerne wieder bei sich hätten.

    Ich befürchte, Außenstehende machen sich ein vollkommen falsches Bild. Der "geile Pfaffe mit den kalten, gierigen Fingern" der existiert nur in der Vorstellung.
    Ich selbst habe ein katholisches Internat besucht. Es war sehr streng, wir lernten viel und die Ordenspriester waren uns auch später noch Ratgeber im Leben.
    Einen Übergriff hat es während der 9 Jahre dort nicht gegeben.
    Ich zweifele nicht daran, dass Missbrauch vorgekommen ist. Aber die allgemeine Hysterie ist unangebracht.

  6. Ich muss Ihnen weitestgehend zustimmen, aber diese Medienkampagne macht endlich mal auf die durch inherente Widersprueche des katholischen Systems verursachten Probleme aufmerksam. Es liegt nun an uns, die Medien geistig zu filtern, um selbst eine differenzierte Meinung zu bilden.

    Antwort auf "Eine Medienkampagne!"
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    für welche Interessen und Entwicklungen sie sich hier wirklich einspannen lassen.

    In der Regel sind gerade die Gegner der Kirchen nicht für Prüderie und Repression im Umgang mit der Sexualität. Hier wird aber eine Kampagne betrieben, die uns zu genau den Verhältnissen zurück führen könnte, die wir in den 60er und 70er Jahren mal endlich überwinden wollten. Wozu das noch führen könnte, ist in den USA schon Realität.

    Die armen Schüler tun mir leid, die diese Kampagne ausbaden müssen, hinter der wohl dieselben Kräfte stecken, die in den USA schon für einen hysterisierten Umgang mit der Sexualität gesorgt haben. Da wurden auch am Anfang irgend welche Einzelfälle von Missbrauch hochgespielt, den es natürlich überall gibt, am wenigsten vermutlich bei den Jesuiten im Canisius-Colleg. Aber das wird nur benutzt und hat zum Schluss ganz üble Folgen, wie eben in den USA längst bekannt.

    Die allgemein an Sexualrepression interessierten Kreise betreiben das hier jetzt wohl auch nach bewährtem Muster.

    für welche Interessen und Entwicklungen sie sich hier wirklich einspannen lassen.

    In der Regel sind gerade die Gegner der Kirchen nicht für Prüderie und Repression im Umgang mit der Sexualität. Hier wird aber eine Kampagne betrieben, die uns zu genau den Verhältnissen zurück führen könnte, die wir in den 60er und 70er Jahren mal endlich überwinden wollten. Wozu das noch führen könnte, ist in den USA schon Realität.

    Die armen Schüler tun mir leid, die diese Kampagne ausbaden müssen, hinter der wohl dieselben Kräfte stecken, die in den USA schon für einen hysterisierten Umgang mit der Sexualität gesorgt haben. Da wurden auch am Anfang irgend welche Einzelfälle von Missbrauch hochgespielt, den es natürlich überall gibt, am wenigsten vermutlich bei den Jesuiten im Canisius-Colleg. Aber das wird nur benutzt und hat zum Schluss ganz üble Folgen, wie eben in den USA längst bekannt.

    Die allgemein an Sexualrepression interessierten Kreise betreiben das hier jetzt wohl auch nach bewährtem Muster.

  7. Diese Menschen leben unter Hypnose, es ist ein perfides System das die Kirche über Jahrtausende aufgebaut hat.
    Mißbrauchte Menschen leben mit Autosuggestionen, nicht nur Mißbrauchsopfer, eigentlich die gesamte Gesellschaft lebt quasi in einer Scheinwelt. Die Realität wird nicht zugelassen weil dann das gesamte Weltbild zusammenstürzt, gleichbedeudent mit der eigenen Vergänglichkeit.
    Die heutigen Führungspersönlichkeiten sind in solchen Schulen erzogen worden, immer den latenten oder akuten Perversion der Erzieher ausgesetzt. Wie können diese Menschen in Verantwortung, später noch wissen was gut und was schlecht ist? Ich seh mir die Reichen an und nicht mal sie erkennen das unser System der Marktwirtschaft zu dem totalem Kollaps führt. Sie sind im Gegenteil maßgebend für den Fortbestand des jetzigen Systems, obgleich dies meiner Meinung nach zur Zerstörung dieses wunderbaren Lebensraum führt.

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    • mick08
    • 20.02.2010 um 1:00 Uhr

    Ja ja, da äußern sich Jugendliche reifer, besonnener und reflektierter als einige Kommentatoren, dann muss man natürlich eine Hypnose oder sonstige Manipulation vermuten ;-)

    • mick08
    • 20.02.2010 um 1:00 Uhr

    Ja ja, da äußern sich Jugendliche reifer, besonnener und reflektierter als einige Kommentatoren, dann muss man natürlich eine Hypnose oder sonstige Manipulation vermuten ;-)

  8. für welche Interessen und Entwicklungen sie sich hier wirklich einspannen lassen.

    In der Regel sind gerade die Gegner der Kirchen nicht für Prüderie und Repression im Umgang mit der Sexualität. Hier wird aber eine Kampagne betrieben, die uns zu genau den Verhältnissen zurück führen könnte, die wir in den 60er und 70er Jahren mal endlich überwinden wollten. Wozu das noch führen könnte, ist in den USA schon Realität.

    Die armen Schüler tun mir leid, die diese Kampagne ausbaden müssen, hinter der wohl dieselben Kräfte stecken, die in den USA schon für einen hysterisierten Umgang mit der Sexualität gesorgt haben. Da wurden auch am Anfang irgend welche Einzelfälle von Missbrauch hochgespielt, den es natürlich überall gibt, am wenigsten vermutlich bei den Jesuiten im Canisius-Colleg. Aber das wird nur benutzt und hat zum Schluss ganz üble Folgen, wie eben in den USA längst bekannt.

    Die allgemein an Sexualrepression interessierten Kreise betreiben das hier jetzt wohl auch nach bewährtem Muster.

    Antwort auf "Ausrede"
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    (eventuell wäre England inzwischen das bessere Beispiel.)

    (eventuell wäre England inzwischen das bessere Beispiel.)

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